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Zahlen Sie 2020 mehr Steuern, als Sie Gewinn machten?

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Absurde Änderung beim Thema Steuern

Ich habe es erst nicht geglaubt, als mir ein Freund einen Link schickte. Sollte die Bundesregierung tatsächlich ein Gesetz beschlossen haben, das die Verlustverrechnung pro Jahr auf 10.000 Euro Verlust beschränkt? Es macht keinen Sinn. Es geht um das Thema Steuern! Damit würde jeder halbwegs größere Wertpapierhandel, jede Trading- oder Hedging-Strategie sinnlos werden, da Sie am Ende schnell mehr Steuern bezahlen müssten, als Sie überhaupt Gewinn machten. Und doch stimmte es augenscheinlich – der direkt beim Bundesrat einsehbare Gesetzestext (Seite 17) sieht genau das vor. Oder doch nicht?

Das Gesetz liest sich, als sollten Sie nicht existierende Gewinne versteuern!

Würde der Gesetzgeber die Verlustverrechnung auf 10.000 Euro pro Jahr beschränken, dann könnten Sie den Börsenhandel vergessen. Ich kenne Trader, die mit dutzenden Millionen Euro Gewinn- und Verlusttrades pro Jahr arbeiten. Stellen Sie sich vor, Sie realisieren 60 Millionen Euro Gewinn- und 59 Millionen Euro Verlust-Trades. Am Jahresende bleiben dann eine Million Euro Gewinn übrig, nachdem alle Gewinne und Verluste miteinander verrechnet wurden. Wäre die Verlustverrechnung auf 10.000 Euro pro Jahr beschränkt, dann würden die 59 Millionen Euro Verlust fast vollständig unter den Tisch fallen und Sie müssten 59.990.000 Euro Gewinn versteuern. Dieser mir bekannte Trader wäre nach diesem Jahr pleite, obwohl er eine Million Euro Gewinn machte.

Im kleineren Rahmen würden Sie zwar nicht pleite gehen, aber lohnen würden sich viele Aktientrades und Absicherungsgeschäfte trotzdem nicht mehr. Schlimm genug, dass Sie schon seit geraumer Zeit nicht mehr Aktiengewinne mit Verlusten aus Derivaten und umgekehrt verrechnen können. Wer ein Aktienportfolio mit Zertifikaten absichert, muss unter Umständen auf Gewinne Steuern zahlen, die gar nicht entstanden sind. Nun sollte aber selbst die Verlustverrechnung innerhalb einer einzigen Anlageklasse beschränkt werden.

Trading wäre damit de facto tot. Und auch die Wertpapieranlage würde schweren Schaden erleiden. Privatanleger wären gezwungen, sich der Fondsindustrie auszuliefern, denn Fonds dürfen Verluste weiter beliebig mit Gewinnen verrechnen. Eigene Entscheidung, der mündige Bürger, beides wäre abgemeldet gewesen. Und obendrein wird ja auch noch die Transaktionssteuer geplant, die natürlich auch weitgehend Kleinanleger betrifft. Statt den angeblich so schädlichen Derivatehandel zu besteuern, gehen die Planungen schließlich dahin, vor allem Aktientransaktionen mit der Transaktionssteuer zu belegen. Also ausgerechnet den unschädlichsten, für Unternehmen und Anleger so wichtigen Bereich des Börsenhandels.

Wie schlimm kommt es nun wirklich?

Letztendlich scheint es nicht ganz so schlimm zu kommen, wie befürchtet. Die Transaktionssteuer ist natürlich immer noch geplant. Und auch die Begrenzung der Verlustverrechnung auf 10.000 Euro pro Jahr bleibt. Doch das Finanzministerium stellt klar: Gemeint ist damit aber nicht die unterjährige Verlustverrechnung, sondern der Übertrag auf Verluste ins Folgejahr. Bislang konnten Sie Verluste aus den Vorjahren mit Gewinnen im aktuellen Jahr verrechnen. Künftig ist das nur noch bis zu einem Betrag von 10.000 Euro möglich.

Gestrichen ist außerdem die unterjährige Verlustanrechnung auf Ebene eines Bankinstituts. Bisher war es so, dass Ihre Bank realisierte Gewinne sofort mit bestehenden realisierten Verlusten auf dem gleichen Konto verrechnet. Realisierten Sie 1.000 Euro Gewinn und hatten noch 1.000 Euro Verlustvortrag, wurde keine Abgeltungssteuer abgezogen. Nun werden Ihnen von den 1.000 Euro Gewinn die Steuern abgezogen und Sie müssen sie sich umständlich mit der Jahressteuererklärung zurückholen. Dadurch wird natürlich auch das reinvestierbare Kapital empfindlich geschmälert. Werden Ihnen grundsätzlich 26,375% Abgeltungssteuer abgezogen, können Sie von 1.000 Euro realisiertem Gewinn auch nur noch 736,25 Euro reinvestieren.

Künftig sollten Sie am Jahresende Gewinne realisieren, um Verlustvorträge zu minimieren

Die Begrenzung des Verlustübertrags ins Folgejahr auf 10.000 Euro macht zudem die Planungen deutlich schwieriger. Sie müssen künftig darauf achten, höchstens 10.000 Euro Nettoverlust mit ins Folgejahr zu nehmen. Haben Sie netto im Jahr schon 15.000 Euro Verluste realisiert, sollten Sie also zum Jahresende eventuell bestehende, unrealisierte Gewinne in Höhe von 5.000 Euro realisieren. Die verbliebenen 10.000 Euro Verlust werden ins Folgejahr übertragen und können dann mit Gewinnen verrechnet werden. Würden Sie mit 15.000 Euro Verlust ins Folgejahr gehen, wären 5.000 Euro aus steuerlicher Sicht verloren. Haben Sie nicht genug unrealisierte Gewinne, um die realisierten Verluste auf maximal 10.000 Euro zu drücken, haben Sie künftig Pech gehabt. Bleibt nur zu hoffen, dass jemand das Gesetz bis vors Bundesverfassungsgericht bringt und es dort gekippt wird!

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    rigo

    11. Januar 2020 12:54 at 12:54

    Hallo,

    leider gab es in dem verlinkten Bericht ein „unangenehmes“ Update…

  2. Avatar

    sabine

    11. Januar 2020 17:12 at 17:12

    Und dann schimpfen/spotten alle, die Deutschen wären Weltsparmeister! Wo ist das Wunder?

    Um angeblich den Reichen das Geld wegzunehmen, wie es die grünen Sozialisten und die SPD immer herausposaunen, machen sie immer nur mehr Gesetze, um der Masse das Geldverdienen zu verunmöglichen. Und die Masse der Tagesschauer glotzt hinterher und ballt die Faust in der Hose.
    a) Was war die Riesterrente ein Reinfall. Ich weiß noch genau, wie unsere Chefin und SPD-Wählerin laut ihre Riesterrente lobte. 3 Jahre später entdeckte sie, daß sie im Rentenalter noch drauflegen werde und aus den Verträgen nicht mehr herauskam. Sie machte sehenden Auge minus, mußte noch Nachzahlungen leisten, die im Nichts landeten usw.
    Es bleibt uns bei einer solchen Regierung nur der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen. Da kommen sie (noch) nicht dran!
    b) Das ist sogar dasselbe mit dem normalen Geldverdienen. Jede Überstunde haben wir damals abgefeiert. Denn jeden verdienten Euro mehr hat die Steuern erhöht. Einige sind dabei tatsächlich ins Minus gerutscht.
    c) Auf der anderen Seite sind die sozialistischen Großmäuler zu doof, die Mammut-Gehälter in Deutschland zu deckeln. (Fr.Wagenknecht hatte öfters daran erinnert.) Frau Merkel verdient 350.000€ im Jahr, und muß sich von der Hälfte der Republik und den Medien täglich anschimpfen lassen. Die Großen der Daxkonzerne verdienen das zwei oder dreifache im Monat, aber haben wohl etwas weniger Stress. (Kaeser von Siemens 2019 -> 14,2 Mill.)
    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-joe-kaesers-verguetung-steigt-auf-14-millionen-euro-a-1299685.html
    Nach strahlendem Glück sieht er nicht gerade aus, aber Frau Merkel ja auch nicht.

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      leftutti

      11. Januar 2020 18:17 at 18:17

      Liebe Sabine, ich bin etwas verwirrt: Die grünen Sozialisten machen immer mehr Gesetze? Sind die denn (schon) in der Regierungsverantwortung? Und dann noch Sympathie und Anerkennung für die Frauen Merkel und Wagenknecht von den ganz linken Sozial-Kommunisten?

  3. Avatar

    Matthias

    12. Januar 2020 21:58 at 21:58

    Warum zum Teufel soll des das nicht wie bisher von der Bank automatisch passieren. Wieso muss es denn komplizierter und nicht einfacher werden … Das ist einfach nur grottenschlechte Politik.

