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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Erster Teil einer Serie

Wer wäre nicht gerne Millionär. Die meisten werden dieses Ziel nicht erreichen. Zu oft legt man sich selbst Steine in den Weg, indem man gar nicht weiß, wie man dieses Ziel erreichen soll. Zu oft geht man die falschen Wege, obwohl diese Wege schon…

Redaktion

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am

Gastartikel von @Forex-Stratege

Einleitung zum Start der Serie

Wer wäre nicht gerne Millionär. Die meisten werden dieses Ziel nicht erreichen. Zu oft legt man sich selbst Steine in den Weg, indem man gar nicht weiß, wie man dieses Ziel erreichen soll. Zu oft geht man die falschen Wege, obwohl diese Wege schon andere erfolglos gegangen sind. Man wiederholt die Fehler Anderer und verliert viele Jahre und viel Geld, und gibt oft auf. Man will zu viel in zu schneller Zeit, und kann nicht erkennen wieviel Risiko man eingeht zum Erreichen des Ziels, wodurch viele frühzeitig scheitern.

In dieser Artikelserie soll bei dem Ziel geholfen werden, aus einem niedrigen Betrag einen hohen Betrag zu verdienen, oder sogar einmal ein selbständiger professioneller Währungshändler zu werden. Und all das mit einer kleinen Chance zu versagen und einem geringen Gesamtrisiko (Verlustrisiken sind dennoch nie völlig auszuschließen). Es wird auf jeden Aspekt eingegangen, der zu beachten ist. Es werden deshalb sehr viele Artikel unter dieser Artikelserie veröffentlich werden. Viele werden Wissen aus anderen vorhergehenden Artikeln voraussetzen – so ist ein Durcharbeiten von Anfang an für den Beginner im Währungshandel von Vorteil.

In den ersten Artikeln wird der Währungshandel erst einmal vorgestellt, und ich versuche Basiswissen zu vermitteln über den Markt und das Hobby (oder den „Beruf“) des Währungshändlers – auch werde ich erste Schritte beschreiben. Die Theorie des Marktes und die dahinter stehenden mathematischen Grundlagen sollten von jedem erlernt und beherrscht werden – nur so kann man wissen auf was man sich einlässt. Auch sollte man prüfen, ob man für dieses Leben als Händler geeignet ist und einem die Vorteile und Nachteile liegen.

In den später folgenden Artikeln werden die großen Fehler beschrieben, die es unbedingt gilt zu vermeiden, und wie man es richtig macht. Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen! Diese Artikel alleine können Jahre und viel Geld ersparen. Das Ziel soll es sein, einen Gewinn mit einem für den Händler selbst gewählten akzeptablen Risiko zu erreichen, das nicht über der eigenen Wohlfühlgrenze liegt. Sämtliche Fehler, die das beeinflussen können, werden erläutert, um euch in die Lage zu versetzen, zu erlernen was andere teuer und zeitintensiv herausfinden mussten. Im Handel gilt ein Spruch wie kaum ein anderer: „Jeder vermiedene Verlust (und vor allem die unnützen Verluste) ist ein guter Gewinn“.

Anschließende Artikel besprechen, wie man Strategien findet und entwickelt, was zum eigenen Lebensstil und zur Persönlichkeit passen kann, welche Instrumente man verwendet (ob Futures, Optionen, Forex, …), und gehen zu allen vorhergehenden Artikeln auch auf die kleinen Details ein. Fragen können jederzeit gestellt werden in den Kommentaren, aber bitte habt Verständnis falls ich nicht auf alle Fragen direkt eingehen kann, wenn dazu noch ein späterer Artikel erscheint. Ihr könnt gerne auch mögliche Artikelwünsche erwähnen, und ich versuche sie zu berücksichtigen.

Ich würde euch gerne auf eurem Weg des Lernens und Erfolges begleiten und euch ein Ratgeber sein, der euch das nötige Basiswissen vermittelt. Dieser Weg und die Artikel erheben keinerlei Anspruch darauf, das man es nur auf diese Art schaffen kann. Die Welt des Währungshandels ist vielfältig, und es gibt viele mögliche Wege. Jeder mag für sich selber entscheiden, was er für richtig hält und was nicht. Zusätzlich muss ich gleich dazu erwähnen, dass ich keine Fragen zu riskanten Strategien beantworte. In dieser Artikelserie geht es um den mittel- und langfristigen Aufbau eines Vermögens, wie man mathematisch und mit einer bestimmten Strategie und Marktkenntnis vorgeht!

Die einzelnen Kapitel dieser neuen Serie werden nicht täglich, sondern in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

Um alle Folgen dieser Artikel-Serie in einer Auflistung sehen zu können, klicken Sie bitte hier.




Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



Foto: Katrina.Tuliao – https://www.tradergroup.org / Wikipedia (CC BY 2.0)

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    KSchubert

    21. September 2017 18:18 at 18:18

    Bin gespannt! Wünsche dem Forex-Strategen bzw. Forex-Kollegen einen guten Start mit der Serie – werde Sie interessiert verfolgen!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. September 2017 18:22 at 18:22

      @KSchubert, vielen Dank! Der Autor ist einer der ganz wenigen Menschen am Markt, der wirklich vom Trading leben kann, und das seit vielen Jahren…

  2. Avatar

    Marc

    21. September 2017 20:26 at 20:26

    sehr interessant. freu mich auch schon drauf!

  3. Avatar

    chimbuman

    21. September 2017 22:46 at 22:46

    Super!

  4. Avatar

    kobbb90

    20. September 2019 14:57 at 14:57

    Gibt es ein Buch zu diesem Thema was man käuflich erwerben kann

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Artikel-Serie Währungshandel

Goldpreis robust durch die Woche – Auftrieb übers Wochenende?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis konnte sich robust durch die nun zu Ende gehende Woche hangeln. Letzten Freitag Abend mit Niveaus um die 1.800 Dollar, ging es in dieser Woche mal auf, mal bergab, mit Kursen zwischen 1.813 und 1.795 Dollar. Bis vorhin um 15:59 Uhr sah man einen Goldpreis von 1.807 Dollar. Ab 16 Uhr ging es bis auf 1.810 Dollar, jetzt wieder runter auf 1.806 Dollar. Wirklich kein Feuerwerk zum Wochenausklang.

Goldpreis im Aufwind?

Die Quartalszahlen der großen US-Banken konnte der Gesamtmarkt doch recht gut verkraften, und der Goldpreis blieb unterm Strich unbeeindruckt. Das ist durchaus erstaunlich – am Montag sprachen wir noch von möglichen Problemen für das Edelmetall, sollten die US-Banken gute Zahlen melden (Szenario „Aktien rauf, Gold runter“). Jetzt läuft gerade das EU-Treffen zur Einführung des „großen, sensationellen“ Wiederaufbaufonds. Selbst Angela Merkel erwähnte heute früh, wie schwierig eine Einigung werden wird. Gibt es ein Scheitern oder eine Vertagung, könnte dies Gold als Sicherem Hafen ab Montag früh Aufwind verleihen.

Vorhin um 16 Uhr wurde das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Juli veröffentlicht. Eine Erholung bleibt aus, die Daten enttäuschen (Details hier). Der US-Aktienmarkt reagiert seit 16 Uhr negativ. Mit minus 103 Punkten hält sich der Schock im Dow Jones aber bis jetzt noch in Grenzen – noch. Werden die Aktienmärkte ab Montag fallen und Gold steigen, wenn übers Wochenende das EU-Treffen kein Ergebnis bringt? Das sehen wir natürlich dann erst Montag früh in den wiedereröffneten Märkten, wenn heute Abend keine Ergebnisse mehr verkündet werden.

Bisher nicht nachhaltig über 1.810 Dollar

Gold bleibt aber grundsätzlich in einer Art Aufwärtsdrang. Der Chart zeigt den Goldpreis-Verlauf der letzten 30 Tage in US-Dollar. Diese und letzte Woche ist der Kurs mehrmals daran gescheitert über das Niveau von 1.810 Dollar spürbar nach oben auszubrechen. Zinsen auf Null, Notenbanken drucken immer mehr Geld, Staaten machen immer mehr Schulden. Ist es nur eine Frage der Zeit beziehungsweise des nächsten Anlasses, dass der Goldpreis den nächsten Preissprung nach oben macht? Ist ein mögliches Scheitern der EU-Partner an diesem Wochenende ein weiterer Anlass dafür? Denkbar bleibt wie schon mehrmals die letzten Wochen und Monate geschehen aber auch, dass Gold und Aktienmärkte korrelieren, und es ab Montag gemeinsam abwärts geht. Diese Möglichkeit darf man nie ganz außer Acht lassen. Wie gesagt, dies gilt für den Fall, dass das EU-Treffen keine Einigung bringt.

Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage

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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Fünfter Teil einer Serie: 23 Tradingfehler, der Turbo zum Gewinn!

Redaktion

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am

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Gastkommentar von @Forex-Stratege

23 Tradingfehler – der Turbo zum Gewinn

Fehler beim Traden – und das soll ein Turbo beim Gewinnen sein? Wie soll das gehen?

Ich werde hier typische Fehler im Trading vorstellen. Indem man sie beachtet und vermeidet, wird man für sich selbst Gewinne erzielen, direkt oder indirekt. Man erspart sich viel Geld und Zeit, wenn man nicht dieselben großen Fehler wiederholt, die schon so viele vor einem machten.


Verpulvern Sie nicht sinnlos Ihr Geld!

