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Wollen die USA einen Währungskrieg?

Der Dollar erholt sich derzeit – aber es sind Zweifel angebracht, ob das nachhaltig ist! US-Finanzminister Mnuchin hatte klar gesagt, dass ein schwacher Dollar gut sei für die Wirtschaft. Zwar mußte Mnuchin diese Aussage dann revidieren, aber wohl nur deshalb, weil das unehrliche Bekenntnis zu einem starken Dollar zur Verlogenheits-Folklore der US-Politik gehört! Wollen die USA mit ihrer America first-Politik einen Krieg mit zivilen Mitteln?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dollar erholt sich derzeit – aber es sind Zweifel angebracht, ob das nachhaltig ist angesichts der immer stärker ausufernden Defiziten der USA einerseits und dem „Versprecher“ des US-Finanzministers Mnuchin andererseits, wonach ein schwacher Dollar gut sei für die Wirtschaft der USA. Zwar mußte Mnuchin diese Aussage dann revidieren, aber wohl nur deshalb, weil das unehrliche Bekenntnis zu einem starken Dollar zur Verlogenheits-Folklore der US-Politik gehört!

Dass dieses Dementi nicht glaubwürdig ist, belegen zahllose Aussagen von Donald Trump selbst, aber vor allem die Tatsache, dass die „America first“-Politik der Trump-Adiministration nichts anderes ist als ein Wirtschaftskrieg (z.B. Imporsteuern, angeblich wegen der nationalen Sicherheit der USA – eine geradezu lächerliche Begründung!) mit zivilen Waffen!

Was sind die Konssequenzen eines solchen Währungskrieges?

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America first wird wohl Realität unter Trump, aber ob es dann wirklich „great again“ sein wird?
Foto: Gage Skidmore; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    frank

    21. Februar 2018 17:23 at 17:23

    Seit jeher versuchen Staaten ihre Währung auf- oder abzuwerten, aus verschiedensten Gründen. Wieso aber spricht man nun plötzlich von Krieg? Das ist völlig unangebracht und trägt nur zur Eskalation bei.

  2. Avatar

    Kritisch

    21. Februar 2018 18:17 at 18:17

    Ja, auch meiner Meinung nach führt USA einen Währungskrieg und auch einen massiven Handelkrieg (vielleicht eine ein wenig zu martialische Wortwahl, die es aber punktgenau trifft), was ja durch den mehr und mehr einsetzenden Protektionismus der Trump-Administration sehr einfach feststellbar ist. Ich glaube nur, dass sich Trump und seine „Kumpels“ ein bisschen zu stark an längst vergangene Zeiten orientieren, wo die Globalisierung noch nicht so weit fortgeschritten war und vorallem China und die postkommunistischen Staaten keine solche Witschaftsmacht darstellten wie sie es bereits heute tun. Soll heißen, die Exportmöglichkeiten europäischer Unternehmen sind wesentlich breiter gestreut und somit nimmt die Wichtigkeit des Marktes der USA auch entsprechend ab – siehe dazu die Exportzahlen aus der EU (wurden heute veröffentlicht). Nachdem ich kein so besonders grosser Bewunderer des Herr Trump bin und auch nicht seiner Vorgänger war, würde ich mir schon sehr wünschen, dass die EU weniger wie das Kaninchen vor der Schlange über den Atlantik blickt und ihre Chancen anderwärtig wahr nimmt. Ein wesentlicher Faktor dafür wäre aus meiner Sicht, dass man Bestrebungen unterstützt um Pendants zu den uneingeschränkten Globalplayern (Stichwort FANG) zu unterstützen und diesen Unternehmen einmal klar macht, dass sie in der EU auch die anfallenden Steuern zu bezahlen haben. Die Amis sind nicht mehr das was sie vielleich einmal waren, mit Ausnahme ihrer militärischen Macht. Man muss ihnen nur die Stirn bieten!

  3. Avatar

    Beobachter

    21. Februar 2018 19:32 at 19:32

    Die Behinderung der Billigimporte plus Dollarschwäche wird die Inflation explodieren lassen.Das ist der sicherste Tod der Börsenhausse.Ist denn nicht eine steigende Börse das oberste Ziel des Donald ??? Alles kann man eben nicht haben, ich bin gespannt !

  4. Avatar

    bigben

    21. Februar 2018 22:40 at 22:40

    wenn der hahn steht auf dem auf dem mist, …
    fastenzeit???

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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