Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Fünfter Teil einer Serie: 23 Tradingfehler, der Turbo zum Gewinn!

14. Fehler: Handeln ohne Stop Loss (SL), weiter nachkaufen im Verlust, Rache Trading

Den Gewinn kann man nicht genau planen, sein Risiko aber schon. Das Risiko kann man nur steuern, wenn man es über die Handelsmenge und den SL einstellt. Ohne jeglichen SL zu handeln ist einfach nur fahrlässig, und hat mit einem mathematischen Tradingplan nichts mehr zu tun. Ein eingetragener Stop Loss schützt euch vor zu großen Verlusten, die später nicht mehr aufgeholt werden können. So kann ein Trade nicht einen gigantischen Verlust produzieren, indem man ihn immer weiterlaufen lässt, und hofft das es irgendwann mal wieder besser werden muss. Viele setzen sich mentale SL und tragen den SL nicht direkt ein. Ich würde aber immer einen direkt eingetragenen SL empfehlen. Wer schonmal kurz auf dem Klo war (oder sich wegen anderen Gründen mal kurz von PC entfernte/Internetprobleme oder Stromausfälle hatte, …) und wiederkam und eine heftige Bewegung in die falsche Richtung sah, die einen mit dem SL geschützt hätte, wird den mentalen SL nochmal überdenken.

Wo man einen Stop Loss am besten setzt, werde ich in einem extra Artikel beschreiben – da kommt es auf zu viele Faktoren an. Es ist auf jeden Fall wichtig den Spread zu berücksichtigen. Optimalerweise sollte man einen spreadgeschützten SL verwenden, also erst die Position schließen, wenn Ask und Bid Kurs den SL Kurs überschritten haben. Aber dazu auch mehr in dem Artikel über Stop Loss. Wenn der Kurs gegen einen läuft, fangen viele Anfänger an nachzukaufen (Martingale Strategie), um die Durchschnitteinstiegskurse zu reduzieren. Sie handeln getreu dem Motto zum Verlieren: „If you are in trouble -Double!“. Realistisch müsste der Spruch lauten „If you are in trouble – double for more trouble!“, da man sich einfach zu oft in noch größere Schwierigkeiten bringt. Man baut darauf, dass irgendwann der Kurs ja mal zurückkommen muss. Das Problem ist nur: WANN?

Wenn man einen Nachkauf mit einem Handelsplan macht, und die ganzen Orders sind auch mit realistischen SL versehen, dann ist noch nicht mal was dagegen einzuwenden. Wenn aber der Handel mit sehr weiten SL (oder keinem SL) und Martingale kombiniert wird, geht es nicht darum ob man am Ende verliert (das steht nahezu sicher fest), sondern nur noch wann. Gerade viele Anfänger schwören auf diesen Handelsstil, weil er viele Gewinner produziert, bis er letztendlich nahezu immer das komplette Konto zerstört. Sie versuchen es mit Auszahlungen in den Griff zu bekommen, aber jede Variante hat kein sehr tolles Chance-Risiko-Verhältnis.

Nicht umsonst sind die allermeisten „Betrüger“ mit Martingale Handelsprogrammen mit keinem oder sehr weiten SL unterwegs. Hier können sie viele Gewinne machen, und das Totalverlustrisiko (was zu jeder Stunde eintreffen kann) müssen Sie nicht tragen, sondern ihre Kunden. Also das optimalste für Betrüger, vielleicht schnelle Gewinne (die kann man dann vorweisen und seine Signalgebühr, Gewinnbeteiligung usw. fordern) und das Risiko tragen andere. Wenn andere die Risiken tragen, werden gerne die Verlierer laufen gelassen, da der Anreiz gering ist, es anders zu machen.