Allerdings ist es schwerer als man denkt, aus den Sekundärerfahrungen anderer Personen zu lernen. Viele schaffen es nur als Primärerfahrung und müssen mit den „Konsequenzen“ leben. Es hört sich so einfach an – man hört von Fehlern, denkt sich „klingt logisch“, aber man begeht sie trotzdem oft selber. Derjenige, der systematisch Schritt für Schritt das Handeln erlernt, wird eine geringere Chance haben diese Fehler zu begehen, aber trotzdem wird es ab und an passieren, denn wir sind und bleiben nur Menschen.

Dieser Artikel ist nicht kurz, aber ich wollte ihn aus mehreren Gründen nicht reduzieren, bzw. habe ihn sogar schon deutlich zusammengefasst. Ich wollte nichts für mich wichtiges weglassen (bestimmt wurde auch so etwas vergessen), nur damit jemand es schneller zu Ende lesen kann. Ich denke die Informationen sind es wert, dass man sich die Zeit zum Durchlesen nimmt, aber das mag jeder für sich beurteilen. Ich habe zu den Fehlern die Erklärungen dazu geschrieben, warum es falsch ist und ergänzte auch entsprechende Lösungen. Bei umfangreichen Themen werden noch weitere Artikel folgen. Ab und an werden Querverweise auf andere Stellen im Artikel vorhanden sein. Da die meisten größeren Fehler in diesem Artikel gesammelt sind, ist es leichter, immer mal wieder nachzulesen, und Kommentare zu schreiben. Ich hoffe also, dass die Artikellänge nicht abschreckt, es wird durch den Mehrwert an Information mehr als ausgeglichen.

Generell sei noch zu dem Artikel gesagt, dass man mir nicht bei allen Sachen zustimmen muss. Es mag Leute geben, die durch solche Fehler durch Glück sogar Gewinne machten oder es einfach anders sehen. Aber da ich ein Mensch bin, der den puren mathematischen Ansatz bevorzugt, halte ich es mit dem Glück (= Zusatzturbo) folgendermaßen: „Ohne Glück gut verdienen, mit Glück extrem gut verdienen“.

Beim Erlernen des Handelns geht es ganz grob darum, sich Wissen anzueignen, es über Praxiserfahrungen zu vertiefen und zu erweitern, und sich psychologisch/emotional in einem guten Zustand zu befinden. Hier sollen jetzt die großen Fehler, die man auf der Reise zum Händler begeht, besprochen werden. Die kleineren einzelnen Tradingfehler werden ein anderes Mal besprochen. Die Reihenfolge soll keine unterschiedliche Rangwertung darstellen.

1. Fehler: Kein schrittweises Erlernen der Basics

Dazu möchte ich mal eine kurze Geschichte erzählen: „Ich habe vor sehr vielen Jahren mal eine Weile lang einen Fechtverein besucht. Alle Teilnehmer waren gut im Üben der Schritte und der Waffenhandhabung. Es gab dort auch einige Fechter, die schon sehr lange dabei waren. Und es gab zwei, die sich deutlich von den anderen älteren Fechtern unterschieden. Sie waren nahezu unbesiegbar für mich – nur durch Glück und hohes Risiko konnte man auch mal einen Punkt bekommen. Sie waren nicht länger dabei als die anderen, und sie waren nicht besser von Anfang an. Aber sie wurden anders trainiert. Wie ich später im Gespräch erfuhr, wurden diese zwei Fechter zuerst mit den Basics vertraut gemacht. Mir wurden die Schrittfolgen gezeigt, ein Florett in die Hand gedrückt und los ging es. Diese beiden haben ein Jahr lang nur die Schrittfolgen geübt, nur das Tag ein und Tag aus, ohne Waffen zu benutzen. Sie waren so flott mit der Beinarbeit, man war chancenlos.

