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Wollen Sie wissen, was 2017 passiert? Dann sehen Sie sich das an: Peter Navarros „Death by China“

Der Ökonom Peter Navarro ist bekanntlich von Donald Trump zum Chef des neu eingerichteten National Trade Council ernannt worden – er wird damit der wohl einflussreichste Berater Trumps in Handels-Fragen. Und was das bedeutet, können Sie in diesem „Dokumentarfilm“ von Navarro sehen, der den Zuschauern suggerieren soll, dass China die USA ökonomisch vernichten will!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Ökonom Peter Navarro ist bekanntlich von Donald Trump zum Chef des neu eingerichteten National Trade Council ernannt worden – er wird damit der wohl einflussreichste Berater Trumps in Handels-Fragen.

Und was das bedeutet, können Sie in diesem „Dokumentarfilm“ von Peter Navarro sehen, der den Zuschauern suggerieren soll, dass China die USA ökonomisch vernichten will. Einer der ersten Szenen ist, wie ein Messer mit der Aufschrift „Made by China“ in eine amerikanische Fahne einsticht, die daraufhin ausblutet. Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich selbst an, was der wohl wichtigste Berater Trumps in Sachen China so zu bieten hat – und was dementsprechend offizielle Politik der USA gegenüber China werden dürfte:

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    28. Dezember 2016 12:16 at 12:16

    Ich,männlich,weiss,natürlich nicht mit hohem Bildungsstand,bitte die FMW-Redaktion diesen evolutionären Beitrag zu übersetzen & der breiten Öffentlichkeit zukommen zu lassen.Es ist dann Euer Pech,wenn Ihr nach den neuesten Terrorgesetzen wegen Anzettelung eines Bürgerkriegs dran seid!Mir,jedenfalls ist die Zukunft meiner beiden Enkelkinder wichtiger als die „Erfolgsmeldungen“ unserer alternativlooser Regierung(Wortspiel!),dass der Freihandel(welcher uns allen nat.das Paradies bringt)funtioniert &China dieses Jahr maximal in den Kauf(Rettung?)deutscher Firmen investiert hat.Amerika hats schon hinter,Deutschland noch vor sich:Das Märchen von Hans im Glück.

  2. Avatar

    leser

    28. Dezember 2016 13:14 at 13:14

    Ich habe mir die ersten 15 Min. angetan. Wenn der Rest ähnlich ist, dann ist es eine etwas einseite Betrachtung. Die Behauptung, der chinesische Staat mische extrem in der Wirtschaft mit, ist sicherlich richtig. Das macht Amerika aber nicht viel anders (Sanktionen gegen europäische Banken, nur weil sie ein Geschäft in Dollar abwickeln). Tatsache ist, dass die US-Multis von der Öffnung des chinesischen Marktes enorm profitiert haben. Und die amerikanischen Verbraucher können bei Einfuhrzöllen und Buy-American auch keinen 40-Zöller mehr für 300 Dollar kaufen. Der kostet dann aus amerikanischer Produktion vermutlich das Dreifache oder ist erst gar nicht erhältlich. Und Jobs und Produktions-Know-How, das einmal exportiert wurde, kommt auch nicht einfach so wieder, wenn man Einfuhrzölle erhebt. Das muss erst mühsam wieder aufgebaut werden und das fängt in der Schule an und dauert lange. Diese Zeit haben die Amis mit ihrer 20 Billionen Obama-Erbschaft aber nicht (mehr).
    Europa (und speziell Deutschland) kann sich dieses Lehrstück in Ruhe ansehen. Denn mit ein paar Jahren Zeitverzögerung wird man auch hier massenhaft Jugendliche mit gerade abgeschlossener Ausbildung sehen, die flennend an der Essensausgabe stehen. Mit einem entscheidenden Unterschied: In Amerika vertraut man letztlich auf die Kräfte des Einzelnen und die des Marktes. In Deutschland ruft man nach der Politik. In Amerika kann man immer noch riesige Einsparspotenziale bei der Rüstung mobilisieren. In Deutschland verschleudert man die letzten Reserven an ganz Viele, die keinerlei Anspruch darauf haben.

    • Avatar

      Gixxer

      28. Dezember 2016 17:31 at 17:31

      Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

  3. Avatar

    Sabine

    28. Dezember 2016 13:54 at 13:54

    Die Grundidee, mal abgesehen von der Harry-Potter-Komik, die hierzulande ja jedes 6-jährige Kind sehen darf, haben schon viele gesagt: US (und England) produzieren nix mehr, verwalten nur noch Gelder als reine Service-Gesellschaft.
    https://www.welt.de/vermischtes/article126764586/Satanist-identifizierte-sich-mit-Harry-Potter-Hexe.html
    Apple, Amazon, Dell, HP und Motorola produzieren nur noch in China.
    http://www.maclife.de/panorama/wirtschaft/darum-produziert-apple-nicht-mehr-den-usa

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Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

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Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

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Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

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Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

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Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

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Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

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