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Wenn Aktien schwächer sind als Indizes! Marktgeflüster (Video)

Was heute an der Wall Street passiert, hat sich in gewisser Weise angekündigt!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was heute an der Wall Street passiert, hat sich in gewisser Weise angekündigt! Denn durchschittlich handeln die Aktien im Leitindex S&P 500 13% unter ihrem 52-Wochenhoch, während der S&P nur 2% von seinem Allzeithoch entfernt war heute vor Markteröffnung. 110 Aktien im S&P 500 handeln sogar mindestens 20% unter ihrem 52-Wochenhoch – faktisch also hat der hohe Index-Stand die Schwäche vieler Aktien kaschiert, Schwergewichte vor allem aus dem Tech-Sektor haben die Indizes auf hohen Niveaus gehalten, kommen aber nun selbst unter Druck. Immer mehr verdichten sich die Hinweise, dass China abkühlt (so heute der Luxuskonzern LVMH), dazu kommt die Sorgen um steigende Renditen (heute eine viel beachtete Emission einer 10-jährigen US-Anleihe – wird China boykottieren?). Der Dax fällt nun auch unter das gestrige Tagestief..

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    leokatz1

    10. Oktober 2018 18:44 at 18:44

    China boykottiert nicht nur: Nach Informationen von Bloomberg will die Volksrepublik sich am morgigen Donnerstag vom US-Staatsanleihen im Wert von drei Milliarden US-Dollar trennen. Verkaufen statt kaufen…

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    Bondkenner 007

    10. Oktober 2018 19:35 at 19:35

    @ leokatz1, aber wollte uns denn nicht kürzlich ein allwissender Gastkommentator weismachen, dass China nur wenig US-Anleihen besitzt u.damit eine kleine Rolle spielt. Meine Meinung war schon damals, dass jeder grosse Player ( China, Russland u.s.w. ) mit Shortpositionen kurzfristig den Bondmarkt bewegen könnte um dem Dealmaker in die Suppe zu spuken.
    Wenn die Meldung stimmt ,sind die Verkäufe schon passiert u. morgen kommt der Rebound ? ( SELL de rumor, Buy thé fact )

    • Avatar

      leokatz1

      10. Oktober 2018 20:09 at 20:09

      @Bondkenner 007, China ist der grösste Inhaber von US-Anleihepapieren im Gegenwert von weit über einer billion Dollar. Nur gemessen an der Gesamtverschuldung sind das vielleicht mal eben 5%, so über den Daumen. Notfalls würde die FED eventuell einspringen wenn China massig Anleihen auf den Markt wirft und die Renditen drohen auszuufern. Drei milliarden Dollar fallen aber kaum auf. Aber China stützt damit seine Währung, da der Verkauf mit Dollars gleichgesetzt werden kann. Und Russland besitzt offiziell keine Anleihen mehr. Taucht jedenfalls nicht mehr im Report der grössten Gläubiger auf. Insofern ist Russland auch kein grosser Player mit US-Staatsanleihen.

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    Wolfgang M.

    10. Oktober 2018 19:40 at 19:40

    Es ist doch ein gutes Umfeld für die Bären in den USA, momentan. Zuerst ein starker September mit der Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen, dann die Blackout Period, mit der Gewissheit, dass in den 22 Oktobertagen bis zu 100 Mrd.$ an Aktienrückkäufen fehlen, zugleich die Bilanzreduktion der Fed um 50 Mrd.$ und nicht zuletzt einige Tage an Unsicherheit, ob die Quartalssaison wirklich die Erwartungen erfüllt. Diese Zusammenhänge sind doch den Hedgefonds bekannt. Deshalb betrifft es auch die Tech-Aktien so stark, die von diesen Mechanismen besonders betroffen sind. Es ist doch doch Allgemeinwissen in den USA, wie stark die Börsenhausse 2018 von der Steueramnestie und ihren Auswirkungen geprägt ist. Wie heftig die Korrektur ausfällt, wird, wie ich bereits angesprochen habe, sehr von der Bilanzsaison abhängen. Alle anderen Mutmaßungen scheinen mir doch etwas konstruiert zu sein.
    Gruß

  4. Avatar

    Malermeister Halver

    10. Oktober 2018 20:20 at 20:20

    Kürzlich hat der ewige Schönredner von der Baader Bank gesagt , die Notenbanken würden sämtliche
    auftretenden „ SCHWARZEN SCHWÄNE“ weiss malen.
    Heute wurde anscheinend Mario Draghi im Baumarkt gesichtet wo er eine grössere Menge WEISSE FARBE
    geordert hat.