Exakt genauso läuft es beim Erlernen des Währungshandels, je genauer und intensiver ich die Grundlagen lernen, umso höher ist meine Chance, das ich später deutlich besser bin. Nur beim Währungshandel geht es um Geld. Würde man beim Fechten gleich als Anfänger auf sich Wetten abschließen, wenn man gegen anderen antritt? Natürlich nicht, man würde erst üben, und je sauberer man übt, umso besser werden die Chancen (Talent vorausgesetzt). Eigentlich müsste man einem Trading-Anfänger also verbieten irgendwas zu handeln, bis er sich jegliche Grundlagen angeeignet hat, wie zum Beispiel:
– Alle mathematischen Grundlagen und Zusammenhänge, die mit dem Währungshandel und seinen Berechnungen zu tun haben
– Grundlagen des Währungshandels: Welchen Markt handel ich, was sind Besonderheiten, welche Gesetze gelten
– Vor und Nachteile unterschiedlicher Broker, und wie kann man sie finden (auch sämtliche Dokumente eines Brokers durchlesen und verstehen)
– Erlernen der Handelsplattform (lese dir die komplette Anleitung durch, erlerne die Shortcuts, richte dir die Station ein, übe in einem Demokonto bis du alles kennst was es gibt – und mit alles meine ich Alles!)
– Welche Instrumente gibt es: Währungen, CFD, Futures, Optionen, Optionsscheine, Bonds, Aktien, …. (Funktion, Vorteile und Nachteile müssen bekannt sein)
– Was bedeuten Kurse bzw. wie bilden sich Kurse!
– Risikoakzeptanzwert bestimmen und anpassen können (wird noch genauer erläutert in diesem Artikel)
– Erwartungswertberechnung / Chance-Risiko-Verhältnisse verstehen und verbessern können
– Welche Risiken gibt es im Handel und wie vermeide ich sie, bzw. welche sind nicht kontrollierbar
– Nicht zu verlieren ist wichtiger als viel zu gewinnen: das muss verinnerlicht werden, das der Kapitalerhalt das wichtigste Ziel ist (vor allem am Anfang)
– Wie finde ich ein Handelssystem (das einen statistischen Vorteil oder sogar einen fundamentalen Vorteil enthält), wie entwickle ich es, wie erweitere und verbessere ich es, wie teste ich es ohne mich selbst dabei zu betrügen, wie handele ich es …
– Wie nutze ich einen Backtester: Was kann er, was kann er nicht, wie muss ich die Werte korrigieren um sie als reale Daten nutzen zu können
– Wie erstelle ich einen Plan für mein Traden und mein Leben, an den ich mich auch halten kann (beides kann man nicht trennen!)
– Unterschiede lernen zwischen „Wie tradet man als Anfänger“ und „Wie tradet man als Fortgeschrittener“ (zum Beispiel Kontogröße, Risiko pro Trade, usw. wird in beiden Fällen komplett anders berechnet)
– Welche statistischen Kennzahlen sind wichtig zur Systembeurteilung und Auswertung, welche sind nahezu sinnlos, welche total sinnlos
– Vieles mehr…

Nur wenn man diese Grundkenntnisse erlernt, hat man eine gute Chance, später sich selbst, andere Händler und den Markt beurteilen zu können. Man wird alles ganz anders einschätzen und begeht deutlich weniger Fehler. Man ist auf alles vorbereitet, und das allerbeste: Man hat einen Plan, nach dem man vorgeht.

Der Versuch, einfach so mal mit dem Traden anzufangen ohne die Grundlagen zu erlernen, wird einfach nur gnadenlos schiefgehen und euch viel Geld und Zeit kosten. Derjenige, der die Größe besitzt, zu akzeptieren, dass er noch nicht bereit ist (wir reden hier nicht von ängstlich, sondern realistisch), wird Unglaubliches erreichen können. Diese Fähigkeit besitzen sehr wenige Menschen, und wer immer diese hat, vor dem habe ich allergrößten Respekt. Es ist einfach in der Natur des Menschen, immer zu denken, man ist besser als alle anderen, und muss es unbedingt selber versuchen, ob es denn wirklich stimmt. Aber der Währungshandel ist ein teurer Lehrmeister. Seid gewarnt, macht es richtig, oder bezahlt mit Zeit und Geld für die Erfahrung.

2. Mit für die eigene Situation „sinnlosen“ Ideen Zeit verschwenden

Es gibt einfach Sachen beim Währungshandel (wie bei allem in der Welt), die sind nicht sinnvoll möglich. Es gibt Grenzen für alles, die meisten sind über den puren mathematischen Ansatz sehr leicht ersichtlich. Dann gibt es noch bestimmte Grenzen, die man nicht auf Anhieb sieht. Hier kann man Monate und Jahre Zeit in Projekte stecken, die logisch klingen und in der Theorie toll sind, aber in der realen Welt eines Marktes mit beschränktem Volumen und vielen Wettbewerbern einfach nicht funktionieren.

Ein Beispiel soll hier Arbitrage-Handel sein. Beim Arbitrage-Handel wird nahezu risikolos zur selben Zeit an unterschiedlichen Orten (Märkten, Brokern, Währungen, …) gekauft und verkauft, um Kurs- und Zinsunterschiede auszunutzen. Natürlich klingt das alles total logisch, ist es ja auch. Man handelt zum Beispiel bei einem Broker verschiedene Währungen gleichzeitig, so dass sie sich ausgleichen, während man einen Gewinn dabei einbucht. Wenn hierzu Fragen entstehen, kann ich es in einem Extra-Artikel ausführlicher erläutern (bitte im Kommentar dann ansprechen).

Dadurch dass es so logisch ist, und in der Theorie auch unheimlich toll klingt, fallen viele darauf herein. Man schreibt sich Handelsprogramme, kommt auf super Ergebnisse im Backtest und im Handel mit dem Demokonto, und man rechnet sich schon die Millionen aus, die man verdienen wird. Man kann selber keinen Fehler finden. Das Problem liegt in dem Fall an der Erfahrung. „Wenn etwas zu einfach klingt, stimmt was nicht“ oder „Wenn etwas so toll funktioniert, warum verkauft man solche Software dann?“ – diese Sätze sollte man nie vergessen beim Handeln sowie generell im Leben.

