Links-Grün erwähnt bei jeglicher Kritik an Klimawandel-Weltuntergangs-Studien umgehend: Aber die Wissenschaft ist sich einig, das sind Fakten! Schauen wir uns doch mal die aktuellsten Aussagen der Wissenschaft an. Wer im Magazin „Nature“ veröffentlicht, erhält sozusagen eine Art Ritterschlag. Und nachdem Wissenschafter in Nature verkündeten, dass die globale Wirtschaft bis zum Ende des Jahrhunderts wegen dem Klimawandel um dramatische 62 % sinken könnte, gibt es jetzt ganz andere Aussagen!
Doch viel weniger Klima-Crash für die Wirtschaft?
Wissenschaftler haben die Ergebnisse einer wegweisenden Studie in Frage gestellt, die berechnet hatte, dass der Klimawandel das globale Wachstum in diesem Jahrhundert um etwa 62 % senken könnte, und die von politischen Entscheidungsträgern und Zentralbanken vielfach zitiert wurde.
Bloomberg meldet: Eine Analyse eines im April letzten Jahres in Nature veröffentlichten Artikels kommt zu dem Schluss, dass Anomalien in den Daten für Usbekistan, eines der 83 in der ursprünglichen Studie untersuchten Länder, zu einer Überbewertung der potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen geführt haben. Wenn Usbekistan herausgenommen wird, reduzieren sich die prognostizierten Verluste bis 2100 auf 23 % und entsprechen damit anderen ähnlichen Modellen, so der neue Artikel, der am Mittwoch in derselben Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.
„Wir haben festgestellt, dass Usbekistan ein Problem darstellte”, sagte Solomon Hsiang, Professor an der Stanford University und Mitautor der neuen Analyse. „Die Daten enthielten einige Zahlen, die unrealistisch erschienen.”
Die ursprüngliche Arbeit von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung wurde in Veröffentlichungen der Weltbank und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zitiert und in klimapolitischen Empfehlungen des Network for Greening the Financial System, einer Gruppe von mehr als 140 Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden, erwähnt.
Die Autoren der ursprünglichen Studie begrüßen „kritische Prüfung“ und haben ihre Analyse auf der Grundlage dieses Feedbacks überarbeitet, wie sie in einer Erklärung mitteilten. Sie schätzen nun einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung bis Mitte des Jahrhunderts um 17 % gegenüber den zuvor prognostizierten 19 %.
Nach Überprüfung der Daten wurde ihre Prognose für 2100 von 62 % auf 60 % nach unten korrigiert, sagte Leonie Wenz, Mitautorin der ursprünglichen Studie, in einem Interview. Ein Hauptgrund für die Diskrepanzen bei den Daten aus Usbekistan seien Fehler bei der Währungsumrechnung gewesen, sagte sie.
Dennoch halten die Autoren an der Kernaussage ihrer Ergebnisse fest. „Wenn man sich die breitere wissenschaftliche Literatur von Ökonomen und Klimawissenschaftlern ansieht, gibt es eine weitgehende Übereinstimmung hinsichtlich der erheblichen Klimaschäden“, sagte der Hauptautor Maximilian Kotz im selben Interview.
Andere aktuelle Studien haben auf gezeigt, dass einige frühere Einschätzungen der wirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu konservativ sind. Und selbst die revidierten Ergebnisse der Potsdam-Studie zeigen, dass mehr Maßnahmen erforderlich sind, sagte Hsiang. „Wir sollten weiterhin in die Vermeidung des Klimawandels investieren“, sagte er.
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Der Finanzierungsbedarf für die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an seine Auswirkungen wird laut der Internationalen Organisation für Normung bis 2030 voraussichtlich durchschnittlich etwa 9 Billionen US-Dollar pro Jahr und bis Mitte des Jahrhunderts 10 Billionen US-Dollar pro Jahr betragen.
