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Wirtschaftsforscher: Weiter gute deutsche Konjunktur vor der Überhitzung

Alles läuft blendend, bestens sogar. Man schreibt sogar, dass eine Überhitzung drohe…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die bekanntesten Wirtschftsforscher haben heute ihre sogenannte „Gemeinschaftsdiagnose“ im Auftrag der Bundesregierung veröffentlicht (Herbstgutachten 2017). Dazu gehören das „Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung“ (DIW Berlin), das „ifo Institut“, das „Institut für Weltwirtschaft Kiel“ (IfW) und das „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ (IWH). Vorab zusammengefasst: Alles läuft blendend, bestens sogar. Man schreibt sogar, dass eine Überhitzung drohe. Zitat:

Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotenzial. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um 2 Prozent zulegen (kalenderbereinigt 2,2 bzw. 2,1 Prozent).

Der Grafik kann man auch die anderen wichtigen Kennzahlen entnehmen. Der Staat wird steigende Überschüsse erzielen, die deutsche Volkswirtschaft steigende Überschüsse im Außenhandel usw. Der Ist-Zustand lautet: Alles läuft auf „volle Pulle“. Zitat:

In der ersten Jahreshälfte beschleunigte sich das Expansionstempo deutlich – die Jahresrate betrug 2,5 Prozent. „Impulse kamen von den Exporten, die in der ersten Jahreshälfte in beschleunigtem Tempo anzogen. Aber auch die inländische Verwendung blieb eine treibende Kraft der Expansion“, sagte Stefan Kooths, Leiter des Prognosezentrums am Kieler Institut für Weltwirtschaft. Die privaten und die staatlichen Investitionsausgaben nahmen kräftig zu. Die Bautätigkeit wurde weiterhin von niedrigen Zinsen und erhöhtem Bedarf an Wohnraum angeregt. Auch die Ausrüstungsinvestitionen expandierten kräftig; sie dürften nicht zuletzt vom anziehenden Auslandsgeschäft stimuliert worden sein.

Und hier zur bevorstehenden Überhitzung:

„Da die Konjunktur bereits seit einiger Zeit kräftig aufwärtsgerichtet ist, machen sich in einigen Segmenten der Wirtschaft erste Zeichen einer Anspannung bemerkbar“, sagte Kooths. Am Arbeitsmarkt hat die Zahl der gemeldeten Stellen deutlich zugenommen, und es dauert immer länger, bis eine gemeldete Stelle besetzt werden kann. Insbesondere in der Baubranche geben mehr und mehr Unternehmen an, dass ein Mangel an Arbeitskräften ihre Produktion beeinträchtige. In diesem Sektor steigen die Preise inzwischen recht kräftig. Auch die Erzeugerpreise (ohne Energieträger) sind im bisherigen Verlauf dieses Jahres merklich gestiegen, während sich die Teuerung auf der Verbraucherebene moderat erhöht hat.

Die Aussicht lautet wie folgt (auszugsweise):

Im weiteren Prognosezeitraum dürfte sich der Aufschwung fortsetzen. Er steht mittlerweile auf deutlich breiterer Basis als noch vor einem Jahr. Auch die Investitionen tragen spürbar zur gesamtwirtschaftlichen Expansion bei, und es kommen weiterhin kräftige Impulse aus dem Ausland. Für das nächste und übernächste Jahr rechnen die Institute mit einem Anstieg des Bruttoinlands­produkts um 2 Prozent bzw. 1,8 Prozent. Die Investitionstätigkeit kommt spürbar in Gang, auch wenn die Expan­sions­raten hinter den Werten früherer Hochkonjunkturen zurückbleiben. Da die Kapazitätsauslastung inzwischen hoch ist, dürften die Unternehmen mehr und mehr Erweiterungsinvestitionen vornehmen.

Weitere Detailtexte ersparen wir Ihnen, da zu allgemein und belanglos.


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35 Kommentare

35 Comments

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    Bademeister

    28. September 2017 17:01 at 17:01

    Jetzt nach den Wahlen darf die Hose schön langsam wieder zu stinken beginnen!

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    Wolfgang M.

    28. September 2017 20:16 at 20:16

    Wenn die führenden deutschen Forschungsinstitute in ihrem Gutachten feststellen, dass die dt. Wirtschaft schon seit Quartalen hervorragend läuft und dass jetzt sogar die Überhitzung droht, was kann man daraus schließen? Vielleicht, dass die Dax-Kurse in diesem Jahr keine heiße Luft waren, sondern tatsächlich Unternehmensgewinne dahinter standen. (Ich rede nicht von den USA). Da interessiert doch nicht, welche Umstände dafür verantwortlich waren, sondern nur die Tatsache der Umsetzung. Klar hat jeder Zyklus mal ein Ende, aber das bisherige, häufige Blasen-Lamento wird durch das Gutachten nicht bestätigt.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      28. September 2017 20:43 at 20:43

      @Wolfgang, mal etwas überspitzt formuliert: was hat der Dax mit der deutschen Wirtschaft zu tun? Der Dax stieg von Januar bis März 2015 von 9600 Punkte auf knapp 12500 Punkte – weil die deutsche Wirtschaft sich so toll entwickelt hatte in diesem Zeitraum?? Oder weil die EZB ihr QE begann? Ausserdem sagt niemand (auch FMW nicht), dass der Dax eine Blase sei – wohl aber dass wir an den US-Aktienmärkten Blasen sehen, an den Anleihemärkten sowieso..
      Demnach: wenn die EZB ihr QE einstellt, dann wird der Dax fallen, völlig unabhängig davon, wie es dann der deutschen Wirtschaft geht zu diesem Zeitpunkt!

      • Avatar

        Wolfgang M.

        28. September 2017 20:54 at 20:54

        @Markus. Ich meinte das Jahr 2017 und dass der Index nach oben und unten übertreibt ist doch häufig zu verfolgen. Langfristig besteht aber ein direkter Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftswachstum und dem Leitindex, mit Ausreißern, ansonsten könnte man sich das seit Jahrzehnten berechnete KGV gleich schenken.

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    Gerd

    28. September 2017 22:14 at 22:14

    Nur allein mit der E i n s t e l l u n g von QE ist das aufgeblähte Geldvolumen ja noch nicht kleiner geworden.
    Meine bescheidene Meinung, der DAX wird mit der Einstellung lediglich nicht mehr u n e n d l i c h weiter steigen können.

    Und erst wenn dann sogar mal mit der Rückführung begonnen wird, dürfte der Dax-Anstieg nach und nach zum Stillstand kommen. Da der gesamte Rückführungszeitraum sich aber wahrscheinlich auch noch endlos in die Länge ziehen wird, ähnlich wie in Amerika, sehe ich keine v o n
    D e u t s c h l a n d ausgehenden kräftigen und nachhaltigen Kursrückgänge. Vorausgesetzt es werden nebenher nur mäßige Zinserhöhungen vorgenommen.

