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Wie die USA sich auf unsere Kosten bereichern! Marktgeflüster (Video)

In Sachen Versteuerung der Gewinne von US-Unternehmen sind die USA wahre Blutsauger der EU-Bürger!

Markus Fugmann

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am

Donald Trump beschwert sich ja häufig lauthals darüber, wie „brutal“ die EU angeblich die USA behandeln würden – aber in Sachen Versteuerung der Gewinne von US-Unternehmen sind die USA wahre Blutsauger: die US-Firmen versteruen in „Steuerparadiesen“ ca. 306 Milliarden Dollar, dagegen in jenen Ländern Europas, in denen die US-Konzerne ihre Gewinne tatsächlich erwirtschaften, fallen nur ca. 44 Milliarden Dollar Gewinne an. Ist das etwa gerecht? Man sollte diese Zahlen der EU an die Hand geben, wenn diese nun die Verhandlungen mit den USA beginnt!
Heute die US-Indizes schwächer nach enttäuschenden Zahlen (vor allem beim Umsatz!) von Goldman Sachs und Citigroup, der Dax dagegen hält sich stabil..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    15. April 2019 19:45 at 19:45

    Solange innerhalb der EU ein gewisser Steuerwettbewerb herrscht ist es doch nicht verwunderlich und verständlich, dass ausländische Konzerne diese Steueroasen auch nutzen. Wer bitte, dieser EU-Granden soll denn diese Situation lösen, solange Steuerhoheit Ländersache ist. Die EU ist einfach eine Fehlkonstruktion oder wurde vielmehr dazu gemacht. Sich jetzt aufzuregen, dass die bösen Multikonzerne diese Situation nutzen ist schlicht weg hanebüchern. Nicht die Multis sind die Bösen sondern die EU-Staaten sind die Blöden, zumindest jene an denen die Steuereinnahmen vorbeifließen. Solange das Stimmrecht innerhalb der EU so ist wie es ist wird sich auf Basis der so vielgepriesenen Einstimmigkeit auch nichts ändern können.

    • Avatar

      Michael

      16. April 2019 00:53 at 00:53

      @Kritisch on fire, das alles ändert aber nichts daran, dass man diese amerikanischen Steuerlumpereien in Europa dem großen Präsi Trump bei den anstehenden Verhandlungen als Gegenargument zu seinen tumben und extrem einseitigen Handelsbilanzargumenten entgegenhalten sollte.

      Eine adäquate Möglichkeit wäre, für amerikanische Firmen eine Sonder-Strafsteuer zu etablieren. Oder sehen Sie das anders?

      • Avatar

        Kritisch on fire

        16. April 2019 08:06 at 08:06

        Hallo Michael!
        Was wollen sie, wollen wir Europäer denn Trump vorwerfen? Dass er, Unternehmen seines Landes verurteilt, die eigentlich nichts anderes machen als die in der EU vorhandenen Möglichkeiten auszunutzen? Wenn das irgendein EU-Gesprächstpartner dem Hern Trump vorwirft kann es schon gut sein, dass ihm dieser auslacht. Jedes Land müsste für sich dieses Thema angehen und z. Bsp. die Umsätze der Multis besteuern. Von der EU ist da nichts zu wollen auf Grund der Steuerhoheit der einzelnen Länder. Die EU schafft es doch nicht einmal innerhalb der EU 28 ein einheitliches Steuerrecht zu etablieren – wie sollte sie es dann nach außen hin schaffen? Es herrscht ein wahrer „Steuerkrieg“ innerhalb der Union und nicht einmal da kann Brüssel wirklich etwas tun. Wie gesagt, auch in diesem Fall einfach eine Fehlkonstruktion!

  2. Avatar

    Luxenburgerli

    15. April 2019 20:29 at 20:29

    Hat denn nicht der höchste EU Säufer in seinem Land die grösste Steueroase selber konstruiert?

  3. Avatar

    Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    15. April 2019 22:49 at 22:49

    Draghi: Profitabilität von Banken mit Negativzinsen höher. Um dieses „Finanzmodell“, das Sie täglich ärmer macht, zu rechtfertigen, erklärte EZB-Präsident Mario Draghi unlängst:

    „Wir haben uns gefragt: Wie stark ist die Profitabilität von Banken insgesamt betroffen von den negativen Einlagezinsen? Wenn wir uns das anschauen sehen wir, dass die Profitabilität der Eurobanken vergleichbar mit denen in Japan ist, höher als die von Banken in Großbritannien, wo es keine Negativzinsen gibt und natürlich niedriger als in den USA.“

    Draghi-Fake-News?

    Sind das Fake News oder Fakten? Aufgrund der Negativzinsen sei – ich wiederhole mich – die Profitabilität der Eurobanken höher, als beispielsweise auf den Britischen Inseln, wo es solche eben nicht gibt.Jedenfalls wenn es nach Mario Draghi geht. Hingegen klagen die Eurobanken jedoch, dass sie beispielsweise gegenüber der Konkurrenz in den USA schwere Nachteile durch die Strafzinsen hätten.

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