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Wirecard-Aktie erlebt einen „Sell on not good enough good news“ Tag

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Die Wirecard-Aktie verliert heute unterm Strich mehr als 3% auf unter 140 Euro. Aber der Chart (Kursverlauf seit Freitag) zeigt doch, dass sie eigentlich gut gestartet ist. Erst rauf auf fast 148 Euro, und dann der Absturz um jetzt mehr als 8 Euro. Was für ein Move. Die Anleger, die auf die gute Kunde aufgesprungen waren, stehen nun im Regen! Aber was ist passiert? Wirecard hat heute früh eine offizielle Mitteilung zu seinem Kapitalmarkttag in New York veröffentlicht, der heute ab 16 Uhr deutscher Zeit beginnt. Schon im September hatte Wirecard-Chef Braun in Aussicht gestellt, dass man seine Ziele für das Jahr 2025 erhöhen werde. Und heute wurden die Ziele angehoben, ganz offiziell. Aber offenbar nicht stark genug für die Analystengemeinde.

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Deutlich bessere Aussichten reichen bei Highflyern wie Amazon, Wirecard etc eben nicht aus. Es muss immer noch mehr, mehr, mehr sein. Einige Analystenreaktionen sind positiv, andere negativ. Da gibt es zum Beispiel die Frage, warum die neu ausgegebenen Ziele eine niedrigere EBITDA-Marge ausweisen als bislang. Ab 19 Uhr deutscher Zeit werden die Vorstände von Wirecard Fragen in New York beantworten. Kommt heute im nachbörslichen Handel und morgen zum Handelsstart erneut Action in die Aktie? In die eine oder andere Richtung? Augen auf bei der Wirecard-Aktie, kann man da nur sagen! Aktuell könnte der Kursrückfall eine Kaufgelegenheit darstellen, für Anleger mit Hang zum Risiko. Denn niemand weiß, wie die Aktie morgen früh nach den Aussagen des Managements da stehen wird.

Hier die wichtigsten Aussagen von Wirecard im Wortlaut:

Wirecard, der global führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, hebt seine Vision 2025 an. Starke, sich weiter beschleunigende organische Wachstumstreiber und leistungsstarke Partnerschaften wie mit SoftBank haben das Management zu einer Erhöhung der für das Jahr 2025 angestrebten Kernkennzahlen Transaktionsvolumen, Umsatz und EBITDA bewogen. Das im Jahr 2025 zu erwartende Transaktionsvolumen wird mit mehr als 810 Mrd. EUR angenommen (von mehr als 710 Mrd. EUR). Der Konzernumsatz könnte in selbigem Jahr mehr als 12 Mrd. EUR (vorher: mehr als 10 Mrd. EUR), das EBITDA mehr als 3,8 Mrd. EUR (vorher: mehr als 3,3 Mrd. EUR) erreichen. Die FCF-Konversion wird unverändert mit mehr als 65 Prozent erwartet.

Wirecard-Aktie seit letztem Freitag

Wirecard Zentrale
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – Quartalszahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Auch heute sind die Quartalszahlen der US-Konzerne im Fokus. Sie werden jetzt im Detail besprochen.

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Aktuell: Continental mit Ad hoc-Info zu Abschreibungen, Verlusten und Spin Off

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Continental steht als Autozulieferer bereits seit Monaten voll im Orkan namens Autokrise. Jetzt gibt es eine Ad hoc-Mitteilung von Continental und eine Info zum Spin Off eines Teils des Unternehmens, um diesen Teil separat an die Börse bringen zu können. Vorab die Info: Die Continental-Aktie steigt aktuell dank dieser Infos von 120,47 Euro auf jetzt über 123 Euro! Zuerst zur den Abschreibungen. Hier der wichtigste Teil der Veröffentlichung im Wortlaut:

Im Rahmen ihres jährlichen Planungsprozesses wird die Continental AG im dritten Quartal 2019 Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro berücksichtigen. Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren (2020-2024) nicht wesentlich verbessern wird. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, bzw. 244 Millionen Euro vorzunehmen. Der wesentliche Teil der jetzt zu mindernden Werte geht auf Akquisitionen vor 2008 zurück.

Insbesondere werden die Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen zu einem negativen Wert des berichteten EBITs für das dritte Quartal 2019 führen. Gleiches gilt für das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis für das dritte Quartal 2019 und für das Geschäftsjahr 2019. Continental erwartet durch diese Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019.

Und nun zum Spin Off. Hier Continental vollständig im Wortlaut:

Der Vorstand der Continental AG hat beschlossen, die Vorbereitung eines möglichen Teilbörsenganges von Vitesco Technologies (jetzige Division Powertrain) nicht mehr länger zu verfolgen. Stattdessen wird nun allein eine Abspaltung von 100 Prozent von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung – ein sogenannter Spin-Off – angestrebt. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG vorausgesetzt soll der geplante Spin-Off am 30. April 2020 der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Continental Gebäude
Foto: © Continental AG

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Bayer startet neue Innovationsoffensive

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Lieber Börsianer,

DAX-Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und nur noch wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns viele große Unternehmen immer wieder. Beispiel: Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 117.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben, ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus. So gründet Bayer gemeinsam mit Arvinas ein Joint Venture namens Oerth Bio. Arvinas ist ein Biotechunternehmen aus den USA, das eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt, die das körpereigene natürliche…..

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