Ende März forderte der russische Milliardär Oleg Deripaska auf Telegram einen Zwölfstundentag und eine Sechstagewoche für die arbeitende Bevölkerung. Was hinter dieser Forderung steckt, erläuterte der russische Ökonom Oleg Komolow und zeichnete dabei ein schonungsloses Bild über die russische Kriegswirtschaft, wer die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Wie oh Wunder, ist der Post von Deripaska inzwischen gelöscht.
Harte Arbeit als die Ressource von Russland
Auf Telegram postete Deripaska Medienberichten zufolge am 30. März, dass Russland sich wie alle anderen auch in einer tiefen Krise befinde. Um die Auswirkungen abzumildern und die Transformation von globalen zu regionalen Möglichkeiten mit all seinen Begrenzungen zu durchschreiten, rief seine Landsleute auf, an sechs Tagen der Woche zwölf Stunden am Tag zu arbeiten.
„Wir verfügen nicht über viele Ressourcen. Genauer gesagt, haben wir nur eine, und die hängt mit unserer nationalen Eigenart zusammen: In schwierigen Zeiten wissen wir, wie wir uns zusammenraufen und noch härter arbeiten. Und je eher wir auf diesen neuen Zeitplan -von 8 bis 20 Uhr, auch samstags – umstellen, desto schneller werden wir diese Transformation vollziehen“, schrieb der Gründer und Miteigentümer des Aluminium-Konzerns Rusal.
Gegen Rezession und Familienplanung
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Auch wenn der Post längst gelöscht ist, hat dies Diskussionen entfacht. So befürwortete Gennadij Onischtschenko, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und stellvertretender Leiter der Russischen Akademie für Bildung, die Einführung einer Sechs-Tage-Woche in mehreren Sektoren der russischen Wirtschaft. Dies erklärte er gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Ein solches Arbeitszeitmodell werde in einigen Branchen bereits umgesetzt. Es könnte auf die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung ausgeweitet werden, wo Beschäftigte sechs Tage die Woche, zwölf Stunden am Tag arbeiten könnten, „vorausgesetzt natürlich, dass die Beschäftigten eine angemessene Vergütung erhalten und sich nach solch langen Arbeitstagen bestmöglich erholen können“, so Onischtschenko. Solch ein Vorgehen hält er für notwendig, um eine Rezession zu verhindern.
Der Verband Unabhängiger Gewerkschaften Russlands lehne den Vorschlag zur Einführung einer Sechs-Tage-Woche ab, erklärte Nina Kusmina, stellvertretende Vorsitzende des Gewerkschaftsverbandes und Rektorin der Akademie für Arbeits- und Sozialbeziehungen. Die Einführung einer Sechstagewoche könnte sich katastrophal auf die Demografie auswirken, da die hohe Arbeitsbelastung den Wunsch nach Familiengründung verringern würde. Außerdem werde der Samstag traditionell für Hausarbeit und Zeit mit den Kindern genutzt.
Wer mehr zahlen und arbeiten soll
Am 1. April schrieb Deripaska auf Telegram: „Ich habe Sie verstanden… Arbeit ist kein, sie flieht nicht in den Wald davon…“, was so viel heißt, dass die Arbeit nicht davonläuft. Wer die liegen gebliebene Arbeit zu leisten hat, darüber gibt der russische Ökonom Oleg Komolow einen schonungslosen Lagebericht der russischen Kriegswirtschaft beim unabhängigen Fernsehsender RTVI, auf den er in seinem Telegram-Kanal Primzahlen verweist.
Deripaskas Vorschläge hält er nicht für eine Grille eines Exzentrikers, sondern für ein unverblümtes Manifest einer Klasse, was diese von der Öffentlichkeit erwartet. Deripaska gehört zu den Milliardären in Russland, die sich in der umstrittenen Privatisierung der neunziger Jahre unter Anatolij Tschubais bereichert haben.
Zu den russischen Dollar-Milliardären zählen laut Komolow etwa 150 Personen. „Zusammen kontrollieren sie Vermögenswerte im Wert von fast 700 Milliarden US-Dollar, mehr als der gesamte Staatshaushalt.“ Ihre Zahl sei „seit 2023 trotz des militärischen Konflikts, der Sanktionen und des Haushaltsdefizits weiter gestiegen, und zwar in einem Ausmaß, das selbst in den Boomjahren der 2000er-Jahre beispiellos war.“ Ihre Dividenden würden mit 15 Prozent niedriger besteuert als die Einnahmen der Arbeitnehmer mit bis zu 22 Prozent.
