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„Zölle sind Trumps Religion“! Marktgeflüster (Video)

Warum die heute neu entflammten Hoffnungen auf ein baldigen Deal USA-China bestenfalls auf sehr dünnem Eis gebaut sind..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

„Sein Glaube an Zölle ist wie eine Religion“ („his belief in tariffs is „like theology“) – so ein hochrangiges Mitglied der Trump-Administration gegenüber dem Washingtoner Insider-Magazin „Axios“ über Donald Trump. Nicht nur deshalb sind die heute neu entflammten Hoffnungen auf ein baldigen Deal, den der US-Präsident angesichst des Abverkaufs der US-Indizes gestern wieder ins Spiel gebracht hatte, bestenfalls auf sehr dünnem Eis gebaut. Die Aktienmärkte heute mit einer Erholung – nicht sehr erstaunlich angesichts der kurzfristig überverkauften Marktlage. Aber ein Deal zwischen den USA und China ist in ganz weite Ferne gerückt, der Handelskrieg beginnt seine Wirkung in der Realwirtschaft zu hinterlassen – vor allem bei Trumps Stammwählern, den US-Farmern..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Marko

    14. Mai 2019 22:32 at 22:32

    Das hier, die Schweden,den SEK… richtig so, finde ich einfach toll !!!

    „Es kommt nicht häufig vor, dass sich schwedische Politiker und Unternehmer über die Politik der schwedischen Zentralbank äußern. Doch seit Kurzem ist dieses Tabu gebrochen. Der Grund: Die schwedische Krone, noch vor einiger Zeit als „sicherer Hafen“ unter den Währungen gefeiert, verliert massiv an Wert…

    „Die Unternehmen glauben möglicherweise, dass sie stärker sind, als es tatsächlich der Fall ist“, so Jacob Wallenberg – das Oberhaupt der einflussreichen Familie Wallenberg fürchtet, dass sich die Firmen auf ihren Lorbeeren ausruhen.

    Ja und „Kronen-Staaten“ , besonders ein gewisser einer, überschätzen sich maßlos ?

    „Der schwache Kurs der Krone habe die Schweden gemessen an der internationalen Kaufkraft „um rund 20 Prozent ärmer gemacht“, erklärte Gardell. Tatsächlich hat die schwedische Krone in den vergangenen sieben Jahren etwa 30 Prozent gegenüber dem Euro an Wert verloren. Gegenüber dem Dollar liegt der Wertverlust sogar bei rund 50 Prozent.“

    „Zentralbankchef Ingves musste Anfang Mai vor dem schwedischen Parlament Rede und Antwort stehen. Er verteidigte den negativen Leitzins, der derzeit bei minus 0,25 Prozent liegt. „Wir haben ein Inflationsziel, kein Wechselkursziel“, erklärte er knapp. Tatsächlich verfolgt die älteste Zentralbank der Welt ein Inflationsziel von rund zwei Prozent.“

    Na, ja jetzt mal ohne Häme, der SEK hat überhaupt keine Chance, ohne diesen supertollen, allerschönsten Brexit und besonders, ohne die EZB da überhaupt noch irgendwas zu erhöhen, na ja die Schweizer, bei denen sieht es noch schlimmer aus… Die einzig schlauen sind die Dänen…

    Wer den EUR nicht will, muss fühlen… ;)

  2. Avatar

    Shortie

    14. Mai 2019 23:49 at 23:49

    @Marko, neuestens Währungsspezialist, ( hast ja Zeit im Moment, da Permabullen Pause haben) ja die Schweden u.die Schweizer haben vielleicht ein Problem mit den starken Währungen, aber immerhin können sie ihre Währungen selber beeinflussen, was in der EU mit dem Einheitsbrei nicht möglich ist.Italien lässt grüssen.

