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Wie Trump die Stimmung in den USA verändert hat: Anwalt beschwert sich lautstark über spanisch sprechende Mitarbeiter eines Restaurants

Es hat sich etwas verändert in den USA seit Donald Trump die Wahl gewonnen hat - vermutlich aber schon zuvor, sonst hätte Trump die Wahl eben nicht gewonnen!

­Es hat sich etwas verändert in den USA seit Donald Trump die Wahl gewonnen hat – vermutlich aber schon zuvor, sonst hätte Trump die Wahl eben nicht gewonnen! Aus dem melting pot (Schmelztiegel), in dem verschiedenene Ethnien zusammen leben, mit der Zeit homogener werden und jeder sein Glück machen kann, ist nun ein Land geworden, das sich scheinbar zurück sehnt in die Zeiten, als die Dinge noch klar waren: Weiße, einst aus Europa eingewanderte Amerikaner, dominieren das Land kulturell, politisch und ökonomisch.

Folgendes Video schießt bei den Klickzahlen in den USA aktuell durch die Decke: ein Anwalt in New York (Manhattan) beschwert sich lautstark darüber, dass die Mitarbeiter eines Restaurants untereinander spanisch sprechen und droht damit, die Behörden zu informieren, weil er vermutet, dass die spanisch sprechenden Restaurant-Mitarbeiter illegal im Land seien. Wenn er schon für Ihre Versorgung bezahlen müsse und sie auf seine Kosten lebten, so der Anwalt, dann könne er wenigstens erwarten, dass englisch gesprochen werde. All das im eigentlich so liberalen New York, und nicht im ohenhin erzkonservativen Mittleren Westen der USA!

“Every person I listen to — he spoke [Spanish], he spoke it, she’s speaking it — it’s America!”

“My guess is they’re not documented, so my next call is to ICE to have each one of them kicked out of my country.”

“If they have the balls to come here and live off of my money — I pay for their welfare, I pay for their ability to be here — the least they can do is speak English.“

“If you intend on running a place in Midtown Manhattan, the staff should be speaking English, not Spanish!”

“Honey, I’m calling ICE” (U.S. Immigration and Customs Enforcement, die Behörde für Grenzschutz und Immigration)


Foto: Gage Skidmore; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/



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6 Kommentare

  1. Also, wohl schon ein wenig überzogen, dafür Hr. TRUMP verantwortlich zu machen. Solch nationalistische Idioten gibt es doch in jedem Land, schon vor mr. TRUMP und sie werden leider immer mehr. Warum sollen sich Angestellte mit gleicher Muttersprache untereinander nicht in eben dieser unterhalten dürfen? Würde schon gerne sehen wie im Gesundheits-u. Pflegedienst, in der Gastronomie oder in der Reinigungsbranche,etc. es ohne sog. Immigranten es aussehen würde. Ob sich der „Gentleman“ auch darüber beschweren würde wenn sich nach einem Unfall von ihm die behandelten Ärzte und Lebensretter eventuell in ihrer Landessprache (vielleicht sogar noch arabisch) miteinander über die notwendigen Behandlungsmethoden unterhalten würden, da sie vielleicht zufällig arabischer Herkunft sind und ihren Dienst an amerikanischen Bürgern, zu deren Wohl, verrichten? Dieser weltweit rasant umgreifende Nationalismus ist doch einfach zum Ko….!

  2. und wo ist das Problem? der weiße Mann der übrigens Jude ist hat absolut Recht! In Amerika sollte man in der Öffentlichkeit Englisch reden, nicht spanisch. Das ist wie in Berlin wo man im Restaurant teilweise nur noch mit Englisch angesprochen wird. Das ist ein Unding! und ja wenn wir schon für alle Illegalen bezahlen, haben wir ein Anrecht dass diese mit uns so kommunizieren wie es hier üblich ist.

  3. Nun, ich denke, durch seinen Beruf, hat er wahrscheinlich mehr Erfahrung gesammelt, als wir.

    Das er die noch höhere Kriminalitätsrate, die die Einwanderer bestimmter Nationalitäten etablieren, nicht unterstützen möchte, verständlich.

    Gutmenschen finden es natürlich prima, wenn das Reinigungspersonal, die Bauhelfer oder die Prostituierten nicht die Landessprache beherrschen, denn genau diese Gutmenschen beuten die von ihnen ach so beklagten Opfer, gerne aus. Dabei reden sie sich ein, sie würden etwas Gutes tun, wenn sie Illegalen Arbeit geben würden. Beispiel im Reinigungsbereich bis zu maximal 12 EUR, statt 27 EUR für eine versicherte deutschsprachige Kraft.

    Einfach mal mit Ausländern, die sich von den Gutmenschen emanzipieren konnten, sprechen.
    Dann erfährt man unvorstellbar Inhumanes über Gutmenschen.

  4. Wie fühlt man sich wohl im eigenen Land als Arbeitnehmer eines z.B. Reinigungsunternehmens, einer Autowerkstatt im tschechisch/polnisch-grenznahen Bereich oder in weiten Teilen der Gastronomie oder der Altenbetreuung….wenn man seine Kollegen, die permanent in einer Fremdsprache untereinander kommunizieren, während der Arbeit nicht versteht?

    1. Hallo „Q“!
      Selbst schon mal im fremdsprachigen Ausland mit Kollegen aus der Heimat gearbeitet?

  5. Wer sich Mühe gibt, sich wirklich integrieren möchte, und sich stets nur in der Fremdsprache unterhält, kann diese innerhalb eines Jahres fließend sprechen. So geschehen mit den meisten europäischen Auswanderern die sich früher im amerikanischen Schmelztiegel assimilierten. Bei Massenimigrationen ist diese Mühe überflüsseig. Die Einwanderer bleiben unter sich, leben in getrennten Stadtteilen, und sprechen zuhause sowie am Arbeitsplatz die eigene Sprache. Der Schmelztiegel wird somit außer Kraft gesetzt.

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