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Aktien

Wells Fargo und Citigroup mit Quartalszahlen: Gemischt

Claudio Kummerfeld

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am

Die Quartalszahlen von Wells Fargo und Citigroup wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten, zunächst von Wells Fargo.

Der Erlös (Umsatz) liegt bei 22 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 21,90/erwartet 20,8). Der Gewinn pro Aktie liegt bei 0,92 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,13/erwartet 1,15).

Die Aktie von Wells Fargo notiert vorbörslich mit -0,47%.

Kommentar von Wells Fargo im Wortlaut:

Interim Chief Executive Officer Allen Parker said, “We continued to make progress on our top priorities during the third quarter, and we’re all looking forward to Charlie Scharf’s joining Wells Fargo on October 21 as the company’s Chief Executive Officer and President. It’s been an honor for me to serve as the interim Chief Executive Officer over the past six months, and I want to thank both our management team and all our team members for their hard work during this period of transition. Our continued efforts to transform Wells Fargo and our unwavering commitment to serve our customers resulted during the third quarter in higher branch customer experience survey scores, growth in primary consumer checking customers, and increased loan and deposit balances. We have more work ahead, but I’m confident that our focused efforts and the fundamental strengths of Wells Fargo will continue to enable us to achieve success.”

Chief Financial Officer John Shrewsberry said, “Wells Fargo reported $4.6 billion of net income in the third quarter and diluted earnings per share of $0.92, which included the impact of a $1.6 billion, or $(0.35) per share, discrete litigation accrual for previously disclosed retail sales practices matters, as well as a $1.1 billion, or $0.20 per share, gain from the sale of our Institutional Retirement and Trust business. Business fundamentals were strong as both loans and deposits grew from the second quarter and from a year ago. Our net charge-off rate remained near historic lows, and we had strong capital returns, including increasing our quarterly common stock dividend by 19% and reducing our common shares outstanding by 9% compared with a year ago, while maintaining a strong capital position.”

Wells Fargo-Quartalszahlen - Wells Fargo Logo
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

Citigroup

Bei der Citigroup liegt der Erlös (Umsatz) bei 18,6 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,39/erwartet 18,5).

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 2,07 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,73/erwartet 1,96).

Die Aktie der Citigroup notiert vorbörslich mit -1,0%.

Kommentar der Citigroup im Wortlaut:

Citi CEO Michael Corbat said, “Despite an unpredictable environment throughout the quarter, we continue to deliver on our strategy of improving shareholder returns through consistent, client-led growth while also executing against our capital plan. Our Global Consumer Banking franchise performed well in the quarter, showing solid underlying revenue growth of 4% and an EBT increase of 17%.

“In the US, Branded Cards increased revenues by 11% and we saw continued deposit momentum through both digital and traditional channels. Our Institutional Clients Group also had balanced performance, with solid results in both the market-sensitive and accrual-type businesses. The backbone of our leading global network, Treasury and Trade Solutions, had strong revenue growth of 7% in constant dollars.

“Consistent with the commitment we made in 2017, we remain on track to return more than $60 billion of capital to our shareholders over a three-year period which ends next year. Buybacks have lowered our common shares outstanding by 259 million shares, or 11%, in the last year alone. When combined with 6% growth in net income, they have also helped drive our Tangible Book Value per share up 12% over the same amount of time,” Mr. Corbat concluded.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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