Kommentar
FMW: Welcher Supercomputer auf diesem Planeten kann bitte errechnen, wie sich das globalen Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahr 2100 entwickeln wird? Und wie will er bitte berechnen, wie stark der Klimawandel darauf wirkt? Nach meiner Meinung einfach unmöglich. Hier wird einfach eine große gruselige Zahl genannt, und drum herum bastelt man sich eine Studie.
FMW/Bloomberg
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Die Wirtschaft crasht vor 2100 noch sicher x mal. Wenn wir Umwelt und Klima retten wollen, dann müssen wir Wirtschaft ad acta legen. Dann müssten die Firmen so gute Qualität erzeugen, dass sie mangels Kunden Pleite gehen.
Wer das Institut ( eher handelt es sich um eine Art Verein) für Klimaforschung in Potsdam zitiert, muss sich im Klaren sein, dass das Institut fest in grüner Hand ist. Gearbeitet wird mit umstrittenen Klima-Modellen und weniger mit Fakten und Messungen. Nicht selten wird kritisiert, dass die verwendeten Messungen „störanfällig“ sind. Daten von Sateliten, die nicht „störanfällig“ sind, kommen zu oft zu anderen Ergebnissen.
Und jetzt noch die Belege für diese abstrusen Behauptungen.
Welche Klimamodelle sind umstritten?
Wer kritisiert eine häufige Störanfälligkeit?
Warum eher ein Verein der fest in grüner Hand ist und was soll das überhaupt Aussagen?
Eh klar. Dort arbeiten Afd Mitglieder….
@Markus
Man muss sich stets vergegenwärtigen, aus welchen Quellen sich die Weisheiten solcher Kommentare speisen. Exemplarisch sei nur einmal eine der bekannteren erwähnt.
Die ganze Wahrheit, und nichts als die Wahrheit sowie alle Antworten auf Ihre Fragen und weitere zu klimarelevanten Themen finden Sie bei EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie 😉
Uups! Im Gegensatz zum PIK erweist sich dieser dubiose deutsche Verein aus selbsternannten «Klimarealisten» mit engen Verbindungen und Verflechtungen zur AfD bei genauerer Betrachtung als hobbywissenschaftlicher Altherrenstammtisch, der Klimawandelleugner in der Politik mit Argumenten gegen den Klimaschutz versorgt.
Bei EIKE arbeitet man so seriös, demokratisch und überzeugt von Grundwerten der Wissenschafts-, Meinungs- und Pressefreiheit, dass der EIKE-Chef persönlich einem Reporter des ARD-Magazins Monitor Gewalt androhte und schließlich sogar handgreiflich wurde.
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-wie-rechte-parteien-in-europa-zweifel-am-klimawandel-streuen-100.html (Minute 06:40)
EIKE – DAS Synonym für wissenschaftliche Methodik und geballte Kompetenz. Hier werden Sie geholfen!
EIKE – DIE quere Quelle schlechthin für jeden skeptischen Realisten 😄
EIKE – DER Verein, der aufgrund ähnlicher Interessenlage beste Beziehungen zum Heartland Institute pflegt, welches der Generalsekretär von EIKE überschwänglich als «Vorbild im Kampf gegen diesen Klimawahnsinn» lobt.
Umgekehrt ist EIKE-Chef Holger Thuß (der handgreifliche Pöbler, Verleger, Historiker und Lobbyist aus dem Video weiter oben) auf der Webseite von Heartland als «Experte» für Klimathemen aufgeführt.
https://heartland.org/about-us/who-we-are/holger-j-thuss/
https://i.postimg.cc/Gh1kTRx8/heartland-eike-01.png
Und über all diesen verfilzten Verflechtungen schließt sich wie so oft der Kreis im rechtslibertären Atlas-Netzwerk, zu dem sich u. a. auch die Heritage Foundation zählt – bekannt geworden durch das «Project 2025», das dem irren Präsidenten im Oval Office nun als Drehbuch für seine menschen- und umweltverachtende Willkürpolitik dient.
https://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_Network#Vernetzung
Deutlich weniger spektakulär und furios erscheint dagegen das globale Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Hochschulen, dem das PIK als Institut der Leibniz-Gemeinschaft angehört.
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/
https://www.pik-potsdam.de/de/institut/wissenschaftliche-netzwerke/hochschulen
Mit seinen rund 480 Beschäftigten und eigenen Supercomputer für aufwändige numerische Simulationen bei Systemanalyse und Datenintegration erweist sich das PIK geradezu als Synonym für wissenschaftliche Langeweile, die unmöglich neben @Dagobertis abstrusen, aber selbstbewusst vorgetragenen Behauptungen bestehen kann.
Genau, so arbeitet Wissenschaft.
Sich etwas ausdenken – warum eigentlich – und dann eine Studie drum herum basteln.
Und diesen angeblichen Umstand hat der Autor von FMW mit der eigenen Meinung erkannt und begründet.
Geht es noch?
Also entweder man liest eine Studie und setzt sich inhaltlich mit dieser auseinander oder man sagt lieber nichts und macht sich nicht lächerlich nur weil nicht sein kann was nicht sein darf.
Ich würde das – sich ausdenken – eher so auslegen. Es wird etwas verwendet das einfach passiert. Wir leben am Ende einer Eiszeit, daher steigen die Temperaturen und folglich der CO2 Gehalt. Nun stellt sich die Frage wie man damit Geld verdienen kann, so wird CO2 als unsichtbarer Bösewicht dargestellt. Jeder der dieses Narrativ anzweifelt wird zensiert, und danach ist sich die „Wissenschaft“ einig. Aus meiner Sicht Umweltschutz – ja – aber das geht nur mit Innovation, und da war Deutschland einmal führend. Die jetzige Herangehensweise zerstört das Land und seine Innovationen. Die Konkurrenz im Ausland produziert weiter und schlägt sich in die Schenkel über soviel politische Dummheit, welche ein ganzes Land ruiniert.
Derartige Prognosen sind grober Unsinn. Schaut man sich die Klimaprognosen der letzten 30 Jahre an, erkennt man schnell, dass diese bereits nach 10 Jahren weit jenseits der Realität liegen. Wenn also schon das Klima nicht zuverlässig prognostiziert werden kann, kann erst recht nicht die Auswirkung auf die Wirtschaft „errechnet“ werden. Auch ohne Klimawandel kann man das Wirtschaftswachstum schon nicht über derartige Zeiträume prognostizieren. Sicher ist nur, dass der Sozialismus nicht nur zur Abschwächung der Wirtschaft führt, sondern letztendlich ins Elend. Wenn also die Klimapropheten recht haben wollen, müssen sie nur versuchen den Sozialismus einzuführen. Umgekehrt schützt der Kapitalismus vor Klimawandelfolgen durch Anpassung.
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist auf einer Stufe mit Fratscher’s DIW – AFUERA!
Überall wo viel Geld verdient werden kann, gibt es auch Betrug.
…Täuschung und Fälschung in der Wissenschaft beziehen sich auf unwahre Behauptungen, erfundene oder gefälschte Forschungsergebnisse, die vorsätzlich, also in täuschender Absicht von Wissenschaftlern publiziert werden, also um Wissenschaftliches Fehlverhalten. Hierzu gehören insbesondere Fälschungen von Daten und Messergebnissen, (komplett erfundene Daten, Vervielfachung der erhobenen Daten, um größere Stichproben vorzutäuschen, Manipulation von Abbildungen, Verheimlichen unliebsamer Daten, bei Regressionsverfahren das Entfernen von Ausreißern) sowie wahrheitswidrige Aussagen und Schlussfolgerungen in Publikationen…
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4uschung_und_F%C3%A4lschung_in_der_Wissenschaft
Mit der Corona- und Kima-Hysterie war/ist eine Menge Geld zu verdienen.
Man muss es nur im Namen „der Wissenschaft“ den Leuten verkaufen und genug Angst erzeugen, was alles passieren kann, wenn nicht das getan wird, was „die Wissenschaftler“ bestimmt.
Natürlich nur die Wissenschaftler, die dem zustimmen, was dann viel Geld kostet.
Es nicht zu tun, was „die Wissenschaft“ bestimmt, geht gar nicht, denn das kostet überhaupt kein Geld.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Herr Kummerfeld, eine wahre Glanzleistung – einfach nur wow!
Und wo ist eigentlich Helmut?
Die Folgen des Klimawandels ist nichts für ungeduldige Zeitgenossen
Plastik, radioaktiver Müll im Meer sind auch Themen die man aussitzen kann und später erzählen „konnte keiner ahnen“
Alles hängt nur an einem Thema: die ungerechte Verteilung von Vermögen – ein Crash wie 1929 kommt weil es alternativlos ist, natürlich nur viel schlimmer.
Weiter machen und die Zeit genießen!
3000 Jahre Klima-Achterbahn – gespeichert im Holz von Köln bis Ozeanien – TE Wecker am 10 08 2025
https://www.youtube.com/watch?v=z24afzzJLMs
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Wieder mal deine Fake-Schleuder?
FaktencheckWahr/Richtig
Historische Wetterereignisse:Aussage: Der Sommer 1540 war extrem heiß und trocken, mit Waldbränden, ausgetrockneten Flüssen und frühem Weinanbau. Der Winter 1709 war extrem kalt, mit gefrorenem Wein und geplatzten Bäumen. 1816 war das „Jahr ohne Sommer“ aufgrund des Tambora-Ausbruchs.
Bewertung: Richtig. Diese Ereignisse sind historisch gut dokumentiert. Der Sommer 1540 war eine extreme Hitzewelle in Mitteleuropa (bekannt als „Jahrhundertdürre“). Der Winter 1709/10 war einer der kältesten in der europäischen Geschichte, und 1816 ist als „Jahr ohne Sommer“ durch den Vulkanausbruch des Tambora (1815) bekannt, der globale Temperaturabsenkungen verursachte (Quelle: Pfister, C., 2005; Luterbacher et al., 2004).
Belege: Chroniken, historische Berichte und wissenschaftliche Rekonstruktionen bestätigen diese Extremereignisse.
Kleine Eiszeit:Aussage: Die Kleine Eiszeit (ca. 1300–1850) brachte kältere Temperaturen, kürzere Vegetationszeiten und Getreideknappheit.
Bewertung: Richtig. Die Kleine Eiszeit ist ein anerkannter klimatischer Zeitraum mit kühleren Temperaturen in Europa, dokumentiert durch historische Quellen und Klimarekonstruktionen (Quelle: Mann, M. E., 2002).
Belege: Proxy-Daten wie Baumringe, Gletschervorstöße und historische Berichte.
Dendrochronologie als Klimaarchiv:Aussage: Baumringe sind ein zuverlässiges Klimaarchiv. Breite Ringe deuten auf günstige (feuchte, warme) Jahre, schmale Ringe auf Trockenheit oder Kälte. Dendrochronologen können Klimaverläufe über Jahrtausende rekonstruieren.
Bewertung: Richtig. Die Dendrochronologie ist eine etablierte Methode zur Rekonstruktion von Klimabedingungen. Jahresringe reflektieren Umweltbedingungen wie Niederschlag und Temperatur (Quelle: Fritts, H. C., 1976; Speer, J. H., 2010).
Belege: Wissenschaftliche Studien nutzen Baumringe weltweit, um Klimaverläufe zu analysieren, z. B. durch die Dicke von Früh- und Spätholz.
Historische Quellen für Klimadaten:Aussage: Ohne Thermometer (vor dem 17. Jahrhundert) liefern Kirchenbücher, Weinkroniken und Berichte über Gewitterläuten Hinweise auf das Klima.
Bewertung: Richtig. Historische Dokumente wie Kirchenbücher, Weinkroniken und Berichte über Wetterereignisse sind wertvolle Quellen für die Klimageschichte (Quelle: Brázdil et al., 2005).
Belege: Weinkroniken dokumentieren z. B. Erntezeiten, die Rückschlüsse auf Temperaturen und Niederschlag erlauben.
Römische Holzverwendung und Datierung:Aussage: Römische Bauhölzer (z. B. in Köln) ermöglichen präzise Datierungen (z. B. Hafen von 89 n. Chr.). Baumringe von Tannen aus dem Schwarzwald wurden verglichen.
Bewertung: Richtig. Dendrochronologische Analysen von römischen Bauhölzern, insbesondere in Köln, sind gut dokumentiert und ermöglichen genaue Datierungen (Quelle: Hollstein, E., 1980). Tannen aus dem Schwarzwald wurden häufig für römische Bauten verwendet.
Belege: Archäologische Funde und dendrochronologische Studien, z. B. am Kölner Hafen.
C14-Datierung und Sonnenaktivität:Aussage: C14-Schwankungen in Baumringen helfen, Sonnenaktivität zu rekonstruieren, da diese die C14-Produktion in der Atmosphäre beeinflusst.
Bewertung: Richtig. Die Radiokarbon-Datierung (C14) wird genutzt, um Sonnenaktivität über Jahrtausende zu rekonstruieren, da kosmische Strahlung (beeinflusst durch Sonnenaktivität) die C14-Produktion in der Atmosphäre verändert (Quelle: Stuiver & Braziunas, 1993).
Belege: C14-Kalibrierkurven, basierend auf Baumringen, reichen über 10.000 Jahre zurück.
IrreführendHomogenitätsindex und globale Synchronität:Aussage: Der „Homogenitätsindex“ zeigt, dass Bäume in weit entfernten Regionen (Skandinavien, Spanien, Ozeanien) synchron wachsen, was auf einen „globalen Taktgeber“ hinweist.
Bewertung: Irreführend. Während Baumringe tatsächlich regionale Klimamuster widerspiegeln, ist die Idee eines „globalen Taktgebers“, der synchrones Wachstum über Kontinente hinweg verursacht, nicht allgemein anerkannt. Klimamuster sind oft regional unterschiedlich, und globale Korrelationen erfordern komplexe Analysen, die nicht allein durch Baumringe belegt werden können (Quelle: Esper et al., 2012). Der „Homogenitätsindex“ ist keine standardisierte wissenschaftliche Metrik und könnte eine vereinfachte oder spezifische Interpretation des Autors sein.
Belege: Globale Klimamuster (z. B. El Niño) können Synchronität beeinflussen, aber die behauptete Einheitlichkeit ist übertrieben.
Sonnenaktivität als Hauptursache für Klimaveränderungen:Aussage: Sonnenaktivität ist der „entscheidende Faktor“ (90–95 %) für Klimaveränderungen, während menschliche Einflüsse (z. B. CO2) kaum eine Rolle spielen.
Bewertung: Irreführend. Sonnenaktivität beeinflusst das Klima, z. B. während der Kleinen Eiszeit (Maunder-Minimum), aber die aktuelle Erderwärmung wird überwiegend durch anthropogene Treibhausgase (CO2, Methan) verursacht. Studien zeigen, dass die Sonnenaktivität seit dem 20. Jahrhundert nur einen geringen Beitrag zur globalen Erwärmung leistet (Quelle: IPCC, 2021; Lean, J., 2010).
Belege: Die Korrelation zwischen Sonnenaktivität und Klima ist für frühere Epochen belegt, aber die aktuelle Erwärmung ist durch CO2 dominiert (IPCC-Bericht, AR6).
Jupiter- und Saturn-Einfluss auf das Klima:Aussage: Gravitationskräfte von Jupiter und Saturn beeinflussen die Sonnenaktivität und damit das Erdklima, z. B. in 60-Jahres-Zyklen.
Bewertung: Irreführend. Die Idee, dass Planetenkonstellationen die Sonnenaktivität und damit das Klima steuern, ist spekulativ und nicht wissenschaftlich abgesichert. Es gibt keine Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen planetarischen Gravitationskräften und Klimaveränderungen (Quelle: Lockwood, M., 2012).
Belege: Zyklen in der Sonnenaktivität (z. B. 11-Jahres-Zyklus) sind bekannt, aber ein Einfluss von Jupiter/Saturn ist nicht bestätigt.
Vergleich mit der Römerzeit:Aussage: Die Römerzeit hatte ein günstiges Klima, das um 280 n. Chr. in eine Trockenphase kippte, was mit Völkerwanderungen und dem Ende der römischen Bautätigkeit korreliert.
Bewertung: Irreführend. Die Römerzeit (Römisches Klimaoptimum, ca. 200 v. Chr.–400 n. Chr.) war in Teilen Europas wärmer, aber die Ursachen für das Ende der römischen Bautätigkeit und Völkerwanderungen sind multifaktoriell (politisch, wirtschaftlich, sozial) und nicht allein auf Klima zurückzuführen (Quelle: Büntgen et al., 2011). Die Trockenphase um 280 n. Chr. ist regional belegt, aber die kausale Verknüpfung mit Völkerwanderungen ist spekulativ.
Belege: Klimaveränderungen können Migrationen beeinflussen, aber die Römerzeit endete aus komplexen Gründen.
Unwahr/FalschCO2 und Erderwärmung:Aussage: CO2 spielt keine Rolle bei der Erderwärmung, die hauptsächlich durch Sonnenaktivität verursacht wird. Die Erderwärmung ist viel geringer, als behauptet, und Prognosen wie „Hamburg unter Wasser“ sind Unsinn.
Bewertung: Falsch. Die anthropogene Erderwärmung durch CO2 ist wissenschaftlich eindeutig belegt. Seit 1850 hat der CO2-Anstieg die globale Temperatur um ca. 1,1 °C erhöht, mit messbaren Folgen wie Meeresspiegelanstieg (ca. 20 cm seit 1900) und Gletscherschmelze (Quelle: IPCC, 2021). Die Aussage, dass Hamburg 2020 unter Wasser sein würde, war eine übertriebene Medienspekulation, aber dies widerlegt nicht die reale Erderwärmung. Die Behauptung, CO2 habe „keine Rolle“, ignoriert den wissenschaftlichen Konsens.
Belege: IPCC-Berichte, Temperaturmessungen, Klimamodelle.
Meeresspiegelanstieg:Aussage: Der Meeresspiegel ist nur um 10–14 cm gestiegen, und die Temperatur steigt um 0,014 °C pro Jahr, was „nichts“ sei.
Bewertung: Falsch. Der globale Meeresspiegel ist seit 1900 um ca. 20 cm gestiegen, mit regionalen Unterschieden (Quelle: NOAA, 2023). Die globale Erwärmung beträgt ca. 0,18 °C pro Jahrzehnt (nicht pro Jahr), was signifikante Auswirkungen hat (Quelle: NASA, 2023). Die Bagatellisierung („nichts“) ist irreführend und ignoriert Langzeitfolgen wie Küstenerosion und Überschwemmungen.
Belege: Satellitendaten, Pegelmessungen, Klimamodelle.
Zyklus von 60 Jahren und Wetterextreme:Aussage: Wetterextreme (z. B. 2020–2023) folgen einem 60-Jahres-Zyklus, verursacht durch Jupiter/Saturn und Sonnenaktivität, und die 2030er Jahre werden kühler.
Bewertung: Falsch. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für einen 60-Jahres-Zyklus, der durch Planetenkonstellationen verursacht wird. Wetterextreme sind zunehmend durch anthropogene Klimaveränderungen bedingt (Quelle: IPCC, 2021). Die Vorhersage einer kühleren Phase in den 2030ern ist spekulativ und widerspricht Klimaprognosen.
