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Was plant China wirklich? Wollten die USA China zum Angriff auf Taiwan locken?

Taiwan China USA Xi Jinping
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Laut Xi Jinping wollten die USA China zu einem Angriff auf Taiwan locken. Doch wer spielt welches Spiel? Die militärischen Überlegungen in den USA gehen derzeit von einem ganz anderen Szenario aus. Oder will der Generalsekretär nur von einem internen Problem ablenken und en passant USA und Europa entzweien? Wer würde schon im Lande Sun Tzu’s versuchen, jemanden zu einen aussichtslosen Krieg verleiten? Ein spannende Aussage, die viel mehr China unter Xi Jinping aussagt, als über die USA.

China und USA: Xi’s Warnung – Strategie oder Ablenkung?

Am vergangenen Wochenende berichtete die Financial Times exklusiv und unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass Generalsekretär Xi Jinping der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, mitgeteilt habe, dass Washington versuche, Peking zu einem Angriff auf Taiwan zu provozieren. Eine Quelle, die der Zeitung zitiert wurde, gab an, dass Xi auch in seinem eigenen Land die Warnung an inländische Beamte weitergegeben habe. Laut dem Bericht äußerte Xi diese Warnung während eines Treffens mit von der Leyen im April des vergangenen Jahres. Er erklärte, dass die USA versuchten, China dazu zu bringen, in Taiwan einzumarschieren, jedoch ließe er sich nicht darauf ein.

Die Frage ist, warum sollte Xi Jinping Ursula von der Leyen davon erzählen – und warum sollten die USA versuchen, China zu einer Invasion zu verleiten? Unter den meisten westlichen Militärexperten herrscht Einigkeit, dass China derzeit nicht über die militärischen Fähigkeiten verfügt, Taiwan zu erobern, weder in Bezug auf die militärischen Kapazitäten noch das vorhandene Material. Laut einer Umfrage unter amerikanischen Sicherheitsexperten glauben nur 27 Prozent der Befragten, dass die Volksbefreiungsarmee (PLA) eine amphibische Invasion durchführen könnte. Die Annahme, dass jemand in der Heimat von Sun Tzu einen Krieg beginnen würde, von dem er weiß, dass er ihn wahrscheinlich verlieren wird, ist eine wenig überzeugende Hypothese.

Blockade oder Quarantäne: Expertenprognosen für Taiwan

Ende letzten Jahres befragte das Projekt ChinaPower amerikanische und taiwanesische Sicherheitsexperten zu den Schlüsseltrends im Umgang Chinas mit Taiwan. Dabei war es Konsens, dass China nicht in Taiwan einmarschieren, sondern stattdessen eine Quarantäne oder Blockade durchführen könnte. Dies würde bedeuten, dass China versuchen könnte, Taiwan wirtschaftlich und diplomatisch zu isolieren, anstatt eine direkte militärische Konfrontation zu suchen.

Im ersten Szenario könnte China eine Quarantäne durchführen, die von der Strafverfolgung geleitet wird. Dies würde bedeuten, dass chinesische Behörden den Handel und die Kommunikation Taiwans mit der Außenwelt durch nichtmilitärische Maßnahmen einschränken. Beispielsweise könnten chinesische Zoll- und Küstenwachbehörden verstärkte Inspektionen von Schiffen und Flugzeugen durchführen, die nach Taiwan reisen, und den Zugang zu Häfen und Flughäfen kontrollieren. Dies würde den Druck auf Taiwan erhöhen, ohne eine offene militärische Aggression zu zeigen.

Im zweiten Szenario könnte die Volksbefreiungsarmee (PLA) eine Blockade durchführen. Dies wäre eine deutlich aggressivere Maßnahme, bei der die PLA ihre Marine- und Luftstreitkräfte einsetzen würde, um Taiwans Zugang zu internationalen Gewässern und Lufträumen zu blockieren. Eine solche Blockade könnte den Seehandel und die Versorgungslinien Taiwans unterbrechen und hätte das Potenzial, zu einer ernsthaften humanitären Krise auf der Insel zu führen.

Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) hat diese Szenarien weiter ausgearbeitet und analysiert, wie solche Operationen ablaufen könnten. Die Experten des CSIS betonen, dass beide Szenarien darauf abzielen würden, Taiwan zu zwingen, ohne die Notwendigkeit einer Invasion nachzugeben.

Die USA gehen also eh nicht davon aus, dass China Taiwan versucht einzunehmen. In diesem Kontext erscheint die Aussage von Xi Jinping noch unverständlicher. Andere Erklärungen sind plausibler. Zum einem ist es der erklärte Albtraum Chinas, dass die USA und Europa gemeinsam gegen China handeln. Im EV-Sektor ist dieser Albtraum schon wahr geworden. Im Stahlsektor zeichnet sich eine noch größere Allianz ab, die auch an sich befreundete Staaten, wie das BRICS-Mitgliedsland Brasilien.

Jude Blanchette, ein China-Experte beim oben erwähnten CSIS, äußerte noch eine weitere Theorie. Wenn Xi fest davon überzeugt ist, dass die USA bewusst auf einen Konflikt mit China über Taiwan zusteuern, dann ist es besorgniserregend, dass er möglicherweise falsche Informationen erhält oder von seinen Mitarbeitern schlecht beraten wird.

Säuberungswelle: Xis Kampf gegen PLA-Korruption

Vielleicht will Xi Jinping auch von inneren Problemen innerhalb des Militärs ablenken. Offenbar gibt es eine weitere Säuberungswelle, auch bekannt als “Antikorruptionskampagne”, innerhalb der PLA, nachdem in den letzten Monaten vor allem die Raketenstreitkräfte im Zentrum einer Säuberungswelle stand. Die Partei hat eine neue Kampagne zur politischen Ideologie im Militär gestartet, die letzte Woche in einem ganzseitigen Artikel über das politische Training und die Reinigung in der Volksbefreiungsarmee unter dem Titel „Immer Reinheit und Ehre bewahren: Streben, eine hundertjährige Armee zu bauen, die neue Höhen erklimmt“ diskutiert wurde.

Diese Kampagne, die nun “New Era Struggle Outlook” bennant wurde, wird im gesamten Militär durchgeführt und zielt darauf ab, versteckte Korruptionsfälle aufzudecken und korrupte Kreise zu enthüllen. Die staatlich betriebene Zeitung „People’s Liberation Army Daily“ veröffentlichte ebenfalls eine neue Serie über „die Umsetzung des Geistes der Berichtigung und die Förderung des politischen Trainings“, die darauf hindeutet, dass tatsächlich eine politische und ideologische Kampagne im Gange ist.