  4. Avatar

    Ferdinand

    13. Januar 2020 09:52 at 09:52

    Ich bin eher überrascht, dass darüber fast nichts zu lesen ist. In keiner Bösrsenzeitung, nirgendwo. Schliesslich wurde gerade per Steuergesetz das Hedging „verboten“

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    Gixxer

    13. Januar 2020 10:45 at 10:45

    Ab wann tritt den das ganze in Kraft? Sind da schon die Gewinne und Verluste von 2019 oder aber erst ab 2020 betroffen?

  6. Avatar

    Zimmermann

    13. Januar 2020 11:14 at 11:14

    Es wird von Jahr und Tag offensichtlicher. Wir werden von Idioten regiert. Wann findet dieser Spuk endlich ein Ende?

  7. Avatar

    Michael

    13. Januar 2020 19:02 at 19:02

    @Markus Fugmann

    Hi Markus, hiermit mache ich von meinem bürgerlichen Rücksenderecht Gebrauch und würde gerne den sinnlosen und verwirrten Finanz-Olaf nach Hamburg retournieren.

    Gründe:
    Gefällt nicht
    Passt nicht
    Artikelbeschreibung war mangelhaft
    Zu teuer

    Versandart:
    Politikergemäß alleine im Großraumflugzeug

    Zustellfahrzeug:
    Boeing 737 Max

    Für Transportschäden erfolgt keine Haftung 😉

    • Avatar

      Markus Fugmann

      13. Januar 2020 19:05 at 19:05

      @Michael, die Hamburger verweigern die Rücksendung entschieden!! Scholzomat hat schon bei G20-Treffen bewiesen, was er drauf hat

      • Avatar

        Michael

        13. Januar 2020 19:34 at 19:34

        @Markus, ich bin gerne kompromissbereit und für Lösungen offen. Wie wäre es mit einem Tauschgeschäft: Hamburg nimmt Scheuer, Scholzomat wird dafür in die EU befördert …

      • Avatar

        Petkov

        13. Januar 2020 21:40 at 21:40

        Die EU, in der Deutschland natürlich in der Unterzahl ist, nimmt den Castortransport gerne an. Voraussetzung ist, daß als Entschädigung die Geldtöpfe, wo das deutsche Geld natürlich in der Überzahl ist, mit noch mehr deutschem Geld gefüllt werden.

        Des Weiteren ist die EU zu weiteren ähnlichen Geschäften bereit und hofft, dass die Deutschen nicht auf die Idee kommen, einfach mal keinen roten oder grünen Sondermüll mehr zu produzieren. Denn die politische Abfallwirtschaft in Brüssel ist aktuell ein florierendes Geschäft.

        • Avatar

          Michael

          13. Januar 2020 22:59 at 22:59

          @Petkov, das ist nun schon sehr verwirrend and calls for another hit. Scholz, Castor, rot-grüner Sondermüll, EU-Müllgeschäfte? Wovon philosophieren Sie? Könnten Sie alle Leser am allumfassenden Petkovschen Wissensrausch teilnehmen lassen?

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Friedrich und Weik: Coronavirus – das Ende der Globalisierung!

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Der sogenannte Coronavirus (COVID-19) breitet sich immer weiter aus. Weltweit sind bereits über 82.000 Menschen infiziert und über 2.800 daran gestorben (Stand 27.02.2020). (Video)

In China stehen 760 Millionen Menschen unter Quarantäne – das ist ein Zehntel der Weltbevölkerung!
Seit Januar wurden global 200.000 Flüge gestrichen und hunderte von Containerschiffen liegen vor Anker. In Japan (zweitgrößte Volkswirtschaft Asiens) bleiben die Schulen bis Ende März geschlossen! In Korea (drittgrößte Volkswirtschaft Asiens) stehen bei zahlreichen Firmen die Bänder still und die Anzahlahlen der Infizierten steigt rasant (1596). Erstmalig gibt es eine Ausgangssperre in Europa und zwar in Italien für 50.000 Menschen! Aber auch in Südamerika, Australien und in den USA gibt es erkrankte Personen. Bereits Ende Januar haben die USA und Australien ein Einreiseverbot für Reisende aus China verhängt. Ausgenommen sind Staatsbürger und Menschen mit ständiger Aufenthaltsgenehmigung. Diese müssen sich bei ihrer Rückkehr ins Land jedoch in eine zweiwöchige „Selbstquarantäne“ begeben.

Matthias Weik und Marc Friedrich schreiben über das Coronavirus
Marc Friedrich und Matthias Weik.

