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Aktien

Winterkorn will bleiben – es waren die „Fehler einiger weniger“…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Key Facts zum aktuellen Winterkorn Video-Statement:

Er will VW-Chef bleiben (nimmt der Aufsichtsrat ihm diese Last am Freitag, wie der Tagesspiegel berichtet?).

Er selbst habe nichts von der Manipulation bei den Diesel-Fahrzeugen gewusst.

„Es wäre falsch, wenn wg. der schlimmen Fehler EINIGER WENIGER die harte und ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht gerät“. (also er wusste von nichts)

Er will aufklären, Vertrauen zurückgewinnen etc.

„Ich gebe Ihnen mein Wort, bei all dem werden wir mit der nötigen Transparenz und Offenheit vorgehen. Wir werden alles tun, um Ihr Vertrauen Schritt für Schritt zurückzugewinnen“.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    joah

    22. September 2015 18:11 at 18:11

    Wenn hier auch anscheinend seitens VW eigens provoziert, so soll anscheinend bei jeder Aktion die geschieht der fähige Kopf hinter einer Institution sofort „weggebombt“ werden: auch eine typische Angriffsart auf die Wirtschaft – und die Deutschen sind schon wieder großflächig für einen Rücktritt, wie die aktuelle Umfrage bei finanzen.net zeigt: http://www.finanzen.net/umfragen/
    Die Deutschen lernen es einfach nicht.

  2. Avatar

    Benedikt

    22. September 2015 19:28 at 19:28

    Das eigentliche Problem war, das VW Katalysatoren verbaut hatte, die zu wenig Schadstoffe raus gefiltert haben. Das wurde durch ein spezielles Motorsteuerungsprogramm, dass bei Amtlichen Schadstoffmessungen den Motor so drosselt, dass die Schadstoffgrenzen eingehalten werden. In den betroffenen Modellen müssen jetzt bessere Katalysatoren eingebaut werden. Bei den Verkauften PKWs müssen die Katalysatoren ausgewechselt werden. Dafür wird ein großer Teil der Rückstellungen verbraucht werden.

    Ende 2014 gab es aus den USA wegen den Problemen eine Anfrage aus den USA. Danach haben sich die US Behörden eingeschaltet, ohne dass VW aktiv wurde. Aktiv wurde VW erst als der EPA Bericht raus kam.

    Von den Manipulationen werden ein paar mehr Leute, auch in hohen Positionen bei VW gewusst haben, die das Aussitzen wollten. So ein Verhalten wird in den USA teuer bestraft und VW kann die betroffenen Modellen erst wieder verkaufen, wenn die Modelle mit verbesserten Katalysator zugelassen wurden. Das wird viele kostbare Wochen kosten.

    • Avatar

      joah

      22. September 2015 21:58 at 21:58

      mal etwas abseits vom „VW-Bashing“: ich weiß zwar auch nicht, ob das so stimmt wie von Ihnen hier dargelegt, jedoch war das bisher die detailierteste Aussage, die ich überhaupt bezüglich dieser Manipulation (?!) gelesen habe. Der ganze Rest redet sich den Mund über eine Steuerung fusselig, die das Testszenario erkennen können soll (nichts genaueres weiß man nicht) – und das wird hoch und runter wiederholt. Insofern Danke für die alterativen Informationen.

  3. Avatar

    joah

    22. September 2015 22:14 at 22:14

    à propos „VW-Bashing“, was ja der Wirkung nach gerade „in“ ist, so will ich es an dieser Stelle mal mit einen (meiner Meinung nach) sehr guten Zitat von Sascha Lobo (Blogger) halten, für alle die gern weiter über den VW-Konzern schimpfen möchten:
    „Du stehst nicht im Stau, Du bist der Stau – Du schreibst nicht über die Empörungswelle, Du bist die Empörungswelle“

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

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Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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