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Wie eine Bombe! Videoausblick

Es waren zwei Nachrichten, die am Freitag einschlugen wie eine Bombe

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Es waren zwei Nachrichten, die am Freitag einschlugen wie eine Bombe: zunächst die Aussagen vn Donald Trump, wonach massive Zölle gegen China schnell aktiviert werden könnten (nachdem kurz zuvor noch Wirtschaftsberater Larry Kudlow versucht hatte, die Märkte zu beruhigen). Und dann die Aussagen von Apple, die die so siegessicheren Amerikaner aus ihren Träumen rissen: die USA seien sehr verwundbar in einem Handelskrieg – Apple im Besonderen, weil das Unternehmen faktisch alles in China produzieren läßt. Damit ist gewissermaßen der „Schalter umgelegt“, auch die Wall Street bemerkt nun, dass der Handelskrieg entweder die Margen der Unternehmen stark reduziert, oder eben die Preise stark steigen für die Konsumenten mit einer Fed, die dann auf die Inflation dann reagieren muß..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Beobachter

    10. September 2018 07:45 at 07:45

    Interessant, Dass die Tech – Firmen bei Zöllen mit China Probleme bekämen, hat ein gewisser Herr Fugmann schon seit Wochen proklamiert.Die Titel sind trotzdem weiter gestiegen.Auch der Tausendsassa Buffett glaubt anscheinend an die Unverwundbarkeit dieser Firma.
    So ist also FMW mit dem Chefanalyst Fugmann der Börsenwelt um Wochen voraus. Ich hoffe nur ,dass er nicht von Trump abgeworben wird.Man kann beruhigt sein, Trump will sich ja eher mit Schönrednern
    ( Geschichtenerzählern ) umgeben statt mit Realisten.

  2. skipper

    10. September 2018 10:58 at 10:58

    die ami-futures lieben aber diese bombe

  3. Altbär

    10. September 2018 12:44 at 12:44

    Das Bitcoin Wunder ist geplatzt, der Tesla – Zauber ist nach längerem Bärengrillen auch vorbei,
    u. auch das Trump Börsenmärchen wird mit einem Debakel enden.

  4. Sprengstoff-Experte

    10. September 2018 12:59 at 12:59

    @ Skipper, die einzigen Bomben, die man ev. lieben kann ,sind Sexbomben.Aber auch diese haben schon ganze Vermögen implodieren lassen.

  5. Masud79

    10. September 2018 13:13 at 13:13

    Herr Fugmann sie sollten ihre Rhetorik der Realität anpassen
    Die eingeschlagene Bombe hat den dow 150 Punkte gekostet die gleich wieder gekauft wurden.
    Das war eher ein Knallfrosch

    • Markus Fugmann

      10. September 2018 13:15 at 13:15

      @Masud, gekauft haben bisher die Europäer, was die Amis machen, werden wir heute sehen..

  6. Kritisch

    10. September 2018 13:57 at 13:57

    Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe sind die kurz- resp. kürzestsichtigen Reaktionen auf die m.M. nach profunde Analyse von M.F. Es ist doch nicht zu erwarten, dass nach so einer Analyse die Märkte urplötzlich einbrechen. Zu erwarten ist aber, und das in längerfristigen Zeitfenster, dass die Kuse an den Börsen massiv nachgeben werden wenn erst einmal alle Trump´schen Aktivitäten durchschlagen. Zölle auf chinesische Waren in angekündigten Umfang, Zölle auf EU- Fahrzeuge, kriegerische Aktivitäten im Iran, steigende US-Zinsen mit einhergehenden Zahlungproblemen der völlig verschuldeten Bevölkerung und so mancher hoch verschuldeter Betriebe (das gilt übrigens auch für die EU), weiteres „Kettenrasseln“ gegenüber sog. Schurkenstaaten, Hyperinflation in immer mehr Staaten auf dem Globus, etc. etc. Meiner Auffassung nach ist der Ballon schon sehr, sehr gefüllt und es wird der Punkt kommen wo er die Reißgrenze erreicht – und bumm! Und Mr. President betätigt weiterhin, eifrig die Pumpe!

