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Weniger Umsatz, weniger Gewinn: Wie lange kann Monsanto noch zu Bayer´s 122 Dollar NEIN sagen?

Der Übernahmekandidat Monsanto hat heute seine Zahlen für das letzte Quartal veröffentlicht. 2,17 Dollar pro Aktie verdiente man im letzten Quartal, gut 20 Cents weniger als allgemein erwartet, und auch ein Rückgang…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Übernahmekandidat Monsanto hat heute seine Zahlen für das letzte Quartal veröffentlicht. 2,17 Dollar pro Aktie verdiente man im letzten Quartal, gut 20 Cents weniger als allgemein erwartet, und auch ein Rückgang zum Vorjahresquartal (2,51). Der Umsatz lag bei 4,19 Milliarden Dollar, gut 250 Millionen weniger als allgemein erwartet – und auch weniger als im Vorjahresquartal (4,58). Also, keine berauschenden Zahlen von Monsanto. Warum das gerade jetzt zum Problem werden könnte?

Noch liegt Bayer´s Übernahmeangebot für Monsanto auf dem Tisch mit 122 Dollar pro Aktie – die notiert derzeit bei 102,60 Dollar. Monsanto sagte bereits vor Wochen offiziell NEIN – man wolle ein höheres Angebot sehen. Allgemein im Markt kursiert das Gerücht Bayer sei bereit evtl. auch 130 Dollar zu zahlen. Die Bereitschaft hierfür dürfte nach diesen Quartalszahlen von Monsanto sinken. Weniger Umsatz, weniger Gewinn = geringerer Firmenwert. Monsanto sagt zwar aktuell man prüfe auch „andere Varianten“, aber kann man annehmen, dass die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, dass Monsanto geneigt sein könnte 122 oder vielleicht leicht nachgebesserte 125, 127 Dollar zu akzeptieren?

Nicht dass noch jemand bei Bayer merkt, dass der Kaufpreis überteuert sein könnte? Wenn Bayer noch abspringt, und sich kein anderer Käufer/Fusionspartner für Monsanto findet, könnte die Aktie wieder gut runterrauschen – vielleicht irgendwo Richtung 90 Dollar? Wer kann das schon genau sagen, aber möglich ist es. Für Zocker eine schöne Gelegenheit, wenn man daran glaubt, dass das Monsanto-Management dank schlechterer eigener Zahlen doch noch schnell dem Bayer-Angebot zustimmt. Jetzt etwas für aktuell 102,60 Dollar kaufen, was vielleicht schon morgen, nächste Woche oder nächsten Monat 122 Dollar wert sein kann? Aber wie gesagt: Etwas für Zocker, denn wie oft wurden solche Übernahmen schon abgesagt…

Monsanto
Der Monsanto-Kurs seit Dezember. Noch ist ein Gap zwischen dem aktuellen Kurs und dem Bayer-Angebot von 122 Dollar vorhanden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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