Zuletzt noch zum Punkt Rache-Trading: Hier hat man einen Verlust durch das traden, und kommt jetzt auf die „geniale“ Idee, die Menge dramatisch zu erhöhen, um damit die Verluste wieder mehr als einzuholen oder überhaupt einzuholen. Denn wenn es klappt, dann hat man es dem Markt gezeigt (Rache am Markt für die Verluste)! Lasst bitte sowas, haltet euch an den Tradingplan, erhöht nicht das Risiko einfach dramatisch und setzt alles auf eine große Position, um wieder in den Gewinn zu kommen oder richtig extrem danach im Verlust zu sein. Dem Markt seid ihr egal. Jegliche Emotionen hier aufzubauen, um sich durch Rachegefühle in einen hochriskanten Trade zu begeben, sind unbedingt zu vermeiden.

15. Fehler: Sich schlimme Situationen beim Handel immer wieder vorhalten und in sich reinfressen

Sollte man mal einen dummen Fehler (zum Beispiel auf andere gehört zu haben, zu hohe Risiken wurden eingegangen, … – im Endeffekt läuft es immer darauf hinaus, dass man anders als in seinem Handelsplan gehandelt hat) gemacht haben oder große Verluste haben (aus welchem Grund auch immer), dann muss man für sich eine Methode entwickeln, wie man damit klarkommt. Dieses sollte man in seinem Leben schon gelernt haben, oder muss es für sich dringend entwickeln, damit man weiß wie man so etwas sinnvoll verarbeitet, bevor es eintrifft! Ich mag zum Beispiel alles gleich rauslassen, dann ist alles erledigt. Lieber einmal kurz auf den Tisch hauen vor Ärger, und fertig, und alles ist abgearbeitet (ich empfehle deutlich keine Glastische ??).

Man kann die Vergangenheit einfach nicht mehr ändern, die Zeit ist nicht zurückdrehbar. Das Allerwichtigste ist es, damit zu leben und daraus zu lernen, um zu verhindern, dass genau dieses wieder passiert. Aber dass nichts nochmal passiert auf irgendeine Art ist utopisch, dafür sind wir Menschen. Eine der gefährlichsten Fragen der Welt ist „Was wäre wenn“. Man darf sich niemals in dieser Frage verfangen und ständig und immer wieder darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn man etwas anders gemacht hätte. Dies betrifft nicht nur das Traden, dieses trifft auf ganz vieles im Leben zu! Entscheidungen die man getroffen hat, kann man oft nicht leicht zurück analysieren – wir idealisieren oft unsere in der Vergangenheit besser zu treffende Entscheidung, und wissen gar nicht, was dann genau passiert wäre.

Ein Beispiel: Man war aus Zeitmangel lange Zeit nicht beim Fitnesssport. Jetzt bedauert man es, dass man einige seiner Muskeln verloren hat und man nicht hingegangen ist. Man stellt sich vor, wie es wäre, wenn man die Muskeln noch hätte. Dass man aber dadurch die Zeit effizient für anderes genutzt hatte, was dann nicht existiert hätte, oder man sich sogar beim Training vielleicht verletzt hätte, das übersieht man leicht. Man sollte es einfach ab dem jetzigen Zeitpunkt ändern und dafür sorgen, dass man ab jetzt wieder zum Training geht, und fertig.

16. Fehler: Kompliziert starten

Wenn man die Grundlagen gelernt hat, geht es an die Erstellung von Strategien.
Bevor man dieses aber tut, ist es wichtig erstmal alle Grenzen festzulegen, die diese Strategie wegen meiner Lebensumstände und meinen Fähigkeiten beachten muss. Arbeite ich zum Beispiel am Tag von 9-18 Uhr, dann ist ein Handel nur im kurzfristigen Bereich von 19-24 Uhr maximal möglich, denn genug Schlaf ist absolut wichtig, um ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben als Händler zu haben. Unterschätzt nicht den Stress, der vielleicht auf euch zukommen kann, wenn Ihr euch nicht an euren Tradingplan haltet.

