Was zunächst eher merkwürdig klingt, öffnet in Wahrheit die Büchse der Pandora: Trump will Filme mit 100% bezollen, wenn sie nicht in den USA gedreht worden sind. Das bedeutet faktisch, dass die Zölle sich nicht mehr nur auf Güter beschränken, sondern nun auch Dienstleistungen betreffen können. Das ist in der Praxis nicht so einfach umzusetzen wie bei Gütern, aber eben doch (zumindest indirekt) möglich. Heute die Wall Street – im Gegensatz zum Dax – schwächer unter bisher eher dünnem Volumen. Auffallend aber besonders die starken Bewegungen einiger Währungen gegen den Dollar: so der Rubel vor dem Besuch Xi Jinpings in Moskau. Vor allem aber der taiwanesische Dollar, der gegenüber dem US-Dollar in den letzten beiden Tagen massiv aufgewertet hat. Ist das ein Kotau Taiwans vor Trump? Oder flüchten taiwanesische Investoren aus dem Dollar?
Hinweise aus Video:
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Gerade auch gegen Ende der Bärenmarktrallye zu ist klares Denken mehr denn je angesagt: Man darf die „Verzollung“ von außerhalb der USA produzierten Filmen deshalb gerade NICHT in einer Ambivalenz stehen lassen: Es ist auf die Unmöglichkeit einer fiskalistischen Umsetzung durch die Zollbehörden dezidiert hinzuweisen. Die Frage ist, was nach dem Zoll-Infarkt (und induzierten Wirtschaftsinfarkt) kommen wird, eventuell eine Art V.A.T.-System?
Naja- die Landungsschiffe wird China nicht für taube Nüsse gebaut haben.
Und wenn China nun sowieso beim Handel in die Knie gezwungen werden soll, dann wäre jetzt doch der optimale Zeitpunkt Taiwan wieder heim ins Reich zu holen.
https://www.stern.de/digital/technik/china-baut-landungsschiffe-mit-ausfahrbarer-120-meter-bruecke-35376458.html
Da muss man eben mit seinem Verbündeten und größten Rohstoffhändler der Welt, mal unter 4 Augen reden.
Und die Taiwanesen werden sich natürlich auch Gedanken machen, ob dann der Dollar die richtige Währung für sie ist.
Es wir spannend,
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut