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Weißes Haus: China betreibt aggressiv Diebstahl geistigen Eigentums und Wirtschaftsspionage

Warum die Trump-Administration alles in die Waagschale wirft, um den Aufstieg Chinas zur gleichberechtigten Weltmacht neben den USA zu unterbinden!

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am

Neue Runde im Handelskrieg – diesmal aber nicht durch neue Androhungen von Zöllen, sondern durch eine vom Weißen Haus veröffentlichte Schrift mit dem Titel „How China’s Economic Aggression Threatens the Technologies and Intellectual Property of the United States and the World“, die sich wie eine nachträgliche Begründung liest für die Trumpschen Strafzölle. Offenkundig soll dieses Papier die theoretische Grundlage dafür sein, warum die USA berechtigt sind, gegen das Streben nach weltweiter Dominanz Chinas vorzugehen – natürlich im Interesse der gesamten Welt!

So lautet gleich einer der ersten Sätze über das Wachstum Chinas:

„much of this growth has been achieved in significant part through aggressive acts, policies, and practices that fall outside of global norms and rules (collectively,“economic aggression”). Given the size of China’s economy and the extent of its market-distorting policies, China’s economic aggression now threatens not only the U.S. economy but also the global economy as a whole.“

China selbst habe einige Dinge offen gelegt, wie man diese Dominanz erzielen wolle – andere aber nicht. Diese „geheimen“ Methoden zur Errichtung der Dominanz seien folgende:

– Protect China’s Home Market From Imports and Competition (Schutz des chinesischen Marktes vor Importen und Wettbewerb)

– Expand China’s Share of Global Markets (Ausweitung des Anteils Chinas an den globalen Märkten)

– Secure and Control Core Natural Resources Globally (Sicherung und Kontrolle der wichtgisten globalen Ressourcen)

– Dominate Traditional Manufacturing Industries (Dominanz bei traditionellen Industrien)

– Acquire Key Technologies and Intellectual Property From Other Countries, Including
the United States (Erwerb von Schlüsseltechnologien und geistigen Eigentums anderer Länder)

– Capture the Emerging High-Technology Industries That Will Drive Future Economic
Growth and Many Advancements in the Defense Industry (Erwerb von aufkommenden Hightech-Industrien, auch im Verteidigungssektor)

Methodisch betreibe China staatlich geförderten Diebstahl geistigen Eigentums („State sponsored IP theft“), vor allem durch Cyber-Spionage und Piraterie unter systematischer Umgehung von US-Export-Gesetzen, indem US-Firmen für den Transfer von geistigem know how beschränkter Marktzugang in China gewährt werde. Daneben nutze China bewußt und zielgerichtet Produktfälschungen.

Dabei werden alle Punkte ausführlich dargelegt und mit einem umfassenden Fußnoten-Katalog versehen. Faktisch, das zeigt der Bericht, verstehen sich die USA nun als Vorkämpfer gegen die faktisch als kriminell eingestufte Wirtschaftspolitik Chinas, gegen die man nun zwingend vorgehen müsse<. So schließt der Bericht mit den Worten:

„Given the size of China’s economy, the demonstrable extent of its market-distorting policies, and China’s stated intent to dominate the industries of the future, China’s acts, policies, and practices of economic aggression now targeting the technologies and IP of the world threaten not only the U.S. economy but also the global innovation system as a whole.“

Liest man diesen Bericht, so wird vollends klar, dass die Trump-Administration alles in die Waagschale werfen wird, den Aufstieg Chinas zur gleichberechtigten Weltmacht neben den USA unter allen Umständen zu unterbinden. Wir stehen am Anfang eines gigantischen Machtkamps mit unabsehbaren Folgen!


Foto: Matt H. Wade, CC BY-SA 3.0

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. leftutti

    20. Juni 2018 21:15 at 21:15

    Ausweitung des Anteils an den globalen Märkten
    Sicherung und Kontrolle der wichtgisten globalen Ressourcen
    Dominanz bei traditionellen Industrien
    Erwerb von aufkommenden Hightech-Industrien, auch im Verteidigungssektor

    Wenn ich das lese, fallen mir sofort zwei Sprichworte ein:
    Wer im Glashaus sitzt…
    Quod licet jovi non licet bovi.

    Seit etwa 70 Jahren definiert Wonderland einen wirtschaftlich-politisch-gesellschaftlich-moralischen Kompass, den man der ganzen Welt zu oktroyieren versucht. Nun haben andere diesen übernommen und orientieren ihr Handeln daran. Was ist die logische Konsequenz? Die amerikanische Doppelmoral schlägt wieder einmal zu Buche. Wir dürfen das, bei anderen ist das eine böse Sache.

    Das mag nun vielleicht ein einsamer und trauriger, aus Russland eingewanderter Profiler verstehen und zu verteidigen wissen, weil er seine überheblichen Selbst- und Fremdeinschätzungen irgendwie zu begründen hat. Normalen Menschen bis zu einem IQ von 125 erscheint diese Haltung eher dubios, schizophren oder einfach nur unverständlich.

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Rezession: Die Party ist vorbei – welche Party?

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am

Statt breiter Partizipation an einer der längsten Wachstumsphasen in der deutschen Wirtschaftsgeschichte hat sich die Schere zwischen Arbeitseinkommen und Vermögenseinkommen drastisch erweitert. Doch die guten Zeiten sind vorbei und es herrscht Rezession in Deutschland. Wer sich kein finanzielles Polster aufbauen konnte, dem stehen möglicherweise harte Zeiten bevor.

Die Rezession ist schon da

Wie schnell sich der Wind drehen kann, erleben momentan viele Beschäftigte in der zuvor erfolgsverwöhnten Automobilindustrie und dem Maschinenbau, wo die Rezession schon voll im Gange ist. Doch längst greift die wirtschaftliche Schwäche auch auf den Dienstleistungs- und Bausektor über. Dabei hat die Herbstabkühlung im Baugewerbe und in anderen Saisonbranchen gerade erst begonnen. Für viele abhängig Beschäftigte ist die Zeit der Unbekümmertheit und des sicheren Arbeitsplatzes damit schon passé. Erschreckend ist, dass der entsprechende Indikator des ifo Instituts eine Dynamik aufweist, wie zuletzt während des Hochpunktes der Eurokrise, obwohl die EZB-Bürokraten am Main-Ufer doch angeblich so erfolgreich sind mit ihrer Krisenpräventionspolitik.

Rezession - Kurzarbeit im Verarbeitenden Gewerbe

Doch der eigentliche soziale Sprengstoff liegt ganz woanders: Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen sind von 1995 bis 2018 um 89 Prozent angestiegen. Im gleichen Zeitraum sind die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer netto und real nur um verschwindet geringe 6 Prozent gestiegen. Viele einkommensschwache Familien sind auch während des Aufschwungs kaum über die Runden gekommen und konnten sich kein finanzielles Polster ansparen.

BIP und Einkommen

Ganz im Gegensatz dazu stellt sich die Lage der Vermögenden dieses Landes dar: Allein im Schlussquartal 2018 stiegen die Vermögenspreise um 9,3 Prozent auf Jahresbasis an. Ein Trend, der bereits seit der Finanzkrise zu beobachten ist: Die massive Lockerungspolitik der EZB mit deutlich steigender Geldmenge und drastisch sinkenden Zinsen ging an der Entwicklung der Arbeitseinkommen nahezu vollständig vorbei und floss stattdessen direkt in die Taschen der Kapitaleigner, entsprechend dem bereits erläuterten Cantillon-Effekt.

Rezession - Entwicklung Vermögenspreise Verbraucherpreise

Die Reallöhne stiegen im Jahr 2018 deutlich unterproportional zu den Vermögenspreisen, nämlich nur um 1,5 Prozent:

Löhne und Verbraucherpreise

Im Zuge der aktuellen Rezession schwächt sich die reale Lohnentwicklung noch weiter ab. Aktuell liegt sie nur noch bei 1,2 Prozent. Für viele ist die Party vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat. Das liegt auch an der Vermögensverteilung: Gemäß WSI-Verteilungsmonitor besitzen zwanzig Prozent der Deutschen gar kein oder negatives Vermögen (also Schulden), zehn Prozent besitzen hingegen fast zweidrittel des Gesamtvermögens.

