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Zentralbank der Zentralbanken rät ihren Mitgliedern: Kryptowährungen nicht ignorieren, vielleicht sogar selbst welche schaffen

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), sozusagen die Zentralbank der Zentralbanken, hat zum Thema Kryptowährungen übers Wochenende eine Denkschrift veröffentlicht, die an die Zentralbanken gerichtet ist. Darin erwähnt man…

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FMW-Redaktion

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), sozusagen die Zentralbank der Zentralbanken, hat zum Thema Kryptowährungen übers Wochenende eine Denkschrift veröffentlicht, die an die Zentralbanken gerichtet ist. Darin erwähnt man das enorme Wachstum von Kryptowährungen, und bespricht die Möglichkeit, dass Zentralbanken selbst digitale Währungen als Konkurrenz zur den jetzigen Kryptowährungen schaffen.

Dabei ist es doch ziemlich offensichtlich, dass Menschen Kryptowährungen kreieren und handeln, weil sie eine “Währung” abseits der staatlich geschaffenen Geldmittel (FIAT-Währungen) haben wollen. Sie wünschen sich etwas außerhalb staatlicher Kontrolle. Und egal wie man eine Kryptowährung nennt und baut, die von einer Zentralbank begeben wird – sie wäre auch FIAT-Geld, sie wäre auch eine staatlich begebene, kontrollierte und regulierte Währung.

Das scheinen die Denker der BIS in ihrer Schrift nicht zu verstehen, weswegen eine Zentralbanken-Kryptowährung bei den jetzigen Bitcoin-Usern ein großer Flop werden könnte. Hier quasi die “Empfehlung” der BIS an die Zentralbanken im Wortlaut:

As it stands, cash is the only means by which the public can hold central bank money. If someone wishes to digitise that holding, he/she has to convert the central bank liability into a commercial bank liability by depositing the cash in a bank. A CBCC would allow consumers to hold central bank liabilities in digital form. But this would also be possible if the public were allowed to have central bank accounts, an idea that has been around for a long time. We argue that the main benefit that a consumer-facing retail CBCC would offer, over the provision of public access to (centralised) central bank accounts, is that the former would have the potential to provide the anonymity of cash. In particular, peer-to-peer transfers allow anonymity vis-à-vis any third party. If third-party anonymity is not of sufficient importance to the public, then many of the alleged benefits of retail CBCCs can be achieved by giving broad access to accounts at the central bank.

Whether or not a central bank should provide a digital alternative to cash is most pressing in countries, such as Sweden, where cash usage is rapidly declining. But all central banks may eventually have to decide whether issuing retail or wholesale CBCCs makes sense in their own context. In making this decision, central banks will have to consider not only consumer preferences for privacy and possible efficiency gains – in terms of payments, clearing and settlement – but also the risks it may entail for the financial system and the wider economy, as well as any implications for monetary policy (Bordo and Levin (2017)). Some of the risks are currently hard to assess. For instance, at present very little can be said about the cyber-resilience of CBCCs, something not touched upon in this short feature.

Man solle darüber nachdenken, ob es Sinn mache Zentralbank-Kryptowährungen einzuführen, beispielsweise in Schweden, wo die Bargeldnutzung bereits drastisch zurückgehe. Aber die Zentralbanken sollten auch die Risiken von Kryptowährungen für die Finanzstabilität nicht vergessen, so drückt sich die BIS aus. Natürlich wird nicht offen formuliert, dass Zentralbanken durch die jetzigen privat und anonym begebenen Kryptowährungen die Kontrolle über einen Teil der Zahlungsströme verlieren. Das dürfte sie wohl mit am meisten ärgern!

Die BIS spricht auch an, dass bisher die einzige Möglichkeit der Dititalisierung von Bargeld war, das Bargeld zur Bank zu bringen, und es dort in eine Forderung gegen die Bank umzutauschen (Kontoguthaben). Bei einer durch eine Zentralbank begebenen Kryptowährung wäre die Bank aus dem Spiel, und der Nutzer hätte eine digitale Forderung direkt gegen die Zentralbank. Von daher wäre die Kontrolle der Zentralbanken weiterhin voll gegeben über Zahlungsströme etc.

