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Weltbank verunsichert die Märkte

Markus Fugmann

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am

Die Weltbank hat den Handelsstart in Europa verhagelt: sie senkte ihre globale Wachstumserwartung für 2015 auf 3,0% von 3,4%. Die starke US-Wirtschaft und der gefallene Ölpreis würden nicht ausreichen, um die globale Konjunktur anzuheizen, so die Weltbank.

Dabei senkte die Weltbank ihrer Prognosen für alle Regionen – mit Ausnahme der USA. Für das Land erwartet die Weltbank nun ein Wachstum von 3,2% von zuvor 3,0%. Unklar bleibt, warum laut Weltbank die US-Konsumenten vom gefallenen Ölpreis profitieren, während andere Ölimporteure wie Japan und die Eurzone dadurch keine Wachstumseffekte hätten. Wir hingegegn gehen davon aus, dass der kollabierte Ölpreis insbesondere für die USA Nachteile hat: ca. 3 Millionen Jobs wurden in der amerikanischen Shale-Industrie geschaffen (inklusive Zulieferer und Dienstleister), auch die Investitionenn dürften dort drastisch sinken, die Zahl von faulen Krediten steigen etc.

Besonders pessismistisch ist die Weltbank für die Schwellenländer: hier belaste der Ölpreis, aber vor allem auch die Stärke des Dollar, die zu weniger Investitionen in den Schwellenländer führten. Besonders drastisch ist die Senkung des Ausblicks für Brasilien von +3% auf nun nur noch +1%, sowie für Russland, für das die Weltbank eine Schrumpfung in 2015 von 2,9% erwartet.

Im Gefolge der pessimistischen Aussagen kamen die Aktienmärkte in Asien unter Druck, besonders heftig verlief der Abverkauf von Rohstoffen, hier allen voran Kupfer mit einem Minus von 5%.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    14. Januar 2015 09:51 at 09:51

    An den Märkten wird nicht geklingelt.Auch so ein abgedroschener Begriff wie:Verschnaufpause,Wirtschaft ankurbeln,gesunde Korrektur,Geldspritze,Notenbankphantasie usw.Ja,momentan wird nicht geklingelt.Es ist eher ein Schiffshorn zu vernehmen!Aber es gilt:Keine Panik auf der Andrea Doria,wir haben ja einen Italiener auf der Brücke!(sofern er noch nicht in ein Rettungsboot geschleudert wurde!

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