    • Wolfgang M.

      10. September 2018 14:52 at 14:52

      @kritisch. Mit Verlaub, aber das ist doch eine Binsenwahrheit. Die USA haben nach dem Krieg 9 Rezessionen erlebt, die längste Aufschwungphase dazwischen dauerte knapp 10 Jahre. Wieviel Jahre haben wir jetzt seit Lehmann? Bisher hat jeder US-Präsident in seiner Amtszeit in dieser Periode mind. eine Rezession erlebt. Trump könnte durch die Steuerreform den Zeitraum verlängert haben, aber schuldenfinanziert und deshalb wahrscheinlich mit großen Folgen. Unser Thema ist doch nicht das „ob“, sondern das „wann“, denn, auch ein zu frühes Gegensteuern kann teuer werden. Keiner hat die Glaskugel, aber eine gewisse Steuerung sollte langfristig gelingen, ganz vorsichtig ausgedrückt. Deshalb auch die Diskussionen um mittel- oder langfristige Auswirkungen der Maßnahmen.
      Viele Grüße

      • Kritisch

        10. September 2018 17:35 at 17:35

        @ Wolfgang M! Ebenso, mit Verlaub! Es geht mir doch nicht darum die von ihnen zitierten Binsenweisheiten zu verbreiten. Natürlich unterliegt die Wirtschaft zyklischen Bewegungen. Mir geht es doch darum, dass durch die unfassbaren Handlungen vom Mr. President kein zyklischer und auch „gesunder“ Abschwung zu erwarten ist, sondern, dass es richtig knallen wird! Zu frühes Gegensteuern kann teuer werden meinen Sie? Ich meine, dass es keinen zu frühen Zeitpunkt gibt, egal wie teuer es sein möge. Wenn man zuwartet (wartet man auf ein Wunder?) und alles gegen die Wand knallt dann wird es richtig teuer und ich fürchte mit sehr, sehr massiven Auswirkungen, die mit einer zyklischen, rückläufigen Wirtschaftsphase nichts mehr zu tun haben werden. Aber wir Europäer brauchen ja nicht die Schuldenentwicklung der USA an den Pranger stellen. Die gottähnlichen EZB- Verantwortlichen und unsere Volksvertreter sind ja um keinen Deut besser! Geld drucken bis die Schwarte kracht, Fehlentwicklungen bei der Erweiterung der EU und das eigentlich im Grundsatz sehr gute Friedensprojekt und den weniger guten EURO vernichten. Das ist meine Erwartung und nicht die Frage wann die Märkte 10 oder 15% nachgeben.

  7. Altbär

    10. September 2018 18:58 at 18:58

    @ Kritisch, Ich bin sehr mit Ihrer Einschätzung einverstanden.Wie ich schon früher erwähnte ,muss stark zwischen Tagestrader u. Langfristanlagen unterschieden werden.Wurden wir Bären doch schon oft von den
    Permabullen verhöhnt, weil wir einen grossen Teil der Hausse verpassen könnten.
    Wenn jetzt Alle mit Riesen-Aktienvermögen auf den besten Ausstiegspunkt warten, wird es wie früher ganz chaotisch zugehen u. die Kurse sind dann ganz schnell10- 15% tiefer.Immerhin waren die Aktienvolumen u.die Fallhöhe bei früheren Baissen nie annähernd so hoch wie heute.Beispiel SNB mit 85% Fremdkapital.
    Während ich als Bär ganz entspannt auf die Korrektur warten kann , mein Vermögen gesichert ist, bin ich sicher, dass ich in kurzer Zeit eine gute Gewinnmöglichkeit mit einer Baisse-POS. erhalte.
    Ich bin gespannt wie die nächste Krise gemanagt wird.Vielleicht werden die NOTBÄNKLER die bis jetzt die Aktienkäufe wegen TINA getrieben haben, die Aktienverkäufe verbieten müssen!
    Wenn dann gleichzeitig noch die Unternehmensanleihen kollabieren wird es dann doppelt so lustig.

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