In der Realität sieht es leider wie folgt aus: Um diese Arbitrage-Vorteile zu nutzen, muss man das gerade am Markt vorhandene Volumen auch selber bekommen. Da aber enorm viele Leute diesen „einfachen risikoloseren“ Weg versuchen, hat sich ein wahrer Technikkrieg entwickelt. Es geht darum die schnellste Datenleitung zu haben, die man für Geld kaufen kann. Kleinste Zeitunterscheide gewinnen – die Server müssen direkt neben den Rechenzentren der Broker stehen, man muss direkt von den verschiedenen Liquiditätsprovidern die Kurse einzeln bekommen, und sie mit den anderen in Sekundenbruchteilen vergleichen, … hier ist es nötig mindestens 6- bis 7-stellige Summen in die Hand zu nehmen, um überhaupt auch nur eine Chance zu haben. Noch dazu: Macht man es mit seinem eigenen Broker (der vielleicht einen langsamen Datenfeed hat), dann ist der eigene Gewinn der Verlust des Brokers, und er wird alles dafür tun euch loszuwerden oder nicht auszuzahlen.

Soviel zum kurzen Beispiel. Es gibt noch so viele Beispiele, die im Chart besser aussehen, als sie real zu handeln sind. Zum Beispiel sind bei den wichtigen News die Spreads hoch und die Bewegungen im Markt extrem schnell, so dass man mit eingetragenen Stop-Orders nur mit einer sehr hohen Slippage in den Markt kommt, und man die gigantischen Gewinne, die man sich im Chart ausgerechnet hat, gar nicht erreichen kann. Man sollte also immer wissen, unter welchen Umständen man in der Realität des entsprechenden Marktes die Handelsideen überhaupt anwenden kann.

3. Fehler: Handeln gegen den eigenen Broker

Irgendjemand muss immer die Gegenposition einnehmen. Es ist egal wer es ist, solange es nicht andauernd der eigene Broker ist (reiner Marketmaker-Broker). Denn das führt unweigerlich zu Interessenkonflikten. Verliert Ihr, wird der Broker euch lieben (denn euer Verlust ist der Gewinn des Brokers, da er ja die Gegenposition hält). Gewinnt ihr aber (und zwar deutlich mehr als der Spread und die Kommission dem Broker an Gewinn bringen), dann wird der Broker mit euch Geld verlieren. Da kein Broker sich das lange gefallen lassen wird (denn er ist ein normales Unternehmen was seine Gewinne maximieren möchte), werden alle Maßnahmen getroffen, dass ihr weniger gewinnt: Verbindungsabbrüche, Trades dauern länger zum Schließen, Konto wird aufgelöst, …

Man sollte also auch immer wissen, welche Broker reine Marketmaker-Broker sind und bei welchen Produkten. Zum Beispiel kann man davon ausgehen, dass bei nahezu allen Broker beim Handel mit Binären Optionen der Broker der Gegenpart des Trades ist, und dadurch ständig ein starker Interessenkonflikt entsteht. Deshalb schon alleine würde ich nie Binäre Optionen auch nur anrühren, da es schon durch diese Ausgangslage keine Zukunft auf gute Gewinne gibt.

Generell gilt im Währungshandel (wie bei allem in der Welt): Schaffe dir erst das nötige Umfeld, damit Du überhaupt mit einer guten Chance gewinnen kannst. Solange es zu Interessenkonflikten mit dem eigenen Broker kommt, kann man keinen langfristigen Erfolg erwarten. Ein weiteres Beispiel für ein richtiges Umfeld wären die Kosten (Spread, Slippage, Commission, Rollovergebühr), die je nach Broker unterschiedlich sind. Je günstiger die Kosten, umso mehr Strategien sind auch profitabel und sinnvoll. Ein weiteres Beispiel ist die Lebenssituation. Man sollte sein Leben so aufgebaut haben, dass man ohne Probleme die monatlichen Kosten decken kann (durch monatliche Einnahmen oder ausreichend Kapital), ohne dass man auf die Tradinggewinne sofort angewiesen ist. Auch sollte in der Familie immer alles besprochen sein und sich auch über den Risikoakzeptanzwert geeinigt werden – es bringt wenig, wenn die Ehefrau sie mit Nudelholz vor Ihrem Computer hin- und herjagt, weil sie nicht erwähnt haben, dass sie einen größeren Betrag ihrer Ersparnisse investiert oder sogar verloren haben – Sie werden unter Druck kaum noch sinnvoll handeln können.

