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Indizes

Was heute wichtig wird! China im Fokus in Davos

Der Stand der Dinge: Davos, China, US-Berichtssaison..

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

 

Heute wird sich in den USA zeigen, ob man die nicht bestätigten Meldungen über eine Teileinigung im Handelsstreit wieder abverkauft.

  • Großes Thema in Davos ist aber China
  • Heute ZEW 11:00 Uhr für Deutschland und Europa
  • Quartalszahlen von UBS, Johnson&Johnson, Travelers und nachbörslich IBM
  • Angela Merkel und Manuel Macron unterzeichnen heute einen neuen Freundschaftsvertrag, Erneuerung nach 1963 zwischen Adenauer und de Gaulle

 

Chinas Entwicklung, der Motor der Weltwirtschaft – wird sie jetzt zu deren Bremse?

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gibt es viele Brennpunkte, aber eben auch eine große Besorgnis, die Entwicklung der neuen Weltmacht China.

Dazu ein paar Fakten:

  • Als im Jahre 2009 die Ökonomien der großen Staaten infolge des Lehman-Crashes in die Rezession taumelten, gab es einen großen Retter, nämlich China.
  • Die Volksrepublik nahm richtig viel Geld in die Hand, legte gigantische Infrastrukturprogramme auf und gab der Weltwirtschaft einen entscheidenden Schub.
  • China stieg innerhalb eines Jahrzehnts zur wirtschaftlichen Weltmacht auf mit einem Anstieg des BIPs von gut 3,5 auf über 12 Bio.$.
  • Wofür Japan und insbesondere die USA Jahrzehnte gebraucht haben, gelang China in nur einer Dekade.
  • Dies hatte in den letzten 10 Jahren den unglaublichen Effekt, nämlich, dass durch Chinas rasanten Wirtschaftsbooms dessen Anteil am globalen Wachstum sagenhafte 34% betrug.
  • Die Folgen dieser eigentlich „ungesunden“ Entwicklung werden mehr und mehr deutlich.
  • Es wurden so viele Wohnungen gebaut, das es Geisterstädte gibt, in denen kaum Menschen wohnen. Man spricht von über 60 Mio. leer stehenden Wohneinheiten, die aber auf Pump finanziert wurden.
  • Chinesische Unternehmen sind mit über 160% zum BIP verschuldet, welches gigantische 12 Bio.$ beträgt.
  • Mr. Dax, Dirk Müller, bezeichnet deshalb China als die größte Blase in der Menschheitsgeschichte.
  • Jetzt kommt zusätzlich der Handelskrieg mit den USA, zur Unzeit und deshalb steuert Chinas Regierung mit großer Macht dagegen.
  • Peking plant große Steuer- und Abgabensenkungen. Den Regionalregierungen soll erlaubt werden Sonderanleihen herauszugeben. Das kostet gewiss Hunderte Mrd.$. und während sich die Gesamtschulden Chinas vor 10 Jahren noch bei 140% zum BIP bewegten, liegen diese nach einer Schätzung des International Institute of Finance heute bereits bei über 300%. (Quelle HB)
  • Deshalb herrscht große Nervosität in Davos, die sich auch im IWF-Bericht von Christine Lagarde über den Zustand der Weltwirtschaft niederschlug.
  • Nur noch 33% der Führungskräfte glauben, dass das globale Wirtschaftswachstum in den kommenden drei Jahren steigen wird. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es noch 45 %. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1 378 CEOs aus 91 Ländern, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt hat. Traditionell wird diese zu Beginn des Forums in Davos vorgelegt. Zugleich ist es der schlechteste Wert seit der Finanzkrise 2009.
  • So könnte aus einem Motor eine Bremse für die Welt-Ökonomie werden. Anhand dieser gigantischen Summen, wird ein ungeordneter Brexit für das Exportland Deutschland sogar im Vergleich zu einem geringeren Problem.
  • Beispielhaft sei hier nur Volkswagen genannt, das im letzten Jahr in China 4 seiner insgesamt 10,8 Mio. weltweit verkauften Fahrzeuge absetzen konnte.
  • Deutsche Industriebosse beäugen die Entwicklung Chinas deshalb mit Argusaugen.
  • Tenor in der „Welt“ zu den Aussichten der Weltwirtschaft. Deutschland wird nach unten durchgereicht.

