Die Kapitalmarkt-Zinsen steigen immer weiter: das ist die Botschaft der Bonds, dass der Iran-Konflikt ungelöst ist – und dafür ein Preis zu Zahlen ist! So steigt der Ölpreis nach dem eher enttäuschenden Treffen Trump-Xi Jinping deutlich an, zusammen mit den Kapitalmarkt-Zinsen. Der Abverkauf startete in Asien beim Highflyer Kospi in Südkorea, dann stiegen global die Kapitalmarkt-Zinsen wegen der politischen Turbulenzen in Großbritannien. Die Bond-Märkte reagieren auf die steigende Inflation und fordern dafür einen angemessenen Ausgleich (ergo: höhere Zinsen). Die 10-jährige US-Anleiherendite steigt auf 4,59% – damit werden Anleihen eine immer größere Alternative zu den Aktienmärkten..
Hinweise aus Video:
1. Der Kampf um Rohstoffe
https://www.renditemanufaktur.net/LM/Kritische-Mineralien/willkommen-fmy
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2. KI-Hyperscaler: Capex-Karussell – betriebswirtschaftliches Perpetuum mobile
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Die Renditen bei den US-Staatsanleihen kann man ja auch als Risikoprämie für die Geldgeber ansehen, und die Vergabe von Krediten wird ja zur Zeit im Zusammenhang mit der Straße von Hormus immer riskanter. Zumindest in der Amtszeit von Premierminister Shinzo Abe fiel mir auf, daß Japan entsprechende Beziehungen zum Iran pflegt. Gut möglich also, daß Tokio die Iran-Politik des 47. US-Präsidenten Donald John Trump entsprechend im Blick hat, und eventuell mit dem Verkauf von US-Staatsanleihen reagiert, analog zum OPEC+-Mitgliedsland Königreich Saudi-Arabien, welches in Sachen Iran-Politik von Präsident Trump nicht mit allem einverstanden ist. Die CIA und der britische Secret Service wollten sich schon vor langer Zeit an den iranischen Ölvorkommen zu schaffen machen, weswegen die USA und Großbritannien ihren aktuellen Konflikt mit dem Iran zu verantworten haben. Sir Donald verübelt Teheran in diesem Zusammenhang bis heute die Gründung der Islamische Republik Iran.
Im Gegensatz zu Bundeskanzler Friedrich Merz finde ich die Iran-Politik von Bundesminister der Finanzen Lars Klingbeil gar nicht mal so schlecht. Die G7-Finanzminister erörtern aktuell die weltwirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts/Quelle: ZDF-Fernsehtext.
Der Ölpreis steigt/Quelle: n-tv-Fernsehtext.
In Sachen Energiekosten kommt Schall, Rauch und heiße Luft von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche. Die Stromsteuer müsse runter, „sobald dafür Spielräume im Haushalt vorhanden seien“/Quelle: ZDf-Fernsehtext. Der Koalitionsvertrag der Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition spricht sich für eine Senkung der Stromsteuer aus.