  3. Avatar

    USLA

    15. Mai 2019 07:27 at 07:27

    Hypothese zu der Strategie der USA (der US Präsident wird hier Vernachlässigt da er in der Strategie nur eine untergeordnete Rolle spielt).
    Die USA werden über kurz oder lang einen internationalen Handelskrieg anfangen bzw. fortsetzen vor allem auch mit der EU. Warum? Weil wenn die EU Mitgliedsstaaten sich wirklich einigen könnten und mittel- oder langfristig zu den Vereinigten Staaten von Europa zusammenwachsen würde, könnte Sie die USA als Wirtschaftsmacht Nr. 1 ablösen und wären vielleicht auch in der Lage militärisch Nr.1 zu werden.

    Der Zeitpunkt für die USA ist günstig, denn die EU ist teilweise so zerstritten wie niemals zuvor. Ein grosser Börsenchrash würde mittel und langfristig die EU in besonders hart treffen. Und wenn die Aktienkurse und Wirtschaft in der EU so richtig im Keller sind, werden die nationalen Interessen der einzelnen EU Staaten immer stärker, was vielleicht den Zerfall des EUROS und der EU zur Folge hätte.
    Die Leitwährung der Weltwirtschaft ist der US Dollar und selbst wenn die Aktienkurse um 50% einbrechen werden, wird USA aus der Krise schneller und Stärker hervorgehen da Sie fast unendlich Dollar drucken können und die Marktkapitalisierung des US Aktienmarkts sehr hoch ist umso höher man kapitalisiert ist umso länger bleibt man im Spiel. (Wenn die US Märkte geschlossen sind, bewegen sich die restlichen Aktienmärkte kaum, das sagt fast alles). Und wenn man von einem Crash ausgeht kann man immer noch einen Hedge eingehen denn die Amis sind ja nicht dumm. US Firmen und Banken könnten dann zu einem Schnäppchenpreis europäischen Banken und Firmen übernehmen. Und wenn die EU auseinander bricht dann gut, denn mit einzelnen EU Staaten lässt es sich leichter verhandeln was den Einfluss der USA in Europa erheblich erhöhen würde. Dann hätte sich der Börsenchrash (die Investition) für die USA mehr als gelohnt. Ist alles etwas Simple dargestellt aber ich denke es trifft den Kern, denn auf umfangreiche wirtschaftliche Zusammenhänge Einzugehen würdehier den Rahmen sprengen.
    Nach meiner Auffassung kann die EU nur dann den USA die Stirn bieten, wenn Europa sich grundlegend von den souveränen Ansichten der einzelnen Nationalstaaten trennt und dass die Vereinigten Staaten von Europa vorantreibt, es braucht eine Europäische Regierung, eine Europäische Armee, etc. Ein Europa nach dem Vorbild der Schweiz bzw. der USA.
    Denn historisch und im weiteren Sinne betrachtet sind die USA ja mehr oder weniger aus europäischen Einwanderern hervorgegangen und somit vielleicht ein Vereinigtes Europa auf dem amerikanischen Nordkontinent.
    Das ist nur eine Hypothese ob es so kommt wird sich zeigen.

  4. Avatar

    Shong09

    15. Mai 2019 12:42 at 12:42

    Ein Europa der Nationalstaaten wäre sehr viel effektiver, besonders wenn des auch noch demokratisch legitimiert wäre und für die Völker/Menschen arbeiten würde. Dann noch das Subsidiaritätsprinzip anwenden, und wir könnten in Europa in Frieden und ungemeinen Wohlstand leben.
    Militärisch brauchen wir auch keinesfalls eine Supermacht werden, würde vollkommen reichen wenn einsatzfähiges Personal und Material vorhanden wäre, die Grenzen geschützt und das Innere gesichert wird und die ausländischen Militärbasen am besten noch auflösen. Dann in Frieden mit den anderen Leben, und Handel treiben. Falls Iwo Militär im Ausland nötig werden sollte, dann ist dies sowieso nur in kleiner Anzahl nötig, ausser irgendjemand möchte mal wieder irgendwo (z.B. Iran?, vlt mit den Grünen, SPD, CDU, CSU?) einmarschieren

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