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Wirecard-Aktie mit Kursmanipulation? Leerverkäufer macht Aussage!

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Die Frage stellen sich Anleger schon seit zwei Wochen. Wussten bestimmte Profi-Zocker davon, dass die Wirecard-Aktie so stark abstürzen würde in den letzten beiden Wochen? Und dann auch noch derart schubmäßig, in drei großen Abwärtswellen? Nun gibt es erste konkrete Anhaltspunkte, dass doch nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

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Leerverkäufer sagt aus

Die drei Artikel der Financial Times stammten alle vom selben Journalisten der Zeitung. Also werden womöglich nur sehr wenige Menschen in der dortigen Redaktion von dem Artikel gewusst haben, und vor allem auch wann sie veröffentlicht wurden. Laut aktuellen Infos der FAZ hat ein Leeverkäufer gegenüber der Staatsanwaltschaft München nun ausgesagt, dass er wusste, wann die FT negative Artikel über Wirecard veröffentlichen würde.

Damit ist natürlich die Möglichkeit gegeben, dass auch mehrere Personen solche Infos hatten, und schon vorab kräftig short gegangen sind in der Wirecard-Aktie. Aktuell ist aus dem Bundesanzeiger bekannt, dass zwei Hedgefonds bedeutende Short-Positionen in der Aktie halten. Dies sind „Slate Path Capital“ und „Odey Asset Management“. Nur Slate Path Capital ist mit 1,5% des Aktienkapitals short in der Wirecard-Aktie. Natürlich muss das nichts mit den FT-Artikeln zu tun haben!

Aber das sagt nichts darüber aus, ob viele andere relativ große Short-Positionen von informierten Zockern offen sind oder waren, die noch zu klein für die Meldepflicht im Bundesanzeiger sind. Wo ein Zocker mit Insiderinfos ist, da liegt der Verdacht nahe, dass mehr dahinter steckt. Und diese Info beginnt auch langsam an der Glaubwürdigkeit des FT-Journalisten zu kratzen. Hat er irgendjemand davon erzählt oder sogar selbst profitiert? Gewiss, das ist eine reine Mutmaßung. Aber denkbar ist Vieles in diesem Zusammenhang.

Wirecard-Aktie bleibt erstmal wacklige Nummer

Der Wirecard-Aktie hilft diese Info über mutmaßliche Shortseller mit Insiderinfos heute früh etwas auf die Beine. Denn dieses Szenario lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Unternehmen und hin zur FT, und ob dort dubiose Vorgänge abgelaufen sind. Die Aktie endete gestern mit 96,90 Euro und startet heute mit Kursen um die 100 Euro in den Handel. Noch ist der Kurs sehr instabil. Alle Welt wartet auf das Anwaltsgutachten aus Singapur, welches die Firma angeblich entlasten soll. Dies kann aber noch einige Wochen dauern.

Die Wirecard-Aktie seit 16. Januar.
Die Wirecard-Aktie seit 16. Januar.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Steven

    14. Februar 2019 10:28 at 10:28

    ….die shortseller steigen dann auf niedrigem Niveau wieder ein. Wartenein paar wochen. Bezahlen evt eine lächerliche Strafe.

    Tada. Den Jahresabschluss schon im 2.Q gerettet.

  2. Avatar

    Alex

    14. Februar 2019 12:54 at 12:54

    Sowas muss bestraft werden. Unabhängig davon ob sie Short gegangen sind oder nicht..

  3. Avatar

    Anna

    22. Juli 2019 12:20 at 12:20

    Strafe ist hier wirklich die sinnvolle Lösung!

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Aktienmarkt beantwortet gerade eine wichtige Frage

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Downtown New York City - der globale Aktienmarkt achtet auf die Wall Street

Der aktuelle Rücksetzer am Aktienmarkt mitten in der Jahresendrally wird Klarheit darüber bringen, welche Faktoren die Märkte dominieren und wie es in den nächsten Wochen und Monaten an den Börsen weitergeht.