Die CDU/ SPD-GroKo-Regierung unternahm jedoch nichts um uns Bürger zu schützen. Bundesgesundheitsminister Spahn kommt nach ewigen Beschwichtigungen mittlerweile zu der Aussage: „Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie„. Wir sagen: Wir haben bereits eine Pandemie – denn mittlerweile sind 32 Länder auf allen Kontinenten betroffen. Die Gefahr einer globalen Pandemie mit fatalen Folgen für die globalisierte Weltwirtschaft wird unserer Ansicht noch völlig unterschätzt. Bereits seit einer Woche geht es an den Aktienmärkten abwärts und die Talsohle ist noch keineswegs in Sicht.

Deutschland: Miese Wirtschaftsdaten bereits vor Coronavirus

Bereits vor dem Ausbruch des Coronavirus sank die Industrieproduktion in Deutschland stetig. Knallhart gesagt: sie bricht seit 2018 kontinuierlich ein. Die Entwicklung beim saisonbereinigten Output der breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) ohne Baugewerbe ist seit knapp zwei Jahren Rückläufig und es besteht keine Aussicht auf Besserung.

In Punkto Auftragseingänge sieht es bei der deutschen Industrie besorgniserregend aus. Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sinkt seit August 2019 kontinuierlich.

Rohstahlproduktion in Deutschland bricht ein

Ebenso drastisch sieht es im Bereich der Rohstahlproduktion aus. Im Januar 2020 sank der Output der deutschen Hüttenwerke um 17,7 Prozent zum Vorjahresmonat (Worldsteel). Bereits 2019 sank in Deutschland der Output um 6,5 Prozent zum Vorjahr, der niedrigste Stand seit 2009.

Automobilbranche und Maschinenbau befinden sich in einer Rezession!

Obendrein verschärft sich insbesondere die Krise in der Automobilindustrie stetig. Der ideologische geführte Kampf gegen das Automobil wird mit Vehemenz weitergeführt. Ob es tatsächlich zielführend ist eine der wenigen Schlüsselindustrien sturmreif zu schießen, welche nebenbei noch 21 Prozent zu BIP beiträgt, wagen wir zu bezweifeln. Bereits im Jahr 2018 war die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen! Im Gesamtjahr 2019 sank der Output um 9 Prozent zum Vorjahr, auf 4,66 Millionen Einheiten. Das ist der niedrigste Stand seit 23 Jahren! Nicht zu verkennen ist, dass drei von vier in Deutschland hergestellten PKW bisher in den Export gingen. Folglich wird selbst ein bis dato besserer Binnenabsatz den Einbruch im Export nicht ansatzweise ausgleichen können. Noch immer sehen wir keinerlei Antworten von Seiten der Politik auf diese Entwicklung.

2008 hat Deutschland – und vor allem unsere Autobauer – neben dem vielen billigen Geld insbesondere China aus der Krise herausgezogen. Dies wird in Zukunft nicht der Fall sein, denn China hat gegenwärtig grundlegend andere Probleme.

Minus 92 Prozent – Automobilmarkt in China stürzt ab

Der weltweit größte Automarkt China bricht seit knapp zwei Jahren ein. 2018 schrumpfte der chinesische Automarkt erstmalig seit über zwanzig Jahren geschrumpft. 2019 gingen die gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent zurück. Jetzt grassiert das Coronavirus in China mit bis dato verheerenden Konsequenzen für den dortigen Automobilmarkt.

Im Zuge des Coronaviruses wurden zahlreiche Produktionsstätten in China geschlossen. Wichtig zu wissen in dieser Causa: China allein steht inzwischen für 18 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und knapp 50 Prozent des Wachstums der Welt in den letzten Jahren. Fast alle europäischen Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in China sind mittlerweile von den Folgen der Coronavirus-Krise betroffen. Einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Handelskammer und der deutschen Außenhandelskammern in China sehen fast 60 Prozent „schwere“ und weitere 30 Prozent „mittelschwere“ Folgen für ihr Chinageschäft. Bis dato sind die Folgen dessen noch die Bürger in Deutschland noch überschaubar. Bald wird es jedoch knüppeldick kommen. In den ersten beiden Februarwochen sind die Autoverkäufe in China um 92 Prozent eingebrochen. Es wurden lediglich noch 4.962 PKW´s verkauft. Katastrophal für die deutschen Autobauer! Denn der chinesische Markt ist für 40 Prozent des Absatzes verantwortlich.

Der Beginn der Deglobalisierung

Sollten die Chinesen weiterhin kaum mehr Autos kaufen wird dies desaströse Konsequenzen für VW, Audi, BMW und Daimler haben aber auch für die Zulieferer und schlussendlich für alle anderen Branchen in diesem Land. Den Rattenschwanz, der die Quarantäne auslöst haben viele noch gar nicht auf dem Schirm. Durch die Just in Time Produktion sind die Läger weltweit kostenoptimiert auf Straßen und Seewege verlegt worden. Jetzt zeigt sich die Kehrseite der Abhängigkeit von der billigen Werkbank Chinas.. Die Zulieferkette ist gestört und es werden erste Engpässe deutlich. Mit jedem Tag, mit dem die Krise anhält, die Menschen in China nicht zu Arbeit gehen, Häfen geschlossen sind und Flüge gestrichen werden, potenzieren sich die Auswirkungen auf unsere globalisierte Weltwirtschaft. Viele Unternehmen weltweit werden erkennen, dass man sich in eine gefährliche Abhängigkeit von China begeben hat. Man wird wieder umdenken. Dies bedeutet: Arbeitsplätze und Produktionen wieder nach Hause holen, Alternativen schaffen um die Abhängigkeit zu reduzieren. Das wird China Wachstum kosten und schlussendlich die KP zu Fall bringen. Wir sehen gerade den Beginn der Deglobalisierung!

China – Geld vor Gesundheit?

Mittlerweile versuchen der Staat und die Unternehmen alles Erdenkliche zu tun um die verängstigten Bürger wieder an ihre Arbeitsplätze und zum Arbeiten zu bringen. Regionen haben die Transport- und Reisebeschränkungen gelockert. Selbst Staatspräsident Xi Jinping sah sich gezwungen, die Unternehmen Chinas dazu aufzurufen, ihre Arbeit wiederaufzunehmen. Städte wie Schanghai und Peking organisieren Shuttle-Fahrten. Kostenfreie Züge und Busse sollen die Arbeiter, die jetzt wegen des Coronaviruses wochenlang zuhause waren, rasch zurück zur Arbeit Werkbänke zurückbringen. Auch mit Geld versucht die Wirtschaft ihre Arbeiter wieder an ihren Arbeitsplatz zu bringen. Foxconn, produziert unter anderem das iPhone versucht seine Arbeiter zu kaufen hat ihnen ein Bonus von bis zu 7000 Yuan monatlich (anstatt üblichen 3000 Yuan) in Aussicht gestellt, wenn die zur Arbeit kommen. Ob sich die Chinesen tatsächlich kaufen lassen ist noch offen. Gesundheit ist wichtiger als Geld – das ist auch in China bekannt.

Italien – Coronavirus, der Supergau für ein schwer angeschlagenes Land?

Ausgerechnet das wirtschaftlich stärkere Norditalien wird vom Coronavirus heimgesucht. Dies hat nicht nur drastische Auswirkungen für das faktisch bankrotte Italien, sondern auch für deutsche Unternehmen. Deren Lieferketten sind eng mit Norditalien verflochten. Allein Knapp 1500 deutsche Unternehmen haben Niederlassungen. Besonders Autozulieferer, Elektro- und Chemiebetriebe. Am stärksten von der Epidemie betroffen ist die Lombardei. Sie ist die wirtschaftlich stärkste Region Italien. Sie und stellt etwa ein Fünftel der Wirtschaftskraft. Um die Bedeutung der Lombardei für Deutschland zu veranschaulichen: Das Handelsvolumen Deutschlands mit der Lombardei ist beinahe so groß wie das mit der wirtschaftlichen Großmacht Japan. Für die sich bereits in einer erheblichen Rezession befindende norditalienische Industrie ist das Coronavirus katastrophal. Aber auch für Deutschland sind die Auswirkungen auf die hiesige Konjunktur nicht zu unterschätzen. DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier: „Schließlich ist Italien mit einem Handelsvolumen von über 125 Milliarden Euro der fünftwichtigste Handelspartner Deutschlands, und täglich gehen insbesondere unverzichtbare industrielle Vorleistungsprodukte in beide Richtungen über die Alpen.“ Allein daran zeige sich, „dass das Coronavirus erhebliche Ausstrahlung auf den Welthandel zu entwickeln beginnt„. Ferner ist das Coronavirus fatal für die italienische Tourismusbranche. Aber auch für den Tourismus weltweit. Die Chinesen gelten als besonders reisefreudig. Frankreich hat bereits jetzt einen Einbruch von 35 Prozent zu verzeichnen. Weitere Länder werden folgen. Die Fluglinien, Hotels und Kreuzfahrtanbieter werden besonders darunter leiden. Schon jetzt stornieren Urlauber und Geschäftsleute am laufenden Band ihre Buchungen. Diese ist jedoch, dem Kultur- und Tourismusministerium zur Folge, verantwortlich 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und sorgt für Lohn und Brot für 4,2 Millionen Menschen. Solle sich der Coronavirus in Italien weiter ausbreiten und die dortige Wirtschaft mehr und mehr zum Erliegen bringen wird dies fatale Konsequenzen für das Land, für die EU und Eurozone und folglich auch für uns Bürger in Deutschland haben.