Die jüngsten Äußerungen von Xi Jinping könnten weniger eine Reflexion externer Bedrohungen als vielmehr ein Spiegelbild seiner Befürchtungen vor einer geeinten Front der USA und Europas und der inneren Verfassung der PLA sein.



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50 Kommentare

  1. Man muss eher Fragen, was plant der Autor. Ein geeinte Front von wem? Wen Europa im Krieg ist.
    Der 3. Weltkrieg hat begonnen.
    Reingestolpert, nein. Bewusst mit dummen, vergesslichen Politikern.
    Sie wurden aufgebaut, hingestellt.
    Wir wurden kaltgestellt.
    Europa zurück ins Jahr 1914.
    Trotz dem USA ist schön, Manhattan, da kann ich zergehn
    Werd immer hingehn. Das Leben ist schön.
    FÜR IMMER AUFWIEDERSEHN.
    lasst es Krachen.
    Nach bombiger Lust.
    Die Raketen steigen, jetzt nicht nur zu Silvester.
    Donnenter Applaus für Rheinmetall. Das unmögliche negiert. Ach alles wird gut. Wir Siegen. Unser Gott usa wird uns beschützen.

  2. Naja, gute Beziehungen zwischen Deutschland oder Europa mit China, werden den USA ein Dorn um Auge sein.
    Bis 2049, zum 100-Jahr-Jubiläum der Volksrepublik, wird China Taiwan schon heim ins Reich geholt haben.
    Wenn das noch 20 Jahre, bis 2044 dauert, dann wird es eine Supermacht USA sowieso nicht mehr geben. Die USA als Staat schon, aber die Rohstoffländer, die heute mit etwa 1 Billionen Dollar den Militär-Haushalt der USA jährlich mitfinanzeren, werden dafür den Dollar nicht mehr benutzen.
    Dann wären auch noch notfalls 5 Jahre Zeit für eine militärische „Lösung“.
    Die USA suchen Verbündete, damit China jetzt schon geschwächt werden kann, aber in Asien will das mit Indien nicht so richtig klappen. China und Europa als Handelspartner, vielleicht sogar noch mit Russland, wäre die größtmögliche Katastrophe für die USA.
    Aber da gibt es ja auch noch Deutschland, und die Außenministerin ist besonders gut geeignet, Sand in das Getriebe der Staaten zu schütten, die den USA nicht gefallen.
    Und laut Trump, werden sowieso bald alle den Dollar nicht mehr nutzen dürfen, die den USA nicht gefallen.
    Jetzt noch möglichst die Nato (und somit Europa) in einem Krieg gegen China verwickeln, wäre für die USA nicht der schlechteste Zeitpunkt.
    Und Kriege provozieren, wie mit einem erfundenen Tonkin-Zwischenfall,
    Massenvernichtungswaffen die es nicht gab und besonders dreist mit der Brutkastenlüge, ist für die Strategen der USA kein Problem.
    Und Dumme, die das dann auch glauben, gibt es genug.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. „…schon heim ins Reich geholt haben…“

      Mir fällt auf, wie sich diese Art von Ausdrucksweise in den Kommentaren wiederholt…immer wieder.
      Man mag interpretieren wie man will, warum sich jemand eine derartige Wortwahl aneignet, ich hab jedenfalls meine Gedanken dazu.

      1. Hallo Columbo, bei:
        Hart wie Kruppstahl auch?
        Oder, zäh wie Leder?

        Reichstag, wäre da schon eher eine Verbindung zu den Massenmördern.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Ja @Helmut, Sie scheinen diese Sprache zu lieben, warum auch immer.

          1. Heim ins Reich ist die deutsche Sprache.
            Man kann sie nicht mögen.
            Aber dann den Sitz der Bundesregierung REICHSTAG nennen, ist aber noch mehr daneben.
            Ich meine die Namensgebung.
            Aber davon abgesehen:
            Haben Sie denn nur solche Kommentare?
            Nichts zu dem Thema, nichts zu China.
            Nur Gelaber über die Wortwahl, sonst NICHTS?

          2. @Helmut
            Geschichte und Germanistik sind wohl nicht so Ihr Ding?! 😘
            Das Reichstagsgebäude heißt so, weil es Ende des 19. Jhds. erbaut wurde als Sitz des Reichstags des Deutschen Kaiserreiches und später Sitz des Reichstags der Weimarer Republik war. Die Namensgebung hat mit Nazi-Sprech überhaupt nichts zu tun und ist überhaupt nicht daneben.

            Sollen nun alle Begriffe aus einer Zeit längst vor den Nazis umbenennt werden?
            Etwa die Reichskleinodien, wie Reichskrone, Reichskreuz, Reichsschwert oder Reichsapfel…
            Sie sind echt ein komischer Kauz mit starkem Hang zur Sinnverdrehung und Wahrnehmungsverzerrung.

            Denn „Heim ins Reich“ ist da schon eine ganz andere Kategorie.
            Das ist nicht deutsche Sprache, sondern typischer Nazijargon.

            Die Parole wurde zum Beispiel während der Zeit des Nationalsozialismus als politischer Slogan für die deutsche Volkstumspolitik gebraucht.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Volkstumspolitik
            Das Schlagwort wurde u.a. für die Bemühungen genutzt, ein Großdeutsches Reich zu errichten und dafür deutsche Minderheiten zurück in die Grenzen des Dritten Reichs zu führen und dort anzusiedeln.
            https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/aussenpolitik/umsiedlung-aus-der-bukowina.html

          3. @Helmut
            Der Reichstag ist Sitz der Bundesregierung????
            Ich staune, wieviel Unsinn Sie in einem Satz schreiben koennen.
            Das Reichstagsgebaeude ist Sitz des Deutschen Bundestages, also des Parlamentes (der Legeslative). Es gibt keinen Sitz der Bundesregierung. Es gibt nur einen Sitz des Bundeskanzler, der der Bundesregierung vorsteht, das ist das Bundeskanzleramt und ist schraeg gegenueber des Parlaments.
            Im uebrigen: Nach dem Ermaechtigungsgesetz hat sich der Reichstag unter Hitler selbst kastriert. Fan Fact: Einen Reichstag gab es schon im 13. Jhd. (Versammlung der Reichstaende).
            Mein Gott, wo haben Sie Ihre Bildung ueber unser System her? Im Grabbelmarkt bekommen?

