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Kryptowährungen

Handeln in der Welt der Kryptowährungen

 

Bitcoin, Ethereum, NEM, Kryptowährungen – dies sind Begriffe die man in letzter Zeit immer öfter hört und liest.

Doch was steckt dahinter?

Eine noch wichtigere Frage – kann der Preis von Bitcoin & Co. noch weiter steigen?

Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel. Dank der Kryptographie die angewendet wird, wird ein dezentrales und sicheres Zahlungssystem kreiert. Die bekannteste und älteste Kryptowährung ist Bitcoin. Seitdem Bitcoin aber weltweit bekannt geworden ist, wurden mehrere hundert Kryptowährungen geschaffen. Viele von denen werden demnächst wieder in Vergessenheit geraten. Einige von ihnen haben jedoch viel Potenzial – für Investoren und Spekulanten zugleich.

Die aktuellste Analyse zum Thema Kryptowährungen

Kryptowährungen: Auf dem Weg zum Bargeldersatz?


Kryptowährungen Symbolbild

Am vergangenen Donnerstag berieten sich die Finanzminister der EU-Staaten und kamen zu dem Ergebnis, dass sie private Währungen wie Facebooks Libra vorerst nicht genehmigen wollen. Zunächst seien alle rechtlichen und regulatorischen Risiken zu identifizieren und einzuhegen. Dabei deutet sich schon jetzt an, dass gewichtige Mitglieder wie Deutschland die Risiken schon ohne Vorabprüfung als so groß ansehen, dass sie lieber keine Genehmigung wünschen. So ist Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz der Ansicht, dass Währungen doch bitte Aufgabe des Staates bleiben sollten. Und die Kryptowährungen? Immerhin hat die BaFin gerade erst verkündet das Krypto-Verwahrgeschäft regulieren zu wollen!

Dass die USA seit mehr als 100 Jahren wunderbar mit einer Währung auskommen, deren Geldpolitik vom Bankensystem selbst bestimmt wird, scheint er dabei vergessen zu haben. Das Federal Reserve System besteht aus zwölf regionalen Federal Reserve Banks. Geschäftsbanken bekommen Zugang zum Federal Reserve System, indem sie Anteile an der für sie zuständigen regionalen Federal Reserve Bank kaufen und damit Stimmrechte in der Federal Reserve Bank erlangen. Die Geschäftsbanken bekommen auch den auf ihren Aktienanteil entfallenden Gewinn der Federal Reserve Bank ausgeschüttet. Jede regionale Federal Reserve Bank, die im Besitz der regionalen Geschäftsbanken ist, entscheiden über das Federal Open Market Committee über die Geldpolitik mit. Mithin ist die Währung US-Dollar nicht Aufgabe des Staates, sondern Aufgabe der privaten Banken in den USA.

Auch die von der Europäischen Zentralbank verwaltete Währung Euro ist nur bedingt staatlich. Kein Euro-Staat kann der EZB direkte Weisungen erteilen und die EZB ist weitgehend frei in ihren Entscheidungen, wenngleich der entscheidungsbefugte EZB-Rat mit den Präsidenten der nationalen Zentralbanken besetzt ist.

Nicht Kryptowährungen generell sind unerwünscht, sondern private Kryptowährungen!

Weshalb Olaf Scholz eine solche Aversion ausgerechnet gegen Facebooks Libra hat, ist unbekannt. Libra soll schließlich an den Wert eines Währungskorbes bestehend aus diversen nationalen Währungen gebunden werden. Facebook kann also gerade nicht eigenständig über Geldmenge und Geldwert bestimmen, sondern ist vollständig abhängig von den nationalen Währungen.

Im Übrigen gibt es durchaus wohl begründete Ansichten, dass eine Währungsvielfalt sogar systemstabilisierend wirken kann. Schließlich gibt es eine lange Historie von Problemen, die staatliche Währungen nicht nur nicht lösten, sondern sogar erschufen. Die Hyperinflation in Deutschland zum Beispiel. In vielen Ländern der Erde existieren derzeit mindestens zwei Währungen nebeneinander: Die offizielle, staatliche Währung des Landes, mit der Steuern bezahlt werden müssen und eine zweite, ausländische Währung, deren Wertstabilität die Bevölkerung stärker vertraut als der offiziellen Landeswährung. Die Werke von Bernard Litaer zu Komplementärwährungen seien an dieser Stelle als Leseempfehlung erwähnt.

Deutsche Bank: Bis 2030 200 Millionen Benutzer von Wallets für Kryptowährungen

Die Deutsche Bank veröffentlichte derweil ein Zukunftskonzept für das Jahr 2030, in dem auch Kryptowährungen ein Kapital gewidmet wurde. Aufhänger ist die Ankündigung Chinas einer staatlichen Kryptowährung. Praktischerweise verbot China zuvor Kauf und Verkauf aller anderen Kryptowährungen, mit denen Chinesen Kapital außer Landes schaffen konnten. Die geplante chinesische Kryptowährung soll nicht nur von der Chinesischen Zentralbank emittiert werden, sondern auch sämtliche dafür geeigneten Wallets von staatlichen Stellen zur Verfügung gestellt werden.