Globale Crashgefahr

Bekanntlich haben die Notenbanken ihr Pulver verschossen. Die Zinsen sind in der Eurozone bei Null und auch in anderen Ländern existieren relativ niedrige Zinssätze. In Zeiten wirtschaftlichen Stillstands wird die Kreditnachfrage äußerst gering sein Folglich werden weitere Zinssenkungen nicht mehr zielführend sein. Somit können viele Notenbanken nur noch Geld an ihre Bürger verteilen (Helikoptergeld) um den Konsum zu steigern. In Hongkong soll jeder ständige Bewohner rund 1300 Dollar (10.000 HK-Dollar) erhalten. Ob das sinnig ist, wagen wir zu bezweifeln, denn mit Gelddrucken lassen sich niemals Probleme nachhaltig lösen. Nichtsdestotrotz werden wir nun das größte Notenbankexperiment in der Geschichte sehen: Die Druckerpressen werden so viel Geld in das System reinpumpen wie noch niemals zuvor. Wir gehen von Billionen aus und die Zinsen werden weiter sinken. Für die USA erwarten wir dieses Jahr schon die 0 Prozent und danach Negativzinsen und für die Eurozone nicht unerhebliche Negativzinsen. Doch auch dadurch wird das Virus nicht stoppen lassen.

Gegenwärtig sind die Unternehmen weltweit, dank des billigen Geldes, oftmals extrem verschuldet. Dies stellt kein Problem dar, solange die Wirtschaft läuft und bestenfalls noch wächst. Ist dies jedoch nicht mehr der Fall stehen zuerst die Unternehmen (können ihre Zinsen nicht mehr bezahlen) und dann die Banken vor unlösbaren Problemen. Werden im Zuge der Krise die Unternehmen folgerichtig herabgestuft werden, dann sind Kursverluste die Folge. Investoren werden die Papiere freiwillig oder gezwungenermaßen, weil sie Papiere nur bis zu einem bestimmten Investment-Grade halten dürfen, auf den Markt werfen. Genau dann besteht die Gefahr, dass das Coronavirus die Real- und Finanzwirtschaft zum Zittern bringt.

Egal wie sich das Virus entwickelt – die Notenbanken werden weiter Geld drucken und wir stehen vor dem größten Vermögenstransfer der Geschichte! Dies bedeutet: Es ist ratsam in durch die Natur limitierte Sachwerte zu investieren. Seit unserer Empfehlung in Edelmetalle zu investieren ist das goldene Geldmetall auf neue Rekordniveaus in Euro gestiegen. Für uns erst der Anfang. Wir stehen vor einer goldenen Dekade. Seien Sie dabei!

Sollte sich der Coronavirus weiter Verbreiten und die Weltwirtschaft zum Erliegen bringen, wird dies fatale Konsequenzen nicht nur für Deutschlands und den Rest der Welt haben. Obendrein sollten wir nicht vergessen, dass China mit seinem gigantischen Schattenbankensystem und seiner auf Pump laufenden Wirtschaft, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist. Sollte das chinesische Finanz- und Wirtschaftssystem tatsächlich crashen wird dies die Welt wesentlich heftiger erschüttern als die Finanzkrise 2008/ 2009.

Über die Autoren – www.friedrich-weik.de
Marc Friedrich und Matthias Weik sind Finanzexperten, fünfache Bestsellerautoren und Gründer der Honorarberatung FRIEDRICH&WEIK VERMÖGENSSICHERUNG für Privatpersonen und Unternehmen, sowie Initiatoren des täglich handelbaren offenen Sachwertfonds, dem Friedrich & Weik Wertefonds. Ihr aktueller Nummer 1 SPIEGEL Bestseller heißt: „Der größte Crash aller Zeiten“.

