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Winterkorn will bleiben – es waren die „Fehler einiger weniger“…

FMW-Redaktion

Die Key Facts zum aktuellen Winterkorn Video-Statement:

Er will VW-Chef bleiben (nimmt der Aufsichtsrat ihm diese Last am Freitag, wie der Tagesspiegel berichtet?).

Er selbst habe nichts von der Manipulation bei den Diesel-Fahrzeugen gewusst.

„Es wäre falsch, wenn wg. der schlimmen Fehler EINIGER WENIGER die harte und ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht gerät“. (also er wusste von nichts)

Er will aufklären, Vertrauen zurückgewinnen etc.

„Ich gebe Ihnen mein Wort, bei all dem werden wir mit der nötigen Transparenz und Offenheit vorgehen. Wir werden alles tun, um Ihr Vertrauen Schritt für Schritt zurückzugewinnen“.



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4 Kommentare

  1. Wenn hier auch anscheinend seitens VW eigens provoziert, so soll anscheinend bei jeder Aktion die geschieht der fähige Kopf hinter einer Institution sofort „weggebombt“ werden: auch eine typische Angriffsart auf die Wirtschaft – und die Deutschen sind schon wieder großflächig für einen Rücktritt, wie die aktuelle Umfrage bei finanzen.net zeigt: http://www.finanzen.net/umfragen/
    Die Deutschen lernen es einfach nicht.

  2. Das eigentliche Problem war, das VW Katalysatoren verbaut hatte, die zu wenig Schadstoffe raus gefiltert haben. Das wurde durch ein spezielles Motorsteuerungsprogramm, dass bei Amtlichen Schadstoffmessungen den Motor so drosselt, dass die Schadstoffgrenzen eingehalten werden. In den betroffenen Modellen müssen jetzt bessere Katalysatoren eingebaut werden. Bei den Verkauften PKWs müssen die Katalysatoren ausgewechselt werden. Dafür wird ein großer Teil der Rückstellungen verbraucht werden.

    Ende 2014 gab es aus den USA wegen den Problemen eine Anfrage aus den USA. Danach haben sich die US Behörden eingeschaltet, ohne dass VW aktiv wurde. Aktiv wurde VW erst als der EPA Bericht raus kam.

    Von den Manipulationen werden ein paar mehr Leute, auch in hohen Positionen bei VW gewusst haben, die das Aussitzen wollten. So ein Verhalten wird in den USA teuer bestraft und VW kann die betroffenen Modellen erst wieder verkaufen, wenn die Modelle mit verbesserten Katalysator zugelassen wurden. Das wird viele kostbare Wochen kosten.

    1. mal etwas abseits vom „VW-Bashing“: ich weiß zwar auch nicht, ob das so stimmt wie von Ihnen hier dargelegt, jedoch war das bisher die detailierteste Aussage, die ich überhaupt bezüglich dieser Manipulation (?!) gelesen habe. Der ganze Rest redet sich den Mund über eine Steuerung fusselig, die das Testszenario erkennen können soll (nichts genaueres weiß man nicht) – und das wird hoch und runter wiederholt. Insofern Danke für die alterativen Informationen.

  3. à propos „VW-Bashing“, was ja der Wirkung nach gerade „in“ ist, so will ich es an dieser Stelle mal mit einen (meiner Meinung nach) sehr guten Zitat von Sascha Lobo (Blogger) halten, für alle die gern weiter über den VW-Konzern schimpfen möchten:
    „Du stehst nicht im Stau, Du bist der Stau – Du schreibst nicht über die Empörungswelle, Du bist die Empörungswelle“

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