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Indizes

Was sagen uns die Frühindikatoren – oder wann kommt eigentlich eine Rezession?

Warum die Wahrscheinlichkeit hoch ist für den Eintritt einer US-Rezession – und damit für den großen Kurseinbruch an der Wall Street

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Immer wieder blickt man mit Argusaugen auf den Stand der Frühindikatoren, in den USA wie in Deutschland, denn die Börsen versuchen ja die künftige Entwicklung von Konjunktur, Unternehmen und allen möglichen Produkten einzupreisen.

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Da bringt es relativ wenig auf die vergangenheitsbezogenen Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt oder die Arbeitslosenrate zu blicken. In Deutschland ist dies in erster Linie der Ifo-Index und in den USA der ISM Einkaufsmanagerindex (Purchasing Manager Index – kurz PMI). Doch welche prognostische Qualität steckt eigentlich hinter diesen statistischen Zahlen?

 

Die Zusammensetzung des Einkaufsmanagerindex (ISM PMI)

Der ISM-Einkaufsmanagerindex gilt als der wichtigste und verlässlichste Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA und wird vom Institute for Supply Management (ISM) in Tempe, Arizona herausgegeben.

Der Index bewertet Ergebnisse einer Umfrage in 20 Bereichen des verarbeitenden Gewerbes in einem relativ komplexen Verfahren zu Auftragseingängen, Produktion, Beschäftigung, erhaltene Lieferungen und Lagerbestand. Kompliziert auch deshalb, weil die saisonalen Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Alles in allem bildet der PMI recht zuverlässig die Entwicklung der US-Industrieproduktion ab. Werte über 50 Punkte weisen auf eine steigende und unter 50 Punkten auf eine rückläufige Industrieproduktion hin. Aber das Wichtige ist: Der Index hat im Durchschnitt einen Vorlauf vor der tatsächlichen Industrieproduktion von drei bis sechs Monaten. Im letzten Monat ist der Index auf 52,8 Punkte von vorherigen 55,3 Punkten gefallen. Die nächste Veröffentlichung gibt es am 3.Juni.

 

Die historischen Eckwerte

Das Allzeithoch des US-Einkaufsmanagerindex stammt vom Juli 1950 mit 77,5 Punkten, zu einer Zeit des Wirtschaftswunders. Sein Allzeittief erreichte er im Mai 1980 mit 29,4 Punkten, vor der Rezession der Jahre 1980 bis 1982. Die wirtschaftliche Erholung nach der Rezession 1990 bis 1991 zeigte der Index zwei Monate im Voraus an, die Erholung von der Asienkrise vier Monate vorher. Im Dezember 2008 sank der Purchasing Managers Index mit 33,1 Punkten auf den tiefsten Stand seit Juli 1980. Das Aktientief des S&P 500 von 676 Punkten wurde im März 2009 erreicht.

 

Die Schwächen des Index

Auch wenn der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe ein recht zuverlässlicher Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA ist, muss man feststellen, dass diese Komponente in den letzten Jahrzehnten sehr an Bedeutung für das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt verloren hat.

Nach offiziellen Statistiken betrug die Bruttowertschöpfung der Industrie 2017 am US-BIP gerade mal 18,6 Prozent, die der Landwirtschaft 0,9 Prozent und die durch den Dienstleistungssektor gigantische 80,5 Prozent.

Deshalb vielleicht auch die seltsam anmutende Gleichgültigkeit der US-Aktienmärkte auf die Implikationen des Banns von Huawei in den USA und seinen Folgen für die US-Konzerne. Rückgänge im Bereich der Industrie haben noch relativ wenig Einfluss auf das US-BIP als Ganzes. Man vertraut (noch) auf den starken Dienstleistungssektor, den dominanten Konsum und der gigantischen Geldmaschinerie des Finanzsektors.

 

Wann kommt es also zu der so gefürchteten Rezession?

