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Williams (Fed) will zeitnahe Zinsanhebung

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Innerhalb der Fed mehren sich die Stimmen, die vor den Folgen einer zu späten Straffung der Geldpolitik warnen. So hat der Präsident der San Francisco Fed, John Williams, bei einer Rede auf Hawai vor den möglichen Folgen einer zu schnell steigenden Inflation gewarnt – und gefordert, dieser Gefahr durch schrittweise Zinsanhebungen zu begegnen. Idealer Zeitpunkt für einen ersten Zinsschritt ist laut Williams Mitte des Jahrs 2015 – und damit früher, als die Märkte antizipieren.

Die Äusserungen von Williams zeigen, dass sich die Gewichte innerhalb der Fed zu einer rascheren Anhebung der Leitzinsen verschieben. Noch Anfang des Jahres hatte Williams betont, dass man es nicht eilig habe mit einer Straffung der Geldpolitik:

“I see no reason whatsoever to rush to tightening. I don’t see any upside risks to inflation“.

Offenkundig sind viele Fed-Mitglieder überzeugt, dass die US-Konjunktur nun robust genug sei, um die Zinsen anzuheben. So geht Williams davon aus, dass die Inflation in den nächsten zwei Jahren das Ziel der Fed bei 2% erreichen wird. Bis Ende des Jahres 2015 erwartet Williams in den USA Vollbeschäftigung – dies könne jedoch auch schon früher der Fall sein.

Damit stehen die heutigen US-Arbeitsmarktdaten besonders im Fokus – die Märkte erwarten erneut gute Daten. Die Konsenschätzungen liegen bei 240.000 neuen Stellen bei einer Arbeitslosenquote von 5,6%.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Trigo

    6. März 2015 14:05 at 14:05

    Arbeitslosenquote von 5,6%? Das ich nicht lache! Die Realität sieht wohl anders aus.
    http://www.shadowstats.com/alternate_data/unemployment-charts

    Die betreiben nur Schönfärberei!
    Glaubst du noch… oder denkst du schon?

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