Davos

By Flyout – taken by Flyout, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=162060

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Indizes

DAX daily: Nichts los ohne die Wall Street – Dax bleibt unter 13.300

Stefan Jäger

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am

Es hatte sich abgezeichnet, im Dax geht einfach gar nichts ohne die US-Börsen. Die Wall Street kann zwar nach dem Feiertag heute wieder ins Geschehen eingreifen, dennoch ist kaum Besserung in Sicht. Die meisten Amerikanern nutzen den heutigen Black Friday als Brückentag. Somit muss man erneut mit einem geringem Handelsvolumen rechnen. Die Handelsspanne im deutschen Leitindex betrug gestern stolze 42 Punkte. Dabei hat der Dax ein Minus von 3 Punkten erzielt und schloss bei 13.286 Punkten. Wie bereits in den Tagen zuvor konnte der Index wieder keinen Schlusskurs über der 13.300er Marke zustande bringen. Dementsprechend geht das Ringen um den Bereich in die nächste Runde.

Nachdem Bund und Länder eine Ausweitung der Maßnahmen beschlossen haben, bleibt das Thema auch danach noch heiß diskutiert. Die aktuellen Lockdown-Restriktionen werden sich früher oder später in der Wirtschaft bemerkbar machen, das ist wahrscheinlich auch ein Grund für die ausbleibenden Impulse in Richtung der Februar-Höchststände. Die Anleger sind in dem derzeitig stark newsgetriebenen Marktumfeld in Wartestellung, vielleicht folgt am Montag schon die nächste Impfstoff-Meldung?

News und fundamentale Daten

Nachrichtentechnisch sieht es heute dürftig aus, daher schauen wir doch noch einmal auf das gestern veröffentlichte GfK-Konsumklima. Der Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat nämlich deutlich gemacht, was sich die meisten wohl schon gedacht haben – der Lockdown light hat auf die Verbraucherstimmung gedrückt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung haben stärker nachgelassen als erwartet. Der aktuelle Dezember-Wert von -6,7 ist nach dem November -3,1 und dem Oktober -1,6 erneut rückläufig. Unter dem Strich kann man das schon als einen Trend bezeichnen.

Wie man gestern eindrucksvoll sehen konnte, werden die Aktienmärkte von den US-Börsen angetrieben. Die Stimmung bei den Anlegern an der Wall Street kann kaum euphorischer sein, das zeigt auch der Fear & Greed Index an. Dieser notiert nicht nur im „extrem Gier“ Bereich, sondern steigt auch noch weiter an, von zuvor 88 auf jetzt 91.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

An der derzeitigen Chart-Situation hat sich weiterhin nichts geändert, demnach haben die wichtigen Marken auch noch Bestand. Die regelmäßigen Leser(innen) unter Ihnen kennen die Marken wahrscheinlich schon auswendig. Wir alle warten auf den überfälligen Ausbruch aus der 300-Punkte-Range. Dafür müsste der Dax die Widerstandszone zwischen 13.300 und 13.340 endlich hinter sich lassen. Dadurch würde sich zuerst ein Ziel bei 13.460 ergeben. Danach könnte der Dax noch die 13.600 anlaufen, dann hätte er die Spanne der Seitwärtsrange nach oben abgearbeitet.

Oder der Dax leitet eine überfällige Korrektur ein, um vor der Jahresendrally nochmal durchzuatmen. Dafür müsste der Dax zunächst die Unterstützung bei 13.235 brechen. An der 13.140 folgt eine weitere Unterstützungszone. Darunter befindet sich die Unterkante der Range, in dem Bereich zwischen 13.050 und 13.000 fand der Dax mehrfach Halt. Fällt der Index schließlich unter die 13.000, dann ergeben sich Ziele bei 12.870 und 12.700. Wahrscheinlich werden wir erst in der kommenden Woche erfahren, wohin die Reise geht.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 27.11. - H1-Chart - die Wall Street ist zurück

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.370– Pivot Punkt R2

13.323 – Pivot Punkt R1

13.286 – Pivot Punkt

13.238 – Pivot Punk.t S1

13.202 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.274 – Tagestief 26.11.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.340 – mehrfacher WS

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Redaktion

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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