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Wirecard Aktie – eine Katastrophe mit Ansage! Was nun?

Redaktion

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am

Seit Monaten steht die Wirecard Aktie im Fokus – kein Wert aus dem Dax ist volatiler. Heute dann platzte die Bombe: das Unternehmen kann erneut keinen Jahresabschluß für das Jahr 2019 vorlegen, nun drohen Kredite zu platzen. Kein Wunder, dass die Aktie massiv in den Keller rauschte.

Und wie reagiert Wirecard: man sieht sich selbst als Opfer eines milliardenschweren Bilanzbetruges und stellt Anzeige gegen Unbekannt! Ist das bloß ein Ablenkungsmanöver?

Sehen Sie hier mehrere brandaktuelle Einschätzungen zur Lage des inzwischen doch arg Skandal-umwitterten Unternehmens – und der charttechnischen Lage der Wirecard Aktie nach dem Absturz:

Die Wirecard Aktie stürzt heute ab

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    frank

    18. Juni 2020 14:31 at 14:31

    Cool dass ihr Koljas Video verlinkt habt. Wirecard wird der größte Finanzbetrug in Deutschlands Börsengeschichte.

  2. Avatar

    Koch

    18. Juni 2020 15:00 at 15:00

    Die Zinsen hat die unheilige Allianz aus Notenbanken,Regierungen und krimineller Finanzindustrie schon kaputtgemacht.Nun sind „Muttis“alternativlose Aktien dran!Wenn Euch dann die Altersarmut droht,siedelt einfach nach Bella Italia oder einem anderen Warmwasserstaat um.Euer Volksvermögen ist schon da!

  3. Avatar

    Marcus

    18. Juni 2020 15:14 at 15:14

    Robert Halver erzählt wieder einen Schwachsinn, da kriegt man Kopfschmerzen! Da sieht man das er im Kern auch nur ein Verkäufer ist der davon lebt das Kunden investieren.

    Wirecard ist als unseriöse Firma endgültig entlarvt, und da nützt es auch nichts auf das „ach so tolle Kerngeschäft“ zu verweisen.

    • Avatar

      korrektur

      18. Juni 2020 18:33 at 18:33

      Bei allem Respekt, ich kann nicht wahrnehmen das Herr Halver „[wieder?] einen Schwachsinn“ erzähle. Er bleibt vielmehr sehr ruhig und dennoch bestimmt, nimmt hingegen noch kein direktes Urteil vorweg, bevor Eines offiziell gesprochen wurde. Das da so einige Dinge sehr deutlich unsauber laufen, hat er angesprochen.

  4. Avatar

    Kaltduscher

    18. Juni 2020 20:26 at 20:26

    @Koch. WARMWASSERSTAAT finde ich einen Superausdruck, die Reise dorthin sollte aber über Polen führen, denn die Autos sind schon dort.Wie schon erwähnt werden diese Staaten auch von Deutschland unterstützt , obwohl man weiss, dass z.B.die Italiener als Bürger reicher sind als die Deutschen, nur der Staat ist total verschuldet.in Griechenland sieht es ähnlich aus.
    Wenn die Verschuldung einmal da ist ,ist es schwierig, dies zu ändern. Denn Politiker,die im Sinne des Volkes sparen wollen,werden abgewählt.

  5. Avatar

    Ach Rooobert

    18. Juni 2020 20:49 at 20:49

    Wie soll ein Gnom, der kriminelles Gelddrucken über Massen gut findet u.noch mehr haben möchte , als Experte über eventuell andere kriminelle Machenschaften urteilen können.

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Aktien

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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