Bereits in mehreren Kommentaren in den letzten eineinhalb Jahren über die Headwinds und Tailwinds an den US-Börsen, habe ich auf einen historischen Zusammenhang hingewiesen.

Allen Rezessionen in der Nachkriegszeit war eine starke Zinssteigerung der Federal Reserve wegen eines Inflationsanstiegs vorausgegangen, dazu fast immer die so genannte inverse Zinskurve. Die abgeflachte Zinskurve mit höheren Kurzfristzinsen als Langfristanlagen, konkret das Verhältnis zwischen den 3-Monats- / 2-Jahres-Staatsanleihen zu den 10-Jährigen US-Papieren. Dieses Szenario hatten wir bereits kurz vor wenigen Wochen. Nicht zu vergessen. Bei bereits moderaten Zinssteigerungen würde das BBB-Risiko, also die schlechte Bonität der 54 Prozent US-Unternehmensanleihen schlagartig zu einem Problem. Davon handelt auch der Kommentar vom 22.Mai – „Das BBB-Anleiherisiko in den USA – es ist nicht vom Tisch“.

 

Mein Fazit

Aus den dargelegten Fakten ergibt sich aus meiner Sicht eine hohe Wahrscheinlichkeit für den Eintritt in eine US-Rezession und damit für den großen Kurseinbruch (abseits externer Schocks) aufgrund folgender Voraussetzung: Steigender Inflationsrate. Dann wäre es vorbei mit der ewigen Hoffnung auf Zinssenkungen – dem Fed-Put – und die Preissteigerungsraten müssten die Notenbank zu Zinsanhebungen verpflichten.

Dafür braucht es Auslöser, einer ist das, was ich in dieser Woche als Sargnagel für die Konjunktur bezeichnet habe: das Erheben von Zöllen durch Donald Trump auf die restlichen 325 Milliarden Dollar chinesischer Einfuhren. Nach Berechnungen von US-Banken würde dies, in Addition mit den bisherigen Zöllen, jeden US-Haushalt im Durchschnitt 831 Dollar im Jahr kosten. Die Grundlage für den Inflationsanstieg und den Rückgang im so wichtigen Konsum wäre da. Ob sich das Trump wirklich traut?

In jedem Fall werde ich diese Entwicklungen genau im Blick behalten und weiter kommentieren.

 

 

Beispielfoto für Industrieproduktion in Deutschland: Arbeit an einer Turbine von Siemens. Foto: Siemens (CC BY-SA 3.0)

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    27. Mai 2019 10:01 at 10:01

    Ein anderer Auslöser wäre ein stark steigender Ölpreis.

  2. Avatar

    Prognosti

    27. Mai 2019 13:10 at 13:10

    Ich glaube natürlich den Zahlen von Wolfgang M., aber ist es denn nicht fast unglaublich ,dass die Landwirtschaft ( Ernährung) nur 0,9 % vom BIP ausmacht. Da sind wahrscheinlich die zur Produktion gehörenden Gebäude u.tausende von teuren Maschinen ,die es ohne Landwirtschaft nicht bräuchte , nicht eingerechnet. Ist es vielleicht genau eine grosse Schwäche wenn eine Volkswirtschaft zu 80% von Dienstleistungen abhängt. Für mich sind auch Banken nur eine Hilfswirtschaft ( Dienstleistung) der Realwirtschaft. Wie schizophre ist es denn, wenn der Erfinder eines Computerspiels Milliardär werden kann,
    während der Erfinder einer Maschine nicht mehr gebraucht wird.
    Ich hatte früher in einem Verkaufslehrbuch gelesen, dass die Ernährung das Wichtigste sei u.ein Mensch mit fehlender Ernährung zu Nichts tauglich sei.
    Der hohe Anteil von 80% des BIP der Dienstleistungen hat auch damit zu tun , dass die Finanzindustrie. ( Hilfsindustrie der Realindustrie ? ? ) zur Hauptindustrie geworden ist.
    GELDDRUCKEN, GELDVERMEHREN, BUCHGEWINNE SCHAFFEN, MANIPULIEREN, DAS IST TRUMPF.
    Lebensmittel, Handwerk, alle Berufe die es zum Leben am meisten braucht sind nebensächlich u.schlecht bezahlt.Wie lange das gut geht ist eine andere Frage, vor allem wenn sich die Leute um den Fressnapf u.den Wassertopf noch rasant vermehren.
    Der Zeitpunkt wo nicht mehr um Öl , sondern um Lebensmittel u.Wasser Kriege geführt werden ist nicht mehr weit. Besonders, da die intelligente westliche Politik das Bevölkerungswachstum eher fördert um das Ponzi-Rentensystem am laufen zu halten.