    2. Das Gute an den Voraussagen von @Helmut? Sie bleiben (kranke) Phantasie!
      Besonders einfach ist es Dinge zu fabulieren, die sich angeblich nach dem eigenen Ableben ereignen sollen.
      Der geistige Zerfall am Pool, einhergehend mit steigenden Temperaturen, ist für jeden offensichtlich und unaufhaltsam.

      1. Die Sprache folgt der Geisteshaltung.

        1. Wenn man Reichstag sagt?

          1. Gerne alles wieder verdrehen, nicht wahr?
            Sie hatten nicht „Reichstag“, sondern „Heim ins Reich“ gesagt.

  3. Wenn ein gebildeter Mensch nur immer auf einer Person herumhackt und nie etwas Fachliches zu bieten hat ausser Schönrednerei, könnte man auch seine Gedanken haben.Auch der Oberschlemmer der die Ansichten von11% der Bevölkerung als einzige Wahrheit verkündet, könnte etwas weniger arrogant auftreten. Und dann der Hinterher- Kläffer, der als Kapitalist jedem Helmut -Kritiker ob links oder rechts nach Anerkennung sucht. Auch die Wiederholungen von Helmut werden dauernd kritisiert, es gibt einen Unterschied, Helmut liegt viel näher an der Wahrheit ais die selbsternannten Gutmenschen.

    1. @Wechselbalg. Hatten Sie im letzten Winter ein kaltes und dunkles Wohnzimmer?

  4. Anna Luisa das Hakenkreuz ist auch ein altes germanisches Symbol.
    Was Sie da schreiben ist aber gar nicht die Frage.

    Warum darf man ein Land, dass bis etwa 1921 über 2000 Jahre ein Kaiser-REICH war, nicht als Reich bezeichnen?
    Aber auch nur wieder so ein Gelaber von Ihnen, ohne auch nur einen Satz mit Substanz über das Thema des Berichtes abzugeben.
    Bitte verschonen Sie mich mit einer Antwort.
    Ich werde mich jedenfalls verschonen und Ihnen zu diesem Thema nicht mehr antworten.

    1. @Helmut
      Mein Gott, Sie erzaehlen noch weiteren Unsinn!
      Das Hakenkreuz hat KEINE Germanische Tradition.
      Das Hakenkreuz, das auch als Swastika bekannt ist, hat eine lange Geschichte und ist ein Symbol, das in vielen Kulturen auf der ganzen Welt vorkommt, nicht nur in Indien. Die Bedeutung und Verwendung des Swastikas variieren je nach Kultur und Kontext.

      Ursprünglich stammt das Swastika aus der vorchristlichen Zeit und war ein Symbol für Glück, Wohlergehen und auch für Sonne und Licht. Es wurde in vielen antiken Kulturen verwendet, einschließlich der indischen, chinesischen, griechischen, römischen und nordischen Kulturen.

      In Indien ist das Swastika als „Sanskriti Chinha“ bekannt und wird traditionell mit Glück, Wohlstand und göttlicher Segnung assoziiert. Es ist ein heiliges Symbol im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.

      In Nord- und Mitteleuropa wird das Sonnenrad den Kelten zugeordnet. Kelten sind KEINE Indo-Germanen.

      Sie reiten sich immer tiefer in den Unsinns rein.

      Ihre Geschichtskenntnisse sind wiklich absurd schleicht. Die Regierungsform des DEUTSCHEN REICHES zwischen 1919 und 1933 war ein REPUBLIK und wird als WEIMARER REPUBLIK bezeichnet. Genauso, wie sich langsam fuer die Bundesrepublik Deutschland bis 1990 so langsam der Begriff „Bonner Republik“ durchsetzt.

      Wahrscheinlich wird unsere derzeitige Periode irgendwasnn mal als „Berliner Republik“ bezeichnet werden.

      Unfassbar. Manchmal denkt man, vor jeden Wahlen muss jeder Bundesbuerger erst einmal einen Auffrischungskurs Systemlehre machen, bevor er waehlen darf.

    2. @Helmut Und dann erklaeren Sie mal, wie Sie auf 2000 Deutsches (!!!!) Reich gerechnet von 1921 kommen. Das Hl. Roemische Reich wurde 800 durch Karl den Grossen gegruendet. Vom Hl. Roemische Reich Deutscher Nation spricht man seit dem 15. Jhd. Das eigentliche Deutsche Reich wurde erst 1871 nach der Einigung Deutschlands gegruendet.
      Ihre Behauptung, es gaebe ein 2000 jaehriges dt. Reich ist noch abstruser als ein 1000 jaehries Reiches oder dem „Vogelschiss einer 1000 Jahre erfolgreicher Deutscher Geschichte“.
      Helmut, Helmut, Helmut, lernen Sie erst mal Geschichte bevor Sie so einen Mist erzaehlen. Sie treten ja im Moment gerade in die Fussstapfen ihres ehem. kongenialen Kollegen ottonorma.

    3. „… Warum darf man ein Land, dass bis etwa 1921 über 2000 Jahre ein Kaiser-REICH war, nicht als Reich bezeichnen?…“

      Man darf…aber angesichts der unaussprechlichen Fürchterlichkeiten vor 80 Jahren ist es gelinde gesagt schon sehr, sehr merkwürdig, wenn einer heute wieder die Diktion von damals benutzt.
      Unwillkürlich könnte ein grausiger Verdacht aufkommen…

    4. @Helmut
      Wie immer verdrehen Sie die Fakten bis ins Unkenntliche, eine Spezialität von Ihnen, die sich auch in einer ständigen Täter-Opfer-Umkehr äußert.
      Sie dürfen sich gerne, wie so oft in letzter Zeit, winselnd mit eingezogenem Schwanz in Ihr Refugium aus Bockigkeit und Gekränktheit zurückziehen.
      Von einer Antwort lasse ich mich deshalb nicht abhalten.

      Erst einmal zu Ihrer Frage: „Warum darf man ein Land, dass bis etwa 1921 über 2000 Jahre ein Kaiser-REICH war, nicht als Reich bezeichnen?“
      Wie @Columbo bereits geschrieben hat, man darf schon. Bestes Beispiel sind die durchgeknallten Reichsbürger im Lande.
      Allerdings stellt sich die Frage nach dem Sinn, da Sie ja selber schreiben, dass es seit über 100 Jahren kein Kaiserreich mehr ist. Das Dritte und letzte Mal wurde der Begriff von völkischen Nazis als Gegenentwurf zur und Delegitimation der neuen deutschen Staatsform einer Republik verwendet.