Wie auch immer. Die BIS meint jedenfalls, dass die Zentralbanken das Wachstum der Kryptowährungen nicht einfach so ignorieren könnten. Der Hauptgrund sei laut BIS das Risiko bei der Finanzstabilität, dass damit steige. Was könnte das Problem sein, wenn eine rein digitale auf Blockchain-Technologie basierende Kryptowährung existieren würde, geschaffen durch eine Notenbank wie die EZB? Bei einem Bank Run, also wenn einige oder viele Menschen das Vertrauen in die privaten  Geschäftsbanken verlieren, könnten schnell große Summen von Euros in diese Kryptowährung umgewandelt werden. Dann würde dieses Geld bei den Banken fehlen, und sie könnten nicht mehr arbeiten wie gewohnt. Zügig wäre eine staatliche Bankenrettung in großem Stil notwendig, weil zu viele Menschen ihr Geld in die Kryptowährung der Zentralbank umgetauscht haben.

Nein, dass Zenralbanken eine Kryptowährung bauen, das macht schon vom Grundprinzip her wenig Sinn. Denn der Krypto-Nerd will gerade mit Regierungen und Notenbanken nichts zu tun haben. Abseits der jetzigen User von Bitcoins könnten Zentralbank-Kryptowährungen vielleicht aber doch ein Erfolg sein bei normalen Bankkunden – denn wenn ihnen klar wird, dass sie ihre Hausbank damit komplett ausschalten können, und sie direkt eine Forderung gegen die Zentralbank haben, könnte das einen enormen Schub an gefühlter Sicherheit bringen!


Diese Grafik der BIS zeigt die Entwicklung von Bitcoins in den letzten Jahren.

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    Gerd

    18. September 2017 12:05 at 12:05

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China fällt als Konjunkturlokomotive aus, oder doch nicht?

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Shenzhen ist eine der großen schnell wachsenden Metropolen in China

Zum ersten Mal seit 30 Jahren gibt es in China keine Zielvorgabe für das Wirtschaftswachstum. Was wie eine Lappalie klingt, ist in Wahrheit jedoch das Fehlen von Handlungsanweisungen für die lokalen Politikgrößen. Denn für die waren die aus Peking kommenden Wachstumsprojektionen Handlungsanweisungen. Viele Fehlentwicklungen in China lassen sich relativ leicht erklären, wenn man Chinas Wachstumsannahmen nicht als bloße Annahmen versteht, sondern als Zielvorgaben. Wenn Peking sagt, die Wirtschaft werde 2019 um 6% wachsen, dann wächst sie auch um 6%. In kapitalistischen Wirtschaftssystemen wäre es nicht möglich, Wachstum treffsicher staatlich gelenkt zu erzielen.

In China jedoch, wo die kommunistische Partei alle Zügel in der Hand hält, können lokale Politiker in Zusammenarbeit mit der Zentralbank und Landesführung diese Ziele auch umsetzen. Dazu senkt die Zentralbank je nach Erfordernis die Zinsen und Mindestreserveanfordungen für Banken, auf dass diese mehr Kredit geben können. Willige Kreditnehmer sind auch schnell gefunden. Notfalls stampfen die Provinzpolitiker eigene Unternehmen aus dem Boden, die dann zwar defizitär arbeiten und am Bedarf vorbei produzieren, aber die aus Peking kommenden Wachstumsziele erfüllen helfen. Und während im Westen spätestens bei der Pleite des Unternehmens ein negativer Beitrag zum Wirtschaftswachstum verbucht werden müssten, wird in China die Pleite dieser nutzlosen Zombie-Unternehmen einfach auf Kredit bis zum Gehtnichtmehr hinausgezögert.

Chinas Wachstumsziele erzeugen Zombie-Unternehmen und Überproduktion

Die Folge sind immer wieder auftauchende massive Überproduktionen, die dann zu erheblichen Preisrückgängen auf dem Weltmarkt führen. Bekannteste Beispiele sind Stahl und Photovoltaikzellen. Das sind zwei Produktgruppen, für die aufgrund chinesischen Preisdumpings Strafzölle in Europa eingeführt wurden. Zwar zu spät, aber immerhin erkannte man in Europa, dass man gegen einen unfair spielenden Konkurrenten keine Chance hat. Die Planerfüllung in China erklärt auch die sich auftürmenden Kreditberge und immer wieder einmal von der Regierung vorgenommene Kahlschläge in ganzen Branchen, wenn das Zombie-Unternehmertum zu stark um sich griff. So schloss die Regierung ab 2016 so viele Unternehmen aus der Stahlindustrie, dass dadurch 500.000 Arbeitsplätze verloren gingen. Doch es waren überflüssige Arbeitsplätze. Die Arbeiter produzierten auf Kredit Stahl, für das keine Nachfrage bestand.

Kein offizielles Wachstumsziel für 2020, inoffiziell sind es 5,4%

Doch in diesem Jahr ist alles anders. Die Parteiführung gab zum ersten Mal seit 30 Jahren KEIN Wachstumsziel aus. Damit fehlt den Politikern aber auch die praktisch ihr ganzes Leben lang existierende Richtschnur, an der sie ihre Politik ausrichten. Wie das Experiment ausgehen wird, ist offen. Wäre nicht Corona-Zeit, dann könnten wir jetzt erstmals seit 30 Jahren erfahren, wie sich die Wirtschaft ungelenkt entwickeln würde. Zwar gäbe es noch immer staatlich gepäppelte Konzerne, doch mangels Wachstumsziel dürften die vermutlich erstmals nachfragegerecht produzieren.

Denkbar ist aber auch, dass Lokalpolitiker versuchen werden, ihre Macht auszubauen, indem sie die Unternehmen in ihrem Wirkungskreis nun ganz besonders anstacheln, auf Wachstum zu setzen. Die in der Krise weiter gesenkten Zinsen und Reserveanforderungen der Zentralbank begünstigen schließlich kreditfinanziert aufgeblähte Unternehmen. In diesem Jahr wollen die Zentral- und Provinzregierungen neue Anleihen im Umfang von 1,2 Billionen US-Dollar emittieren. Das ist doppelt so viel wie 2019 und entspricht etwa 8% des Bruttoinlandsprodukts. Die Zentralregierung selbst scheint mit 5,4% Wirtschaftswachstum zu rechnen, was aus den Budgetplanungen der Regierung errechnet werden kann. Das ist nur ein Zehntel weniger als 2019 und im Jahr der Coronakrise auf jeden Fall nur zu erreichen, wenn in großem Maße auf am Bedarf vorbei produzierte Güter gesetzt wird.

Chinas Regierung könnte Importe (aus Deutschland) reduzieren

Ob das auch Deutschland als Exportnation hilft, deren drittwichtigster Kunde China ist, bleibt abzuwarten. Deutschlands Exporte sind Chinas Importe – und Importe wirken bei der Berechnung Wachstums des Bruttoinlandsprodukts wachstumsmindernd. In einem Jahr, in dem es aufgrund der Coronakrise ohnehin extrem schwierig sein wird, Wachstum zu erzeugen, dürfte versucht werden, ohne größere Importe aus Deutschland auszukommen. Dass die Regierung ohne weiteres auch die Importe lenken kann, bewies sie erst vor einigen Tagen. Staatsunternehmen wurden angewiesen, keine Sojabohnen und Schweinefleisch mehr aus den USA zu importieren. In dem Fall ging es aber eher um ein politisches Statement in Richtung USA.

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Aktuell: EZB PK mit Christine Lagarde – wichtigste Stichpunkte

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Die EZB PK zur Erläuterung der aktuellen Verkündungen der Notenbank-Entscheidung von 13:45 Uhr hat begonnen. Erst wird Christine Lagarde die Entscheidung vorlesen, danach Fragen der Journalisten beantworten. Hier die wichtigsten Punkte in Kurzform.

15:36 Uhr: PK beendet.

15:24 Uhr: Der Kapitalschlüssel bei den Anleihekäufen sei eine “Benchmark”, man werde weiterhin flexibel kaufen (also weiter “zufällig” zu viele deutsche Anleihen?).

15:18 Uhr: Gefahr der Deflation? Das habe man im Blick, PEPP wirke dagegen. Nochmal Frage zu Karlsruhe: Die EZB unterstehe der Rechtssprechnung des EuGH. Dort habe man in 2018 die Anleihekäufe der EZB als Teil ihres Mandates bestätigt. Das Urteil aus Karlsruhe richte sich an die Bundesregierung und den Bundestag.

15:08 Uhr: Warum nur Aufstockung des PEPP um 600 Milliarden Euro, und nicht mehr? Es gab Debatten im EZB-Rat über die Größe der Aufstockung. 600 Milliarden sei die Größe die es erlaube im Großen und Ganzen (unsere Formulierung) zur Größenordnung der Inflation von vor der Coronakrise zurückzukehren. Weitere Zinssenkungen? PEPP sei nur ein Tool der EZB.

14:59 Uhr: PEPP (das Notfall-Anleihekaufprogramm in der Coronakrise) sei schon sehr erfolgreich, so Lagarde. Warum die Aufstockung des PEPP um 600 Milliarden Euro? Die Preisstabilität sei durch die Coronakrise beeinträchtigt worden. Und die Finanzkonditionen seien jetzt viel lockerer. Warum der Horizont des PEPP bis 2021 ausgedehnt wurde? Weil die Inflation bis dahin hoffentlich wieder anspringen werde.

14:53 Uhr: Aufnahme von Junk Bonds wurden nicht diskutiert, Situation wird beobachtet. Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts: Lagarde weist darauf hin, dass die EZB dem EuGH untersteht, und dass die EZB innerhalb ihres Mandates agiere. Sie sei zuversichtlich, dass eine gute Lösung gefunden werde, welche die Unabhängigkeit der EZB nicht beeinflusst, und auch nicht das EU-Recht oder die Urteile des EuGH. Die EZB überprüfe regelmäßig die Wirkungen, Vor- und Nachteile ihrer Politik.

14:48 Uhr: Jetzt beginnen die Fragen der online zugeschalteten Journalisten.

14:47 Uhr: 2020-Inflation soll bei 0,3 Prozent liegen (noch im März bei 1,1 Prozent prognostiziert). 2021 soll sie bei 0,8 Prozent landen (bisher 1,4), in 2020 bei 1,3 Prozent (bisher 1,6).

14:44 Uhr: EZB entschlossen das erforderliche Maß an Anreizen zu gewährleisten. Man werde alles in seinem Mandat Mögliche tun.

14:35 Uhr: Christine Lagarde hat mit ihrer Rede begonnen. Bespricht die aktuelle Lage. Wiederholt die Verkündung von 600 Milliarden zusätzlichen Anleihenkäufen von 13:45 Uhr. Der Zeitraum, in dem unter dem PEPP Anleihen gekauft werden können, wird verlängert bis Juni 2021. Zurückgezahlte Anleihen unter dem PEPP werden bis Ende 2022 reinvestiert.

EZB-Chefin Christine Lagarde
Foto: World Economic Forum CC BY-SA 2.0

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht – 600 zusätzliche Milliarden!

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Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00%. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50%. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25%.

Entscheidend: Das aktuelle Notfall-Kaufprogramm für Anleihen (PEPP) wird um 600 Milliarden Euro erweitert auf 1,35 Billionen Euro! Der Zeitraum, in dem unter dem PEPP Anleihen gekauft werden können, wird verlängert bis Juni 2021. Zurückgezahlte Anleihen unter dem PEPP werden bis Ende 2022 reinvestiert.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(1) The envelope for the pandemic emergency purchase programme (PEPP) will be increased by €600 billion to a total of €1,350 billion. In response to the pandemic-related downward revision to inflation over the projection horizon, the PEPP expansion will further ease the general monetary policy stance, supporting funding conditions in the real economy, especially for businesses and households. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy.

(2) The horizon for net purchases under the PEPP will be extended to at least the end of June 2021. In any case, the Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until it judges that the coronavirus crisis phase is over.

(3) The maturing principal payments from securities purchased under the PEPP will be reinvested until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary stance.

(4) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates.

(5) Reinvestments of the principal payments from maturing securities purchased under the APP will continue, in full, for an extended period of time past the date when the Governing Council starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(6) The interest rate on the main refinancing operations and the interest rates on the marginal lending facility and the deposit facility will remain unchanged at 0.00%, 0.25% and -0.50% respectively. The Governing Council expects the key ECB interest rates to remain at their present or lower levels until it has seen the inflation outlook robustly converge to a level sufficiently close to, but below, 2% within its projection horizon, and such convergence has been consistently reflected in underlying inflation dynamics.

The Governing Council continues to stand ready to adjust all of its instruments, as appropriate, to ensure that inflation moves towards its aim in a sustained manner, in line with its commitment to symmetry.

EZB Tower
Der EZB-Tower in Frankfurt. Foto: Epizentrum CC BY-SA 3.0

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