Generell gilt folgende Regel: Im Tageschart, Wochenchart und Monatschart zu handeln ist kaum Zeitaufwand und ist auch für arbeitende Menschen problemlos machbar. Die Zeitrahmen im Stundenchart und 4-Stundenchart ist ein mittlerer Zeitaufwand, und darunter steigt der Zeitaufwand stark an. Es gilt also die Regel, je höher der Chartzeitrahmen, umso geringer ist der Zeitaufwand, umso weniger Trades gibt es auch und umso leichter ist auch das Handeln (denn Trends sind hier viel leichter zu erkennen und sind dadurch auch bedeutender). Je niedriger der Chartzeitrahmen, umso höher ist der Zeitaufwand, umso mehr Trades gibt es und der Handel wird schwieriger. Das gilt auf jeden Fall für Anfänger. Später als „Profis“ könnte es auch passieren, dass Ihr es im niedrigen Zeitrahmen leichter finden könntet als im höheren (weil Ihr entsprechende Handelssysteme entwickelt habt und viel Erfahrung besitzt).

Anfänger machen leider oft den Fehler im sehr niedrigen Zeitrahmen mit dem Handel anzufangen. Sie fangen also im schwersten und zeitaufwendigsten Handel an, und arbeiten sich im Zeitrahmen nicht von oben nach unten runter (also vom einfachsten zum schweren). Der Handel im höheren Zeitrahmen ist oft deshalb leichter, weil die Trends besser erkannt werden können und wichtiger sind, und weil sie von mehr Leuten beachtet werden. Aber es hat auch einen ganz einfachen mathematischen Grund: Im höheren Zeitrahmen sind die Take Profit (TP) und Stop Loss (SL) weiter entfernt (im Durchschnitt) als in kleineren Zeitrahmen und man hat auch weniger Trades. Die Kosten für einen Trade bleiben aber gleich (Spread+Commission+Slippage), nur die Rollover-Kosten fallen bei längerfristigen Trades stärker an als bei kurzfristigen. Da man einen höheren TP hat, bei den selben Kosten, ist der Handel in den höheren Zeitenrahmen dadurch verhältnismäßig billiger. Da man auch noch mehr Trades in kleineren Zeitrahmen hat, fallen diese Kosten (die man auch erstmal jedes Mal wieder reinholen muss) auch noch öfters an. In einem Extra-Artikel wird darauf genauer eingegangen.

Kompliziert kann man es sich auch mit den Charts machen, die manche mit Indikatoren ohne Ende vollstopfen. Manche erkennen kaum noch die Kurse. Die meisten Indikatoren sind einfach nur die Preise der letzten Kerzen auf unterschiedliche Art (je nach Indikator) berechnet. Haltet es einfach, nehmt nicht mehr als maximal 2-3 davon. Indikatoren spielen oft auch eine Rolle beim zu komplizierten Erstellen einer Strategie. Man hat eine Handelsstrategie, die gute Gewinne macht und auch einige Verluste. Verluste gehören einfach zum Handeln dazu, daran muss man sich gewöhnen. Jetzt suchen viele Anfänger aber nach Methoden, auch noch die wenigen Verluste wegzubekommen, sie hauen Unmengen an Indikatoren in den Chart und testen durch, mit welchem Indikator als Filter man viel weniger Verlusttrades gehabt hätte, und merken am Ende gar nicht, dass sie um einen Verlusttrade endlich rausgefiltert zu haben, sie 6 Gewinntrades mit rausgefiltert haben. Auch zur Strategieerstellung wird ein größerer Artikel kommen.

Sagt euch immer wieder „Haltet es Einfach!“.
Bei Indikatoren hat aber jeder seine Lieblinge, bzw. seine eigenen erstellten Indikatoren. Jeder findet einiges gut, anderes total nutzlos. Es gibt da kein richtig oder falsch. Ich mag zum Beispiel Pivot und Fibonacci überhaupt nicht, da es einfach nur willkürliche mathematische Punkte sind, die maximal funktionieren, weil jemand sagt, da ist ein markanter Punkt und alle einigen sich drauf und beachten es. Das wäre mir zu wenig Relevanz und wenn man normale horizontale Linien einfach mit einem bestimmten Abstand in den Chart einzeichnet kommt man zu keinen schlechteren Umkehrsignalen im Vergleich zu den 2 Varianten. Aber jeder muss da seine eigenen Erfahrungen machen und sich mit viel Bildschirmerfahrung und durchtesten eigene Urteile bilden.



