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Zalando-Aktie seit August mehr als halbiert – auch heute schlechte Nachrichten

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Was ist bloß los mit der Zalando-Aktie? Seit August geht es in mehreren kräftigen Schüben übelst nach unten. Vor drei Monaten gab es zum Beispiel eine Gewinnwarnung. Dann Anfang November brachten die Quartalszahlen eine Enttäuschung, sowie erneut schlechtere Aussichten für das Gesamtjahr. Während all dem rutschte die Zalando-Aktie immer weiter in den Keller.

Und heute? Die Aktie notiert gegenüber Freitag Abend mit einem Verlust von 12,4%. Dieses Mal war Zalando selbst machtlos. Der Konkurrent „Asos“ aus Großbritannien ist schuld. Die Aktie crasht heute um 37% gegenüber Freitag Abend, weil das Unternehmen eine deutliche Gewinnwarnung herausgebracht hat. Asos spricht von einer deutlichen Verschlechterung der Geschäftslage. Auch Konkurrenten wie Tom Tailor, Superdry oder Sports Direct haben jüngst Warnungen herausgegeben.

Also prügeln die Börsianer bei dieser Gesamtlage auch auf die Zalando-Aktie ein, wo das Unternehmen wie gesagt selbst schon gewarnt hatte. Hier schauen wir auf den Kursverlauf der Aktie seit dem Börsengang 2014. Die tollen Kursgewinne der letzten vier Jahre wurden in den letzten vier Monaten fast komplett zunichte gemacht. Wenn der Gesamtmarkt jetzt noch weiter abstürzen sollte – wohin will diese Aktie dann noch abstürzen?

Zalando-Aktie seit 2014

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Aktien

Indonesiens Garuda storniert seinen Auftrag über 4,9 Milliarden Dollar für die Boeing 737 Max

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Die indonesische Fluggesellschaft Garuda Indonesia teilte am Freitag mit, dass sie einen Multimilliarden-Dollar-Auftrag für Boeings 737 Max 8 Passagierjet storniert, nachdem das Flugzeug in
weniger als fünf Monaten in zwei tödliche Abstürze verwickelt war.

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„Unsere Passagiere haben das Vertrauen verloren, mit der Max 8 zu fliegen“, sagte der Pressesprecher Ikhsan Rosan von Garuda Indonesia. Die indonesische Fluggesellschaft bestellte am 12.09. 2014 50 Flugzeuge des Typs Max 8 für 4,9 Milliarden Dollar. Bis dato wurde nur eine der bestellten Jets am 20.12.2017 ausgeliefert, die auch in Betrieb genommen wurde. Nun hat die Airline einen Brief an Boeing geschickt, in dem sie erklärt, dass sie die restlichen bestellten Jets nicht mehr erhalten will. Das ist ein herber Schlag für Boeing. Denn die Begründung, dass Passagiere kein vertrauen mehr haben, ist ein einleuchtendes Problem, welches alle Fluggesellschaften haben, die diesen Jet bestellt haben!

Boeing Hauptwerk
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jetstar Airways (jetstar.com) CC BY-SA 2.0

Boeing-Vertreter planen kurzfristig die Fluggesellschaft in Jakarta am 28. März zu besuchen, um den Deal noch zu retten! Es ist zu erwarten, dass andere Fluggesellschaften nachziehen und ihre
Bestellungen auch stornieren um das Vertrauen ihrer Kunden nicht zu verlieren. Für Boeing könnte es doppelt teuer werden, denn die Fluggesellschaften haben fest mit den Auslieferungen geplant und benötigen nun dringend Ersatz! Ersatz, den es aber kurzfristig nicht gibt. Neue Aufträge anderer
Jets würden die Planungen der Fluggesellschaften um Jahre zurückwerfen und enorme Kosten bei den Fluggesellschaften verursachen. Anzahlungen der bestellten Flieger, welche Boeing schon erhalten hat, müssen auch zurückgezahlt werden. Anzahlungen, welche schon in den Bau der 737 Max 8 flossen.

Hier nun zwei Szenarien, die eintreten können:

1. Den Fluggesellschaften bleibt kaum eine Wahl als die Maschinen abzunehmen, weil sie schlichtweg keine Alternative haben, und Boeing möglicherweise einen nachträglichen Rabatt einräumt. Man wird nach dem Softwareupdate die Maschine noch einmal offiziell checken lassen und danach als sicher befinden, um das Vertrauen der zukünftigen Passagiere zurückzugewinnen.

2. Der worst case wäre für Boeing, dass sie nicht nur ihre 480 Mrd. EUR für ihre 5000 Aufträge
abschreiben können, sondern auch auf den bisherigen Kosten für den Bau der Maschinen sitzen bleiben und zusätzlich von allen Fluggesellschaften verklagt werden.

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Aktien

E.ON Analyse: Kaufsignal voraus!

