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Wirecard-Aktie: Börsenstar mit Befreiungsversuch

Redaktion

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Von Rafael S. Müller

Einer der führenden internationalen Anbieter im elektronischen Zahlungsverkehr Wirecard zählt weltweit über 20.000 Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Das hat das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfolgreich gemacht, auch die Aktie konnte sich überdurchschnittlich stark entwickeln. Im Bereich von 199,00 Euro stieß die Erfolgsgeschichte jedoch auf einige Hürden, das Papier entwickelte sich seit Anfang September rückläufig und verlor zeitweise auf einen Wert von 124,40 Euro. Ausgerechnet in diesem Bereich startete gegen Mitte November jedoch eine zähe Stabilisierungsphase, die noch andauert und auf der Oberseite um 142,30 Euro begrenzt wird. Unglücklicherweise spielt sich das ganze Szenario knapp unter den gleitenden Durchschnitten EMA 50/200 ab, die als schwierige Hürden gelten und Käufer noch in Schach halten. Doch der im Aufbau befindliche Dreifachboden lässt Hoffnung auf einen baldigen Trendwechsel aufkommen, der bestens für ein Long-Investment geeignet ist.

Long-Chance für Wirecard-Aktie

Solange sich Wirecard zwischen den Grenzen von 124,40 und 142,30 Euro aufhält, ist kein sofortiger Handlungsbedarf gegeben. Sobald aber die obere Hürde mindestens per Tagesschlusskurs überwunden wird, stiegen die Chancen auf eine nachhaltige Erholungsbewegung zurück an das Niveau von zunächst 148,00 Euro merklich an. Sollte auch diese Hürde anschließend gemeistert werden, bestünde anschließend Kurspotenzial bis in den Bereich von 167,10 Euro. Als Anlagehorizont werden jedoch bei der aktuell vorliegenden Dynamik mehrere Wochen notwendig sein. Bei einem direkten Long-Einstieg sollte eine Verlustbegrenzung aber noch unter den letzten Verlaufstiefs von 124,40 Euro angesetzt werden. Ein Kursrutsch darunter birgt allerdings die Gefahr einer direkten Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung der glatten Marke von 100,00 Euro. Für diesen Fall sollte tendenziell eine Short-Strategie ins Auge gefasste werden.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 142,40 Euro
Kursziel : 148,00 / 167,10 Euro
Stop : < 134,10 Euro
Risikogröße pro CFD : 8,30 Euro
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Wirecard-Aktie



Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Zimmermann

    9. Januar 2019 16:53 at 16:53

    Das wird nix. Von allen DAX Titeln lässt man die Finger. Kann man später viel weiter unten günstiger einkaufen. Meiner Meinung nach, sehen wir bei Wirecard noch die 100 (Ausbruchsniveau vom letzten Impuls). Wenn man auf der Long Seite was machen will, kommen nur US Titel in Frage.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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