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20 Kommentare

  1. Dieser Artikel beschreibt die Realität. Jeder der mit dem Kurzfristhandel anfangen möchte, sollte diese 23 Punkte wie eine Checkliste beachten. Dabei darf man keinen Punkt beugen, oder auslassen. Zu diesem Artikel gibt es ein passendes Sprichwort „der intelligente lernt aus seinen Fehlern, der weise aus den Fehlern anderer“ Bitte mehr davon.

  2. Danke für deine Antwort.

    So lange Artikel sind recht zeitaufwendig. Und ich bin nicht ganz sicher, ob genug Nachfrage besteht nach tieferen Informationen. Den meisten wird das zuviel sein an Informationen und sie geben schon beim lesen von den 8 Seiten auf.
    Ich werde wohl wieder umsteigen, mehr auf die wesentlich inhaltsleereren kurzen Artikel, wo man dann nicht so in die Tiefe gehen kann.

    Es war eben ein Versuch herauszufinden, wie die Resonanz auf größere und tiefere Informationen ist im Vergleich zu kurzen Artikeln mit weniger tiefen Informationen. Und die kurzen scheinen besser anzukommen, zumindest lesen die Leute bis zum Ende und kommentieren dann öfters. Eine andere Resonanzmessung hat man ja nicht.

    1. Könnte man aber auch anders interpretieren.
      Die kurzen Artikel werfen viele Fragen auf oder geben bei Unklarheiten Anlass für ein Gegenargument. Also postet man Kommentare.
      Bei den Ausführlichen bleibt keine Frage offen und selbst eventuelle Ungereimtheiten werden im weiteren Verlauf des langen Artikels dann doch noch angesprochen. Fazit: Kommentare überflüssig. Außer vielleicht ein Danke.
      Aber wenn Sie jetzt Hundert Kurzkommentare mit dem Wort „Danke“ bekämen, wäre das für Sie zwar angenehm einerseits, aber evtl. dennoch langweilig.

      Gehen Sie davon aus, dass sehr viele Leser Ihnen gedanklich „Danke“ sagen und Ihnen Anerkennung zollen.

      P.S.:
      Ich danke Ihnen. Und persönlich habe schon noch eine Frage, die muss ich aber erst noch formulieren und verschiebe sie auf nächste Woche.

      1. Ein kurzen Feedback hilft schon.
        Am meisten würde es helfen, wenn noch offene Fragen gestellt werden oder eventuelle Themenwünsche.

    2. Forex-Stratege,

      bleiben sie bitte bei ihren tieferen Artikeln, inhaltsleere kurze Artikeln gibts im Web zuhauf.
      Wenn 3 bis 5 Personen durch ihre Artikel wirklich und überprüfbar bessere Trader geworden sind, dann ist es doch besser als wenn 1000 Personen ihre Artikel lesen und keinen Mehrwert davon gezogen haben.
      ich persönlich habe vor ihren Artikel auszudrucken und mit einem Textmarker bewaffnet alles durchzustudieren, Betonung auf STUDIEREN.

      Danke für die Flut an Informationen, Forex-Stratege.

      1. Also einen Mehrwert versuch ich bei kurzen Artikeln auch immer zu bieten, aber durch die Kürze ist der natürlich wesentlich geringer. Man kann bei kleinen Artikeln nicht durch Querverweise so leicht ineinander übergreifen und ein Thema großflächlich abarbeiten zum leichteren Verständnis. Dies ist ein so wichtiges Thema „Tradingfehler“, ich habe es schon extrem gekürzt auf diese Version, da sind erstmal nur die großen erwähnt. Ähnlich große Themen sind die Grundlagen Schritt für Schritt lernen (da könnte man ein ganzes Buch schreiben), wie man Handelssysteme findet, Wie man Tradingrisiken kontrolliert, wie man SL richtig setzt, Handelsplatform benutzen (hier wollte ich Metatrader 4 nehmen, da es noch die meistbenutzte Platform ist), Tricks der Betrüger, …..

        Ich glaube mit den Grundlagen oder der Handelsstation fortzufahren wäre das sinnvollste.

  3. @Forex-Stratege, ich kann mich dem Kommentar von @Andreas nur anschließen. Ich fand den Artikel ebenfalls sehr gut und hilfreich und werde ihn mir auch ausdrucken.
    Bzw. werde ich mir alle Ihre Artikel kopieren, dann inhaltlich sortieren nach Basics, Fehler, Strategien und was da noch so kommen mag. Also quasi ein kleines Buch daraus erstellen, eine PDF-Datei erzeugen und diese dann ausdrucken, wenn Ihre Serie vollendet ist.

    1. Danke. Was oft sehr hilfreich ist:
      – wenn man mal einen Punkt nicht versteht oder ihn anders sieht, direkt einfach fragen: es gibt nie dumme Fragen. Eine geklärte Frage wird sofort zu Wissen und prägt sich ein.
      – alles was mathematischen Bezug hat, für sich selber einmal nachrechnen mit anderen Zahlen als im Beispiel, so bleiben Informationen länger gespeichert , man erkennt oft kleiner Zusammenhänge leichter und man kann daran auch leichter überprüfen ,ob jemand Recht hat.

      Wenn man z.B. Fragen zu eigenen Tradingfehlern hat und wie man sie vermeiden könnte, dann kann man jederzeit das auch in den Kommentaren fragen.

  4. Hallo Forex Stratege,

    super Artikel. Man merkt, daß hier ein echter Trader am schreiben war.
    Ich hoffe nur, es hilft einigen Leuten diese Fehler zu vermeiden oder wenigstens einige davon.
    Meine Erfahrung ist leider, daß nur die Schmerzen einiger vernichteter Depots die gedankliche Wende bringen. So wars bei mir am Anfang.

    1. Du hast Recht. Die Variante „es selber durchzumachen in real“ prägt sich viel mehr ein. aber sie ist auch die zeitaufwendigste und teuerste Variante, die einen oft Jahre zurückwirft (wegen Zeit und Geldverlust). Wenn man es real erfahren möchte um es sich dauerhaft einzuprägen, dann sollte man wenigstens mit so wenig Geld beginnen, das man sich das Problem mit den hohen Geldverlusten erspart, und nur die Zeit verliert.

      Es heißt ja immer, „wer nicht hören will, muss fühlen“. Das gilt beim Traden zu 100%.
      So verrückt wie es klingt, wenn jemand es schafft am Anfang die Finger vom Handel zu lassen (=keine Trades setzen mit dem Ziel Gewinne zu machen) und nur 2 Dinge lernt (Wie lernt man; Grundlagen Schritt für Schritt mit Demo zum Handelsplattform kennenlernen) wird er einfach oft Monate (oder Jahre) und viel Geld sparen. Gerade das „Lernen , wie man lernt“ ist oft das wichtigste, was man anfangs tun kann. man muss es sich ermöglichen, aus Primär (eigene Erfahrungen) und Sekundärerfahrungen (Erfahrungen Anderer) zu lernen, und man muss erlernen zwischen guten und schlechten Sekundärerfahrungen zu unterscheiden.

  5. Ziehen sie ihr Projekt durch. Mein Dank im voraus. Die Ausführlichkeit sprengt zwar ein wenig den Rahmen der FMW, aber Sie können es ja als Vorarbeit zu einem Booklet oder E-Book sehen. Vieles was bislang (treffend) beschrieben wurde gilt ja allgemein für das Trading. Den forexspezifischen Teil erwarte ich mit Vorfreude.

