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Aktien

Wirecard-Aktie Richtung Penny Stock? Erneut schlechte Nachrichten

Claudio Kummerfeld

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am

Mit heute minus 19 Prozent oder 2,67 Euro notiert die Wirecard-Aktie immer noch ganz schön hoch. Hallo? Wirecard hat am 25. Juni Insolvenz angemeldet. Ein Ex-Vorstand ist auf der Flucht, der andere nur dank Kaution auf freiem Fuß. 1,9 Milliarden Euro in der Bilanz gab es wohl nie, so darf es vermutet werden. Und dass die Wirecard-Aktie heute „nur“ um 19 Prozent fällt, darf man wohl unter der Rubrik „Wir zocken weiter in dieser Aktie“ verbucht werden.

Schlechte Nachrichten

Denn wie die Financial Times (sie berichtete schon diverse Male über dubiose Machenschaften bei Wirecard) jetzt berichtet, sollten die mutmaßlichen Luftbuchungen von Wirecard wohl auch die entstandenen Verluste im Kerngeschäft kaschieren. Die Märkte Europa und Amerika hätten seit Jahren rote Zahlen produziert. Im Jahr 2018 (da stieg die Wirecard-Aktie in den Dax auf), sollen die unter direktem Einfluss des Unternehmens gestandenen Geschäfte einen Verlust von 74 Millionen Euro gemacht haben. Auch davor sei man defizitär gewesen, während die nach außen kommunizierten Finanzkennzahlen im positiven Bereich lagen, und immer besser wurden.

Das bedeutet aktuell? Dass die Frage immer lautet wird, ob selbst bei einer Zerschlagung von Wirecard für die Aktionäre überhaupt noch was herauskommt bei der Resteverwertung! Und ob ein Kurs von 2,67 Euro überhaupt noch gerechtfertigt ist. Wo ein innerer Wert des Unternehmens derzeit wirklich anzusetzen ist, wer kann das schon derzeit sagen? Nur die Wirecard-Aktie, die könnte nach und nach ein echter Penny Stock werden. Die aktuelle Lage in der Aktie bezeichnen viele Börsianer dieser Tage als „Insolvenz-Zock“. Rein und raus in einer Aktie, wo das Unternehmen bereits die Insolvenz verkündet hat.

Zockerei in Wirecard-Aktie

Es ist die pure kurzfristige Zockerei in der Wirecard-Aktie, die derzeit läuft. Schaut man sich längerfristige Charts an, erkennt man nur den großen Absturz von über 100 Euro, zack runter auf unter 10 Euro, und das in nur sechs Handelstagen. Danach nur noch ein Chart, der seit dem 25. Juni seitwärts verläuft. Aber wer sich die Charts viel kurzfristiger anschaut, der merkt: Intraday waren zuletzt auf bei Wetten auf steigende Kurse mal entspannt 20 Prozent Gewinn möglich. Aber natürlich fuhr besser, wer seit Tagen auf fallende Kurse setzte. Das Szenario scheint doch realistisch zu sein, dass sich die Aktie nach und nach Richtung Penny Stock bewegen könnte. Immerhin: Am 26. Juni lag sie schon mal bei 1,15 Euro.

Verlauf in der Wirecard-Aktie seit dem 2. Juli
Verlauf der Wirecard-Aktie seit dem 2. Juli.

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Aktien

Aktuell: CureVac-Aktie mit 190 Prozent Plus am ersten Handelstag!

Claudio Kummerfeld

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CureVac forscht im Kampf gegen das Coronavirus

Das Unternehmen CureVac aus dem beschaulichen Tübingen hat heute für 213 Millionen Dollar Aktien verkauft, und legt heute auch seinen Börsengang an der Nasdaq in New York hin. Das Unternehmen forscht mit Hochdruck nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Vor wenigen Minuten gab es den ersten Börsenkurs. Nach dem IPO-Preis von 16 Dollar liegt der Aktienkurs jetzt schon mit 190 Prozent im Plus. Starke Schwankungen um die 46 Dollar sieht man derzeit. Der Höchstkurs lag vorhin schon bei 48,88 Dollar, der Erstkurs bei 44 Dollar. Was für ein Hype!

Frage: Wollen Sie liebe Anleger auf den Erfolg spekulieren, und hier einsteigen? Wer wirklich ein erfolgreiches Corona-Medikament auf den Markt bringt? Wer weiß das schon zum jetzigen Zeitpunkt? Ist es CureVac, könnte die Aktie natürlich durch die Decke gehen. Es ist eine reine Spekulation. Von den 213 Millionen Dollar IPO-Erlös bei Curevac gehen 150 Millionen Dollar in die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Mit weiteren 50 Millionen Dollar soll die kurzfristige Produktionskapazität ausgebaut werden.

SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp ist Haupteigner und soll es auch bleiben. Nach der Börsengang soll sein Unternehmen Dievini knapp 50 Prozent der Anteile halten. Die deutsche Staatsbank KfW hält knapp 17 Prozent, der Pharmakonzern GlaxoSmithKline knapp acht Prozent. Wird die Aktie der Renner an der Börse? Heute am ersten Tag ist sie es jedenfalls!

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – negative Nachrichten

Redaktion

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Markus Koch meldet sich LIVE im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Heute gibt es verschiedene negative Nachrichten, welche die Stimmung zum Handelsauftakt eintrüben.

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Antizyklische Idee: Jetzt einen Touristiker kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

juckt Ihnen da schon der Orderfinger? In den vergangenen 12 Monaten rauschte die Tui-Aktie über 50 % in den Keller. Kaum besser das Bild der Lufthansa, deren Aktie in diesem Zeitraum 37 % verlor. Zum Vergleich: Der DAX gewann auf Jahressicht bis dato rund 10 % hinzu.

Sind diese Corona-Opfer jetzt möglicherweise einen Kauf? Nun, die aktuellen Zahlen der Tui sehen nicht nur auf den ersten Blick grausam aus. So schrumpfte der Umsatz im sog. Corona-Quartal um 98,5 % auf kleine 72 Millionen Euro. Gleichzeitig häufte der Touristiker aus Hannover einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro an. Klingt überschaubar, oder? Naja, das ist ungefähr so viel, wie wenn Apple in einem Quartal 500 Milliarden US-Dollar verlieren würde. Der Verlust der Tui entspricht also über der Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie.

Bei solchen Relationen werden üblicherweise Insolvenzverwalter hellhörig und geben ihre Visitenkarten beim zuständigen Amtsgericht ab. Im Falle der Tui werden die Insolvenzverwalter allerdings voraussichtlich untätig bleiben, da Vater Staat – ähnlich wie der Lufthansa – rettend einspringen wird.

So stellt die staatliche KfW-Bank rund 3 Milliarden Euro in Form verbilligter Kredite für Tui zur Verfügung. Gleichzeitig schießt der Bund über eine Wandelanleihe 150 Millionen Euro in das Touristik-Unternehmen ein.

Also doch ein antizyklischer Kauf, die Tui-Aktie? Schauen wir uns die Situation bei der kurz zuvor geretteten Deutschen Lufthansa einmal im Detail an. Die Kranich-Linie wurde in einer konzertierten Aktion aus Wien (Austrian Air), Bern (Swiss und Edelweiss), Berlin (Lufthansa selbst) und Brüssel (Brussels Air) gerettet. Eine große europäische Anstrengung, die das Unternehmen und viele Arbeitsplätze retten wird.

Freilich kommt der Staat als Retter nie kostenlos. Beispiel Bern: Dort organisierte und garantiert die Regierung ein vergünstigtes Bankendarlehen in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro für die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss. Der Preis für die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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