Folgen Sie uns

Kryptowährungen

Handeln in der Welt der Kryptowährungen

 

Bitcoin, Ethereum, NEM, Kryptowährungen – dies sind Begriffe die man in letzter Zeit immer öfter hört und liest.

Doch was steckt dahinter?

Eine noch wichtigere Frage – kann der Preis von Bitcoin & Co. noch weiter steigen?

Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel. Dank der Kryptographie die angewendet wird, wird ein dezentrales und sicheres Zahlungssystem kreiert. Die bekannteste und älteste Kryptowährung ist Bitcoin. Seitdem Bitcoin aber weltweit bekannt geworden ist, wurden mehrere hundert Kryptowährungen geschaffen. Viele von denen werden demnächst wieder in Vergessenheit geraten. Einige von ihnen haben jedoch viel Potenzial – für Investoren und Spekulanten zugleich.

Die aktuellste Analyse zum Thema Kryptowährungen

Warum der Goldpreis zusammen mit Aktien und Bitcoin fällt – der Überblick


Beispielbild für Gold Barren

Der Goldpreis ist jüngst gemeinsam mit den Aktienmärkten in den Keller gerauscht. Dabei sah es lange Zeit gar nicht mal so schlecht aus. Im folgenden Chart haben wir den Goldpreis in rot-grün übereinander gelegt mit dem Dow 30 auf CFD-Basis. Man kann den Aktiencrash beginnend ab dem 21. Februar gut erkennen. Zeitweise konnte der Goldpreis während des Crash seitwärts laufen, und zeitweise ist er sogar auf über 1.700 Dollar angestiegen von 1.575 Dollar Mitte Februar. Also, Gold konnte gut dagegen halten, während die Aktien richtig übel gecrasht sind. Aber vor allem zuletzt konnte der Goldpreis dann nicht mehr stand halten.

Risk Off funktioniert derzeit nicht, Goldpreis fällt mit nach unten

Trotz Absturz steht Gold immer noch gut da. Wo der Dow in den letzten Tagen 24 Prozent verloren hat, da hat der Goldpreis im selben Zeitraum nur 1,5 Prozent verloren. Man kann also immer noch von einer Stabilität im Gold sprechen, obwohl der Preissturz vor allem gestern kurzfristig deutlich ausfiel, mit einem Rückfall von 1.635 auf 1.560 Dollar. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.583 Dollar, und zeigt sich zusammen mit den Aktienkursen über Nacht kurzfristig ganz leicht erholt, nachdem die Federal Reserve gestern eine Abend eine Mega-Cash-Injektion in den Repo-Markt bekannt gab.

Wie Markus Fugmann (hier sein Marktkommentar von heute früh) es in einem Wort ausdrückt: Es geht um Deleveraging! Es ist also eine Enthebelung der Märkte. Viel wurde auf Kredit gezockt, und solche Marktmodelle sind die letzten Tage wohl oft brutal kollabiert. Die Trader, vor allem Institutionelle, brauchen jetzt vor allem Cash. Das ist in Kurzform ausgedrückt der Grund, warum der Goldpreis derzeit nicht seine Funktion als sicherer Fluchthafen ausüben kann, und zusammen mit den Aktienmärkten gefallen ist, anstatt zu steigen. Vor allem am Terminmarkt gab es seit geraumer Zeit hohe Long-Positionen, von denen wohl jüngst viele Kontrakte glattgestellt wurden, um an Cash zu kommen. Aber wir möchten daran erinnern. Das Gesamtbild spricht weiterhin für Gold. Die Zinsen sinken weltweit weiter in den Keller, was Gold grundsätzlich attraktiver macht. Hier zur aktuellen Gesamtmarktlage von heute früh der Kommentar von Milan Cutkovic von Axitrader im Wortlaut:

Ein weiteres Mal heißt es am Tag danach Wunden lecken und einen klaren Kopf bekommen. Übersetzt in die Kursentwicklung dürfte es sich daher heute Morgen eher um eine technische Gegenbewegung nach den massiven Verlusten als um eine nachhaltige Erholungsrally handeln. Den DAX sehen wir aktuell rund 250 Punkte im Plus bei 9.410 Zählern. Die Spekulanten, die auf fallende Kursverluste gesetzt haben, wollen vor dem Wochenende noch ihre Gewinne verbuchen. Ein Ende des Abwärtstrends ist jedoch weiterhin nicht in Sicht, auch weil sich die Gesundheitskrise kurzfristig wahrscheinlich weiter verstärken dürfte, vor allem in den USA. Die Investoren in Europa sind außerdem von der Europäischen Zentralbank enttäuscht. Anders als in den Vereinigten Staaten entschied sich die neue Präsidentin Christine Lagarde gegen Zinssenkungen und signalisierte damit, dass es nun an den Regierungen in Europa sei, der aktuellen Krise mit Hilfe der Fiskalpolitik zu begegnen.

Also, ist heute (zumindest nach aktuellem Stand) ein Tag des Durchschnaufens angesagt nach dem gigantischen Absturz in den bisherigen vier Tagen dieser Woche? Das könnte auch eine kleine Erholung für den Goldpreis bedeuten. Bitcoin gilt natürlich nicht als Sicherer Hafen in Crash-Zeiten. Aber eigentlich hat sich in den letzten Jahren eine riesige Gemeinde von Tech-Freaks und Tradern zusammengetan (so wollen wir es mal salopp formulieren), um den Bitcoin und andere Kryptowährungen als eine Alternative zu bisherigen Assetklassen zu definieren. Eigentlich hätte von der Logik her auch eine Flucht von Aktien hin zum Bitcoin einsetzen können oder sollen? Aber nein, auch der Bitcoin ist gerade gestern übel in den Keller gerauscht. Auch hier haben Anleger wohl Kasse gemacht, um in diesen Crash-Zeiten Cash vorhalten zu können. Bitcoin fiel alleine gestern von 7.400 auf 4.300 Dollar (hier im Chartverlauf). Auch wenn sich der Kurs aktuell auf 5.509 Dollar erholt hat, so zeigt der gestrige Tag doch, wie anfällig die Kryptos sind!

Goldpreis vs Dow 30 seit Anfang Februar

Schweizer Franken und Staatsanleihen als Fluchthäfen

Der Goldpreis fiel zuletzt also. Gold als Sicherer Hafen konnte kurzfristig nicht funktionieren. Aber der Schweizer Franken als Fluchtwährung und Staatsanleihen haben in dem Sinne funktioniert. Die Anleger nutzen sie als vermeintlichen Hort der Sicherheit. Mit heute früh 1,0538 notierte der Euro gegen den Schweizer Franken so tief wie seit 2015 nicht mehr! Im Chart sehen wir EURCHF seit Oktober 2019. Der Franken wertet immer weiter auf. Seit 21. Februar, wo der Crash bei den Aktien begann, strömten die Anleger unter anderem auch in die deutschen Staatsanleihen. Die wichtigste Laufzeit mit zehn Jahren hatte dementsprechend am 21. Februar noch eine Rendite von -0,44 Prozent, und erreichte Anfang dieser Woche mit -0,90 Prozent ihr Allzeittief (Kaufdruck sorgt für steigende Kurse und damit folgerichtig für eine fallende Rendite). Aktuell zeigt sie sich etwas erholt auf -0,63 Prozent.

Euro vs Schweizer Franken seit Oktober


[collapse]


Hier finden Sie alle Analysen und Artikel zum Thema Kryptowährungen.

Welche sind die wichtigsten Kryptowährungen?

  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Ethereum
  • Ripple
  • Litecoin

Was macht die Kryptowährungen für Nutzer attraktiv?

  • Transaktionen sind anonym
  • Dezentrales System – nicht unter Kontrolle einer Zentralbank oder einer Regierung
  • Keine Verbindung zu den Zinssätzen oder ökonomischen Situation eines Landes
  • Kann für Zahlungen, Investitionen und Spekulation genutzt werden

Kryptowährungen tragen aufgrund der Preisschwankungen ein hohes Risiko. Jedoch ist dies ein Bereich mit konstanten Innovationen, und das Potenzial ist riesig. Kryptowährungen werden nicht durch eine Zentralbank oder Regierung manipuliert, und die Technologie dahinter wird schon in verschiedenen Feldern benutzt – von Finanztransaktionen zu Datenbearbeitung und sogar Medizin.

 

 

Wie können Sie einsteigen?

Sie könnten die Kryptowährungen an einer der Krypto-Börsen kaufen. Diese sind jedoch instabil, und verlangen hohe Gebühren. Beispiel: Mt. Gox war einer der größten Krypto-Börsen in der Welt, ging 2014 aber abrupt bankrott. Viele Bitcoin-Investoren verloren ihren gesamten Gewinn sowie auch Ihr Anfangskapital.

Ein viel sicherer Weg um mit Kryptos zu handeln oder in Kryptos zu investieren ist, einen anerkannten CFD-Broker zu wählen. Was sind CFDs? Sogenannte Contracts for Difference. Dies ist ein Finanzinstrument welches Ihnen ermöglicht auf die zukünftige Preisbewegung des Basiswertes zu spekulieren. CFDs ermöglichen Ihnen mit Bitcoins zu profitieren ohne dass Sie diese wirklich besitzen. Damit verringern Sie das Gegenparteirisiko deutlich und können sich auf Ihr Trading konzentrieren.

 

Eine Zusammenfassung der Vorteile von Krypto-CFDs:

  • Tiefere Kosten
  • Mehr Flexibilität – profitieren Sie von einem Kursanstieg und Kursrückgang der Kryptos
  • Möglichkeit mit einem 1:30 Hebel zu handeln
  • Handel mit einem regulierten und anerkannten Broker
  • Keine Nachschusspflicht in Deutschland

 

Beim Handel mit CFDs, bei denen die zugrunde liegende Anlage eine Kryptowährung ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass Kryptowährungen nicht als Finanzinstrumente im Sinne der MiFID zu behandeln sind. Kryptowährungen werden auf nicht regulierten, dezentralen digitalen Börsen gehandelt. Dementsprechend hängen die Preisbildung und die Kursbewegungen der Kryptowährungen allein von den internen Regeln der jeweiligen digitalen Börse ab, und diese Regeln können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Dies führt im Tagesverlauf oft zu sehr hohen Kursschwankungen bei den Kryptowährungen, die im Vergleich zu Finanzinstrumenten im Sinne der MiFID deutlich höher ausfallen können. Durch den Handel von CFDs in Kryptowährungen akzeptieren Sie deshalb ein deutlich höheres Risiko auf den Verlust Ihrer investierten Beträge, zu dem es innerhalb sehr kurzer Zeit aufgrund plötzlicher negativer Kursbewegungen bei den Kryptowährungen kommen kann.

Anmeldestatus