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„Weltwirtschaft brummt“ Teil 2: Desaströse Zahlen, die nicht ins offizielle Bild passen

Redaktion

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FMW-Redaktion

Zum Thema „Die Weltwirtschaft brummt“ fielen uns vorhin auch diese Daten auf. Caterpillar, der weltweit größte Hersteller für Baumaschinen, hat seine neuesten Absatzzahlen für Maschinen gemeldet. Diese passen so gar nicht in das Bild von US-Poltitik und US-Notenbank, dass die Wirtschaft so gut läuft, dass man die Zinsen wieder anheben kann. Desaströs wäre die bessere Formulierung.

In allen Segmenten und auf allen Kontinenten gibt es massive Umsatzrückgänge im zweistelligen Bereich, und das schon seit Anfang 2013. Und die Einbrüche nehmen weiter zu. Seit inzwischen 35 Monaten (!) sind die Umsätze rückläufig. Die aktuellen Daten zeigen Caterpillar´s dramatisch negative Veränderungen bei den Umsätzen in allen dargestellten Bereichen (Maschinen, Energie und Transport) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Alles ist kräftig im Minus, Asien z.B. -28% im Vergleich zum Oktober 2014, Südamerika -36%, auch Nordamerika -8% – weltweit -16% Gut, der Sorgfalt halber sei erwähnt, dass beim Bereich Energie der Teilbereich Generatoren um 3% zugelegt hat – dafür ging es aber beim Bereich Transport um 56% zurück, Öl & Gas um 34%.

Im September und August gingen die weltweiten Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um jeweils 11% zurück. Desaströse Einbrüche beim Hersteller Nummer 1 für die ganz schweren Maschinen! Wie war das noch mit der Asien-Krise, die jetzt im Griff ist, oder der US-Konjunktur, die richtig gut läuft?

Caterpillar 1
Betrachtet man die Zahlen, hält sich die Aktie noch gut. Seit dem Hoch bei 111 Dollar in 2014 ein Rückgang auf jetzt „nur“ 69 Dollar.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Chris

    19. November 2015 17:59 at 17:59

    Werte FMW!Sicherlich ist es mein Fehler&kostet auch einen erheblichen Teil meines Geldes,dass ich die zahlreichen(überzähligen?)negativen Berichte zum Zustand der Weltwirtschaft auf eueren Seiten lese!Wo ist der,wo sind die?,Fehler in meiner,von FMW-instruierter Wirtschaftsbeurteilung,dass ich mich,völlig fassungslos, seit 2012 zu den Loosern zählen muss!Das war nicht immer so!Erfüllt Ihr einen nihilistischen Auftrag&wenn von wem&zu welchem Nutzen?Oder ist zu Euerer Entlastung,die Weltwirtschaft,welche nur noch mit massiven,meist rechtswidrigen Manipulationen(QEs,Geldspritzen,EFSF,ESM,Bail-In,permanente Defizitüberschreitungen für Flüchtlinge,gegen den Terror,zur Konsumförderung etc.bis unendlich!)daran schuld?Wer ohne QE wirtschaftet,darf den (1.)Stein werfen.Alle anderen(die totale Überzahl!)soll wie in den Hurrikanstaaten ihre Glasfassaden mit OSB-Platten sichern.Leider,werde ich den Verdacht nicht los,dass dieser Riesige Beschiss eines Tages grandios scheitert.Vielleicht aber ende ich auch,zwar im Recht,jedoch wie im Kampf gegen Nazideutschland durchsiebt im Bendlerblock!Shit happens.This was your Life!

    • Avatar

      Siggi60

      19. November 2015 18:20 at 18:20

      Wenn das gut geht, haben wir endlich den Beweis, dass der Kommunismus doch funktioniert – allerdings nicht für alle.

  2. Avatar

    Brightcross

    19. November 2015 19:42 at 19:42

    Was auch nicht in das Bild passt, ist die „anstehende“ Zinserhöhung im DEZ von der Fed.
    Die ZB halten sich zurück bzw fahren das QE weiter aus, nur die FED nicht, die macht das Gegenteil.
    Ich denke das die FED Ihr Gesicht wahren wird und wenn die Zinsen nur minimal anheben wird, und diese beibehält.
    Es passt doch nicht zusammen ,dass jeder seine Währungen abwertet nur der Fed ist es relativ und / oder wertet auf?
    Alles wird in US Dollar gemessen d.h wenn der Dollar abwertet steigen die Preise für Rohstoffe etc. somit sollte die Inflation auch angeheizt werden.

    Nur ein grober Gedanke eines nicht Ökonomen…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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