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Wer kauft Twitter? Google oder Microsoft? Bitte, bitte, dann doch lieber Disney!

Disney will Twitter kaufen, das ist das aktuellste Gerücht. Angeblich, so hört man aus Finanzkreisen, bastelt man dort gerade an einer Finanzierung, um möglicherweise in den nächsten…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Disney will Twitter kaufen, das ist das aktuellste Gerücht. Angeblich, so hört man aus Finanzkreisen, bastelt man dort gerade an einer Finanzierung, um möglicherweise in den nächsten Wochen den Kauf von Twitter zu verkünden. Genau so schwirren aber mehr denn je die Gerüchte durch die Gegend, dass auch Microsoft und Google Twitter kaufen wollen. Der Twitter-Aktionär dürfte sich wohl über so einen virtuellen Dreikampf freuen, der den möglichen Übernahmepreis wohl in die Höhe treibt. Der Twitter-User dürfte wohl dafür beten, dass Disney das Rennen macht. Denn dort hat man wohl kaum die Absicht dieses Tool in sein eigenes Universum zu integrieren.

Microsoft zum Beispiel ist kaum dafür bekannt im Bereich Social Media erfolgreich oder besonders „in“ zu sein. Gerade ist man dabei LinkedIn zu integrieren, was der Marke an sich kaum förderlich sein dürfte. Was würde mit Twitter geschehen? Auf irgendeine Art und Weise würde man versuchen Twitter mit Microsoft-Anwendungen zu vernetzen. Und man vergesse nicht die berühmten „Synergie-Effekte“. Vielleicht Zusammenlegungen von Verwaltungsbereichen etc? Es wäre wohl das kreative Ende für Twitter, wenn man sich zukünftig an die „kreativen“ Leitlinien von Microsoft halten müsste, die ja gar nicht existieren.

Noch viel mehr wäre Twitter als Social Media-Unikat wohl gefährdet, wenn Google der Käufer wäre. Wir alle kennen ja das inkludierte Google-Universum. Alle Google-Anwendungen haben das selbe Layout, irgendwie recht monoton. Mit der Eigenständigkeit der Marke Twitter wäre es dann wohl noch eher vorbei. Die Verknüpfung mit Google und seinen sonstigen Produkten wäre wohl so groß und würde die Marke Twitter so sehr beeinflussen, dass die bisherige Fan-Community im Kern erschüttert wäre. Man würde als ein Unter-Produkt in der Google-Familie eingehen.

Was spricht für Disney? Man hat bisher gar keine Social Media-Plattform, und würde wohl versuchen seine TV + Filmangebote verstärkt über Twitter zu vermarkten. Und in den Bereich Live-Übertragungen wollte Twitter-Chef Jack Dorsey sowieso verstärkt gehen. Auch spricht einiges für Disney, weil Dorsey dort bereits im Aufsichtsrat sitzt. Disney würde Twitter wohl ausbauen. Google und Microsoft würden Twitter wohl eher umbauen oder besser gesagt bei sich mit einbauen. Für das Format Twitter an sich wäre Disney wohl mit Abstand die beste Wahl. Und als Börsianer? Man kann jetzt auf steigende Kurse spekulieren. Wie gesagt, man kann, muss es aber nicht. Denn die Gerüchte gibt es schon lange, dass irgendwer mal irgendwann Twitter schluckt. Aber jetzt brodelt die Gerüchteküche für eine kurz bevorstehende Übernahme heißer denn je.

Vom Wachstum her betrachtet hätte Twitter-Chef Jack Dorsey wohl noch ein oder zwei Quartale Zeit eigenständig das Ruder rumzureißen. Jetzt ist man fast exakt bei einem Nullwachstum angekommen. Geht es bald nicht aufwärts, wäre ein Verkauf wohl eh nicht mehr zu vermeiden, denn fallender Aktienkurs und möglicherweise ausbleibende Kapitalspritzen von außerhalb würden das Unternehmen in seiner Existenz gefährden. Daher kann man annehmen, dass Dorsey jetzt noch rechtzeitig die Flucht nach vorne antritt, und unter ein „gut behütetes Dach“ schlüpft, wie zum Beispiel Disney. Vermutlich könnte die treue Twitter-Fangemeinde mit diesem Käufer noch am ehesten leben.

Und die Twitter-Aktie? In diesem Chart sieht man die Aktie seit dem Börsengang 2013. Nach einem schnellen Hoch bis rauf auf 74 Dollar ging es nur bergab bis auf 13,7 Dollar diesen Mai. Durch immer wieder aufflammende Gerüchte ging es in den letzten Monaten wieder leicht bergauf. Jetzt seit Ende letzter Woche machte die Aktie einen kleinen Satz nach oben 18,60 auf 23,30 Dollar. Ist das noch eine Einstiegsmöglichkeit? Gibt es in Kürze einen deutlich höheren Übernahmepreis? Oder bleibt die Übernahme aus, und die Aktie bleibt enttäuschend? Entscheiden Sie selbst!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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