Gewinnblase durch Militärsektor
Nach dem Beginn des „Ukraine-Konflikts“ habe das Wirtschaftswachstum lediglich drei bis vier Prozent betragen und sei vom militärisch-industriellen Komplex aufgebläht und angetrieben worden. Der zivile Sektor befinde sich dagegen in einer schwierigen Lage. „Hohe Leitzinsen machen Kredite unerschwinglich. Die Nachfrage ist gering, und die Risiken sind enorm.“ Niemand habe unter diesen Umständen Interesse zu investieren.
„Früher ging es um Rohstoffgewinne, aber damit ist es jetzt schwierig. Die ausländischen Märkte sind geschlossen. Metalle werden billig verkauft, und der Ölpreis ist vor dem Hintergrund der eskalierenden Lage um den Iran nur ein wenig gestiegen. Das bedeutet, dass Gewinne auf einem anderen Markt erwirtschaftet werden müssen – dem Arbeitsmarkt“, umreißt Komolow die Lage und konstatiert:
„Die Menschen sollen gezwungen werden, für dasselbe Geld mehr zu arbeiten. Zwang lässt sich auf verschiedene Weise ausüben: mit Gewalt, durch Gesetze, durch die Umstände des Lebens. Dafür haben wir die Nationalgarde, die Duma und Roskomnadzor (Medienaufsichtsbehörde Anm. d. Red.), die die Kommunikationswege zwischen den Bürgern einschränkt. Alles ist vorbereitet.“
Personalmangel an der Front und in Betrieben
Der Arbeitskräftemangel verschärft sich Komolow zufolge seit 2014. „COVID-19 und der militärische Konflikt“ hätten die Situation zusätzlich verschlimmert. „Menschen sind eine begrenzte Ressource, und ihre Zahl ist nicht gestiegen.“ Außerdem unterteile sich die Wirtschaft in einen privilegierten Primärsektor und einen Sekundärsektor.
Der Primärsektor umfasse den militärisch-industriellen Komplex, die russische Eisenbahn, Aeroflot und andere Unternehmen, die im Rahmen staatlicher Förderprogramme Kredite zu Zinssätzen von 2–3 Prozent erhalten. Die betreffenden Unternehmen hätten keinen Personalmangel und seien bereit, ihre Kapazitäten auszubauen. „Der Staat unterstützt diejenigen großzügig, die an der Erreichung seiner außenpolitischen Ziele beteiligt sind.“
Unternehmen im Sekundärsektor müssten dagegen die vollen 15-20 Prozent bei Krediten aufbieten. „Ein Wurst- oder Milchproduzent möchte Mitarbeiter einstellen, kann es sich aber weder finanziell noch physisch leisten. Die Armee beansprucht Hunderttausende junger, gesunder Männer zusammen mit einem riesigen Verwaltungsapparat, der für die Steuerung, Versorgung und Logistik des gesamten Militärapparats erforderlich ist“, schrieb Komolow
Die Zahl der Migranten sei dabei zurückgegangen. Die fremdenfeindliche Rhetorik der letzten Jahre habe ausländische Arbeitskräfte abgeschreckt. Einwohner von Tadschikistan bevorzugten nun Malaysia, Südkorea oder China, wo die Bedingungen besser sind und sie nicht an die Front eingezogen werden. Der Staat brauche daher billige Arbeitskräfte und Soldaten aus den Regionen und wolle sich diese Ressource durch mehr Geburten sichern.
Rezession oder temporäre Abkühlung in Russland
Alexander Schochin, Vorsitzender des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer erklärte im April, dass das vorgeschlagene Modell von Deripaska nicht in der Diskussion sei. „Derzeit liegt der Staatsduma ein Gesetzentwurf zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes vor.“ Dieser sehe vor, das Limit für Überstunden von 120 auf 240 Stunden im Jahr anzuheben und dementsprechend zu vergüten. Das sei für die Betreffenden lukrativer als die bloße Verlängerung Arbeitstages.
Zugleich durchleben laut einem Bericht von RTVI am 11. April Unternehmen wie der größte russische Nutzfahrzeughersteller KAMAZ eine schwierige Phase. Der Nettoverlust für 2025 habe sich verelffacht und 37 Milliarden Rubel erreicht. Aufgrund sinkender Nachfrage und hoher Verschuldung erwäge das Unternehmen die Wiedereinführung der Vier-Tage-Woche. Auch die fehlende Nachfrage nach Landmaschinen führte bei Rostelmash dazu, dass es in diesem Jahr keine neuen Investitionsprojekte gibt.
