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So macht die US-Zinswende Kryptowährungen und Meme-Aktien kaputt

Die Zinswende macht Kryptowährungen und Meme-Aktien kaputt. Während die Anleiherenditen deutlich steigen, fallen diese Assetklassen kräftig.

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Die US-Zinswende macht Meme-Aktien und Kryptowährungen kaputt. Die US-Notenbank Fed hat letzte Woche die Zinswende offiziell gestartet mit einem großen Zinsschritt von 50 Basispunkten, also 0,50 Prozent Anhebung. Der Markt zeigt schon seit Monaten stärkere Bewegungen. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen hat sich seit November nämlich so gut wie verdoppelt von 1,60 Prozenta auf aktuell 3,11 Prozent. Höhere Renditen machen Zinsanlagen wieder attraktiver. Anleger können sich von Kryptowährugen abwenden. Und die Meme-Aktien, hinter denen oftmals wacklige Geschäftsmodelle mit hohem Fremdfinanzierungsanteil stecken, leiden unter stark steigenden Kreditzinsen. Der folgende TradingView Chart zeigt seit November, wie die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen um 92 Prozent gestiegen ist, während die Meme-Aktien aus den USA deutlich gefallen sind. Bed Bath & Beyond, AMC, Gamestop und Blackberry haben seit November 2021 alle mehr als 48 Prozent verloren. Die negative Korrelation ist eindeutig zu erkennen.

Zinswende zeigt steigende Anleiherenditen und fallende Meme-Aktien

Im folgenden Chart vergleichen wir ebenfalls seit November 2021 die deutlich steigende US-Anleiherendite gegen die beiden größten Kryptowährungen Bitcoin und Ether, die seit November beide 48 Prozent verloren haben. Wie bei den Meme-Aktien, so ist auch hier die negative Korrelation zu den steigenden US-Zinsen gut erkennbar. Holger Zschaepitz kommentiert es so: „Es sieht so aus, als würde der Bitcoin die restriktivere Politik der Fed mit weniger Liquidität nicht wirklich mögen. Die Kryptowährung hat mehr als 50 Prozent vom Höchststand verloren. Unterhalb eines Preisniveaus von 30.000 Dollar wird es kritisch.“ Sorgt also die insgesamt sinkende Liquidität am Kapitalmarkt für weniger Anlagen in Kryptowährungen?

US-Anleiherendite im Vergleich zu den Kryptowährungen Bitcoin und Ether



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4 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Wenn die FED die Zinsen,gleich nach Abschluss der Finanzkrise, also noch im Jahre 2011, die Zinsen wieder angehoben hätte, wären die Märkte nachher nicht so stark gestiegen und es gäbe heute weniger zu korrigieren.

    Ich darf daran erinnern,das die FED ,schon 2004, also nur ein Jahr nach Abschluss der Dot Com Blase, die Zinsen wieder angehoben hat.

    Jetzt hat sie mehr oder weniger 13 Jahre gewartet und beginnt erst mit der Inflation von fast 9 Prozent,tätig zu werden.
    Jetzt läuft sie den Märkten und der Inflation hinterher.
    Marc Faber im September 2012: „Das ist ein Experiment mit ungewissem Ausgang. „.

  2. Ein riesiger Schritt war das nein ein Monsterschritt die 0.5% einfach der absolute helle Wahnsinn was unsere Währungshüter da für die Währungstabilität in die Waagschale geworfen haben, mich hats fast ins all gespickt….bei einer Inflation von 8% sind die Realrediten nun 0.5% weniger NEGATIV….

    Das macht Krypots gar nicht kaputt, das schüttelt die Deppen raus, die die meinen die Fed werde tatsächlich Zinsen substantiell das heisst über die neutrale Rate, wenn den dunklen Kerzen auf der Torte klar wird das dies sowieso nicht passieren wird, dann Flüchten sie dann, einige brauchen halt etwas länger….Sie kaufen den Hype bei 67000 und verkaufen den Einsturz….sozusagen wahre Profis, auf solche Leute kann nicht nur Krypot verzichten, auf solche Deppen kann die Welt verzichten, ach was bin ich froh haben wie ein paar Tausend von dennen mit den Coronamassnahmen gerettet

  3. 1. Man lege 50 Charts übereinander
    2. Man picke sich 5 Charts die negativ laufen, und 1 Chart der gut läuft heraus
    3. Man lege die Charts übereinander
    und b e w e i s e irgendwas.

    Nö, ernsthaft. Bitcoin ist weniger wert als AMC, GMC etc.
    Jede Wette, in 10 Jahren tausche ich ein AMC Aktie (dann 0,50 $) in 750 Bitcoins!

  4. Hört doch bitte auf FMW beim Thema Crypto ständig alles in einen Topf zu werfen.
    Meme-Aktien und „Cryptos“ gerne in einen Topf werfen. Aber ohne Bitcoin.
    Bitcoin = Globale Absicherung durch Energie. Restliche „Cryptos“ = Aktien von Tech-Unternehmen.
    Warum wohl etablieren immer mehr Staaten Bitcoin als legal Tender, andere Cryptos aber nicht… Sogar Volksbanken hierzulande tun das aktuell schon.
    Few.
    Bitcoin ist volatil, na und? Das sind Aktien auch. Aktuell wurden mal wieder die schwachen Hände rausgeschüttelt, was bei Bitcoin sehr häufig notwendig ist…

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