      Und nun zum Begriff „Reich“ an sich: Ich war es schließlich, die keinerlei Probleme damit oder bezüglich „Reichstag“ geäußert hat. Auch nicht mit Symbolen und Bezeichnungen wie Reichskleinodien, Reichskrone, Reichskreuz, Reichsschwert oder Reichsapfel – ganz im Gegenteil.
      Nur mit der von Nazis missbräuchlich verstümmelten Parole „Heim ins Reich“.

      Einzig und alleine Sie finden anscheinend den „Reichstag“ anstößig, während Sie Naziparolen offensichtlich ohne geringste Bedenken in den Mund nehmen.
      Es gibt nun einfach ein paar wenige Symbole und Parolen, die verboten oder zumindest verpönt und äußerst fragwürdig sind – aus sehr guten Gründen.
      Dazu gesellen sich dann überflüssigerweise noch Ihre Sinnpervertierungen und Ablenkungsmanöver.

      Wie Sie da so ungeniert und kindlich unschuldig unverfängliche Kulturgüter wie die Reichskleinodien in einen Topf mit dem Hakenkreuz werfen, ist einfach nur eines Ihrer lachhaften Manöver, ein klassischer Whataboutism par excellence.

      1. Witzig ist das schon, wenn einer auswandert und dann von „Heim ins Reich“ faselt🤣🤣🤣.

    5. Ach @Helmut
      „Aber auch nur wieder so ein Gelaber von Ihnen, ohne auch nur einen Satz mit Substanz über das Thema des Berichtes abzugeben.“
      Sagt ausgerechnet jemand, der in fast jedem Kommentar zu welchem Thema auch immer seine Absurditäten über Sozialisten und Sekten, böse Amis, Prepperfantasien, seine langqweilige Lebensgeschichte, die Entwicklung des Goldwerts seit 5000 Jahren und dunkle tiefe Täler in den Vordergrund stellt 😂🤣😅

  5. „Unter den meisten westlichen Militärexperten herrscht Einigkeit, dass China derzeit nicht über die militärischen Fähigkeiten verfügt, Taiwan zu erobern, weder in Bezug auf die militärischen Kapazitäten noch das vorhandene Material“

    So wie man hier Russland unterschätzt hat? ;-))))))))
    Da sieht man, dass Verblendung zum Untergang eines Reiches führt!
    Der Westen sieht aktuell die Realität nicht! Aber die Welt hat viele Augen und Gehirne, und das ist gut so! Big Pearl Harbour ist nicht mehr weit!

  6. @LongJohnSilver
    Wer ist „man“? Sie? Sarah Wagenknecht? Die Biden-Administration ist im Herbst 21 durch die Welt gereist und hat vor einem Angriff Russlands auf die Ukraine gewarnt. Die Ueberaschung war doch eher, dass Russland nach ueber 2 Jahren immer die Ukraine besiegt hat.

  7. Wir sollten mal dran denken, mit welchen wirren Ankündigungen „der Westen“ und noch geifender einige deutschen Politiker angekündigt haben, das Russland:
    Ganz schnell wirtschaftlich ruiniert ist,
    die Krim zurückerobert wird,
    Russland den Krieg verlieren wird,
    die Sanktionen Russland in die Knie zwingen werden,
    die Natowaffen nun aber bald die Ukraine zum Sieg führen wird,
    usw.
    Genau das Gegenteil ist passiert.
    Zusätzlich rücken die BRICS immer weiter zusammen, und China und Russland ganz besonders.
    Das Wachstumspotential der BRICS ist enorm. Und Russland mitten drinnen als großer Rohstofflieferant.
    Was tut der Westen sich da an.
    Natürlich ist das ein Kriegsverbrechen was Russland/Putin das veranstaltet.
    Aber wo waren die Sanktionen und andere Maßnahmen, als die USA Kriegsverbrechen am Laufband begangen haben?
    Oder wenn die nächsten Kriegsverbrechen von den USA begangen werden.
    Jetzt kommen die ersten Träumer ans Licht, die sogar davon träumen, das Russland durch die Nato militärisch besiegt werden kann.
    Wer dann in Europa in einer Strahlenwüste leben will, kann es ja mal versuchen.
    Schon einmal habe die Russen die wichtigen Industrien hinter das Uralgebirge in Sicherheit gebracht.
    Russland ist so groß, dass ein Verkehrsflugzeug etwa 9 Stunden zum Überflug benötigt.
    Seht zu, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, und dann zu Verhandlungen.
    Die Ukraine wird sonst immer mehr Territorium verlieren, und wenn sich Natotruppen dort formieren, wird es eskalieren, bis hin zum Einsatz von taktischen Atomwaffen.
    Dann haben alle verloren, aber am meisten die Ukraine.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. „…Seht zu, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, und dann zu Verhandlungen…“

      Wieso sollte Putin verhandeln, wenn er doch, laut Ihrer Dauererzählung zumindest, so überlegen ist?

      1. @Columbo

        Hier mal ein interessanter Artikel mit Aspekten, die bisher so gut wie nie in den Medien diskutiert wurden. Für mich waren die bisherigen Erklärungen immer etwas vage, fadenscheinig und schwer nachvollziehbar, warum sich Putin unter derart großen Verlusten so in diesem Krieg verbeißt. Die genannten Gründe im Artikel liefern ein umfassenderes Bild und zumindest für mich eine deutlich höhere Plausibilität.
        https://www.n-tv.de/politik/Der-Krieg-gegen-die-Ukraine-ist-fuer-Russland-ein-Kampf-um-Rohstoffe-article25032685.html
        Das macht es natürlich umso unwahrscheinlicher, dass der Zwergenzar zu ernsthaften Verhandlungen abseits seiner inakzeptablen Forderungen bereit ist.

        1. @Michael
          dann koennen wir uns also darauf einstellen, dass Russland demnaechst noch Oesterreich und die USA angreifen will?
          Dass es um Rohstoffe geht, ist zwar durchaus ein Grund, aber Putin geht es eher um reinen Machterhalt.
          Es ist immer das gleiche: Wenn es im eigenen Land nicht laeuft, dann suchen sich Despoten einen auslaendischen Feind, auf den sie alles projezieren.