Nettovermögen Haushalte

Fazit

Die neuerlichen Wohltaten der EZB-Notenbanker gehen an großen Teilen der deutschen Bevölkerung vorbei und treffen im positiven Sinne vor allem die Vermögenden. Es ist schon bedenklich, dass die Zentralbanker über eine derart große politische Macht verfügen, ohne demokratisch gewählt worden zu sein. Wer in Deutschland kaum genug Geld verdient, um über die Runden zu kommen, geschweige denn, um fürs Alter ausreichend vorsorgen zu können, der wird durch die Geldpolitik der Zentralbanken extrem benachteiligt. Statt Vermögen aufzubauen, bleiben den sozial Schwächeren nur die negativen Konsequenzen von QE und NIRP: steigende Lebenshaltungskosten (v. a. Miete), negative Realzinsen auf das bescheidene Sparguthaben und perspektivisch Altersverelendung. Vielleicht sollte die Politik diese Art der undemokratischen Diskriminierung breiter Bevölkerungsschichten durch die EZB-Politiker thematisieren? Dann würde die Wählerzahl von SPD und Linke vielleicht auch nicht in Anbetracht von Rezession, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht der Betroffenen ins Bodenlose sinken.

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Weltpremiere im Erzgebirge: Erster Zug fährt ferngesteuert

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Lieber Börsianer,

das ist faszinierend. Erstmals steuerten Techniker des britischen Telekomkonzerns Vodafone ein Schienenfahrzeug voll ferngesteuert. Der Lokführer befand sich dabei einige hundert Meter entfernt in einer Steuerzentrale. Die Steuerbefehle für den Thales-Zug übermittelte der Lokführer nahezu in Echtzeit über ein 5G-Netz. Eigens für diesen Zweck hatte Vodafone eine 5G-Sendestation auf einem Testgelände (Smart Rail Connectivity Campus) im Erzgebirge errichtet.

Der Testzug ist mit einem hochauflösenden Kamerasystem ausgestattet und übermittelt die Bilder der Fahrstrecke direkt in die Steuerzentrale. Das technische Problem bisher: Die Signale, also in dem Fall die Bilder vom Führerstand bzw. die Steuerbefehle des Lokführers aus der Zentrale wurden mit einer erheblichen Verzögerung übertragen. In der Praxis hätte sich ein solcher Zug aus Sicherheitsgründen bestenfalls in einer höheren Schrittgeschwindigkeit fortbewegen können. Dank 5G-Standard konnten die Vodafone-Techniker dieses Problem lösen. So übertragen und empfangen die 5G-Modems die Signale mit einer Latenzzeit von 10 Millisekunden. Latenzzeit beschreibt vereinfacht gesprochen die…..

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Tag der Zinsentscheidungen – sieben Notenbanken haben entschieden, eine steht noch aus

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Erst hat gestern die Fed den Leitzins um 0,25% gesenkt. Und heute hagelt es geradezu Zinsentscheidungen diverser Notenbanken. Heute früh hat die Bank of Japan verkündet ihren Leitzins bei -0,10% zu belassen. Damit klebt er nun seit drei Jahren auf genau diesem Niveau.

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source: tradingeconomics.com

Brasilien hat heute Nacht den Leitzins um 0,50% auf 5,50% gesenkt. Vorher war das schon ein historisches Tief. Und so gibt es jetzt ein weiteres historisches Tief bei Zinsen in Brasilien.


source: tradingeconomics.com

Indonesien hat heute um 0,25% auf 5,25% gesenkt. Südafrika hat gestern Abend den Zinssatz (relativ unbemerkt im Schatten der Fed) um 0,25% auf 6,50% gesenkt. Taiwan hat heute früh beschlossen den Leitzins unverändert zu belassen. Tja, und Norwegen? Dort lebt man ja dank des Öl- und Gas-Reichtums und einer relativ kleinen Bevölkerungszahl in einer kleinen Käseglocke. Dort hat die Notenbank heute früh den Leitzins sogar erhöht, um 0,25% auf 1,50%. Die Notenbanker in Oslo begründen dies damit, dass das Inflationsziel fast erreicht ist, und dass die norwegische Wirtschaft weiter solide laufe. In den letzten 12 Monaten hat Norwegen damit den Leitzins von 0,5% auf 1,5% angehoben!


source: tradingeconomics.com

Negativzinsen Inflation Quirion

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Die Schweizerische Nationalbank verkündete heute früh den Leitzins unverändert bei -0,75% zu belassen. Damit hat sich die Zinsdifferenz zur Eurozone dank der jüngsten Zinssenkung der EZB um 0,10% verringert.

Heute um 13 Uhr deutscher Zeit verkündet die Bank of England den Leitzins für Großbritannien. Die Erwartungen liegen bei einer Beibehaltung des aktuellen Niveaus von +0,75%.

Was sagt uns diese Auflistung von Entscheidungen? Vor allem Schwellenländer senken ihre Zinsen spürbar.

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