4. Fehler: Kenne nicht deinen Risikoakzeptanzwert (RAW)

Erkenne deine eigenen Grenzen: Sie sollten wissen, wie hoch Ihr gesamtes Kapital ist (alle Wertanlagen zum aktuellen Marktwert), wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben (vergesst hier nicht die Ausgaben für eine Partnerschaft) und festen Einnahmen sind, und wie hoch ist Ihr persönlicher Risikoakzeptanzwert (wieviel Geld wäre ich bereit zu verlieren (direkt oder indirekt als Opportunitätskosten), ohne dass ich mich deutlich darüber aufregen würde und es mich emotional stark belastet. Dieser Risikoakzeptanzwert ist eine der wichtigsten persönlichen Kennzahlen, die es gibt. Er hängt stark von der Risikobereitschaft, dem Kapital und den monatlichen Ausgaben und Einnahmen ab. Besitzt man z.B. 30.000 Euro und hat einen RAW von 5.000 Euro, dann bedeutet das, dass man beim Handeln alles so berechnen sollte, dass man optimalerweise nie auf die 5.000 Euro Verlust kommen wird, sondern vorher alles verkauft ist.

In dem Beispiel wäre es mit der maximalen Drawdowngrenze für ein Gesamtportfolio gleichzusetzen. Was macht diesen RAW aber so bedeutend? Überschreitet man diesen Wert, dann fängt man an nervös zu werden und hat Angst. Man fühlt sich nicht mehr wohl, man wird emotional, man begeht Fehler und handelt nicht mehr nach seinem Plan, selbst wenn alles gar nicht mal so schlimm aussieht. Dieser Wert stellt den Grenzwert da, ab wo man anfängt Dummheiten zu begehen und nicht mehr in der PuMa (pure mathematische) Ansatzmethode denken und vorgehen kann.

Dieser Wert ist je nach Person natürlich oft schwankend über die Zeit. Bei manchen erhöht er sich über die Zeit mit den Gewinnen, bei anderen aber auch nie – jede Person ist da total anders und es gibt da kein richtig und falsch, man muss den Wert aber für sich bestimmen! Dieser Wert muss von jeder Person genau gekannt werden. Oftmals hat man in seiner theoretischen Überlegung anfangs einen falschen Wert angesetzt. Merkt man dann beim Handeln, dass einem ein bestimmter Verlust schon nervös macht, dann sollte man sofort den RAW auf diesen Wert runterkorrigieren und ihn mit der Zeit von diesem Wert erst wieder erhöhen. Es ist dringend nötig mit einem niedrigen RAW anzufangen, und ihn fließend über die Monate/Wochen/Tage in ganz kleinen Schritten zu erhöhen, um sich so daran zu gewöhnen. An große Gewinne kann man sich leichter gewöhnen als an große Verluste – lernt den RAW zu lieben, er schützt euch vor Übertreibung und lässt euch gut schlafen.

Der RAW ist für euch dann ein Maximalwert, der nicht ausgereizt werden sollte. Er beschränkt andere Risikowerte, wie das Gesamtrisiko, und gibt einen Rahmen vor, in dem man arbeiten kann.

Generell gilt aber: Niemals sollte man mehr Geld riskieren, als man bereit ist auch zu verlieren. Und NIEMALS sollte man auf Kredit traden.

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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Vierter Teil der Serie: Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.?

Viele Menschen würden gerne Vollzeit-Währungshändler werden. Sie wären gern unheimlich reich, und das am liebsten sofort. Die beste Art einem zukünftigen Händler zu helfen, ist ihm am Anfang den Kopf kräftig zu…

Redaktion

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Gastkommentar von @Forex-Stratege

Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.? – Habe ich überhaupt die persönlichen Vorrausssetzungen zum Währungshändler?

Generell wird man als Anfänger sich die Kurse anschauen und die Hände über den Kopf zusammenschlagen, und sich fragen, wie kann man daraus jemals etwas erkennen oder ableiten. Das geht Allen so und wie in jedem Job kommt einem am Anfang vieles schwer vor, was mit der Zeit kinderleicht wird. Ob man langfristig gewinnt oder verliert hängt von der eigenen Person fast vollständig ab.

Deshalb sollte man sich fragen, habe ich überhaupt die persönlichen Voraussetzungen zum Währungshändler?

Viele Menschen würden gerne Vollzeit-Währungshändler werden. Sie wären gern unheimlich reich, und das am liebsten sofort. Die beste Art einem zukünftigen Händler zu helfen, ist ihm am Anfang den Kopf kräftig zu waschen, ihm unrealistische Vorstellungen zu nehmen und ihm aufzuzeigen, was seine Entscheidungen bedeuten. Denn immer gilt: Schneller Reichtum ist nur unter sehr hohen Risiken erreichbar (Insider-Informationshandel und Betrug mal ausgelassen).