Sie kommentieren das aktuelle Geschehen auf ihrem Blog, auf Twitter und in ihrem kostenfreien Newsletter mit spitzer Feder, knallhart und faktenbasiert. Auch auf ihren zahlreichen Vorträgen im In- und Ausland sowie auf ihrem YouTube-Kanal nehmen sie kein Blatt vor den Mund sondern sprechen Klartext.
Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Coronavirus aktuell: Hokkaido (Japan) ruft Ausnahmezustand aus; Olympiade und EZB

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Wegen neun neuer Infizierten mit dem Coronavirus ruft Hokkaido, die zweitgeößte Insel Japans mit ca.  5,7 Millionen Einwohnern, den Ausnahmezustand aus. Die Bewohner werden aufgefordert, am Wochenende nicht ihre Wohnung zu verlassen. In Hokkaido sind nun nach neuesten Zahlen 63 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
Damit wird die Frage immer drängender, ob die Olympischen Spiele im Sommer in Tokoy wirklich stattfinden können! Nach Angaben der BNP Parisbas würden eine Absage der Olympischen Spiele schwere wirtschaftliche Verwerfungen für Japan bedeuten.

Nach Angaben des litauischen Notenbankchefs und EZB-Mitglieds Vasiliauskas könne durch die auftretende Pandemie eine ausserordentliche Sitzung der EZB notwendig werden.

Südkorea meldet 315 neue durch das Coronavirus Infizierte, womit die Gesamtzahl nun auf 2337 steigt.

Auf der Insel Hokkaido steigen Zahlen der durch das Coronavirus infizierten Menschen

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Zinsen: Der Hilferuf an die Fed wird immer lauter

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Die Federal Reserve in Washington DC

Der US-Rentenmarkt erlebt eine extreme Inversion der Zinsstrukturkurve. Die Zinsen für US-Staatsanleihen sacken auf historische Tiefststände ab. Die Zinssenkungserwartungen schießen durch die Decke. Der Aktienmarkt gerät langsam in Panik. Kann die Fed noch bis zum regulären Sitzungsterm Mitte März stillhalten? Warum das sehr unwahrscheinlich ist.

Die Zinsen am Kapitalmarkt senden SOS, doch die Fed träumt von Normalisierung

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Diese Volksweisheit trifft im Moment im Besonderen auf die Akteure bei der US-Notenbank zu. Noch auf ihrer letzten Zinssitzung am 30. Januar, also bereits während des Ausbruchs des Coronavirus und bei sich parallel bereits abschwächender US-Konjunktur, träumten die 19 Damen und Herren Fed-Gouverneure von wahnwitzigen Maßnahmen: Gemäß dem Protokoll dieser Sitzung (Minutes = schriftliches Minutenprotokoll), wollte man die Liquiditätszufuhr für den US-Geldmarkt von 75 Mrd. US-Dollar pro Tag Ende Januar auf nur noch 25 Mrd. US-Dollar pro Tag bis Ende Februar reduzieren. Gleichzeitig plante man ab April ein sogenanntes Tapering. Damit ist die sukzessive Zurückführung des Aufkaufvolumens von kurzfristigen Staatsanleihen gemeint. Dieses liegt aktuell bei 65 Mrd. US-Dollar pro Monat.

Bis zum Sommer wollte man dieses Programm sogar vollständig einstellen. Ein absoluter Irrwitz in Anbetracht der Tatsache, dass das Misstrauen unter den Banken aktuell wieder stark zunimmt und damit auch die Spannungen am Geldmarkt. Gleichzeitig explodiert das zu finanzierende US-Staatsdefizit – unabhängig von der Coronavirus-Krise. Ergo benötigen sowohl der US-Repo-Markt, also auch die sich beschleunigende Schuldensause des US-Bundes mehr Liquidität aus der Notenpresse, nicht weniger.

Man kann als Außenstehender den Eindruck gewinnen, dass die Fed nach wie vor den Schein der Normalität wahren möchte, während sich die Welt um sie herum realwirtschaftlich im Abschwung und sich die Finanzmärkte mittlerweile im Panikmodus befinden. Dabei müssten sich die stimmberechtigten Mitglieder des Offenmarktausschuss (FOMC, Federal Open Market Committee) nur einmal die jüngsten Warnungen von IWF und Weltbank zum erwarteten globalen Wachstumseinbruch im ersten Quartal durchlesen und die Frühindikatoren für die USA genauer anschauen, z. B. die stark rückläufige Entwicklung der offenen Stellen gemäß JOLTS-Report. Dieser ist ein wichtiger Frühindikator für die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes und damit eines wichtigen Teils des dualen Mandats der US-Notenbank (Vollbeschäftigung). Bereits seit über einem Jahr sinkt die Zahl der angebotenen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt mit zuletzt steigender Dynamik ab.