Andere Medien behaupten, die Deutsche Bank hätte proklamiert, bis 2030 würden Kryptowährungen das Bargeld ersetzen. Tatsächlich geht die Deutsche Bank in der Studie aber nur davon aus, dass bis 2030 200 Millionen Krypto-Wallet Benutzer existieren werden. Das ist wohl kaum ausreichend, um Bargeld bis 2030 zu ersetzen.

Mehr noch: Die Deutsche Bank geht davon aus, dass sich Wallets für Kryptowährungen in den ersten 25 Jahren ihres Bestehens langsamer durchsetzen als das Internet in den 25 ersten Jahren seines Bestehens. Für mich liest sich das eher Kryptowährungs-skeptisch denn euphorisch.

Ob die Abschaffung des Bargelds selbst bei einer schnelleren Durchsetzung von Wallets in jedem Land gelingt, insbesondere in Deutschland, darf bezweifelt werden. Andere Länder sind jedoch schon jetzt auf dem besten Wege in die Abschaffung des Bargeldes. Schweden will bis 2030 eine bargeldlose Gesellschaft werden. Schon heute werden dort 80% aller Transaktionen ohne Bargeld abgewickelt. In Deutschland sind es noch etwas weniger als 50%.


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Hier finden Sie alle Analysen und Artikel zum Thema Kryptowährungen.

Welche sind die wichtigsten Kryptowährungen?

  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Ethereum
  • Ripple
  • Litecoin

Was macht die Kryptowährungen für Nutzer attraktiv?

  • Transaktionen sind anonym
  • Dezentrales System – nicht unter Kontrolle einer Zentralbank oder einer Regierung
  • Keine Verbindung zu den Zinssätzen oder ökonomischen Situation eines Landes
  • Kann für Zahlungen, Investitionen und Spekulation genutzt werden

Kryptowährungen tragen aufgrund der Preisschwankungen ein hohes Risiko. Jedoch ist dies ein Bereich mit konstanten Innovationen, und das Potenzial ist riesig. Kryptowährungen werden nicht durch eine Zentralbank oder Regierung manipuliert, und die Technologie dahinter wird schon in verschiedenen Feldern benutzt – von Finanztransaktionen zu Datenbearbeitung und sogar Medizin.

 

 

Wie können Sie einsteigen?

Sie könnten die Kryptowährungen an einer der Krypto-Börsen kaufen. Diese sind jedoch instabil, und verlangen hohe Gebühren. Beispiel: Mt. Gox war einer der größten Krypto-Börsen in der Welt, ging 2014 aber abrupt bankrott. Viele Bitcoin-Investoren verloren ihren gesamten Gewinn sowie auch Ihr Anfangskapital.

Ein viel sicherer Weg um mit Kryptos zu handeln oder in Kryptos zu investieren ist, einen anerkannten CFD-Broker zu wählen. Was sind CFDs? Sogenannte Contracts for Difference. Dies ist ein Finanzinstrument welches Ihnen ermöglicht auf die zukünftige Preisbewegung des Basiswertes zu spekulieren. CFDs ermöglichen Ihnen mit Bitcoins zu profitieren ohne dass Sie diese wirklich besitzen. Damit verringern Sie das Gegenparteirisiko deutlich und können sich auf Ihr Trading konzentrieren.

 

Eine Zusammenfassung der Vorteile von Krypto-CFDs:

  • Tiefere Kosten
  • Mehr Flexibilität – profitieren Sie von einem Kursanstieg und Kursrückgang der Kryptos
  • Möglichkeit mit einem 1:30 Hebel zu handeln
  • Handel mit einem regulierten und anerkannten Broker
  • Keine Nachschusspflicht in Deutschland

 

Beim Handel mit CFDs, bei denen die zugrunde liegende Anlage eine Kryptowährung ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass Kryptowährungen nicht als Finanzinstrumente im Sinne der MiFID zu behandeln sind. Kryptowährungen werden auf nicht regulierten, dezentralen digitalen Börsen gehandelt. Dementsprechend hängen die Preisbildung und die Kursbewegungen der Kryptowährungen allein von den internen Regeln der jeweiligen digitalen Börse ab, und diese Regeln können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Dies führt im Tagesverlauf oft zu sehr hohen Kursschwankungen bei den Kryptowährungen, die im Vergleich zu Finanzinstrumenten im Sinne der MiFID deutlich höher ausfallen können. Durch den Handel von CFDs in Kryptowährungen akzeptieren Sie deshalb ein deutlich höheres Risiko auf den Verlust Ihrer investierten Beträge, zu dem es innerhalb sehr kurzer Zeit aufgrund plötzlicher negativer Kursbewegungen bei den Kryptowährungen kommen kann.
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