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Anleihen

Anleihen und Zinsen – eine weltweite Vernichtung der Anlegergelder

Markus Fugmann

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Für viele Großanleger gibt es seit Jahrzehnten eigentlich nur zwei große Anlageklassen – Anleihen oder Aktien: Um das Anlagekapital langfristig zu vermehren, oder um regelmäßig Zinsen oder Dividenden einzunehmen, wie es zum Beispiel Pensionsfonds tun, um die Kunden im Alter zu versorgen. Und gerade dieser ehemals so sichere und zuverlässliche Renditebringer ist durch die Interventionen der Notenbanken geradezu marginalisiert worden. Dabei müssen viele Institutionelle wie Versicherungen sogar ihren Hauptanteil der Finanzanlagen in Anleihen positionieren. Dort geschieht derzeit weiterhin viel Absurdes mit weitreichenden Konsequenzen.

Anleihen: Lage an den Rentenmärkten wird immer skurriler

In Europa schütteln viele Ökonomen nur noch den Kopf über die Kapitalmarktzinsen, speziell im Bereich der Staatsanleihen.

Zinsen um die ein Prozent für Langläufer in hoch verschuldeten Ländern, wie Griechenland oder Italien, liegen auf Höhe mit den amerikanischen Pendants. Einem Land (USA), welches trotz der eminent hohen aktuellen Verschuldung in seiner 244-jährigen Geschichte noch nie einen Staatsbankrott erleben musste und welches noch einen absoluten Ausnahmestatus innehat, da der US-Dollar als Weltreservewährung einen Sonderbonus genießt.

Aber auch für die am längsten laufenden Anleihen der Staaten im Zentrum Europas – Österreich, Schweiz und Deutschland – müssen für die 30- oder 50-jährigen Staatsanleihen fast keine Zinsen mehr gezahlt werden.

Die ultimative Begründung für die derzeitige Ausnahmestellung der Aktienmärkte

Diese wird von einer Erhebung durch die US-Großbank JPMorgan geliefert:

Weltweit gibt es für 17 Billionen Dollar an Anleihen keine oder sogar Minuszinsen
Berücksichtigt man die jeweiligen Inflationsraten, so beträgt die Summe der Anleihen, die eine negative Realrendite abwerfen 32 Billionen Dollar, oder 76 Prozent aller Staatsanleihen von Industrieländern
Woher sollen die vielen Kapitalsammelstellen, die auf Einnahmen angewiesen sind, eine Rendite erwirtschaften?

Fazit

Die Zinslandschaft in großen Teilen der Welt ist fast schon als brutal zu bezeichnen – für die Halter der Papiere.

Man kann täglich hundert Indikatoren heranziehen, um die Überbewertung der Aktienmärkte zu begründen. Vom Shiller-KGV, dem Buffett-Indikator, historischen Vergleichen zur Bewertung von Aktien zur Gesamtwirtschaft und vieles mehr. Aber wir haben auch eine historisch einmalige Situation. Wenn allein die drei großen Notenbanken (Fed, EZB, BoJ) in ihren Bilanzen schon über 20 Billionen Dollar stehen haben, die zum großen Teil von Käufen von Anleihen herrühren, kann es das Regulativ Anleihemarkt zu Aktienmarkt in alter Form nicht mehr geben.