Generell wird es immer wieder Leute geben, die durch reines Glück auch im Währungshandel Geld verdienen. So wie in einer Lotterie und beim Pokern, kann man auch, wenn man alles „falsch“ macht und null gelernt hat, am Ende als Gewinner dastehen. Auf diese Fälle möchte ich nicht weiter eingehen. Ich möchte den systematischen Weg zeigen, wie man sämtliche Grundlagen Schritt für Schritt erlernt und sich einen Lebens- und Tradingplan erstellt. Mein Motto beim Handeln ist „Verdienen beim Überleben“. Nichts ist so wichtig wie die Risiken zu kontrollieren und auch zu lernen, welche Risiken kontrollierbar sind und wie – auch geht es darum zu lernen, welche Risiken nicht kontrollierbar sind, und welche nur reduzierbar. Dafür wird es demnächst einen Artikel geben, denn nichts ist so wichtig, wie die Risiken zu kennen und wie man sie vermeidet. Dies sollte man sich täglich immer wieder in das Gedächtnis rufen, oder sich sogar einen Spruch an die Wand hängen wie zum Beispiel „Ändere was du kannst, akzeptiere was du nicht ändern kannst, und lerne beides voneinander zu unterscheiden!“ Dieser Spruch gilt nicht nur für die Risiken, sondern sämtliche Gegebenheiten des Lebens.

Aber nun zum „Kopf waschen“

Als Händler kann man ein sehr schönes Leben haben, aber dafür muss man auch sorgen. Ein systematischer Händler wird nicht über Nacht reich, er baut sich mit einem Plan alles über die Zeit auf. Also vergesst das einfache „Schnell reich werden“. Denn um schnell reich zu werden, muss man auch extreme Risiken eingehen. Wenn man diese akzeptiert, ist es voll ok und legitim! Da dieses aber nicht meine Methode ist, gehe ich hierauf nicht näher ein.

Was unterscheidet Menschen die anfangen wollen zu handeln?

Hier soll nur ein ganz grober Rahmen erläutert werden, auf den ich jeweils in weiteren Artikeln immer genauer eingehen werde.

1. Erkennst du dich selber?
Wer bin ich? Jede Person hat eine andere Ausgangslage. Deshalb ist auch der Weg zum Händler oft total anders. Wichtig ist es, dass man sich selber erkennt und weiß, welche Charaktereigenschaften einem total im Weg stehen könnten. Ein Händler muss emotional schwer belastbar sein, Stress aushalten können in maximaler Höhe, Kritik einstecken können, ohne schwerwiegende Depressionen leben und zufrieden mit sich sein……. Zusammengefasst sollte man „belastbar“ sein, und man sollte wissen welche „schlechten“ Eigenschaften man hat, und ob man diese ausreichend kompensieren oder kontrollieren kann. Realismus ist hier ganz wichtig! Es sind nicht viele Menschen für das Leben eines Händlers geeignet.
Natürlich ist es auch wichtig, dass man gerne Schritt für Schritt die Grundlagen erlernt, nicht versucht Abkürzungen zu gehen und dann ohne ein ausreichendes Fundament versucht, ein Haus aufzubauen. Das man sich selber bremsen kann ist schwierig, kann einem aber unheimlich viel Geld und Zeit ersparen. Man muss auf das große Ziel hinarbeiten, gut planen können und sich an seine eigenen Pläne auch halten können.

2. Habe ich das Umfeld zum Handeln?
Man ist am Leben und nicht dumm – das alleine wird einen nicht weit bringen. Der Handel ist oft sehr abhängig von den Lebensumständen. Man muss das Handeln lieben, optimalerweise sollte es das Hobby sein, so dass man mit seinem Hobby seinen Lebensunterhalt später verdienen kann. Aber nur das wird auch nicht reichen. Man muss oftmals Entscheidungen treffen, die sich gegen andere Sachen stellen; z.B. Familie, Partyunternehmungen, Gesundheit, Sicherheitsgefühl, …
Eine kurze Erklärung dazu.
Familie: Ohne eine Familie, die wirklich akzeptiert was man tut, wird es schwer zu handeln (außer sie sind Single). Zu oft wird es stressige Gelegenheiten geben, wo man auch mal „lauter“ sein kann, wo man mal Stress abbauen muss, wo man mal weder Zeit noch Nerv für die Familie haben kann. Man kann sehr schnell seine Familie zerstören, wenn man den Handel falsch angeht. Wenn man nicht gerade einen Partner zuhause hat, den man gerade zufällig loswerden möchte, dann sollte man hier sehr vorsichtig sein und alles genau besprechen. Aber selbst dann könnte es immer einmal zu Problemen kommen. Solange man weiß was alles passieren kann, ist das Risiko, das es einen überrennt, deutlich geringer.
Gesundheit: Viele Leute fangen an Drogen, Alkohol, Zigaretten usw. zu verwenden, um sich vom Handeln abzulenken und ruhiger zu werden, oder um Stress abzubauen. Sollte man an einem solchen ausufernden Punkt ankommen, ist es das Ganze nicht mehr wert, und man richtet sich nur systematisch zu Grunde. Was bringt es, wenn man zwar viel Geld hat, aber man es kaum noch nutzen kann, da man sich selbst ruiniert hat dabei? Vor allem einen guten Schlaf sollte man haben, auch wenn man weiß, dass man Positionen hat, die aktuell gegen einen laufen.
Sicherheitsgefühl: Das Sicherheitsgefühl könnte bei einigen Menschen zu gering sein als Vollzeithändler, da man ja sein eigenes Geld riskieren muss, um etwas zu verdienen, und das andauernd. Man hat keinen festen Job, mit festen Urlaubszeiten und Gehalt – alles ist unsicher, bzw. nicht perfekt planbar.

