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Wird es so langsam klar? China-Problem ist im Q3 auch ein Asien-Problem

FMW-Redaktion

Man schaut derzeit nur auf China, aber drum herum passiert auch so Einiges – denn China strahlt letztlich aus auf seine Nachbarn (und später dann nach Europa und Nordamerika). Taiwan hat seinen BIP-Ausblick erst letzte Woche halbiert. Die Exporte nach Festland-China sind allein im Juli um 17% eingebrochen. Wir berichteten erst vor Kurzem von dem deutlichen Rückgängen der Containerumsätze im Hamburger Hafen im China-Verkehr.

Japan hatte erst am Montag verkündet, dass das BIP im 2. Quartal um 0,4% geschrumpft ist. Die Abenomics (dauerhafte Überflutung des Markets mit gedruckten Yen) bringt scheinbar nichts. Denn sogar die Konsumausgaben der Verbraucher sind laut jüngsten Daten wieder rückläufig. Und, wenn wundert es: die Nachfrage aus China geht zurück, von daher hat die japanische Wirtschaft ein Exportproblem.

Auch in Südkorea sieht es nicht gerade rosig aus, wo viele Trader Angriffe auf die heimische Währung erwarten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien fiel wie der Index in Taiwan heute auf ein 2 Jahres-Tief.
Die Börse in Shanghai konnte sich vorhin nach Intraday-Minus mit einem Plus in den Feierabend retten, aber die Lage bleibt angespannt. Erkennen die Dax-Profis langsam, dass da eine richtige Asien-Krise im Anmarsch ist?



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