Anders ausgedrückt: Was juckt ein KGV der Aktienmärkte von 20 bis 30, wenn selbst die großen Anleihemärkte ein mindestens dreistelliges aufweisen?

Und noch sieht es nicht nach einer Wende aus – weder bei den Käufen von Anleihen, noch bei den Kapitalmarktzinsen. Die Kapitalsammelstellen stehen täglich vor dem Problem, einerseits neue Gelder anlegen zu müssen, andererseits ihren Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dies ist für mich der Hauptgrund dafür, warum die Aktienmärkte einfach nicht größer korrigieren wollen. „There is no alternative!“ (TINA).

Zwar gab es den brutalen Einbruch wegen Corona im Februar/März, aber damals musste jeder Aktieninvestor mit dem Schlimmsten rechnen und seither hat die „Zerstörung“ der Zinsmärkte erst so richtig Fahrt aufgenommen. Wie könnte dieser Zustand sich zumindest etwas ändern? Schon öfters erwähnt: Ein substanzieller Anstieg der Inflation, der zu einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen führt – nicht zu einem Anstieg der Leitzinsen.

Werden neue Schuldenprogramne 2021 bei einer Erholung der Wirtschaft dazu führen? Wenn es zumindest wieder etwas positive Realzinsen gibt? Wir werden es sehen, zunächst an den Zins-Charts.

Die absurde Entwicklung bei Anleihen - oder warum die Aktienmärkte so hoch stehen

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Finanznews

Aktienmärkte: Heute ist die letzte Chance! Videoausblick

Markus Fugmann

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Heute ist die letzte Chance für den so lange erwarteten und erhofften Stimulus noch vor der US-Wahl – wie reagieren die Aktienmärkte, wenn die Verhandlungen doch scheitern? Vieles deutet darauf hin, dass es in Sachen Stimulus keine Einigung geben wird, und das dürfte der zentrale Grund für den gestrigen Abverkauf an der Akttienmärkte an der Wall Street gewesen sein. Bis zur US-Wahl ist eine hohe Volatilität wahrscheinlich. Am Donnerstag kommt es zum zweiten Fernsehduell zwischen Trump und Biden – und dass der US-Präsident einem Format zustimmt, bei dem ihm der Ton abgedreht werden kann, zeigt, dass man im Wahlkampf-Team Trump nervös wird angesichts der jüngsten Umfragen..

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Indizes

DAX daily: Dax rauscht nachbörslich ab – wie geht es weiter?

Stefan Jäger

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In einem durch Unsicherheiten belasteten Marktumfeld tut sich der Dax schwer die 13.000er Marke nachhaltig zurückzuerobern. Nachdem ihn zur Eröffnung noch ein Short Squeeze zum Tageshoch bei 13.028 befördert hatte, rutschte er anschließend wieder unter die runde Marke. Im Laufe des Tages musste er dann noch seine gesamten Gewinne abgeben und ist zum Tagestief bei 12.820 gelaufen. Auch die US-Börsen konnten den Dax diesmal nicht stützen, da sie am Nachmittag selbst in die Verlustzone gerutscht sind. Schließlich hat der Dax den Handelstag mit einem kleinen Abschlag von 54 Punkten (-0,42 %) bei 12.854 beendet. Nachbörslich ging es dann noch ein gutes Stück weiter abwärts, dabei hat er ein Tief an der 12.722 markiert. Der Leitindex hat damit, wie im gestrigen Wochenausblick dargelegt, bereits die erste wichtige Marke auf der Unterseite erreicht. Heute muss sich zeigen, ob die 12.748 gehalten werden kann oder es noch eine Etage tiefer geht.

Die Anleger bleiben aufgrund der aktuellen Risiken vorsichtig. Die bekannten Faktoren wie die stetig ansteigenden Corona-Zahlen, die näher rückende US-Präsidentschaftswahl und das Warten auf das US-Hilfspaket drücken derzeit auf die Stimmung. Daher kann es immer wieder zu Gewinnmitnahmen kommen, sobald der Dax die 13.000er Marke überschreitet. Auf der anderen Seite nutzen die Bullen immer wieder die Dips zum Einstieg. Das Hin und Her im deutschen Leitindex ist damit fast schon vorprogrammiert und kann sich noch eine Weile in die Länge ziehen.

News und fundamentale Daten

Mit einem Impuls im Dax infolge von bedeutenden Wirtschaftsdaten ist heute nicht zu rechnen. Es stehen nämlich nur wenige Daten auf dem Programm. Um 9:00 erscheint zuerst der Erzeugerpreisindex (Sep) aus Deutschland, bevor um 14:30 Uhr die Baugenehmigungen aus den USA folgen. Am Abend um 22:30 Uhr werden dann noch die API-Rohöllagerbestände veröffentlicht.

Was die Quartalszahlen betrifft, sieht es etwas besser aus. Einerseits legt das Schwergewicht aus dem MDax Sartorius heute seine Zahlen vor, andererseits geht es bei den US-Unternehmen spannend weiter. Unter anderem sehen wir heute die Berichte von Philip Morris, Proctor & Gamble und Texas Instruments. Das Hauptaugenmerk werden die Anleger aber am Abend auf die Zahlen von Netflix legen. Die Prognosen sind dabei sehr optimistisch. Der Gewinn je Aktie wird auf 2,13 USD gegenüber 1,47 USD im Vorjahresquartal geschätzt. Auch beim Umsatz gehen die Analysten von einem Zuwachs von über 21 % % zum Vorjahresquartal aus.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Nachdem es gestern nachbörslich bis zur Marke bei 12.722 runterging, konnte sich der Dax etwas stabilisieren und notiert vorbörslich über der 12.748. Fällt er jedoch wieder darunter und unterschreitet das Tief bei 12.722, dann dürfte sich die Abwärtsbewegung fortsetzen. Ein erster Unterstützungsbereich liegt zwischen 12.690 und 12.660. Dort sollte sich der Dax spätestens stabilisieren, um nicht den Abwärtsdruck zu erhöhen. Geht es aber auch dadurch, dann könnte das Tagestief vom 15.10. bei 12.599 getestet werden. Ein Bruch des Tiefs würde Ziele auf der Unterseite bei 12.560, 12.540 und 12.469 eröffnen.

Kann sich der Dax allerdings bei der Eröffnung stabilisieren und am besten das Tief bei 12.722 halten, dann besteht die Chance auf eine Erholung. Dafür müsste er über die 12.820 und über das Nachthoch bei 12.841 ansteigen. Darüber befindet sich auch das gestrige Gap bei 12.854. Der nächste Widerstand folgt dann bei 12.895. Dort könnten die Bären den Druck wieder erhöhen. Überwindet er jedoch den Bereich, dann befindet sich an der 12.960 ein starker Widerstand, an dem der Dax gestern schon zu knabbern hatte. Darüber liegen noch weitere Hürden an der 13.000 und 13.028.

DAX daily: Tagesausblick 20.10. - M30-Chart - Risiken balasten

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.153 – Pivot Punkt R2

12.969 – Pivot Punkt R1

12.846 – Pivot Punkt

12.661 – Pivot Punkt S1

12.538 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

12.748 – Punkt 3 vom Top (13.460) (Tagesbasis)

12.733 – Tagestief 16.10.

12.690 – Punkt 1 der Bodenbildung vom 15.10. (Tief 12.599)

12.657 – 261,8 % Extension

12.599 – Tagestief 15.10.

12.540 – Tagestief 02.10.

12.469 – Gap 25.09.

Dax Widerstände (WS):

12.841 – Nachthoch

12.895 – M30-Chart

12.960 – 61,8 % Retracement (13.185 – 12.599)

13.000 – psychologische Marke

13.028 – Tageshoch 19.10.

13.060 – 78,6 % Retracement (13.185-12.599)

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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