  5. Avatar

    Christoph

    10. Oktober 2018 20:39 at 20:39

    wo ist denn heute der goldene Ritter? hat heute wohl frei… komisch so knapp vor der Wahl…

  6. Avatar

    Bondkenner 007

    10. Oktober 2018 21:42 at 21:42

    @ leokatz 1, Danke für die Infos, Mit den grossen Players meint ich, dass jedermann der eine grössere Summe als Margin aufwenden kann , T- Bonds auf Termin in grossen Mengen kaufen oder verkaufen kann.
    Z. B. kann ich als kleines Würmchen 10-20 T-Bonds auf Termin handeln mit einem Konto von ca. 20000 Dollar.

  7. Avatar

    Beobachter

    10. Oktober 2018 22:30 at 22:30

    @ Christoph, ja wer hätte das gedacht, dass Powell seinem Chef so kurz vor den Wahlen die Suppe versalzt. Das ist wohl der SCHWARZE SCHWAN den niemand erwartete.
    Ich habe immer noch die leise Ahnung, dass er jetzt eine kurze heftige Korrektur provoziert u. dann Ende Okt. die Börse mit dovischen Aussagen wieder gepusht wird. Die letzten Korekturen waren ja auch nur von kurzer Dauer.Aber ich finde es auch komisch, dass der Gröpaz ( grösste Präsident aller Zeiten)
    einen Monat vor den Wahlen den Ölpreis u.die Zinsen nicht mehr im Griff hat.
    Die Permabullen haben jahrelang von schlechten Wirtschaftszahlen/ tiefen Zinsen u.steigenden Börsen profitiert, jetzt müssen sie logischerweise akzeptieren, dass bessere Wirtschaftszahlen das Gegenteil bewirken.

  8. Avatar

    Hinterfrager

    10. Oktober 2018 23:14 at 23:14

    Apropos Immobilienmarkt: James Bullard, seines Zeichens Chef der Fed St. Louis, meinte kürzlich, „diese Zinssätze befinden sich bereits auf einem guten Niveau“…

    https://www.zerohedge.com/news/2018-10-09/homebuilders-hammered-bear-market-mortgage-rates-top-5

  9. Avatar

    Jürgen

    11. Oktober 2018 00:39 at 00:39

    einen massenhaften Verkauf von US-Anleihen der Chinesen können die Amia leicht stoppen, mal sehen ob ich morgen den bericht dazu finde…
    Nun könnte gerne mal ein astreiner Crash kommen..so 35-40% wäre schon klasse….dazu dann noch Probleme in China und dann weiter runter. In der EU dürften es dann auch mächtig knirschen..

  10. Avatar

    Wolfgang M.

    11. Oktober 2018 07:05 at 07:05

    Jetzt bin ich auf die Reaktion von Donald Trump gespannt, der monatelang immer die Hochs an der Wall Street mit seiner erfolgreichen Wirtschaftpolitik („ein Wirtschaftskrieg ist leicht zu gewinnen“) verknüpft hat. Bekommt Jerome Powell einen Rüffel für seine Äußerung, politische Erwägungen interessierten ihn nicht?
    Gibt es jetzt ein paar Töne, wie wir sie zuletzt am Bosporus gehört haben?
    Nein, solche Tage dürften D.T. völlig zuwider laufen, gut drei Wochen vor den Midterm E.
    Ich habe schon vor ein paar Monaten darauf hingewiesen, welcher Vermögensverlust bereits eine 10%-Korrektur für die US-Bürger darstellt, angesichts der Dimension des Aktienmarktes (30 Bio.$).
    Eine spannende Phase.
    Gruß

  11. Avatar

    Beobachter

    11. Oktober 2018 07:41 at 07:41

    @Wolfgang M. Noch vergessen, der Anstieg der Hypozinsen von 3,5 auf 5% ist auch nicht folgenlos.
    Zudem ist die Zeitbombe der Hochzinsanleihen NOCH NICHT geplatzt.Ich bin auch auf die Reaktion des Gröpas gespannt.Die Aussage von Powell, die FED sei nicht das Dienstmädchen der Börse,könnte relativiert werden.Könnte sein ,dass Trump ein neues Dienstmädchen sucht ,das besser gehorcht.Erdogan hat ja auch seinen Schwiegersohn als Notenbänker eingesetzt.

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