          1. @Horst Schlemmer

            Ich denke, Putins Motive sind vielschichtiger Natur. Machterhalt und Imperialismusbestrebungen zählen natürlich ebenfalls dazu. Ich finde es allerdings sehr plausibel, dass Energievorkommen, Metalle und Mineralien im Wert von mindestens 12,4 Billionen Dollar ein äußerst wichtiger Grund sind. Vor allem die Kontrolle der Lithiumvorkommen wäre für Putin ein willkommener Ersatz, um Europa in eine erneute Abhängigkeit und Erpressbarkeit anstelle der vorherigen in Form von Erdgas zu manövrieren. Eine Abhängigkeit entweder von Russland selbst oder den chinesischen Freunden.

        2. @ Michael, interessant, danke!

    2. Wirr ist was Frau Wagenknecht vor der Invasion der Russen in die Ukraine von sich gegeben hat:

      „So sprach sie etwa in der ARD-Talkshow »Anne Will« am Sonntag noch davon, ein russischer Einmarsch in die Ukraine werde »herbeigeredet«. »Russland hat faktisch kein Interesse, einzumarschieren«, sagte Wagenknecht, und weiter: »Wir können heilfroh sein, dass Putin nicht so ist, wie er dargestellt wird: ein durchgeknallter Nationalist, der sich berauscht, Grenzen zu verschieben.«“

      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/krieg-in-der-ukraine-sahra-wagenknecht-gesteht-irrtum-bei-russland-ein-a-99852df3-f581-47be-ba0e-ab972a0d581a

      Wirr ist auch, dass Putin von einer „militärischen Spezialoperation“ redete, ja den Begriff „Krieg“ in diesem Zusammenhang sogar unter Strafe stellte, weil er der Meinung war, dass die Eroberung keines grossen Kriegs bedarf. Die Realität hat ihn jedoch inzwischen eines Besseren belehrt.

      https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/kriegszustand-peskow-ukraine-krieg-russland-100.html

      …und völlig wirr ist auch was Sie lieber @Helmut mal wieder zusammendichten, ohne Angaben irgendwelcher Quellen!

      1. Was Frau Wagenknecht sagte war nicht wirr, sondern Mehrheitsmeinung. Nur sehr wenige nahmen die Gefahr ernst. Und das man Dinge auch herbeireden kann, ist allgemeine Lebenserfahrung und daher eine gebräuchliche Formulierung. Sie hat sich geirrt, aber sie bleibt vernunftorientiert am Thema. Das ist mir lieber als wenn jemand von einem Fettnapf in den nächsten stolpert.

        Dabei hatte Russland ein klares Ultimatum gestellt, dass die Regierungen des Westens stumpf ignorierten. Statt einer Gegenansage, verstärkte die Ukraine den Artilleriebeschuss.

        Man kann nun nicht wissen, ob die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn man das russische Ultimatum beantwortet hätte, aber es ist nun einmal Fakt, dass man es ignoriert hat.

        1. @Felix
          geht jetzt ihr geschwurbel wieder mit Ihnen durch? Selbst Ihnen muss die Absurditaet klar sein:
          Dabei hatte Russland ein klares Ultimatum gestellt, dass die Regierungen des Westens stumpf ignorierten. Statt einer Gegenansage, verstärkte die Ukraine den Artilleriebeschuss.

          Also,
          1. Russland hat der NATO-Russland-Grundakte zugestimmt. Nach dieser hat jedes Land das Recht, seinen Buendnispartner selber zu suchen. Ergo war das ganze Ultimatum ein eingstaendnis, dass Russland das Abkommen selber ignoriert und damit Vertragsbruch begeht.
          2. Die NATO hat sich niemals ausgebreitet. Das verwechseln Sie mit dem Warschauer Pakt. Souveraene Staaten haben einen Aufnahmeantrag gestellt und wurden entweder eingeladen oder – wie im Falle der Ukraine – nicht eingeladen.
          3. Eine Aufnahme der Ukraine stand Ende 2021 nicht zur Debatte Was hat also ein moeglicher Angriff auf die Ukraine mit der NATO zu tun? Was hat die Ukraine mit der Aufnahme der NATO von anderen Staaten als der Ukraine zu tun?
          4. Russland hat schon lange vor dem Ultimatum das Militaer aufmarschieren lassen. Und den Tag der Invasion benannt. Die Russen mussten extra die Invasion um 2 Tage verschieben.
          5. Ich kann wenig fuer die Naivitaet anderer Leute. Die Biden-Administration ist jedenfalls seit Herbst 21 rumgereist und hat jeden, der es wissen wollte und es nicht wissen wollte – wie z.B. China- gesagt, das Russland plant, die Ukraine zu ueberfallen. Inklusive Russlands. Der Chef der CIA war mindestens 2x in Moskau
          6. Mehr als Wagenknecht, die sprichwoertlich am Vorabend der Invasion davon sprach, dass Putin nicht so verrueckt waere, die Ukraine anzugreifen, kann man wohl nicht ins Fettnaepfchen treten. Dass war kein Naepfchen mehr, das war ein Fettsee
          7. Bitte verschonen Sie uns mit einer weiteren Kakaphonie Ihrer Schwurbeltraeume. Einmal – bei Trump – hat wirklich gereicht.

        2. @Felix. Sie versuchen die völlige Fehleinschätzung / den Irrtum von Frau Wagenknecht mit einer angeblichen Mehrheitsmeinung zu rechtfertigen. Was für ein schwaches und nicht belegbares Argument!

          Vernunftorientiert war es auch keineswegs, sondern mit der ideologischen und Putin-freundlichen Brille schöngeredet.

          Ein Ultimatum, mit einer Androhung in die Ukraine einzumarschieren, gab es auch nicht. Ganz im Gegenteil, der Aufmarsch wurde bis zum letzten Tag als Manöver heruntergespielt.

          Keine Ahnung auf welchen Quellen / Facts Ihre absurde Sicht basiert? Auf jeden Fall ist sie so für mich nicht nachvollziehbar.

          1. @ Permanix

            1. Sehr viele waren der Meinung, dass die Russen nichts machen würden. Das ist alles noch im Netz. Natürlich weiß niemand, wie eine Einschätzung bei einer allgemeinen Befragung ausgegangen wäre, aber Frau Wagenknecht muss sich für ihre Fehleischätzung nicht als „wirr“ bezeichnen lassen.
            2. Hat sie in der Folge für parallele Diplomatie plädiert. Und das ist vernünftig. Auch Henry Kissinger hat so argumentiert, das die Ukraine nicht alles haben kann, wenn sie Frieden will.
            3. Das Ultimatum war Ende 2021. Es ist im Netz vielfach verfügbar und wurde bei Land und Precht besprochen. Herr Precht hat kritisiert, dass der Westen darauf nicht reagiert hat.