Hohe Verluste verzeichneten Gastronomie und Bekleidungseinzelhandel. Der zivile Sektor spürt die Kriegsfolgen zusehends. Noch sind russische Experten uneins, ob das auf eine Rezession oder eine temporäre Konjunkturabschwächung hindeutet. Für Komolow liegt der Ausweg aus den personellen Engpässen in der Steigerung der Arbeitsproduktivität durch technologischen Fortschritt, worin Russland jedoch weit zurückliegt.
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es gäbe doch noch eine andere Lösung, Beendigung dieses verfluchten Krieges.
Das ist eben Kriegswirtschaft.
So wie auch in der Ukraine, die noch hunderte von Milliarden an Geldern aus dem Westen erhält.
Dagegen, wie es nach den westlichen Prophenzeiungen Russland schon kurz nach Kriegsbeginn wirtschaftlich gehen sollte, läuft doch alles noch rund.
Der Mangel an Arbeitskräften ist eben das Problen in Russland.
Die echten Verlierer sind die Europäer und ganz vorne Deutschland.
Aber, das soll doch wohl so sein, damit die Deindustrialisierung in Deutschland kontinuierlich weiter voranschreiten kann.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Helmut, der Artikel handelt von Missständen in Russland, nicht Europa oder Deutschland. Deine Themensprünge und Ablenkungsversuche sind äußerst einfältig und für jeden leicht erkennbar. So schreiben nur schwache Menschen ohne Argumente, die dem eigentlichen Thema ausweichen möchten. Sag uns doch mal warum du so etwas tust! Was ist deine Motivation?
@Helmut
Du verwechselst mal wieder Ursache und Wirkung. Russland hat den Krieg angefangen, nicht der Westen. Das wir heute ins Militär investieren müssen, liegt einzig und allein im Kreml begründet.
Iwan
Zu einfach gedacht. Russland hat den Krieg eröffnet, aber die geopolitischen Spannungen die auf beide Seiten wirken, liegen nicht in der Disposition von Russland.
Meiner Meinung nach sollte die Ukraine einem Waffenstillstand zustimmen und die Gebietsabtretungen akzeptieren. Das könnte sie mit zusätzlichen Forderungen wie Ausreiserecht bei Entschädigung durch Russland der Bürger der Ukraine aus diesen Gebieten flankieren.
Das hat zwei Vorteile:
1. Man sieht, ob die Russen ihr Angebot ernst gemeint haben oder ob es ihnen tatsächlich um eine imperialistische Eroberung der Ukraine geht.
2. Ein solcher Frieden wäre für die Ukraine wertvoller als für Russland, da sie in den freieren Westen eingebunden ist und sich sehr viel schneller erholen würde, als es Russland könnte.
Wir leben nicht mehr im Mittelalter, in dem ein Volk möglichst viel Raum benötigte, weil die Landwirtschaft der wesentliche Produktionsfaktor war.
Man würde in einen neuen Kalten Krieg eintreten, den auf Dauer immer das freiheitliche System für sich entscheidet.
Hallo @ Andreas
Damit die „Eliten“ in Europa zugeben müssen, dass sie in einen Krieg investiert haben, den die Ukraine niemals gewinnen kann, aber Russland niemals verlieren kann???
Russland könnte die Ukraine in einer Stunde in Schutt und Asche legen.
Das wäre ein Genozid und ein extremes Kriegsverbrechen, was Trump nun dem Iran angedroht hat.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Früher hieß die russische Lösung für dieses Problem Gulag.
Mich wundert, warum dann doch der Rubel immer stärker wird, was nicht zu den geschilderten Problemen zu passen scheint. Müßte doch grad anders herum sein, oder?
Der Devisenhandel mit dem Rubel ist sehr eingeschränkt, es handelt sich nicht mehr um einen freien Marktpreis. Zudem hält Russland den Zins äußerst hoch, derzeit meine ich bei 15 % (war schon um die 20%), um die galoppierte Inflation einigermaßen in den Griff zu bekommen. Betrachtet man einen langen Zeitraum, so hat der Rubel gegenüber dem Euro über die letzten 10 Jahre ca. ein Drittel an Wert verloren. Bei dem starken Rückgang bei Beginn des Ukraine Kriegs mit anschließendem kurzfristigen Peak, handelt es sich offensichtlich um übertriebene Leerverkäufe mit anschließendem Short squeeze.
Ausweichmut-Fa
Ich habe @ Peter auf seine Fragen geantwortet.