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Übergeordnet bewegt sich das Wertpapier von E.ON seit Ende 2015 zwischen den Marken von 5,99 und grob 10,81 Euro grob seitwärts. Innerhalb der letzten Jahre kristallisiert sich jedoch eine größere Trendwende in Form einer inversen SKS-Formation heraus. Ein Blick auf eine höhere Auflösung des Kursverlaufs offenbart seit Anfang Oktober letzten Jahres einen intakten Aufwärtstrend, der von 8,16 Euro bis an die Jahreshochs aus 2018 um 9,95 Euro aufwärts geführt hat. Zwar konsolidiert das Wertpapier des Energieversorgers E.ON seit gut zwei Monaten in einem aufwärts gerichteten Trendkanal, konnte im gestrigen Handel an die obere Hürde zulegen und startet womöglich nun einen Ausbruchsversuch darüber. Mittelfristig könnten sich dadurch weitere Long-Chancen ergeben.

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Long-Chance bei e.on

Bullen sind klar im Vorteil und könnten mit einem Kursanstieg zum Wochenende über die zweistellige Kursmarke von rund 10 Euro mittelfristiges Kaufsignal in Richtung 10,81 Euro auslösen. Hierfür sollte aber mindestens ein Wochenschlusskurs über diesem Niveau etabliert werden, weil erst dann die Wahrscheinlichkeit auf die favorisierte Aufwärtsbewegung an die obere Handelsspanne aus den letzten Jahren merklich steigt. Als Verlustbegrenzung bietet sich in dem Fall das Niveau von 9,65 Euro gemessen am Basiswert an. Misslingt hingegen ein Ausbruch, wären kurzfristige Abgaben auf ein Niveau von 9,69 Euro durchaus wahrscheinlich. Selbst ein Rücklauf zurück an den gleitenden Durchschnitt EMA 50 bei aktuell 9,53 Euro wäre problemlos möglich. Erst darunter dürfte sich eine Korrekturwelle auf den 200-Tage-Durchschnitt sowie die Unterstützung aus Ende 2018 um 9,20 Euro einstellen.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 10,00 Euro
Kursziel : 10,24 / 10,64 / 10,81 Euro
Stop : < 9,65 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,35 Euro
Zeithorizont : 1 – 3 Monate

e.on




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Levi Strauss ist wieder an der Börse – Eröffnungkurs 22,22 Dollar

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Levi Strauss kehrt heute nach 34-jähriger Abwesenheit an die Börse zurück – und der erste Kurs liegt bei 22,22 Dollar.
Der Bekleidungseinzelhändler notierte seinen Börsengang bei 17 US-Dollar pro Aktie und bewertete das Unternehmen mit rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Das ist höher als die Preisspanne von 14 bis 16 Dollar, die das Unternehmen zuvor festgelegt hatte.

Die Aktien der Gesellschaft werden an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol „LEVI“ gehandelt.

Der aus Bayern stammende, und 1847 in die USA ausgewanderte, Löb Strauss galt mit seinem Partner Jacob Davis als Erfinder der Blue Jeans. Diese verkaufte er über sein kalifornisches Textilgeschäft an Goldschürfer, um ihnen eine robuste Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen.

Der aus Bamberg stammende Löb Strauss nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und änderte seinen Namen in Levi Strauss.

Der Umsatz weltweit von Levi Strauss, für Jeans und andere Bekleidungswaren, hielt sich die letzten 10 Jahre auf fast auf gleichem Niveau.

In USD:

2008: 4,4 Mrd. 2012: 4,6 Mrd. 2016: 4,5 Mrd.
2009: 4,1 Mrd. 2013: 4,6 Mrd. 2017: 4,9 Mrd.
2010: 4,3 Mrd. 2014: 4,7 Mrd. 2018: 5,6 Mrd.
2011: 4,7 Mrd. 2015: 4,4 Mrd.

Der Umsatzanstieg 2018 ist vor allem darauf zu zurückzuführen, dass man bei Levis die Zeichen der Zeit erkannte und mehr in Werbung und Imagepflege investierte. Auch das Angebot wurde auf die Nachfrage am Markt angepasst. So bietet Levis jetzt auch bequemere Jeans an und erweiterte das Angebot.
Anfang 2018 beschloss man zukünftig auf die Fabrikarbeitern – welche die Hosen noch per Hand ausfransten oder durchlöcherten durch Lasertechnologie – zu ersetzten.

Dieser Plat, der (durch die Zahlen belegt) aufging, soll nun weiter fortgeführt werden und mit dem frischem Kapital(ca.500 Millionen Euro) aus dem heutigen „Börsenneustart“ ist sicher noch einiges zu erwarten.
Der Gründer würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, dass in seine Jeans extra Löcher produziert werden um sie besser zu verkaufen..


By Blake Burkhart – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44401478

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