    1. Danke.

      Es ist eben noch viel Grundlagenwissen integriert.
      Forex und z.B. Aktienhandel Handel sind ja auch nicht total verschieden, sehr viele Punkte gelten sogar gleich und kann man in beiden gleich verwenden.
      es gibt aber auch einige Unterschiede :
      – Marktspezifische Gegebenheiten zb.beim Aktienmarkt könnte theoretisch sogar jeder gewinnen (wenn Kurse ansteigen auf lange Sicht), beim Forexmarkt ist das einfach nichtmal theoretisch denkbar
      – Der Währungshandel ist viel volatiler (von NewsZeiten mal abgesehen in Einzel-Aktien)
      – es gibt Volumenunterschiede
      – Manipulationsunterschiede
      – Insider Unterschiede
      – Unterschiede bei der Sicherheit der Anlage (strukturierte Produkte vs. OTC)
      – Unterschiede bei den Handelssystemen
      – Handelszeitenunterschiede
      ……

      So direkt auf die Unterschiede wollte ich garnicht so eingehen, da ich mich direkt auf den Währungshandel nur beziehen wollte. Aber wenn es gewünscht wird, kann man es sich später auch mal machen.

      1. „kann man es sich später auch mal machen“ sollte heissen “ kann man es sicher später auch mal machen“. Nicht das es hier zu leichten Verwechslungen kommt :-)

  6. Unter „Kommentare“ im Munü kann man die „Serie Währungshandel“ übrigens auch seid dieser Woche aufrufen, falls man nochmal einen Artikel davon lesen will und nicht erst alle Artikel durchsuchen möchte.

  7. Wieviele von Euch verwenden denn den Metatrader 4 als Handelsplattform? Lohnt sich da ein extra Artikel dazu?

    1. Ich verwende den MT4

      1. ok danke, irgendwelche Wünsche auf was ich genau eingehen soll?

        1. Also, was ich immer noch nicht ganz verstanden habe, ist die Programmierung von Algos über den MetaQuotes Language Editor. Bzw. die Einbindung von brauchbaren vorhandenen Algos, denn für die Programmierung habe ich den A…. zu weit unten ;)
          Kennen Sie empfehlenswerte Quellen für solche Algos, und wenn ja, wie binde ich sie ein?
          Steht die Schaltfläche „AutoTrading“ damit im Zusammenhang?
          Und zuletzt: Es gab einmal die Möglichkeit, beim Schließen eines Trades (z. B. EURUSD) auszuwählen, dass alle entprechenden Trades dieses Währungspaares geschlossen werden.. Ist das nun komplett entfallen oder nur besser versteckt?

          1. Ich komme im Artikel dann genauer darauf, aber vorab:
            – ja , „Autotrading“ Button ist nur ein Zusatz Sicherheitsschalter (oder übers Optionsmenü aktivierbar) , das du schnell siehst, ob Programmen das setzen von Orders erlaubt ist oder nicht
            – die Möglichkeit alle zu schließen kenne ich nicht (über „closeby“ maximal alle offenen miteinander verrechnet): ich würde empfehlen hierfür ein gutes Script zu verwenden, das alle Orders schliessen kann einer Währung (oder Aller), aber besten getrennt, nach Market Orders und Pending Orders oder alle Orders. Solltest du keine Scripte dazu finden im mq5 Market, dann kann man dazu auch was fertiges programmieren
            – über die Optionen kannst du den 1-Klickhandel aktivieren, und dann über das Kreuz am Zeilen ende der order kannst du sie schnell schließen. Aber achte auf Fehlklicke dann, auch bei den Ordereingaben gilt dann 1 Click Trading.

  8. wem das zu viel Stoff ist und mit dem lesen aufhört, der macht den 24. Fehler;-)

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