Aber allein ein Blick auf die Zinsstrukturkurve verrät den Geldpolitikern in Washington, dass sie mit ihrer Politik aktuell komplett daneben liegen. Die Inversion der Zinsstrukturkurve (rote Linie im Chart) hat sich mittlerweile extrem ausgeweitet und umfasst nun sogar die zehnjährigen US-Treasury Notes (langlaufende US-Staatsanleihen): Ein starkes Anzeichen für eine kommende Rezession und ein Problem für die Zinsmargen der Banken (siehe Artikel: Zins und Fristentransformation – Sein oder Nichtsein).

Strukturkurve der Zinsen in den USA

Das letzte Mal gab es ein solches Bild bei der US-Zinsstrukturkurve kurz vor der 180 Grad Wende der US-Notenbankpolitik Ende 2018.

Rekordtiefststände bei den US-Kapitalmarktrenditen

Nie zuvor waren Staatsanleihen der USA mit so niedrigen Zinsen ausgestattet wie aktuell. Neben der Flucht in Sicherheit spielt dabei auch das internationale Zinsgefüge eine Rolle. Wenn sogar Staatsanleihen Griechenlands, Portugals und Italiens weniger Zinsen abwerfen, als die Bonds der nach wie vor größten und bedeutendsten Volkswirtschaft der Welt, dann wundert es nicht, dass Spekulanten, Investoren und Arbitrageure ihr Geld Haufenweise in US-Staatsanleihen stecken, wo überhaupt noch nennenswerte Zinsen angeboten werden. Mittelfristig werden über diesen Mechanismus die Renditen für US-Staatsanleihen ohnehin Richtung null gedrückt.

Der Fed müsste ergo klar sein, dass sie ihren Kurs des Stillhaltens oder sogar einer neuerlichen „Normalisierung“ nicht realisieren kann – schon gar nicht bei den Zinsen. Vielleicht wollen die Damen und Herren Fed-Gouverneure ja auch zum Jagen getragen werden, nach dem Motto: „Wir wollten die Geldpolitik normalisieren, hatten aber keine Chance, dies zu tun. Daher sind wir auch frei von jedweder Verantwortung für die Nebenwirkungen der Nullzinspolitik“.

Zinsen für 30 Jahre US-Staatsanleihen

Stimmung der Marktteilnehmer dreht sich binnen weniger Tage um 180 Grad

Dabei erwartet der Kapitalmarkt genau das Gegenteil einer Normalisierung bei den Zinsen von der Fed. Innerhalb von nur einer Woche veränderten sich die Erwartungen massiv: Mittlerweile sind vier Zinsschritte für 2019 bei den Fed Fund Futures eingepreist. Noch vor Wochenfrist waren es nur gut zwei. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bereits auf der nächsten Sitzung des FOMC am 18. März schoss innerhalb von nur einer Woche von 8,9 Prozent auf aktuell 70 Prozent nach oben. In Anbetracht der um sich greifenden Panik an den Aktienmärkten werden sogar außerordentliche Maßnahmen, wie zuletzt kurz nach dem Ausbruch der US-Repo-Markt-Krise Ende Oktober 2019, von Tag zu Tag wahrscheinlicher.

Auch der Dollar zeigt nun die Erwartung schnell sinkender US-Zinsen an

Der schmelzende Zinsvorsprung bei US-Staatsanleihen macht sich nun auch in dem bisher bärenstarken US-Dollar bemerkbar. Und das nicht nur gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung, sondern auch gegenüber den anderen Haupthandelspartnerwährungen (EUR, JPY, GBP, CAD, SEK, CHF). Gut sichtbar in der aktuellen Entwicklung des US-Dollar-Index:

US Dollar Index im Kursverlauf

Fazit und Ausblick

Selten kann man an den Kapitalmärkten einen derart heftigen und vor allem blitzschnellen Stimmungswandel miterleben. Binnen einer Woche haben sich die Erwartungen bezüglich einer Zinssenkung bereits Mitte März von kaum messbar in Richtung 70 Prozent der Marktteilnehme gedreht. Sämtliche Indikatoren, von den Renditen langläufiger Staatsanleihen, bis hin zum US-Dollar-Schwächeanfall, weisen auf eine kurz bevorstehende Not-Zinssenkung der Fed hin.

Aufgrund des langsam um sich greifenden Panik-Modus steigt sogar die Wahrscheinlichkeit für einen außerordentlichen Zinsschritt zwischen zwei regulären Offenmarktausschusssitzungen der Fed (FOMC). Der nächste reguläre Sitzungs-Termin wäre erst am 18. März, also in drei Wochen. Es ist schwer vorstellbar, dass bis dahin, ohne entsprechende Notenbankmaßnahmen und bei sich gleichzeitig ausweitender Coronavirus-Epidemie, ein Crash an den Aktienmärkten weltweit vermieden werden kann.

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