          2. @Felix. Ich habe den genauen Wortlaut von Frau Wagenknecht in meinen Prost hineinkopiert und der klingt schon ziemlich wirr angesichts der öffentlichen, intensiven und sehr klaren Warnungen des US Geheimdienstes zu jener Zeit. Nur weil sie persönlich damals ganz offensichtlich den Worten von Frau Wagenknecht mehr getraut haben, als den Aussagen des US Geheimdienstes, heißt das noch lange nicht, dass es eine Meinung der Mehrheit war. Ihre Argumentation erschließt mir immer noch nicht!

          3. @ Permanix

            Das konnte man zu diesem Zeitpunkt so sehen. Ich ging ebenfalls davon aus, dass die Russen tun würden, was sie lange angekündigt hatten und sich nur die Wahl des genauen Zeitpunktes offenhielten.

            Für geopolitische Interessierte war zu diesem Zeitpunkt der Einmarsch sehr wahrscheinlich, aber für sehr viele in Politik und Wissenschaft und Medien eben nicht.

            Deswegen verbietet sich es hier, Frau Wagenknecht deswegen anzugreifen. Ich denke, es ist Ausdruck unserer gegenwärtigen Unkultur, keine anderen Meinung zuzulassen. Frau Wagenknecht hat von Beginn an für eine diplomatische Lösung plädiert und das ist momentan unerwünscht.

            Das wiederum ist für mich unvernünftig und realitätsfremd. Und die Art und Weise, wie abweichende Meinungen behandelt werden erinnert mich an Methoden, die in einer Demokratie keinen Platz haben.

            Darf ich mal fragen: Seit wann haben Sie sich mit dem Konflikt in der Ukraine inhaltlich befaßt?

          4. @Felix:
            Fakten sind keine Meinung.
            Frau Wagenknecht hat eine faktisch falsche Aussage getroffen und irgendwann zugegeben, dass sie sich geirrt hat. Natuerlich kann man Frau Wagenknecht dafuer kritisieren, dass sie offenbar eine solche Putin-freundliche Haltung hat, dass sie Russland nichts boeses zu traut. Frau Wagenknecht zeigt ihre Russland-Naehe wie ein Schild vor sich her. Und fuer diese Naivitaet kann man sie kritisieren. Im uebrigen ist Kritik an der Meinung anderer Demokratieinharaent. Das mag fuer einen Trump-Fan unvorstellbar zu sein. Sie koennen nicht ernsthaft auf der einen Seite die Einschraenkung von Meinungsfreiheit beklagen und auf der anderen Seite Kritik als unzulaessig deklarieren. Sie meinen mit „Meinungsfreiheit“: Nur Ihre Meinung sei zulaessig und eine Kritik daran schon eine Einschraenkung der selbigen. Sie sollten noch einmal ueber Ihr voellig schiefes Demokriatieverstaendnis meditieren und was „Meinungsfreiheit“ heisst.
            Wagenknecht darf Ihre Meinung sagen und andere duerfen Sie dafuer kritisieren.

          5. @Felix. Der Angriffskrieg ist von Beginn an täglich präsent in allen Medien. Ich denke, dass sich praktisch jeder mit diesem unnötigen Dahinschlachten und Leid von Menschen befasst.

            Von mir aus kann Frau Wagenknecht sofort in die Ukraine und zu Herrn Putin fahren und den Friedensprozess in Gang setzen, wenn Sie meint, dass es eine diplomatische Lösung gibt! Nach eigener Aussage meidet Sie jedoch die Ukraine. Rumjammern und kritisieren liegt ihr scheinbar mehr, als Taten folgen zu lassen. Ist zwar nett, dass Sie Frau Wagenknecht beschützen möchten, aber als Politikerin und als öffentliche Person muss sie sich entsprechende Kritik gefallen lassen.

          6. @ Permanix

            Vielen Dank für Ihre Antwort. Sehen Sie, ich verfolge das Geschehen in der Ukraine seit ca. 20 Jahren. Geschichte und Politik sind ein Hobby von mir. Ich verstehe aber, dass man einen anderen Eindruck hat, wenn man erst durch den Einmarsch für das Thema sensibilisiert worden ist. Kriege haben Ursachen, Anlässe und irgendwann fällt der erste Schuss.

            Wenn Sie nichts dagegen haben, dass z.B. Frau Wagenknecht etwas Diplomatie versucht (keine Ahnung, ob sie sich persönlich dazu berufen fühlt), dann müßten Sie sich aber auch dafür aussprechen, dass sie (oder jemand anders) dafür ein Mandat erhält.

            Ich bin dafür, dass wir Diplomatie betreiben. Das Ende dieser Krieges wird entweder ein Vertrag sein, oder ein Weltuntergang.

          7. @Felix
            Was macht Sie glauben, man habe es nicht mit Diplomatie versucht?
            Der CIA-Chef ist 2x jeweils in Moskau und in Beijing gewesen, um den Russen klar zu machen, dass die USA sehr genau wissen, was Russland plant. Die Sanktionenspakete wurden schon vor der Infasion geschnuert und Putin sehr genau gesagt, was ihn erwartet.
            Er hat es nicht geglaubt.
            Vielleicht waere Istanbul ne Moeglichket gewesen. War halt dann schlechtes Timing, dass dann das Massaker entdeckt wurde.
            Da Sie betonen, dass Sie Geschichte und Politik seit 20 Jahren interessiert verfolgen, sollte Ihnen eine Lehre aus der Geschichte sehr praesent sein: Apeasment-Politik wirkt nie. Auf Erpressung eingen funktioniert nie.

          8. @ Horst

            Da Permanix keine Lust hat zu antworten, nachdem er sagte, dass er Neuling auf dem Gebiet ist, wende ich mich an Sie, da Sie immerhin die einseitige Propaganda vollkommen verinnerlicht haben und ohne wenn und aber vertreten. Das respektiere ich, auch wenn ich fast alles was Sie schreiben falsch und unlogisch finde.

            Zum Besuch der CIA: Richtig. Aber einen offenen Brief muss man offen beantworten. Es geht nicht anders. Man könnte sogar sagen, den Geheimdienst zu senden ist eine Provokation.

            Zu den Sanktionen: die guten Köpfe, z.B, Jamie Dimon, haben davon abgeraten.

            Butcha hatte mit Istanbul nichts zu tun. Abgesehen davon, dass solche Dinge in einem Krieg immer zweifelhaft sind, wissen wir heute, dass der Frieden auf Druck der USA via UK abgesagt wurde. Das ist Fakt. Unwiderlegbar. Diese Sache wurde nachgeliefert. Sie sollten nicht zu unstrukturiert werden. Dann macht es gar keinen Spaß mehr ihren Ausführungen zu folgen.

            Was Ihren Rückgriff auf die 40er Jahre betrifft, da stimme ich Ihnen vollkommen zu! Ich sehe Putin allerdings nicht als neuen Hitler. Ich mag mich irren. Time will tell. Für meine Meinung spricht u.a. der lächerliche Personaleinsatz der Russen. Eine ernsthafte Invasion hätte mindestens zwei Millionen Mann benötigt.

            Übrigens hatte ich ein wokes Erlebnis, als ich mir eine Churchill-Biographie kaufte. Der junge Buchhändler fand es schlecht, dass Churchills Alkoholprobleme nicht thematisiert worden wären. Das sind die jungen Leute, die Ihre Kommentare hier unterstützen.

          9. “Da Permanix keine Lust hat zu antworten, nachdem er sagte, dass er Neuling auf dem Gebiet ist,…”

            @Felix. Zeigen Sie mir doch zuerst einmal bitte die genaue Passage in meinen obigen Ausführungen, die aufzeigt, dass ich behauptet hätte, ein Neuling auf dem Gebiet zu sein. Wenn Sie dabei Ihre Verwirrtheit realisieren und sich eingestehen, dass Sie schlichtweg gelogen haben, können wir eventuell wieder vernünftig weiter diskutieren.

        3. @Felix
          Ein Ultimatum hinsichtlich Annektierungen von großen Gebieten von überragender wirtschaftlicher und damit geopolitischer Bedeutung in einem souveränen Nachbarland zu stellen, die bereits 10 Jahre lang durch paramilitärische Sezessionisten aufgrund und mit Hilfe massiver russischer Unterstützung in einen Krieg verwickelt wurden, ist ebenfalls eine Kriegserklärung.

          Es spielt daher im Endeffekt keine Rolle, ob man nun wissen kann, ob die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn man das russische Ultimatum beantwortet hätte.
          Fakt ist, Russland hat und hatte nie ein international anerkanntes Recht und keine völkerrechtliche Legitimation, irgendwelche Ultimaten zu stellen. Im Gegensatz dazu besitzt ein überfallenes Land das unverbrüchliche Recht, seine Bürger, sein Territorium und seine Bodenschätze gegen Landraub und Grenzverschiebungen zu verteidigen.

          Der Einzige, der von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, sind Sie mit Ihren lächerlichen Widersprüchen zwischen rein rhetorischer Begabung bei gleichzeitig inhaltlicher Leere und logisch-trunkener Torkelei.
          Wenn es gerade ins Narrativ passt, interessiert plötzlich die Mehrheitsmeinung, wobei Sie diese wie fast immer nur unterstellen, anstatt sie wenigstens ansatzweise zu belegen.

          Welche Rolle soll es spielen, ob »Herbeireden« eine gebräuchliche Formulierung ist oder nicht? Wer diese Formulierung benutzt und damit völlig daneben liegt, argumentiert dennoch wirr und völlig neben der Spur.
          Frau Wagenknecht bleibt natürlich nicht vernunftorientiert, weil »Bleiben« voraussetzen würde, dass sie schon zuvor auf dieser Ebene argumentiert hätte. Unterwerfung unter ein klares Ultimatum eines Aggressors ist aber kein vernunftorientiertes Verhalten, sondern bestenfalls Subordination oder Feigheit aus Schwäche bzw. emotionalen Motiven wie Angst.

          Vor nicht allzu langer Zeit diskutierte Frau Wagenknecht in einer Polit-Talkshow mit einer deutsch-ukrainischen Journalistin, die wirklich überzeugende empirische Erfahrungen von den Realitäten in ihrem Heimatland besitzt, weil sie regelmäßig dort präsent ist und laufend von vielen Verwandten und Freunden mit unmittelbaren Erfahrungen informiert wird.
          Es stellte sich sehr schnell heraus, dass Frau Wagenknecht nicht die geringste Ahnung und Vorstellung davon hat, was in dem Land und dem Krieg vor sich geht. Aus dem Grund stammelte sie lange Zeit bedröppelt und hilflos ihre Rattenfängerargumente vor sich hin, bis sie sich am Ende auf ihre einzige Stärke besann: Einen lauten, faktenbefreiten politischen Wahlkampf-Monolog, bei dem weder die Moderatorin, noch die Gesprächspartnerin minutenlang zu Wort kommen durften, weil sie laberte, fabulierte und nicht länger bereit war, auf konkrete Fragen und Themen einzugehen.

          Diese von Eigeninteressen gesteuerte Frau ist in ihrem Narzissmus einfach nur peinlich und eine Schande für das Land.

          Ihr einziges zynisches Argument war wiederholt: »Ich will, dass dieses Sterben aufhört.«
          Das will natürlich prinzipiell jeder, womit wir wieder bei Ihrem nichtssagenden Argument der Mehrheitsmeinung wären.
          Die dämliche hohle Floskel bedeutet aber nicht, dass Vergewaltigungen, Umerziehung, Gewalt, Raub, Mord, Unterdrückung und Unfreiheit bei einer »vernunftorientierten« Kapitulation zu Putins Bedingungen enden würden.

          1. Liebe Selina,

            Sie hatten doch etwa zum Ausdruck gebracht, dass ich die rechte Hand von Putin wäre und mit mir nicht zu reden wäre.
            Ich möchte daher nur kurz rückfragen: ich verstehe Sie richtig? Sie sind der Meinung, es lohnt nicht, alle Mittel der Diplomatie auszuschöpfen. Es ist ganz egal, weil wir Russland unbedingt zerstören müssen. Also die Linie unserer Außenministerin.

            Dann sagen Sie es doch einfach so, wie ihr Vorbild: wir sind im Krieg mir Russland. Und wenn nicht, das schaffen wir schon!

          2. @Felix
            Sie unterstellen mir Dinge, die ich über Sie gar nicht zum Ausdruck gebracht habe.
            Dasselbe haben Sie 5 Minuten vor diesem Kommentar auch bei @Permanix gemacht. Es steht Ihnen natürlich frei, auch mir entsprechende Passagen aufzuzeigen und mich eines Besseren zu belehren.
            Vielleicht meinten Sie ja Ihren kürzlich geäußerten Schwachsinn in der Diskussion mit einer anderen Leserin über angebliche links-woke Faschisten, eine deutsche Regierung, die Naztsachen macht und angeblich verfassungswidrige Verordnungen, die allerdings das Bundesverfassungsgericht als legitim und verfassungskonform eingeordnet hat?

            Außerdem legen Sie mir weitere Aussagen in den Mund, die ich so nie getroffen habe.
            Natürlich sollten alle Mittel der Diplomatie ausgeschöpft werden. Im Hintergrund fernab der Öffentlichkeit findet diese sicherlich auch statt.

            Ich halte aber gar nichts davon, den Konflikt nun einzufrieren, weil das nur den Russen Vorteile verschafft, indem sich die Truppen regenerieren und wieder mit gut ausgebildeten und trainierten Kräften aufgefüllt werden könnten. Vergleichbares gilt für die Rüstungsproduktion.
            Diplomatie und Verhandlungen müssen auf Augenhöhe geführt werden und dürfen kein Diktatfrieden zu Putins Konditionen sein. Und die sehen nun einmal so aus: Die besetzten Gebiete mit all den riesigen Bodenschätzen und Ressourcen fallen an Russland, die Ukraine wird entwaffnet (demilitarisiert), Vasallen werden als Marionettenregierung installiert (Entnazifizierung), die dann faktisch nicht mehr vorhandene Ukraine erklärt sich als neutral, niemals NATO-Beitritt, kein EU-Beitritt.
            Das ist von A bis Z völlig inakzeptabel und eine Beleidigung für das grundlos überfallene Land.

            Wir müssen Russland nicht zerstören, Sie verstehen das wie immer völlig falsch. Weil Sie gar nicht verstehen, sondern nur Ihre Narrative verbreiten und Gesprächsparner diskreditieren wollen.
            Warum unterstellen Sie mir, dass Frau Baerbock mein Vorbild ist? Genau aus diesem Grund.

            Diplomatie mit und eine Verhandlungsbereitschaft bei Putin ist nur aus einer Position der Stärke zu erreichen, was ich oben mit „auf Augenhöhe“ meinte. Oder sind Sie wirklich so naiv und blauäugig zu glauben, dass sich die Russen auch nur einen Meter aus den bisher besetzten Gebieten zurückziehen werden, solange die Ukraine nicht komplett wehrlos ist und von einer hörigen quasi-russischen Regierung geführt wird?

            Ich bin der Meinung, nicht wir sind im Krieg mit Russland, sondern Russland ist seit 10 Jahren im Krieg mit uns bzw. dem Westen im Allgemeinen. Ich empfehle Ihnen einmal folgende, sehr spannende und aufschlussreiche Doku:
            https://www.ardmediathek.de/video/putins-baeren/putins-baeren-die-gefaehrlichsten-hacker-der-welt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwMDQ0NjI

            Hier wird in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, dass ein Krieg nicht immer mit militärischen Waffen geführt wird. Das ist Destabilisierung von Demokratien, Einmischung in innere Angelegenheiten, höchst kriminelles Verhalten und ein Angriff, der ohne weiteres als kriegerischer Akt gewertet werden könnte.
            Und bitte jetzt nicht wieder fadenscheinige Whataboutismen über die USA oder NSA. Deren Verhalten bei Abhörmaßnahmen ist natürlich ebenfalls keineswegs gutzuheißen. Der große Unterschied ist aber, die besorgen sich Informationen zu Spionagezwecken, leaken diese aber nicht bewusst als öffentlichkeitswirksame und manipulative Waffe, um Demokratien zu destabilisieren, Wahlen zu beeinflussen und falsche Narrative zu verbreiten.

  8. Das Leben ist kurz.
    Seht zu, dass ihr möglichst viel Zeit damit vertut, in den Kommentarspalten von Themensetzern mit vermeintlichen Fremden zu streiten!

    (Ich glaube, dass hinter der Hälfte der Kommentatoren hier Fugi steckt, der sich einen Spaß daraus macht, im eigenen Garten herum zu trollen.)

    :)

    1. Der Verdacht ist einerseits nicht von der Hand zu weisen, andererseits nicht so einfach zu beweisen. Lassen Sie uns doch unseren Spaß ;-)

    2. @Richard
      das dürfte mathematisch schwierig werden, weil schon 40 % aller Kommentare vom Planeten Andalusia inclusive größtem Verehrer vom Wechselbalgtrabanten stammen. Dazu kommen 40 % von Horst Schlemmer als Replik darauf. Dann noch etwa 10 % von dem androgynen Cyborg und Trollbot Holger Voss.
      Fugi müsste also schon den völlig durchgeknallten blauen Sektenfanatiker aus Andalusien als Schreibkraft engagiert haben, damit die Rechnung aufgeht. Denn die Identität des verrückten Preppers und Kralljüngers ist mehrfach zweifelsfrei bestätigt.

      In diesem Sinne schließe ich mich Permanix an. Es macht Spaß, die dürren Narrative ohne jede Substanz zu widerlegen. Das erfordert weder viel Zeit, noch erwähnenswerten Rechercheaufwand und lässt sich locker auf dem Weg zur oder von der Arbeit in der S-Bahn erledigen.

      1. @H.Frerick

        Lesen Sie sich erstmal in die Geschichte ein. Dann begreifen Sie vielleicht, dass es nie möglich ist, für eine konträre Position eine konkrete Quelle zu bringen, die Ihnen vielleicht genügen würde. Wobei ich das nicht glaube, Denn wenn Sie bei Helmut nur von „dürren Narrativen“ sprechen, obwohl Helmut ein grundlegend richtiges Verständnis der wesentlichen Dinge hat, dann scheint mir klar, dass sie durch und durch in einer bestimmten Richtung gefangen sind und Argumente bei Ihnen nichts nützen.
        Ich würde Ihnen fast eine baldige Einkleidung nebst Vorbereitung auf den Kriegseinsatz wünschen, wenn Sie so reden. Aber nur fast.

  9. Fugi ist kein Troll, eher sehr toll

    @ Richard, ein Kompliment für die FMW Poster wenn mindestens 50% der Kommentare der realistischen Meinung von Fugi entsprechen, aber leider sehr negativ dass ein grosser Prozentsatz von Ideologen auf FMW herumtrollen. Ich glaube nicht dass Fugi in seinem Garten herumtrollt, ich glaube eher dass viel Unkraut versucht in Fugis schönem Garten herumzuwuchern

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