Welche Argumente hast Du denn zur Sache, die nicht von der Schallplatte kommen?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Helmut, nicht nur deine Themensprünge und Ausweichmanöver sind kindisch, sondern du schaffst es noch nicht einmal deine Stellungnahmen unter den richtigen Kommentar zu platzieren.
So ist das @ kebbe
Gebetsmühlerartig erzählt man den Bürgern, dass Russland pleite geht, ja eigentlich schon pleite ist, aber ganz bestimmt bald pleite geht.
Noch ein paar hundert Milliarden an die Ukraine und sie werden den Krieg gegen Russland gewinnen.
Das muss auch gesagt werden, denn wie sollen sonst die hunderte von Milliarden begründet werden?
Dann müssten ja die Eliten in Europa eingestehen, dass sie sich geirrt haben.
Es wird wohl tatsächlich bis zum letzten Ukrainer gehen müssen. Schon aktuell müssen junge Männer in der Ukraine von der Straße weggefangen werden, damit sie nach einer kurzen Ausbildung an die Front.
Entsprechend hoch ist die Fahnenflucht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Krieg verzehrt, Frieden ernährt. Das ist nichts neues und kann nicht überraschen.
Allerdings ist richtig, dass es Zeiten gibt, in denen es sich lohnt deutlich mehr zu arbeiten. Das kann Menschen individuell betreffen oder ganze Gesellschaften. Ich denke auch, dass gerade eine Zeit ist, in der es besonders viel zu gewinnen oder zu verlieren gibt. Die Welt ordnet sich neu während die Menschheit an mehreren Technologiesprüngen arbeitet.
Ich kenne kein historisches Beispiel. Normalerweise stagniert die Entwicklung in den Unruhephasen, weil die meisten Ressourcen dafür aufgewendet werden. Die Forschung läuft auf Hochtouren, aber die praktische Umsetzung explodiert erst danach, wenn wieder Frieden einzieht.
Ein solcher Kraftakt kann aber nicht per Order de Mufti beschlossen werden. Dafür braucht es ein Ziel, dass von allen geteilt wird und eine faire Verteilung der Gewinne. Beides kann ich nirgends erkennen und generell funktioniert das auch nur in freien Gesellschaften.
Aber die Ideen, die es in solchen Zeiten an die Oberfläche schaffen, sind oft interessant. Ich denke dabei an den Vorschlag von Herrn Kubicki, ein Sondervermögen für die Rente zu installieren. Ein privat verwalteter Staatsfonds könnte leicht Gewinne generieren, die die Zinslast übersteigen und die der Rentenkasse zugeführt werden.
Mich würde die Meinung des Forums dazu interessieren.
Iwan der Schreckliche
Du solltest Dich mal informieren, warum Putin die Ukraine angegriffen hat, und wann der Krieg wirklich begonnen hat.
Und wie oft Putin den Westen gewarnt hat, dass die Osterweiterung der Nato, der Natobeitritt der Ukraine verhindert wird und auch das bombardieren der russischen Bevölkerung in der Ukraine.
Deine Schallplatte und Deine festgefahrenen Ideologien nutzen da nichts.
Trotzdem ist und bleibt es natürlich ein völkerrechtwidriger Angriffskrieg.
Und er wird erst enden, wenn die Forderungen erfüllt sind, die Russland stellt.
Da jetzt schon die jungen Männer in der Ukranie für den Militärdienst von der Straße weggefangen werden müssen, wird es wohl solange weitergehen, bis Putin sein Ziel erreicht hat.
Auch wenn es so lange dauert, bis der Ukraine die Soldaten ausgehen oder desertieren.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ausweichmut-Fan
Man sollte über den Tellerrand hinausschauen können.
Der Vergleich der Wirtschaftskraft und der Lebensverhältnisse von/in Ländern ist wichtig, um sich dazu eine Meinung bilden zu können. Nur so können globale Zusammenhänge, Wohlstandsunterschiede und politische Machtverhältnisse richtig wahrgenommen werden.
Das Aufklären von Unterschieden ist aus psychologischen, sozialen und gesellschaftlichen Gründen von entscheidender Bedeutung. Es hilft dabei, sich selbst einzuordnen, Vorurteile abzubauen und das Verständnis füreinander zu fördern.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„Das Aufklären von Unterschieden ist aus psychologischen, sozialen und gesellschaftlichen Gründen von entscheidender Bedeutung. Es hilft dabei, sich selbst einzuordnen, Vorurteile abzubauen und das Verständnis füreinander zu fördern.“
Helmut du tust mir leid! Ich würde bei dir mal auf narzisstische Persönlichkeitsstörung tippen.