    Erst dann, wenn die Liquidität so stark verknappt werden w ü r d e , dass weniger Geld im Umlauf bliebe als vor dem Start des QE, sollte man sehr wachsam sein. Aber das würde erstens noch viele Jahre dauern und zweitens wahrscheinlich sowieso nicht passieren. Da haben wir eher selbstfahrende Autos oder Elon Musk ist bis dahin dauerhaft auf den Mars umgesiedelt.

    Wohlgemerkt ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, insbesondere eben der Geld- und Zinspolitik. Und nur unter dem Aspekt meiner am späten Donnerstag Abend vorherrschenden Betrachtungsweise.

    Und bitte nicht vergessen, es gibt noch zig andere Gründe, aufgrund derer die Kurse auf Talfahrt geschickt werden könnten.
    Und dass sowas kommen wird, ist so sicher wie das Amen in der Moschee.

    • Avatar

      Michael

      28. September 2017 23:54 at 23:54

      @Gerd
      Wieso schreiben Sie eigentlich wiederkehrend in Ihren unendlichen Kommentaren zu jedem Thema einzelne Buchstaben mit Leerstellen?
      W a s s o l l u n s d a s s a g e n ? S i e s t o t t e r n ? O d e r h a b e n S i e e i n f a c h s t ä n d i g e A u s s e t z e r i n I h r e r A r g u m e n t a t i o n u n d k e i n e k l a r e L i n i e ?
      So lückenhaft und unverbindlich, wie Sie ständig argumentieren: „Dürfte… da aber wahrscheinlich…vorausgesetzt…würde… aber wahrscheinlich sowieso nicht…wohlgemerkt ausschließlich…und nur unter dem Aspekt…könnte“, lese ich in Ihren Kommentaren leider nur argumentativ glitschigen Schleim, dem am Ende nach mindestens 90% Sinnlosigkeit ein klares Statement von ein, zwei Sätzen folgt.
      Letzteres würde schon reichen, alles andere zuvor ist für den Leser anstrengend, sinnlos, populistisch und akademisch betrachtet, bestenfalls Ballaststoff.
      U n d w o f ü r d e r g u t i s t , w i s s e n w i r a l l e . . .

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    Gerd

    29. September 2017 13:39 at 13:39

    @Markus Fugmann
    Das wollte ich seit Monaten immer schon mal gefragt haben, bietet sich aber aus gegebenem Anlass heute gut an:

    Vorab. Bereits vor etlichen Monaten hatte ich geschrieben, dass ich es ablehne mit realitätsverweigernden Ignoranten zu kommunizieren, weil ich für solche nicht den Erklärbären spiele.
    Da ist ein gewisser Michael, der sich womöglich manchmal auch Lars nennt. Aber selbst, wenn es sich bei den beiden Namen tatsächlich auch um zwei völlig verschiedene Wesen handeln sollte, ist das fast schon unerheblich. Beide weisen so sehr viele auffällige Gemeinsamkeiten auf, dass das auch schon keinen Unterschied mehr macht.
    Zudem traten sie früher meistens als Doppelpack auf, in letzter Zeit nur noch ab und zu, um sich gegenseitig Mut zuzusprechen, dass ihre Sicht der Welt die allein seligmachende ist.

    Jetzt kommt es. Ich bin der Meinung, dass Michael im Auftrag von FMW schreibt.
    Zum einen weil er bemerkenswert oft dann die Bühne betritt, wenn jemand anders einen Kommentar abgibt, der ganz stark der veröffentlichten Meinung des Redaktionsleiters widerspricht und besonders dann, wenn dieser von der Uhrzeit her bereits im wohlverdienten Feierabend ist.
    Nebenbei ist auch die Grundhaltung zu Aktien bei Michael, oh wie passend, ähnlich bärisch wie die von FMW.

    Der eigentlich Anlass zu dieser, meiner Vermutung ist aber das Privileg, welches Michael/Lars beim Schreiben hier im Forum genießen. Sie können kursiv und Fettdruck nutzen in genau der selben Art wie FMW es schreibt. Und machen auch gerne Gebrauch davon. Unsereiner muss Betonungen gesondert hervorheben. Der eine machts mit
    L e e r z e i c h e n , der andere mittels GROßBUCHSTABEN.

    Es spricht allerdings auch ganz stark was g e g e n meine Vermutung.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass FMW jemand anstellt, der s o o dumm ist, einen anderen Kommentator ob seiner durch Leerzeichen dargestellten Pointierung zu kritisieren, so dass dieser erst recht auf das Privileg aufmerksam wird und Verdacht schöpft, er könne zum FMW-Team gehören.

    Jetzt erwarte ich aber mal ordentlich Widerspruch, und zwar je mehr und um so heftiger, desto richtiger ich die Sache einschätze.
    Viel konstruktiver als Widerspruch wäre allerdings ein hilfreicher Tipp, wie ich und alle anderen Schreiber selbst in die Lage versetzt werden können, die Texte zu formatieren.

    Abschließend stelle ich fest, es ist garantiert nicht verboten, wenn ein Websitebetreiber zusätzliche Schreiberlinge beschäftigt. Die generieren durch kontroverse Debatten zusätzliche „Klicks“ und können zudem auch als Verstärker für die Meinung des Web-Site-Betreibers fungieren.

    Also nichts für das man sich schämen müsste. Von der Idee her sogar clever.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. September 2017 14:19 at 14:19

      @Gerd, nur soviel: @Michael ist ein Leser wie Sie auch, daher nicht Teil der FMW-Redaktion; und zweitens ist @Michael nicht dumm. Und schon gar nicht deshalb dumm, weil er die AfD kritisch sieht, der Sie ja erkennbar nahestehen..

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        Gerd

        29. September 2017 14:27 at 14:27

        Jetzt haben Sie natürlich das Wichtigste geflissentlich nicht gebracht.

        Wie wird es auch dem normalen Schreiber ermöglicht, dass er hier ebenso formatieren kann wie der nicht dumme Michael?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          29. September 2017 14:34 at 14:34

          @Gerd, @Michael hat keinen Zugang auf die Software, mit der wir hier arbeiten; wenn er das so formatieren kann, dann vermutlich deshalb, weil er dazu in der Lage ist (oder weil es einfach möglich ist)..

          • Avatar

            Gerd

            29. September 2017 14:57 at 14:57

            Das ist doch mal ne dankenswerte Antwort.
            Wobei er ja auch mal erwähnte, dass er sogar aus dem Webdesign käme. Allerdings kam andererseits auch mal durch, dass sich Michael und Lars nicht kennen würden – und trotzdem haben beide zufällig die Fähigkeit zum Formatieren. Aber egal.

            Wichtig ist mir viel mehr, dass ich ihn n i c h t als dumm bezeichnet habe. Und schon gleich zweimal nicht, weil er der AfD kritisch gegenüber stünde. Das kann doch jeder machen wie er meint.

            Ich habe nur feststellen müssen, dass er mich übel (Stotterer? hat Aussetzer?) polemisch kritisiert hat, weil i c h zur Betonung Leerzeichen verwenden muss (in seinem vorstehenden Beitrag hier oben drüber).
            Und dumm wäre er m. E. nur unter der w e i t e r e n Bedingung, dass er eigens von FMW mit diesem Vorzug des Formatierens ausgestattet worden wäre u n d das dann dennoch auf diese Art breit treten würde.

          • Avatar

            Segler

            30. September 2017 13:08 at 13:08

            Man benutzt ganz simpel die HTML Formatierung mit den basic tags. Beispiel
            „zentrierter Text“
            HTML für Anfänger
            oder
            „normaler Text kursiver Text wieder normaler Text“
            normaler Text kursiver Text wieder normaler Text

            PK sprach erneut den Wunsch nach strukturierten Diskussionen an. Erfordert jedoch die Installation und vor allem das Monitoring einer professionellen Forum-Software.
            Ein ordentlicher Webmaster kann das problemlos zusammenbauen.
            Die Wartung ist überschaubar. Moderation kann man delegieren.
            Meine Empfehlung:
            a) Schnelle Beitragskommentare eingeschaltet lassen – Ventilfunktion !
            b) Schmalvariante einer Forensoftware, Anmeldung als User nur mit verifizierter Adresse und email.
            Sollte es Ihnen über den Kopf wachsen, kann man das Ding in eine eigene Seite bringen. Falls es eine Totgeburt ist, dann halt einmotten.
            So würden Beiträge erhalten bleiben und bestimmte User können eigene Threads eröffnen. Themen hätten wir ja mehr als genug.
            Allein das Optionsthema oder den Vola-Handel, oder auch die Profile …
            Tagesroutinen, Echtgeldkonto .. um nur mal von meiner Seite zu sprechen.
            Ich kenne die Arbeitsbelastung von Herr Fugmann nicht, aber das Wort „Arbeitstier“ käme der Beschreibung vermutlich nahe.
            Ich an seiner Stelle würde mir zweimal überlegen ein Forum ans Bein zu binden, das man hinterher nicht mehr stoppen kann.
            Vorteile sind klar:
            1. Neue User
            2. Wesentlich mehr Clicks
            3. Saubere Diskussionsstränge
            4. Andere User-Klientel
            5. Zunehmene Seriosität
            6. Abkehr vom Negativ-Szenario-Image
            7. Höhere Attraktivität für Sponsoren

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            30. September 2017 15:35 at 15:35

            @Segler, sehr interessant! Könnten Sie mich auf fugmann@finanzmarktwelt.de anschreiben, wie Sie sich das genauer vorstellen und was diese Fourm-Software können soll bzw. was Priorität hat?

        • Avatar

          Petkov

          30. September 2017 11:46 at 11:46

          @Gerd: Es ist einfacher als gedacht. Ich dachte, Ihre Freunde nutzen BBCodes, aber die Einstellungen der Forumsoftware akzeptieren auch Plain-HTML. Also wenn Sie was fettgedruckt schreiben wollen, setzen Sie Ihren Text einfach zwischen b-Tags. <b> … </b>

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            Gerd

            30. September 2017 19:01 at 19:01

            Danke, Petkov, das nenne ich mal einen konstruktiven Beitrag zu diesem Thema.
            Ihre Beschreibung wird bestimmt den einen oder anderen Schreiber freuen, ganz besonders natürlich meinen Freund Michael. Da braucht der keinen erneuten cholerischen Anfall kriegen, falls ich mal wieder das Bedürfnis haben sollte, mit Hervorhebungen zu schreiben.

            Nun muss ich nur noch @leftutti ersuchen, dass er meinen eigentlichen Themenbeitrag eingangs dieser Seite auch noch schön kurz und prägnant gestaltet. Dann unterlässt es Michael womöglich, auf meinen reinen Sachbeitrag wie aus heiterem Himmel mit Beleidigungen zu antworten. Was die Moderation in der Folge dieses Mal ja sogar veranlasste, mir irgendeine Schuld in die Schuhe schieben zu wollen.
            Ist halt wie zur Zeit noch im richtigen Leben.
            AfD-Sympatisanten werden angegriffen und Schuld dran sind diese auf jeden Fall immer selbst. Egal wie, so wie es auch in meinem Beitrag über QE überhaupt nicht um Politik ging.

            Schöne Wochenendtage wünsche ich Ihnen.

    • Avatar

      leftutti

      29. September 2017 20:58 at 20:58

      @Gerd
      Erst einmal vorab: Ich bin weder Michael, noch Lars und kenne auch keinen von beiden. Aber auch ich kann formatieren ;)
      Was Michael aber oben über Ihre Art der Argumentation schreibt, kann ich nur unterstützen: Sie drücken sich derart unverbindlich aus, benötigen sinnlos viele Zeilen und Worte für nichts und oszillieren in einer Geschwindigkeit zwischen These und Antithese, dass selbst einem Elektron im Plutonium239-Isotop schwindelig werden könnte.

      Beispiel 1:
      „Da ist ein gewisser Michael, der sich womöglich manchmal auch Lars nennt. Aber selbst, wenn es sich bei den beiden Namen tatsächlich auch um zwei völlig verschiedene Wesen handeln sollte, ist das fast schon unerheblich…[4 weitere Zeilen folgen]“
      Sinnlos, ohne Aussagekraft…
      Ausreichend wäre: Michael und Lars sind in der Lage…

      Beispiel 2:
      „Es spricht allerdings auch ganz stark was g e g e n meine Vermutung.“
      Danach wieder ein halber Roman…
      Dazwischen verborgen, in zwei Zeilen, findet sich das, was Sie eigentlich sagen bzw. wissen wollen, auch wenn Sie gleich am Satzbeginn Ihr technisches Nichtwissen durch eine haltlose, selbst konstruierte Unterstellung (ein nur von Ihnen erwarteter Widerspruch) kaschieren: Viel konstruktiver als Widerspruch wäre allerdings ein hilfreicher Tipp, wie ich und alle anderen Schreiber selbst in die Lage versetzt werden können, die Texte zu formatieren.
      Warum schreiben Sie nicht einfach:
      Lieber Herr Fugmann, die Benutzer @Michael und @Lars formatieren regelmäßig wichtige Abschnitte und Zitate in fetter oder kursiver Schrift. Können Sie mir sagen, wie das funktioniert, weil ich selbst gerne von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würde.
      Eine einfache und höfliche Frage, zwei Sätze, drei oder vier Zeilen, und gut isses… ;)

      • Avatar

        Gerd

        30. September 2017 19:30 at 19:30

        Recht nett, @leftutti.
        Ich brauche halt scheinbar einen Lektor.
        Nachstehend habe ich in meinem eigentlichen Sachbeitrag am Anfang dieser Seite (den Casus Knacktus sozusagen) schon mal zum Zwecke der allgemeinen Harmonie die unmäßig vielen Lücken ordentlich formatiert erneut verfasst (hoffe, dass es geklappt hat).
        Wenn sie jetzt die Güte hätten, auch diesen Beitrag zu redigieren – sprich ggf. zu straffen und von Umständlichkeiten zu befreien. Der ist der Stein des Anstoßes für Michael gewesen. Nicht der, den Sie freundlich schon mit einem Bearbeitungsvorschlag neu eingestellt hatten. Ich hatte nicht nur mit meinen Leerzeichen, welche auf Stottern und Aussetzer hindeuten, sein Aggressionspotential geweckt sondern der Beitrag war ihm auch viel zu lang, viel zu dies und viel zu das. Sie haben gezeigt, leftutti, dass Sie es können. Wäre schön, denn dann könnte Michael auf meine Sachargumente ebenfalls mit Argumenten antworten – wenn er denn wollte – und müsste nicht irgendwas an den Haaren herbeiziehen, was mit dem Thema „gute deutsche Konjunktur“ rein gar nichts zu tun hatte.
        Viele Grüße

        Here we go:
        Nur allein mit der Einstellung von QE ist das aufgeblähte Geldvolumen ja noch nicht kleiner geworden.
        Meine bescheidene Meinung, der DAX wird mit der Einstellung lediglich nicht mehr unendlich weiter steigen können.
        Und erst wenn dann sogar mal mit der Rückführung begonnen wird, dürfte der DAX-Anstieg nach und nach zum Stillstand kommen. Da der gesamte Rückführungszeitraum sich aber wahrscheinlich auch noch endlos in die Länge ziehen wird, ähnlich wie in Amerika, sehe ich keine von Deutschland ausgehenden kräftigen und nachhaltigen Kursrückgänge. Vorausgesetzt es werden nebenher nur mäßige Zinserhöhungen vorgenommen.
        Erst dann, wenn die Liquidität so stark verknappt werden würde, dass weniger Geld im Umlauf bliebe als vor dem Start des QE, sollte man sehr wachsam sein. Aber das würde erstens noch viele Jahre dauern und zweitens wahrscheinlich sowieso nicht passieren. Da haben wir eher selbstfahrende Autos oder Elon Musk ist bis dahin dauerhaft auf den Mars umgesiedelt.
        Wohlgemerkt ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, insbesondere eben der Geld- und Zinspolitik. Und nur unter dem Aspekt meiner am späten Donnerstag Abend vorherrschenden Betrachtungsweise.
        Und bitte nicht vergessen, es gibt noch zig andere Gründe, aufgrund derer die Kurse auf Talfahrt geschickt werden könnten.
        Und dass sowas kommen wird, ist so sicher wie das Amen in der Moschee.

        • Avatar

          Gerd

          30. September 2017 19:35 at 19:35

          Und wenn ich Sie mal wieder mit sie angeredet habe, liegt das an meinem defekten Tastatur-Umschalter.

        • Avatar

          leftutti

          2. Oktober 2017 21:08 at 21:08

          @gerd
          Nachdem Sie nun so stolz sind, dass Sie Wörter in fett und kursiv formatieren können, will ich Ihr kindliches Hochgefühl eigentlich nicht mit inhaltlichen Redigierungen jetzt schon wieder ins Wanken bringen.
          Sie freuen sich so sehr über Ihre neuen Fähigkeiten, dass Sie Ihren klasse Kommentar mit geschwellter Brust erneut der Lesergemeinde präsentieren.
          Nur eine einzige Kleinigkeit: Sätze wie Erst dann, wenn die Liquidität so stark verknappt werden würde, dass weniger Geld im Umlauf bliebe als vor dem Start des QE, sollte man sehr wachsam sein. Aber das würde erstens noch viele Jahre dauern und zweitens wahrscheinlich sowieso nicht passieren. könnte man sich ersparen, weil sie sich quasi per se und sui generis in Nichts auflösen.

          • Avatar

            Gerd

            2. Oktober 2017 22:00 at 22:00

            Aber angenommen leftutti, ich wollte genau damit für alle verständlich ausgedrückt haben wollen, dass Herr Fugmann mit seiner Unterstellung aus meiner Sicht falsch liegt?

            Der 3. Kommentar auf dieser Seite ist von Markus Fugmann und der endete so:
            „Demnach: wenn die EZB ihr QE einstellt, dann wird der Dax fallen, völlig unabhängig davon, wie es dann der deutschen Wirtschaft geht zu diesem Zeitpunkt!“

            Und den Kommentar habe ich erwidert. Und genau das, was Sie als überflüssig ansehen, zeigt auf, wann nur überhaupt aus geldpolitischer Sicht der DAX fallen müsste. Und der gleichzeitige Hinweis darauf, dass dieses Ereignis in ewig weiter Ferne liegen wird, verdeutlicht, dass der DAX aus diesen Gründen eben gar nicht fallen wird.

            Dennoch Danke für Ihr Bemühen. Ich werde mich jetzt noch in Ihrem Sinne an meinen Formatierungskenntnissen erfreuen. In meinem eigenen Sinne freue ich mich über meine Fähigkeit, volkswirtschaftliche Gegebenheiten zu verstehen.
            Ach ja, und den ganzen Feiertag über werde ich daheim üben, auch komplizierte Sachverhalt möglichst in einem einzigen Satz auszudrücken.

        • Avatar

          Lars

          2. Oktober 2017 21:49 at 21:49

          Hallo @Gerd, ich gratuliere zu Ihren neu erworbenen Fähigkeiten!
          Gleichzeitig hoffe ich, dass Sie sich zumindest im Geiste bei @Markus Fugmann, @Michael und mir für die haltlosen Verdächtigungen entschuldigen.
          Ein wenig Recherche, mal einfach bei Bekannten oder bei Wikipedia nachzufragen hätte diese peinliche Diskussion ganz einfach erspart.
          Die rechtspopulistische Grundeinstellung hingegen scheint solche verbalen Ergüsse und Verschwörungstheorien derart anzufeuern, dass Sie lieber erst drei Menschen zu Unrecht verdächtigen, bevor Sie das ABC des Internet erlernen wollen.

          • Avatar

            Gerd

            3. Oktober 2017 12:31 at 12:31

            Danke für die Gratulation.
            Gleichzeitig unterstellen Sie mir „haltlose Verdächtigungen“, die Sie anscheinend derart schlimm einschätzen, dass Sie dafür eine gedankliche Entschuldigung erhoffen.

            Wenn ich Sie verdächtigt haben würde, ein linkes A… zu sein, und das wäre falsch, dann hätte ich mich nicht nur gedanklich sondern auch höchst offiziell entschuldigt, ja sogar entschuldigen müssen.
            Aber dazu würde es nie kommen, weil eventuelle Unterstellungen dieser Art meinen gedanklichen Bereich nicht verlassen würden und niemals über meine Lippen kämen. Geschweige denn, dass ich so etwas Niederträchtiges schreiben würde.

            Ich schrieb hingegen ganz lapidar: „Ich bin der Meinung, dass Michael im Auftrag von FMW schreibt.“ Und zum Schluss: „Also nichts für das man sich schämen müsste. Von der Idee her sogar clever.“
            Stellen Sie eine solche Aussage auf eine Stufe mit der zuvor fiktiv konstruierten A..-Aussage? Könnte das Ihr Ernst sein?

            Aber schreiben Sie ruhig noch ein bisschen weiter. Ich wiederhole auch extra noch mal, was ich schon im besagten Kommentar schrieb:
            „Jetzt erwarte ich aber mal ordentlich Widerspruch, und zwar je mehr und um so heftiger, desto richtiger ich die Sache einschätze.“
            Obwohl mir die Angelegenheit so sehr unwichtig ist, wie nur irgendwas, bemerke ich nebenbei dennoch, dass der Widerspruch auf dieser Seite sogar heftiger ist, als ich erhofft hatte.

            P.S.:
            Es widerstrebt mir ja bekanntlich Ihnen zu antworten, aber weil ich nun einmal dabei bin, schreibe ich dies auch noch.
            Gönnen Sie sich zusammen mit Michael doch mal etwas Nachhilfe in Wirtschaftskunde. Diskutieren Sie z.B. mal mit ihm über die Definition für Rezession.
            Das täte Ihnen beiden besser gut, als hier – so wie Sie es tun – andauernd rumzustänkern. Wie schrieb mal jemand (evtl. Persephone?), das Gemäckere müsste bei Ihnen wohl krankhaft sein.

            Vor ein paar Monaten hat man versucht, mich in die unterste intellektuelle Schublade zu stecken, weil ich zu widersprechen wagte, als hier behauptet wurde, Amerika sei bereits in der Rezession. Oder zumindest nur noch einen winzigen Atemzug davon entfernt. Und das obwohl ich auf die laufend reinkommenden Daten verwies, die allesamt Wachstum signalisierten.

            Ja, ja „Ein wenig Recherche, mal einfach bei Bekannten oder bei Wikipedia nachzufragen hätte diese peinliche DiskussionFEHLEINSCHÄTZUNG ganz einfach erspart.
            Eine rechtslinkspopulistische Grundeinstellung hingegen scheint solche..“ Ja, scheint solche,
            zu mehr Erkenntnis verhelfenden Recherchen wohl zu verhindern. Ja?

            Der aktuellste Amerika-Bericht auf FMW, auch das Thema Rezession tangierend:
            https://finanzmarktwelt.de/aktuell-ism-index-besser-preise-ziehen-stark-an-69902/
            Und das trotz Zinserhöhungen.

            Nur realitätsverweigernde Ignoranten behaupten, dass Amerika sich in einer Rezession befindet. Womit auch dieser von mir verwendete Begriff noch erläutert ist.
            Und ich wiederhole mich noch mal ganz deutlich, für solche Menschen bin ich nicht bereit, meine Zeit herzugeben und den Erklärbären zu spielen.

            Deshalb machen Sie es gut. Für lange Zeit zunächst mal.

          • Avatar

            Gerd

            3. Oktober 2017 12:42 at 12:42

            Eine rechtslinkspopulistische Grundeinstellung hingegen scheint solche..

            Korrektur eines kleinen, aber gewichtigen Formatierungsfehlers.

    • Avatar

      Petkov

      30. September 2017 07:33 at 07:33

      Das müsste mit BB-Codes gehen. Probieren wir es aus:
      [b] Michael und Lars [/b] wollen den [highlight] Gerd [/highlight] zu völlig unreflektierter Solidarität zwingen, indem sie ihn [color=red] ausgrenzen [/color].

      • Avatar

        Petkov

        30. September 2017 07:38 at 07:38

        Sch…..ade. ‚Geht das hier‘?

      • Avatar

        Petkov

        30. September 2017 07:54 at 07:54

        @FWM: bevor ich hier das Forum mit BBCode Versuchen zuspame, könnten Sie vielleicht die benutzte Software preisgeben :-)
        Bei der Gelegenheit könnten wir auch die Anregung von @Katamaransegler aufgreifen, wie man die Aufbereitung wertvoller Trading Signale und live Diskussionen auch auf FMW ermöglichen könnte. Das kann FMW einen neuen, massiven Entwicklungsschub verpassen. Das würde mich sehr freuen.

        • Avatar

          Petkov

          30. September 2017 08:32 at 08:32

          @FMW: [b]Noch eine Frage[/b]: Ist es nicht mittlerweile möglich, Netiquette Bots zu nutzen, um die Beitragsmoderation zumindest teilweise zu automatisieren? Die Bots können ja auch AI gestützt sein, d.h. selbstlernend. Sie werden dann mit steigender Anzahl der moderierten Beiträge besser.

  5. Avatar

    Michael

    29. September 2017 15:30 at 15:30

    @Markus Fugmann
    HerzlichenDank ;)

    @Gerd
    Weder bin ich Lars, noch kenne ich ihn. Und zur Redaktion gehöre ich auch nicht. Und ein realitätsverweigernder Ignorant bin ich auch nicht, nur weil ich andere Ansichten als Sie vertrete.
    Es ist doch kein Wunder und eher selbstverständlich, dass Menschen mit ähnlichen Ansichten auch relativ zeitnah und übereinstimmend zu Themen kommentieren, bei denen mal wieder die gebündelte populistische Garde angetreten war.
    Und was Sie Herrn Fugmann hier schon wieder unterstellen, nur weil ich formatieren kann. Spekulativ und nicht sehr nett…

    • Avatar

      Lars

      29. September 2017 16:39 at 16:39

      Treffend kommentiert @Michael, oh Sie, mein Alter Ego, von dem ich bisher nichts wusste :) Sind wir schizophren? Gibt es überhaupt ein „Wir„? Was soll man dazu noch mehr sagen?
      @Gerd Fett und kursiv kann jedes Kind formatieren, fragen Sie doch einfach mal einen Ihrer Gesinnungsgenossen, der technisch auf einem Stand nach 1990 ist.
      Und was „
      und trotzdem haben beide zufällig die Fähigkeit zum Formatieren“ betrifft: Das muss uns angeboren sein, eine seltene zufällige Genkonstellation ;)

  6. Avatar

    Einzahler

    1. Oktober 2017 01:12 at 01:12

    Versuch

  7. Avatar

    falke61

    3. Oktober 2017 00:51 at 00:51

    und I R R T U M ;)

  8. Avatar

    Gerd

    3. Oktober 2017 11:28 at 11:28

    Versuchund Irrtum

  9. Avatar

    Segler

    3. Oktober 2017 12:30 at 12:30

    WOW –
    Jetzt haben die Spielkinder die HTML Formatierung entdeckt und vermüllen die Beiträge.
    Gratulation ! – Willkommen in der digitalen Steinzeit von 1990
    Da kann die Pubertät bald kommen.
    Termin für die Konfirmation steht auch schon fest ?
    Ja – So macht diskutieren spass.

    • Avatar

      Gerd

      3. Oktober 2017 13:26 at 13:26

      Bleiben Sie doch einfach konstruktiv, treffen Sie sich mal wie von Ihnen vorgeschlagen, mit PK. Sie beide, wären für mich das, was früher mal unter der lobenden Bezeichnung Team Lotus bekannt war.

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So tickt die Börse: Grenke, Wirecard und Steinhoff: Die Schwachstelle im System

Stephan Heibel

Veröffentlicht

am

Grenke droht nach Wirecard zum nächsten Debakel für die Börse zu werden, wenn das Unternehmen nicht schleunigst alle Vorwürfe entkräftet. Ich habe den Blick auf Gemeinsamkeiten mit Wirecard und Steinhoff geworfen und mit Hilfe eines Kunden die Schwachstelle im System gefunden, die Betrügereien zumindest ermöglicht. Ob Grenke die Schwachstelle genutzt hat, ist noch offen.

Nach Steinhoff und Wirecard spekuliert Fraser Perring nun auf betrügerische Machenschaften bei Grenke Leasing. Über seine Researchfirma Viceroy (Vize-König) hat er eine 64 Seiten lange Analyse zu Grenke veröffentlicht, die den Aktienkurs um über 50% hat einbrechen lassen. Das pikante daran: Perring selbst ist im Vorfeld der Veröffentlichung der Vorwürfe massiv short gegangen, verdient sich also eine goldene Nase an dem Kurseinbruch.

Inzwischen hat Firmenpatriarch Wolfgang Grenke zu den Vorwürfen Stellung bezogen. Wir befinden uns meiner Einschätzung nach erst am Anfang einer Auseinandersetzung, die in den kommenden Wochen und Monaten mit immer neuen Details Anleger verunsichern wird. Ausgang ungewiss.

Da es sich um eine Masche handelt, die sich zu wiederholen scheint, habe ich mich ein wenig dahinter geklemmt, was nun wirklich das Problem ist. Stark geholfen hat mir dabei ein Kunde, der bei einem US-Unternehmen vor vielen Jahren entsprechende Machenschaften aufgedeckt hatte. Das System ähnelt sich immer wieder. Ich will versuchen, die Schwachstelle im System zu identifizieren, damit wir als Anleger das Risiko besser einschätzen können.

Es gibt verschiedene Wege, immaterielle Vermögensgegenstände zu Geld zu machen. Ich denke mir hier mal ein eigenes Beispiel aus: Die Software, die ich zum Betrieb des Heibel-Tickers entwickeln ließ, hat mich viel Geld gekostet. Da ich ohne die Software meinen Laden nicht betreiben könnte und ich sehe, was ich dadurch verdiene, ist die Software für mich subjektiv ein Vielfaches dessen wert, was ich dafür ausgegeben habe. Doch niemand möchte mir einen entsprechenden Geldbetrag dafür geben, denn für Dritte ist meine individuelle Software nahezu wertlos. Daher laufen Entwicklungskosten bei mir als Kosten und nicht als Investition. Einen Wert erschaffe ich damit nicht.

Wenn man nun hohe Wachstumsziele verfolgt und jeden Cent locker machen möchte, um ihn zu investieren, dann ärgern einen diese Kosten. Ich kann den Wert meiner Software nicht als Sicherheit hinterlegen, weil es niemanden gibt, der der Software einen in meinen Augen auch nur annähernd fairen Wert bemisst. Also könnte ich doch eine Auslandsgesellschaft gründen und diese kauft mir meine Software für meinen Wunschpreis ab. Das Geld für den Kauf erhält die Auslandsfirma aus einer anderen Abteilung meines Unternehmens und so fließen meinem Unternehmen Bargeld zu, während irgendwo anders eine Forderung entsteht. Die Forderung ist natürlich, und davon wäre ich als Unternehmensgründer überzeugt, durch den hohen Wert der Software sehr gut besichert.

Okay, hier verlassen wir meinen kleinen Heibel-Ticker als Beispiel, denn hier ist nun schon ein Konzern mit einer etwas komplexeren Struktur erforderlich.

Nun kommen die Wirtschaftsprüfer ins Spiel: Alle Gesellschaften, also sowohl die Konzernmutter in Deutschland als auch die Töchter in Luxemburg, Malta, Dubai und Brasilien (das sind nur zufällig Standorte von Grenke-Töchtern), werden dann von lokalen Wirtschaftsprüfern geprüft. Da kommen dann ein paar hochbezahlte und erfahrende Akademiker für mehrere Tage in die Räume des Unternehmens, drehen alles auf links und schauen nach, ob die jeweiligen nationalen Gesetze eingehalten wurden.

In Brasilien wird nicht geprüft, ob deutsche Gesetze eingehalten wurden. Es werden die jeweiligen Jahresabschlüsse nach den nationalen Gesetzen testiert.

Nun kommt der Konzernbilanzbuchhalter ins Spiel. Er übernimmt die Zahlen der einzelnen Landesgesellschaften und „konsolidiert“ sie in die Konzernbilanz. Bei diesem Vorgang würde dann der obige Softwarekauf herausgerechnet, da es sich um ein internes Geschäft handelt. Doch bei der Konsolidierung befinden wir uns in einem Bereich, den ich als anfällig bezeichnen würde: eine Schwachstelle.

Denn selbst im SAP-System gibt es noch kein ausgereiftes Modul, das diese Problematik zufriedenstellend gelöst hat. Bei meinen Recherchen habe ich in Erfahrung gebracht, dass SAP mit einem Partnerunternehmen derzeit ein solches System entwickeln möchte. Bis heute ist im SAP-System noch viel Handarbeit erforderlich, um die Konsolidierung umzusetzen. Viele Unternehmen haben an dieser Stelle eigene Lösungen entwickelt, die inzwischen vollautomatisch laufen, aber einen internationalen Standard gibt es noch nicht. Zu komplex sind die Anforderungen durch die Vielzahl der Geschäftsmodelle und die Vielzahl der beteiligten Länder bis hin zur Vielzahl an Interpretationsmöglichkeiten bzw. Handlungsspielräumen.

Wir haben es hier also mit testierten Zahlen zu tun, die im Zuge der Konsolidierung in einer Art verwendet werden, die nicht internationalen Gesetzen unterliegen. Es gibt Best Practice Vorschriften für Buchhalter, es gibt Empfehlungen und Leitlinien, aber meines Wissens riskiert ein Buchhalter, der im Rahmen der Konsolidierung „Fehler“ macht, nicht Kopf und Kragen, sondern erst einmal nur eine Rüge, sollte es auffliegen. „Hoppla, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen“.

Auch die Konzernbilanz wird natürlich geprüft. Doch ist es dem Prüfer nicht zuzumuten, sämtliche oben genannten Feinheiten zu überblicken. Er muss die konsolidierten Zahlen als gegeben hinnehmen und prüft deren Konsistenz, nicht aber Herkunft. Fragen über die Herkunft wird der Konzernbilanzbuchhalter beantworten und da können Sie von ausgehen, dass er eine plausible Erklärung hat, denn er kennt das Geschäft ja wesentlich besser als der Prüfer.

Auch die Herkunft wird jedoch geprüft. Der oben genannte Kunde erzählte mir aus seiner Erfahrung, dass alle 5-6 Jahre zwei Hochschulabgänger von der Konzernzentrale in einzelne Landesgesellschaften geschickt wurden, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Erfahrene Prüfer wurden kaum eingesetzt, da es sich hierbei um einen Pflichtbesuch handelte, nicht jedoch um eine Pflichtprüfung: Zur Pflichtprüfung würde es nur werden, wenn falsche Ergebnisse teuer würden. Mangels entsprechender internationaler Sanktionsmechanismen in diesem komplexen Umfeld ist es für Prüfungsgesellschaften ökonomisch sinnvoll, dort ein paar günstige Arbeitskräfte hinzuschicken. Diese Frischlinge hören sich dann vor Ort mit stauenden Augen die Hintergründe zu den Zahlen an und glauben letztlich alles, was ihnen erzählt wird.

Nach einigen Jahren könnte der Konzern dann die 100%ige Softwaretochter aus Brasilien wieder übernehmen und in den Konzern eingliedern. Die Softwarefirma hat eine Software im Bestand, die über Jahre einen stabilen Wert ausgewiesen hat. Der entsprechende Kredit der Firma wird dann vom Konzern unter gleichen Bedingungen mit der gleichen Bescherung weitergeführt. Über die Zeit bläht sich die Bilanz des Unternehmens auf.

Grenke nutzt eine Partnerfirma im Ausland, CTP, um Leasingfirmen im Ausland zu betreiben. Diese Leasingfirmen werden nur dann zu Töchtern (also gekauft), wenn sie sich als erfolgreich zeigen. So werde das Risiko ausgelagert, sagt Patriarch Wolfgang Grenke. Viceroy Research behauptet, diese Auslandstöchter würden keinen Gewinn abwerfen, sondern nur über immer höhere Kredite einer anderen Konzerntochter, Grenke Finance, subventioniert.

In der Telco wurde Grenke nach den Eigentümern von CTP von VOR 2020 gefragt und ist einer Antwort ausgewichen, was von Perring über Twitter sofort mit Wirecard verglichen wurde, die auch lange Zeit Fragen zu Verhältnissen zwischen Partnergesellschaften nicht beantworten wollte. Mann Oh Mann, echt spannend!

Natürlich dürften Unternehmensteile Verluste erwirtschaften, das macht das ganze System noch nicht korrupt. Beispielsweise könnte so strategisches Wachstum verfolgt werden.

Ich würde die Situation derzeit so beschreiben: Es ist durchaus möglich, über ein Netz von Auslandsgesellschaften Zahlen vorzutäuschen, die nicht der Wirklichkeit entsprechend. Es gibt deutliche Schwachstellen in unserem System und es gab immer wieder Unternehmen, die diese Schwachstellen betrügerisch ausgenutzt haben. Viceroy hat nun bei Grenke viele Elemente entdeckt, die auch Unternehmen ausgewiesen haben, die diese Schwachstellen betrügerisch genutzt haben. Das allein reicht jedoch noch nicht, um Grenke den Betrug nachzuweisen.

Wer jetzt in Grenke investiert, weil die Aktie „günstig“ ist, der sollte sich der Gefahr bewusst sein. Sollten sich die Vorwürfe als richtig herausstellen, ist die finanzielle Basis des Leasing-Anbieters gefährdet. Grenke ist nun gefordert, die Vorwürfe vollumfänglich zu entkräften. Das ist, sofern Grenke sauber wirtschaftet, ärgerlich, weil es ein Riesenaufwand bedeutet! Auf der anderen Seite ist es natürlich auch sehr riskant, wenn Grenke tatsächlich die oben genannte Schwachstelle das ein oder andere Mal genutzt haben sollte.

Wer also in Grenke spekulieren möchte, der sollte forensische Blanzprüfungsfähigkeiten haben, um sich eine Meinung zu bilden. Andernfalls gilt meine alte Regel: Bilanzierungsunregelmäßigkeiten = Finger weg! Warten wir’s ab, denn der Ausgang ist einmal mehr ungewiss.

Einer, der öffentlich darauf spekuliert, dass an den Vorwürfen nichts dran ist, ist Fondsmanager Hendrik Leber von Acatis. Mindestens genauso wichtig wie das, WAS gesagt wird, ist, WER sagt es. Acatis ist mit 5,02% Anteilen an Grenke einer der Großaktionäre des Konzerns. In der Situation, wie sie ist, hat Leber keine andere Wahl, als die Vorwürfe als haltlos zu bezeichnen. Er hatte drei Möglichkeiten: Viceroy zustimmen, dann wäre seine Beteiligung schon morgen wertlos. Das kann er seinen Anlegern nicht antun, in diesem schlimmsten Fall müsste er zumindest versuchen, die Beteiligung noch irgendwie mit Verlusten loszuschlagen. Möglichkeit zwei wäre „nichts sagen“. Das kann ein so wichtiger Aktionär nicht ewig tun, sein Schweigen würde ihm irgendwann negativ ausgelegt. Möglichkeit 3 ist, die Vorwürfe als haltlos zu erklären. Entweder er trennt sich nun von seiner Beteiligung unter Verlust, oder aber er hat recht und steht am Ende als Fels in der Brandung da. Ungeachtet dessen, ob Leber tatsächlich weiß, was los ist, ist seine Aussage damit ziemlich wertlos, schade.

Ich bleibe am Ball und werde Updates in meinem Heibel-Ticker veröffentlichen. Bei Interesse geht es zur Anmeldung über www.heibel-ticker.de

So tickt die Börse

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Banken: Nach den großen jetzt die kleinen – Aufseher biegen Vorgaben zurecht

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Türme von Banken in Frankfurt

In der aktuellen Coronakrise sieht man es in vielen Bereichen. Wo es nicht passt, wird es von staatlicher Seite eben passend gemacht. Das ändert nichts an der miesen Lage, aber es sieht dann eben optisch besser aus. So zum Beispiel bei zahlreichen Zombieunternehmen, die auch nach der Krise wohl nicht wieder gesunden werden, die aber dank Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis Jahresende weiter machen können. Völlig überschuldet, aber noch liquide. Läuft. Und die Banken, die bekamen auch schon Hilfe.

Aufsicht hilft Banken mit verschiedenen Maßnahmen

Seit März müssen die Banken Kredite, die sie ihren Kreditnehmern gestundet haben, nicht als Kreditausfälle abschreiben. Also sind offiziell keine Verluste sichtbar, obwohl diese Kreditforderungen in vielen Fällen wohl ganz oder teilweise wertlos sind. Und heute verkündet die BaFin, dass die kleineren Banken in Deutschland, die unter direkter Aufsicht der BaFin stehen, ab dem 22. September bis Juni 2021 eine Erleichterung erhalten. Es wird ihnen nämlich erlaubt „gewisse Risikopositionen“ gegenüber der Zentralbank zeitlich befristet nicht zu berücksichtigen, wenn sie die Verschuldungsquote berechnen. Details der Regelung und den Voraussetzungen zur Nutzung kann man hier nachlesen. Weiter sagt die BaFin heute, Zitat:

Der europäische Gesetzgeber hat mit Artikel 500b der Europäischen Eigenmittelverordnung (Capital Requirements Regulation – CRR) vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie eine zeitlich befristete Möglichkeit geschaffen, um gewisse Risikopositionen aus der Berechnung der Verschuldungsquote (Leverage Ratio) auszunehmen. Dies soll die Durchführung geldpolitischer Maßnahmen erleichtern. Gemäß Artikel 500b der CRR erklärt die BaFin nach Konsultation der Europäischen Zentralbank (EZB) als betroffener Zentralbank und in Koordination mit der Deutschen Bundesbank, dass außergewöhnliche Umstände vorliegen, die diesen Ausschluss rechtfertigen.

Die selbe Erleichterung zur Berechnung der Verschuldungsquote bei Banken hatte die EZB als Aufsichtsbehörde letzte Woche schon den großen Banken gewährt, die unter ihrer direkten Aufsicht stehen. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie unseren heutigen Artikel über eine aktuelle Veröffentlichung der Bundesbank, wonach die Banken in Deutschland (als Gesamtbetrachtung) letztes Jahr 2 Milliarden Euro Verlust gemacht haben, nach 12,2 Milliarden Euro Gewinn in 2018.

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Bundesbank veröffentlicht erschreckende Zahl für deutsche Banken

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Banken in Frankfurt

Die Coronakrise trifft die Wirtschaft und auch die Banken, das ist verständlich. Aber bei der folgenden Zahl möchten wir betonen, dass es um das Gesamtjahr 2019 geht, also die Zeit noch vor dem Ausbruch der Coronakrise. Las man die großen Medienpublikationen, dann lief ja noch in 2019 alles total rosig in der Wirtschaft. Gut, hier und da eine „kleine Delle“ bei den Autoherstellern. Aber es gab doch de facto Vollbeschäftigung, die Steuereinnahmen sprudelten. Alles war doch irgendwie in Ordnung?

Nein, einige Kritiker wie zum Beispiel Markus Krall weisen seit Jahren auf eine schwelende Krise hin, und auch speziell auf den sich immer weiter fortsetzenden Niedergang der Banken. Und dieser Niedergang sei eine sehr, sehr ernste Angelegenheit für die ganze Volkswirtschaft. Denn wenn Banken Verluste machen, schrumpft ihr Eigenkapital. Und je weniger Eigenkapital, desto weniger neue Kredite können Banken vergeben. Denn jeder Kredit muss mit einem gewissen Eigenkapital-Anteil als Sicherheit für Kreditausfälle hinterlegt werden.

Bundesbank präsentiert Jahresverlust für deutsche Banken

Und jetzt sehen wir was? Die Bundesbank schreibt ganz frisch in ihrem heute veröffentlichten Monatsbericht September, dass die deutschen Banken in der Gesamtbetrachtung (im Jahr 2019) 2,2 Milliarden Euro Verlust nach Steuern gemacht haben. Und das nach einem Gewinn in 2018 in Höhe von 12,2 Milliarden Euro. Und wie gesagt, in diesen 2,2 Milliarden Euro Verlust im deutschen Bankensystem war die gesamte Coronakrise ja noch überhaupt nicht berücksichtigt. Die kommt erst im folgenden Jahr 2020 noch oben drauf.

Der Chart im folgenden Tweet der Barkow Consulting zeigt, wie die deutschen Banken also zu Ende letzten Jahres insgesamt ins Defizit gerutscht sind, nach jahrelangen Gewinnen. Zuletzt waren sie im Zuge der Finanzkrise 2008 zwei Jahre im Minus gewesen. Zur Ehrenrettung der Bankenbranche darf man erwähnen, dass die Großbanken diesen Verlust im Jahr 2019 verursacht haben. Die große Bundesbank-Tabelle zeigt Finanzdaten nach Bankensektoren. Nur die Großbanken machten Verlust. Sparkassen, Volksbanken etc lagen in der Gewinnzone. Aber abwarten, wie das Gesamtjahr 2020 aussehen wird! Können die Zahlen möglicherweise optisch deutlich besser ausfallen, als sie es tatsächlich sind? Denn bis Ende September gilt eine Sonderregel, nach der Banken wegen Corona gestundete Kredite nicht als Kreditausfall abschreiben müssen. Wird diese Sonderregel bis Jahresende verlängert, könnten die Jahreszahlen der Banken für 2020 rein optisch weniger katastrophal aussehen.

Grafik zeigt Finanzdaten deutscher Banken im Jahr 2019

Hier auszugsweise Aussagen der Bundesbank im Wortlaut:

Die Betrachtung der einzelnen Bankengruppen zeigt, dass die Gesamtentwicklung wesentlich durch die Großbanken getrieben wurde. Vor allem aufgrund eines negativen Sondereffekts infolge des strategischen Umbaus bei einem Institut verringerten sich bei den Großbanken der Zins- und Provisionsüberschuss, wodurch die Großbanken einen starken Rückgang ihrer operativen Erträge um 3,1 Mrd € auf 27,6 Mrd € verzeichneten. Die Sparkassen wiesen 2019 mit 29,7 Mrd € um 0,9 Mrd € geringere operative Erträge aus als noch im Jahr zuvor. Die Kreditgenossenschaften konnten hingegen ihre operativen Erträge im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Mrd € auf 22,1 Mrd € steigern. Den mit 1,6 Mrd € größten Anstieg bei den operativen Erträgen auf 20,8 Mrd € im Jahr 2019 verzeichneten die Regional- und sonstigen Kreditbanken.

Auch die Entwicklung der Eigenkapitalrentabilität wurde wesentlich durch den Sondereffekt bei einem Institut aus der Gruppe der Großbanken getrieben. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern in dieser Bankengruppe brach von 1,14 % im Vorjahr auf – 16,63 % im aktuellen Berichtsjahr ein.

Die Eigenkapitalrentabilität der Sparkassen sank

leicht um 0,33 Prozentpunkte auf 6,86 %. Dagegen steigerten die Kreditgenossenschaften ihre Eigenkapitalrentabilität um 1,04 Prozentpunkte auf 9,23 % und näherten sich damit anders als die Sparkassen ihrem langfristigen Mittel (10,76 %) an.

Chart zeigt Eigenkapitalrentabilität der Banken

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