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Aktien

Wirecard: Ex-CEO Braun verkaufte jüngst Aktien für 155 Millionen Euro

Claudio Kummerfeld

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Der Skandal vom Skandal vom Skandal vom Skandal? Oder wie? Wirecard-Chef Markus Braun, der letzten Freitag zurücktrat, dann Montagabend festgenommen wurde und inzwischen wieder auf Kaution freikam, hat laut aktueller Veröffentlichung letzten Donnerstag und Freitag einen Großteil seiner Wirecard-Aktien verkauft. Wie aus mehreren Dokumenten hervorgeht, hat Markus Braun mehr als 5 Millionen von 8,7 Millionen Aktien verkauft und gut 155 Millionen Euro erlöst. Dank der Kursverluste der letzten Tage dürfte er zuvor hunderten Millionen Euro an Buchwert verloren haben.

Aber hey, 155 Millionen Euro auf dem Bankkonto, das ist besser als gar nichts? Die Dokumente zeigen auch die Verkaufskurse. Sie lagen bei 26,64 Euro, 21,88 Euro, 31,57 Euro, und bei einem gestückelten Verkauf über Xetra im Schnitt bei 36,97 Euro (Kurs aktuell knapp unter 19 Euro). Wie gesagt, diese Transaktionen von Wirecard-Aktien fanden Donnerstag und Freitag statt! Bei allen vier Einzel-Veröffentlichungen zu diesen Verkäufen von Markus Braun ist in der Headline vermerkt, dass es sich um einen „Aktienverkauf aufgrund von Margin Calls“ handelt. Hat Herr Braun also Schulden bei Banken? Die Aktien dienten als Sicherheiten und mussten verkauft werden? Unklar.

Aber wenn man annehmen würde, dass er diese 155 Millionen Euro jetzt als Erlös auf seinem Bankkonto liegen hat, dann dürfte man sagen: Hey, die 5 Millionen Euro Kaution, die er für seine aktuelle Haftverschonung vor Gericht hinblättern muss, die schüttelt er mal eben locker aus der Hosentasche. Wichtig auch: Während Herr Braun seine Aktien letzten Donnerstag und Freitag verkaufte (und Freitag zurücktrat), kam die offizielle Bestätigung von Wirecard, dass die 1,9 Milliarden Euro auf Bankkonten in Asien gar nicht vorhanden sind, erst diesen Montag. Wie gut, dass er schon am Freitag zurückgetreten ist? Was für ein Chaos, was für ein Geschmäckle!

Wirecard-Zentrale in München
Die Firmenzentrale von Wirecard in München. Foto: Leo Molatore – 0I3A2249 CC BY-SA 2.0

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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