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Wiederholt sich der Verlauf des 1987er-Crash? Spannende Parallelen – und was sie uns jetzt zu sagen haben!

Gibt es derzeit Parallelen beim Dow Jones zum Kursverlauf 1987? Damals ging es schon vor dem Crash 10% nach unten, dann folgte eine Erholung, und erst dann folgte im Oktober „die ganz große Dusche“ mit dem massiven sell-off. Würde man das auf den derzeitigen Kursverlauf übertragen, dann würde der Dow Jones noch einmal bis ca. 25200 Punkte steigen, um dann auf 18500 Punkte zu fallen, wie Chris Zwermann sehr gut zeigt!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gibt es derzeit Parallelen beim Dow Jones zum Kursverlauf 1987? Damals ging es schon vor dem Crash 10% nach unten, dann folgte eine Erholung, und erst dann folgte im Oktober „die ganz große Dusche“ mit dem massiven sell-off. Würde man das auf den derzeitigen Kursverlauf übertragen, dann würde der Dow Jones noch einmal bis ca. 25200 Punkte steigen, um dann auf 18500 Punkte zu fallen, wie Chris Zwermann sehr gut zeigt. Dieses Niveau wäre dann nicht mehr und nicht weniger als der Ausgangszustand des Dow Jones zum Zeitpunkt der Wahl von Donald Trump im November 2016!

1987 befanden sich die Märkte übrigens in einer Zinsanhebungsphase – zwischen Januar und Oktober 1987 hatte die Fed die Zinsen um 100 Basispunkte auf 6% erhöht, Geld wurde damals also immer teurer (so wie abgeschwächt derzeit).

Dazu noch eine interessante Parallele: im Jahr 1987 machte der damalige US-Finanzminister James Baker Bemerkungen, die darauf hindeuteten, dass die USA an einem schwachen Dollar interessiert seien – so wie kürzlich der aktuelle US-Finanzminster Steve Mnuchin.

Auch 1987 schien der damals noch neuartige Einsatz von Computer-Programmen eine Rolle gespielt zu haben (damals Programme zur “portfolio insurance”). Alan Greenspan, der erst im August 1987 ins Amt als Fed-Chef gekommen war, beruhigte die Märkte und senkte die Zinsen – was heutzutage für die Fed schon deutlich schwieriger ist!


Alan Greenspan

Barry Eichengreen, der einer der profiliertesten Historiker der Finanzgeschichte ist, zweifelt in einem aktuellen Artikel daran, dass sich Jerome Powell so geschickt anstellen wird wie einst Greenspan. Eine große Rolle spielt nach seiner Auffassung nun die Reaktion von Donald Trump!

Aber hören und sehen wir den extrem interessanten Vergleich zwischen 1987 und dem aktuellen Geschehen von Chris Zwerman, den Sie hier sehen können..

Hinweis der Redaktion: das Video scheint vom Anbieter entfernt worden zu sein (Warum auch immer), das wäre etxrem schade!!

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    flieg

    13. Februar 2018 21:15 at 21:15

    Das aktuelle Video von Chris Zwermann habe ich bei
    „Der Aktionär“ gefunden.
    http://www.deraktionaer.de/video.htm
    Leider konnte ich es auch dort nicht ansehen.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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