3. Wie viel Geld besitze ich bereits und wieviel Risiko kann ich vertragen?
Diese Frage ist eine nicht unwichtige, denn natürlich wird jemand schneller reicher, wenn er schon 100.000 Euro besitzt, als wenn er nur 10.000 hat. Außerdem ist der Schritt zum Vollzeithändler erst durchführbar, wenn auch genug monatliche Einnahmen vorhanden sind aus den vorhergehenden Monaten oder als Kapitalbasis. Solange man dieses nicht erreichen kann, sollte man unbedingt einen festen Job weiterhin ausüben. Weiterhin sollte man wissen, innerhalb welches Bereiches man sich bei Verlusten noch wohlfühlt, bis wohin ich finanziell belastbar bin. Dieses ist eine wichtige Grenze, sobald man diese überschreitet steigen die Emotionen und man hält sich oft nicht mehr an seine eigenen Regeln und begeht Fehler. Auf diesen Risikoakzeptanzwert werden wir noch öfters eingehen, da er eine zentrale Rolle spielt bei der Erstellung von Handelssystemen und Risikoberechnung.

4. Welchen Job übe ich aus?
Für die meisten Menschen ist ein fester Job ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zum Händler. Denn am Anfang erlernt man die Grundlagen, und wird gar nicht oder sehr wenig handeln (wenn überhaupt erfolgreich), und braucht Geld um seine monatlichen Ausgaben zu begleichen und sich ein Kapitalpolster aufzubauen. Natürlich ist hier besser, je mehr man verdient – aber auch die Art des Jobs ist hier nicht unwichtig. Ein Programmierer oder Webdesigner (der optimaler Weise von zu Hause arbeitet) kann viel mehr nebenbei für das Handeln erlernen, als ein Arbeiter am Fließband.

Lohnt sich der Weg zum Händler?

Darauf gibt es leider nur immer eine subjektive Antwort. Wenn man gut in Mathe ist (bzw. bereit das nötige zu lernen), bereit ist Schritt für Schritt die Grundlagen zu erlernen und wie man Handelssysteme findet, testet und fertig entwickelt…. und auch die charakterlichen Eigenschaften sowie das passende persönliche Umfeld mitbringt…. dann kann sich der Schritt sehr lohnen.

Es gibt auch tausende von Herangehensweisen, wie man erfolgreicher Händler werden kann. Ich werde nur auf meine Eigene eingehen, die „Pure Mathematische“ (PuMa) Herangehensweise. Hierbei werden die meisten Bedingungen immer kalkuliert und berechnet. Da der Handel sowieso ein hochgradig mathematischer/statistischer Ansatz ist, ist diese Methode nahezu ideal um jegliche nötigen Bedingungen abzubilden. Vertraut man der Methode und seinen eigenen Berechnungen, hat man die Fähigkeit, objektiv Dinge zu beurteilen, und begeht weniger Fehlurteile. Man kann dadurch auch den ganzen Emotionsteil deutlich besser unter Kontrolle bekommen und begeht deutlich weniger Fehler- aber dazu später mehr. Darauf soll in folgenden Artikeln eingegangen werden.

Eine generelle Anmerkung:
Es würde mir helfen, wenn Ihr in den Kommentaren mal Fragen oder Anregungen schreiben könntet. Auch Themenvorschläge (womit habt ihr Probleme, was würdet ihr gerne wissen…) könnt ihr sehr gerne erwähnen. Ich versuche mich immer weiter vorzuarbeiten. Bisher habe ich den Basisartikel über absolute Grundlagen (was ist ein Broker, Margin, Leverage, Pipvalue, …) weggelassen, und ich kann sehr schwer einschätzen ob ihn einige benötigen oder nicht, da es ohne Feedback unheimlich schwer zu erkennen ist, auf welchem Level ich in etwa ansetzen kann. Ich danke Euch schon mal an dieser Stelle!

Um alle Folgen dieser Artikel-Serie in einer Auflistung sehen zu können, klicken Sie bitte hier.



Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.


So umfangreich sieht das Tradingdesk der meisten Privat-Trader nicht aus. Foto gemeinfrei.

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