Belege: Klimamodelle zeigen eine Fortsetzung der Erwärmung, keine Abkühlung.
Klimanarrativ und Angstmacherei:Aussage: Das gängige Klimanarrativ (CO2 verursacht Erderwärmung) ist „Angstmacherei“, und Klimatologen werden von Politikern übergangen.
Bewertung: Falsch. Der wissenschaftliche Konsens zur anthropogenen Erderwärmung basiert auf Jahrzehnten der Forschung (IPCC, NASA, NOAA). Die Behauptung, Klimatologen würden ignoriert, ist unbelegt und ignoriert die umfangreiche wissenschaftliche Kommunikation in Berichten wie dem IPCC.
Belege: Tausende Studien und internationale Klimaberichte.
FramingAblehnung des CO2-Narrativs:Aussage: Das Video stellt CO2 als überbewerteten Faktor dar und betont stattdessen natürliche Ursachen (Sonnenaktivität, Planetenkonstellationen).
Bewertung: Das Framing dient dazu, die anthropogene Klimaveränderung herunterzuspielen und natürliche Zyklen zu überbetonen. Dies widerspricht dem wissenschaftlichen Konsens und lenkt von der Dringlichkeit klimapolitischer Maßnahmen ab.
Belege: IPCC-Berichte zeigen, dass anthropogene Faktoren die dominierende Ursache der aktuellen Erwärmung sind.
Historische Vergleiche:Aussage: Vergleiche mit der Römerzeit und der Kleinen Eiszeit suggerieren, dass heutige Klimaveränderungen nur Teil natürlicher Zyklen seien.
Bewertung: Dieses Framing vermittelt den Eindruck, dass der aktuelle Klimawandel nicht außergewöhnlich sei, obwohl die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Erwärmung durch menschliche Aktivitäten beispiellos sind (Quelle: Marcott et al., 2013).
Belege: Klimarekonstruktionen zeigen, dass die aktuelle Erwärmung schneller ist als frühere natürliche Schwankungen.
Wissenschaft vs. Politik:Aussage: Politiker machen „Stimmung“, während Fachleute ignoriert werden.
Bewertung: Dieses Framing stellt Klimaforschung als ideologisch verzerrt dar und untergräbt das Vertrauen in wissenschaftliche Institutionen. Es ignoriert, dass Klimaforschung auf Peer-Review und globaler Zusammenarbeit basiert.
Belege: Die Klimaforschung ist durch Tausende von Peer-Review-Studien abgesichert.
Bewertung: 4/10Begründung:Stärken: Das Video beschreibt historische Wetterereignisse und die Nutzung der Dendrochronologie korrekt. Die Darstellung von Quellen wie Kirchenbüchern, Weinkroniken und Baumringen ist wissenschaftlich fundiert. Auch die Erwähnung der C14-Datierung zur Rekonstruktion von Sonnenaktivität ist korrekt.
Schwächen: Die zentrale These, dass Sonnenaktivität und Planetenkonstellationen die Hauptursachen für Klimaveränderungen seien, ist wissenschaftlich nicht haltbar und ignoriert den überwältigenden Beweis für die Rolle von CO2. Die Bagatellisierung der Erderwärmung und die Darstellung des Klimanarrativs als „Angstmacherei“ sind irreführend und widersprechen dem wissenschaftlichen Konsens. Der „Homogenitätsindex“ und der 60-Jahres-Zyklus sind spekulativ und nicht anerkannt. Das Framing zielt darauf ab, Zweifel an der Klimaforschung zu säen, was die Objektivität stark beeinträchtigt.
Gesamteindruck: Während historische Fakten und die Beschreibung der Dendrochronologie korrekt sind, wird die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit durch spekulative Behauptungen und die Ablehnung des anthropogenen Klimawandels untergraben. Die Bewertung von 4/10 spiegelt die Mischung aus korrekten historischen Informationen und falschen/irreführenden Klimabehauptungen wider.