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Märkte

WTI-Ölpreis über 50 Dollar – fast 100% Plus in 3 1/2 Monaten – das OPEC-Meeting kann kommen

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Nach Brent hat heute auch der US-Ölpreis WTI die 50 Dollar-Marke nach oben durchschritten. Im Augenblick weiß man nicht wer hier wen pusht – das Öl den Aktienmarkt, oder umgekehrt? Analysten suchen fieberhaft nach Begründungen, weil viele (wie auch wir unbedarften Beobachter) wohl kaum hätten vorhersagen können, dass Öl in 3 1/2 Monaten um gut 100% steigt von 25 auf jetzt 50 Dollar. Die Lager sind immer noch randvoll, es gibt immer noch ein Überangebot an Öl, die Golfstaaten sagen sie wollen ihre Produktion ausweiten, aber egal… einige Analysten sehen als Hauptgrund für die heutige 50 Dollar-Überschreitung ausschließlich die gestrigen weiteren Rückgänge in den Lagerbeständen (ja, den kleinen Abwärtsstrich in unserem Chart mit dem riesigen roten Pfeil, das ist der enorm entlastende Rückgang in den Lagern – sarkastische Anmerkung von uns…).

Öllager
Die Öl-Lagerbestände in den USA seit Oktober.

Aktuell führen Analysten wie auch Kommentatoren immer noch die Waldbrände in Kanada als Grund an (?), aber auch Probleme in Nigeria und Venezuela, die weltweit steigende Nachfrage nach Öl sowie das Abschmelzen des Unterschieds zur Angebotsmenge noch in diesem Jahr. Also keine neuen Argumente!Einige Chartanalysten verweisen aktuell auf darauf, dass im Oktober das kurzzeitige Hoch im WTI-Preis bei 50,90 Dollar lag, wonach der Ölpreis wieder dramatisch einbrach. Daher sei aus charttechnischer Sicht der Durchbruch bei 50,90 wichtiger als der symbolische Durchbruch bei der runden 50 Dollar-Marke – da fehlen dem Ölpreis heute noch 72 Cents nach oben – das ist für uns absolut nachvollziehbar, wenn man davon ausgeht, dass die Mehrheit des Marktes sich nach den Charts richtet.

Das OPEC-Meeting am nächsten Donnerstag in Wien kann kommen!

Ölpreis 18
Der WTI-Ölpreis seit 18. Mai.

Ölpreis November
Verdoppelt. Seit Februar ist der Ölpreis von knapp über 25 auf jetzt 50 Dollar gestiegen – das ist der höchste Stand seit Oktober 2015.

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Finanznews

Aktien: Flash Mob – jetzt wird es gefährlich! Marktgeflüster (Video)

Ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen verabredet, kauft Aktien über Call-Optionen. Warum das für die Märkte gefährlich ist!

Markus Fugmann

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Die Dinge werden immer extremer: ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen wie Reddit verabredet, kauft Aktien über weit aus dem Geld liegende Call-Optionen – und bringt damit sowohl Short-Seller (wie heute Citron im Falle der Aktie Gamestop) unter Druck. Aber auch die Broker, die diese Call-Optionen verkaufen, denn diese müssen sich dann häufig durch den (physischen) Kauf der jeweiligen Aktie absichern: gelingt das nicht, bringt das immense Risiken mit sich, die zum „Aus“ des Brokers (und des Short-Sellers) führen können. War es ein Zufall, dass heute in den USA fast alle Neo-Broker Probleme hatten und phasenweise offline waren? Wohl nicht. Für die Märkte bringen solche Flash Mobs Instabilität und unkalkulierbare Risiken mit sich..

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Aktien

Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Indizes

Rüdiger Born: Charttechnik bei Nasdaq und Gold

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

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