Dauerndes Vergleichen ist oft ein Symptom oder Teil von verschiedenen Problemen:
😔 Niedriges Selbstwertgefühl
• Häufigste Ursache
• Gefühl „ich bin nicht gut genug“
⸻
😟 Soziale Angststörung
• Ständiges Bewerten: „Wie wirke ich auf andere?“
• Angst, schlechter dazustehen
⸻
😞 Depression
• Negative Selbstsicht verstärkt Vergleiche
• Fokus auf eigene Defizite
⸻
🪞 Narzisstische Persönlichkeitsstörung
• Vergleich zur Selbstaufwertung
• Bedürfnis, besser zu sein als andere
⸻
📱 (modern sehr häufig)
• Verstärkt durch Social Media („alle sind besser/schöner/erfolgreicher“)
⸻
🧠 Kurz gesagt
👉 Nicht der Vergleich ist das Problem – sondern:
• wie oft
• wie extrem
• wie sehr er dein Selbstwertgefühl bestimmt
Vergleichmut-Fan
So ist das eben, wenn man im Leben viel erreicht hat.
Die Neider versuchen es schlechtzureden.
Selbst den gesunden Narzismus.
Dank meines gesunden Narzismus konnte ich seit meinem 14. Lebensjahr (Beginn der Lehre) sehr viel auf die Beine stellen.
Heute kann ich als Millionär, mit meiner lieben Frau (wir haben im August Goldene Hochzeit) seit 25 Jahren die Sonne in Andaludien genießen.
Wenn Du es genauer wissen willst kann ich Dir mehr dazu schreiben, wie und warum sich ein/mein gesunder Narzismus (ganz besonders langfristig) sehr possitiv auf unser ganzes Leben ausgewirkt hat und wir in allen Richtungen in extrem stabilen Verhältnissen leben.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„Dank meines gesunden Narzismus…“
Gesund ist das sicherlich nicht angesichts deiner endlosen Wiederholungen.
Und auf wen soll ich denn überhaupt neidisch sein, wenn mein regelmäßiges Einkommen höher ist als bei 99.9% der Bevölkerung und das im kerngesunden Zustand?
Leierkastenmut-Fan
Warte mal wenn Du 74 bist.
Ob Du dann in einem Land lebst, in dem Rentner kostenlos versorgt werden und die Transplationsrate die höchste der Welt ist.
Auf das nächste Gelaber von Dir werde ich zu diesem Thema mehr antworten.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Helmut, ich habe es nicht nötig, im Alter zu sparen. Tipp nicht so viel auf der Kiste, sondern fang an dein Leben zu genießen, du hast schon die meiste Zeit hinter dir.
Als Bildungsbeauftragter für deutsche Emigranten folgendes Update:
Narziss (Narzissmus wird mit zwei s geschrieben) war ein schöner Jüngling aus der griechischen Mythologie, der sich an einer Quelle in sein eigenes Spiegelbild verliebte und daran zugrunde ging.
Er wurde in eine Narzisse verwandelt.
Sparmut-Fan
Wir genießen hier seit 26 Jahren in unserem selbst aufgebauten Paradies unter der Sonne Andalusiens das Leben und gehen in den ganzen Jahren unseren Hobbys nach.
Vor einigen Monaten mussten wir für einige Tage zu den Kanaren.
Entsetzlich war es dort.
Katternde Mopeds, Disko schräg genüber, usw.
Aber wer das möchte…
Uns haben die Tage der Feria in Malaga vollkommen gereicht für die nächsten Wochen.
Dann kommen wieder unsere Kinder und Enkel. Für den Sommer haben sich zwei Brüder angesagt, die ihre GbR in Deutschland aushugern lassen und in Spanien eine Neugündung vornehmen.
Dann gibt es wieder viel zu tun.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Helmut, ich habe es nicht nötig, im Alter zu sparen. Tipp nicht so viel auf der Kiste, sondern fang an dein Leben zu genießen, du hast schon die meiste Zeit hinter dir.
Sparmut-Fan
Wir haben schon Probleme damit unsere Renten auszugeben.
Jedes Prozent Kurssteigerung bei Gold und Silber sind für mich etwa 40.000 Euro.
Wie sollen wir das ausgeben?
Alleine in 2026 (bei 10 %) schon etwa 400.000 Euro.
Nach 2025, wo der Mittelwert bei Gold und Silber bei etwa 85 % Kapitalertrag war.
Und alles legal steuerfrei.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut