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Wirtschaftskrieg USA gegen China. Sind die US-Börsen vielleicht die Achillesferse in der Auseinandersetzung? Eine kurze Gegenüberstellung.

Sollte es zu einem weltweiten Einbruch der Börsen kommen – was aufgrund der fast 10-jährigen Hausse auch normal wäre – hätten die Amerikaner viel höhere Vermögensverluste an den Aktienmärkten zu befürchten..

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Eine Kolumne von Wolfgang Müller

Beim Vergleich der beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt und deren Börsen ist mir eine große Vermögensfalle für die Vereinigten Staaten aufgefallen. Die USA haben klar noch das größere Bruttoinlandsprodukt mit

20,4 Bio.$ – geschätzt 2018 (nach 19,39 Bio.$ 2017) gegenüber China 12,24 Bio.$ – 2017.

Noch deutlicher fällt der Vergleich bei der Marktkapitalisierung der Börsen aus.

Die verschiedenen Börsen der USA lagen vor Kurzem akkumuliert bei einem Wert von über 30 Bio. $, die chinesischen Börsen waren infolge der seit 2015 laufenden Korrektur auf 6 Bio.$ gefallen und rangieren aktuell hinter Japan auf Platz 3 im Ranking. Was bedeutet dies?

Sollte es zu einem weltweiten Einbruch der Börsen kommen – was aufgrund der fast 10-jährigen Hausse auch normal wäre – hätten die Amerikaner viel höhere Vermögensverluste an den Aktienmärkten zu befürchten. Eine 50%-Korrektur in den USA hätte bereits eine größere Dimension als der gesamte Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in China geschaffen werden. In China stehen dagegen viel geringere Summen im Feuer.

Unter diesem Aspekt erscheint mir die große US-Wirtschaft gar nicht mehr so unverwundbar. Diese Zusammenhänge sind den Chinesen sicherlich bekannt – Donald Trump wähnte sich das ganze Jahr über bei seiner Projektion von Dow Jones

30 000 als Goliath. Wenn er sich dabei nicht getäuscht hat.

Siehe zu diesem Thema auch den Artikel „Handelskrieg USA-China: Warum China am längeren Hebel sitzt – die Blase der Anderen!“

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Chris Zwermann über Dax, S&P und Gold im größeren Zeitfenster

Dax, S&P und Gold mit wahrscheinlichen Enticklungen in den nächsten Tagen und Wochen..

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Immer wieder interessant sind die Analysen von Chris Zwermann zu den Märkten – folgendes Video stammt vom letzten Freitag, ist jedoch mit den genannten Kursmarken für die verschiedenden Märkte nach wie vor gültig:


Foto: Deutsche Börse AG

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Dax-Signal für beide Richtungen

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Gestern ging es im Dax bergab, ohne dass er vorher unseren Einstieg erreichte. Eine große Erholung nach oben sollte heute nicht möglich sein. Jetzt haben wir ein doppeltes Signal bereitgestellt für einen Long-Einstieg, und einen Short-Einstieg. Mehr dazu finden Sie hier.

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Dax: Das Jahr 2000 und heute – vorwärts in die Vergangenheit

Manchmal reimt sich Börsen-Geschichte – und wenn das diesmal so ist, dann könnten wir bis Januar steigen – bevor es dann richtig ungemütlich wird!

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Manchmal reimt sich Börsen-Geschichte – auch diesmal? Wenn dem so wäre, dann könnte es durchaus ungemütlich werden in 2019, denn die aktuelle Geschichte „reimt“ sich mit einem Muster, das wir im Dezember des Jahres 2000 gesehen hatten – also jenes Jahr, in dem die Dotcom-Blase zu platzen begann. Und jendes Jahr neben den Jahren 1987 und 2008, in denen es beim S&P 500 im Dezember zu Verlusten von -3% gekommen ist (was in den restlichen Jahren sonst nie vorkam, weil der Dezember eigentlich ein sehr guter Börsenmonat ist!).

Auch im Dezember 2000 passierte das, was gestern passierte: ein Dreifachboden wurde nach unten durchbrochen mit einem neuen Tief, dann erfolgte eine impulsive Drehung nach oben:

(Chart: northmantrader.com)

 

Auch gestern der Bruch eines Dreifachbodens – dann eine impuslive Rally:

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

Im Dezember 2000 ging es dann nach dem Erreichen des Tiefs bis Anfang Januar 2001 weiter nach oben, bevor dann der nächste Abverkauf einsetzte:

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Und ähnlich könnte es diesmal auch laufen! Noch einmal ein Tief, dann eine impulsive Erholung durch den Dezember – ab der zweiten Dezember-Woche wird die Saisonalität nämlich ohnehin extrem günstig! Man wollte seine Jahresendrally, also bekommt man sie dann nach Umwegen doch noch!

Aber übergeordnet ist die Wende schon passiert:

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

Was wir seit Oktober sehen, spricht eine klare Sprache: die Trendwende hat stattgefunden, wir sind bereits in einem Bärenmarkt, der nun noch einmal durch impulsive Rallys nur kurzzeitig unterbrochen wird! Das Gleiche gilt auch für den Dax:

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Und so sah es im Dezember des Jahres 2000 beim Dax aus – nach einem recht unerfreulichen Jahr:

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Faktisch deutet vieles darauf hin, dass 2019 ein gelinde gesagt sehr schwieriges Jahr wird – denn was derzeit an den Märkten abläuft ist nicht mehr nur eine Korrektur innnerhalb eines ansonsten intakten Bullenmarkts! Was wir seit 2018 mit dem Abverkauf im Februar und nun ab Oktober erleben, ist eine Trendwende – ausgelöst durch eine Trendwende der Liquiditätslage: die Fed hat es gegeben, die Fed hat es nun mit Zinsanhebungen und Bilanzreduzierung wieder genommen.

 

Vielleicht ist es schlicht und simple: solange die Notenbanken die Märkte mit Liquidität künstlich nach oben pumpten, stiegen die Kurse – als sie damit aufhörten und Liquidität entzogen, fielen sie. Also werden die Kurse mit Zwischenerholungen so lange fallen, bis die Fed anfängt zu blinzeln und in Panik gerät, spich die Zinsen senkt – dann kommt wahrscheinlich noch einmal eine impulsive Rally. Bis man dann feststellt, dass die Notenbanken ihr Pulver bereits verschossen haben..

 

 

Von Christoph F. Siekermann – Fotografiert am 03. März 2006, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12057470

 

 

 

 

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