Der Lackmustest für den Aktienmarkt hat begonnen

Nach dem gestern zunächst erfolgten Ausbruch des DAX 30 aus der kurzen Seitwärtskonsolidierung wurden die Kurse im Laufe des Handelstages von überraschend negativen Daten zum US-Einzelhandel sowie schwindenden Hoffnungen auf einen Handelsdeal stark eingebremst. Unabhängig davon, auf welcher Seite man am Aktienmarkt positioniert ist, werden die Kursverläufe der nächsten Stunden und Tage eine wichtige Frage beantworten: Welche Impulse sind am Markt dominierend? Genau jetzt wird von den großen Aktienindizes die Frage beantworten, ob die Pro- oder die Contra-Argumente mehr Durchsetzungskraft besitzen – und zwar nachhaltig.

Die Contra-Argumente

Gestern wirkten mitten in dynamisch hochlaufende Aktienkurse, speziell beim DAX, einige Nachrichten von der fundamentalen Front belastend und führten zu einem heftigen Intraday-Reversal. Dabei trafen diese News auf einen stark überkauften Markt mit hoher Vertrauensseligkeit der Bullen, die zum Teil auf signifikanten Buchgewinnen saßen. Es war also kein Wunder, dass kurzfristig der Sell-Button betätigt wurde. Aber war die der Beginn einer längeren Korrektur oder folgt der Wiederanstieg der Aktienkurse auf dem Fuße?

Was belastete den Markt so plötzlich?

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Abwärtsimpulse der letzten 48 Stunden für den Aktienmarkt:

– Die US-Einzelhändler Home-Depot (HD) und Kohl´s (KSS) lieferten enttäuschende Zahlen.
– Die US-Einzelhandelsumsätze (Red-Book, Umfrage unter 9.000 Einzelhändlern) offenbarten eine deutlich schwächere Wachstumsrate bei den Einzelhandelsumsätzen in der letzten Woche, nachdem bereits der Gesamtumsatz der Branche für den Monat Oktober das zweite Mal in Folge rückläufig war.
– Der Ölpreis gab aus drei Gründen signifikant nach und erzeugte latente Konjunktursorgen in Anbetracht der Nachfrageschwäche nach fossilen Energieträgern.
– Die Positionen im Handelskrieg driften weiter auseinander
– Die Proteste in Hongkong drohen zum Belastungsfaktor für die Beziehungen Chinas und den USA zu werden.
– Gewinnmitnahmen und die starke Überkauftheit (Markttechnik und Sentiment) beschleunigten die Gewinnmitnahmen bzw. den Aufbau von Short-Positionen.
– Im Dax erwies sich der Kurssprung vom Vormittag zunächst als charttechnischer Fehlausbruch.

Die Pro Argumente

Doch sofort reagierten andere Märkte durch Interdependenzen positiv im Sinne einer erneuten Unterstützung der Aktienmarktrallye…..

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – Handelskrieg und Quartalszahlen

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Handelsstart an der Wall Street. Handelskrieg und Hongkong beeinflussen die Stimmung. Auch aktuelle Quartalszahlen werden besprochen.

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Es ist amtlich: VW schafft den Otto-Motor ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich schon Ihren neuen VW ID.3 gesichert? Wenn nicht, dann müssen Sie sich zunächst noch etwas gedulden. Die erste Produktionstranche, die im Juni 2020 zur Auslieferung ansteht, ist nämlich bereits seit Anfang September restlos ausverkauft, und dass, obwohl das neue E-Auto noch keinen Meter auf öffentlichen Straßen gemacht hat. Der Hype um das erste richtige E-Modell aus Wolfsburg kennt derzeit keine Grenzen. Dem VW-Konzern liegen 30.000 Reservierungen vor, die Fachwelt ist entzückt. Was macht diesen ID.3 so außergewöhnlich?

VW hat diesmal keine halben Sachen gemacht, sondern für denn ID.3 gleich eine eigene Plattform entwickelt. Zur Erinnerung: Die Verbrenner des VW-Konzerns basieren auf dem sog. Modularen Querbaukasten MBQ. Die ersten VW-Stromer – wie etwa der E-Golf – bauten ebenfalls auf dieser Plattform auf. Das konnte nicht gutgehen, weil ein E-Auto nun einmal anders funktioniert als ein Verbrenner. Die neue Plattform trägt den etwas sperrigen Namen Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB). Wie der Name schon verrät auf dieser Basis können nur E-Autos produziert werden. Und die MEB-Plattform bringt alle natürlichen Vorzüge eines E-Autos voll zur Geltung. So sitzt die schwere Akkubatterie künftig in…..

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