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Dollar-Millionäre mit 70 Billionen Dollar Vermögen – auch deutlich mehr Millionäre in Deutschland

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Menschen, die ein frei verfügbares Vermögen von mehr als 1 Million US-Dollar besitzen, werden allgemein als Dollar-Millionäre bezeichnet. Ihre Zahl ist global in 2017 um 1,6 Millionen neue Millionäre gestiegen auf 18,1 Millionen Personen. Das Gesamtvermögen dieser Personengruppe wuchs nur im Jahr 2017 um 10,6% auf 70 Billionen Dollar. Im Jahr 2025 soll es ein Volumen von 100 Billionen Dollar erreichen.

Auch deutlich mehr Millionäre in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Dollar-Millionäre um +6,6% von 1,28 Millionen auf 1,364 Millionen Personen gestiegen. Das hat die Unternehmensberatung „Capgemini“ in ihrem aktuellen World Wealth Report veröffentlicht. Das enorme Vermögenswachstum der Reichen stieg laut der Studie vor allem wegen der guten Wirtschaftslage und dem Anstieg der Aktienmärkte. Der Zuwachs dieser Vermögen vollzieht sich nun das sechste Jahr in Folge. Noch stärker als 2017 legten diese Vermögen nur im Jahr 2011 zu. Zitat auszugsweise von Capgemini:

Die Zahl der Privatanleger mit einem frei verfügbaren Vermögen von mehr als eine Million US-Dollar legt in allen Regionen der Welt zu, wobei Asien-Pazifik und Nordamerika allein knapp für drei Viertel (74,9%) der neuen Millionäre (1,2 Millionen neue HNWI) und 68,8 Prozent des Vermögensanstiegs bei HNWI stehen (4,6 Billionen US-Dollar). Auch in Europa wuchs das Vermögen der HNWI 2017 um 7,3 Prozent. In Deutschland stieg die Zahl der vermögenden Privatanleger von 1.280.300 auf 1.364.600 (Plus 6,6 %). Die stärksten Einzelmärkte, bestehend aus den USA, Japan, Deutschland und China, stellen im Jahr 2017 61,2 Prozent der weltweiten HNWI Population und repräsentieren 62 Prozent aller neuen HNWI.

So wird investiert

Die für diese reiche Personengruppe von professionellen Managern verwalteten Gelder sollen im letzten Jahr im Wert um 27,4% gestiegen sein. Dabei hatten Aktien einen Volumenanteil von 30,9%. Dahinter kommen bargeldähnliche Anlagen (Anleihen, Termingeld etc) mit 27,2%. Erstaunlicherweise (so möchten wir meinen) sind Immobilienanlagen nur auf Platz 3 mit nur 16,8% Anteil an den verwalteten Vermögen der Millionäre. Die folgende Grafik zeigt das globale Wachstum der Anzahl der Dollar-Millionäre seit 2010, auch nach geografischer Aufteilung.

Die folgende Grafik zeigt die Zunahme der Vermögen und deren geografische Aufteilung seit 2010.

Die folgende Grafik zeigt für 2016 und 2017 die Aufteilung der Millionäre nach den wichtigsten Ländern. Man sieht: Der große US-Kapitalmarkt beschert den USA die mit Abstand meisten Millionäre. Und auch im Jahresvergleich gibt es eine deutliche Zunahme der Zahl der Millionäre in den USA. Das könnte sich bei einem kräftigen Aktienmarkt-Abschwung aber wieder ändern.

Mit Abstand am meisten Millionäre in den USA

Reichtum Millionäre Goldbarren
Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Trump: Statement – Ausrufung des nationalen Notstands, Live-Feed

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Sehen Sie hier im Live-Feed, wie Donald Trump (aller Wahrscheinlichkeit nach) den nationalen Notstand verkündet und begründet – wie immer kommt er deutlich zu spät (das Statement war auf 16.00Uhr deutscher Zeit terminiert), weil er es offenkundig liebt, dass die ganze Welt auf ihn wwartet..:

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Aktuell: Dax und europäische Banken steigen nach Aussagen von EZB-Mitglied Cœuré, Euro fällt

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Der Dax höher, vor allem europäische Banken höher – und der Euro tiefer nach Aussagen von EZB-Mitglied Coeure:

– Inflation wird geringer ausfallen als erwartet

– wirtschaftlicher Abschwung ist breiter und tiefer als erwartet

– neuer TLTRO möglich, wir diskutieren derzeit darüber (für Banken praktisch kostenfreie Liquidität)


Benoît Cœuré

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USA: Demokraten in der Krise – scheitert zerstrittene Partei beim Sturz von Trump?

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Gerade erst lief alles wie am Schnürchen beim Comeback der Opposition nach dem Hillary-GAU 2016: Nach einem fulminanten Sieg bei den „Midterms“ hatte im Repräsentantenhaus die bereits legendäre Nancy Pelosi als „Speaker“ die Macht übernommen und beim Shutdown-Showdown um die Mexiko-Mauer Trump in die Knie gezwungen.

Der Präsident schien entmachtet, ignoriert auch von der eigenen Republikaner-Partei und mit sinkenden Popularitätswerten im Wanken.

Doch jetzt? Trump setzte mit einer fulminanten „State of the Union“-Marathonrede ein kräftiges Lebenszeichen.

In einer „Rasmussen“-Umfrage erreichte er mit 52 Prozent plötzlich die höchsten Popularitätswerte seit zwei Jahren.

Und auf einmal wirken eher die „Dems“ auf Schleuderkurs:

  • Der Richtungskampf zwischen den Progressiven, angeführt von Jungstar Alexandria Ocasio-Cortez und dem moderateren Establishment schwächt die Partei.
  • Die Skandale um gleich drei Top-Demokraten in Virginia („Blackface“, Sex-Übergriffe) wurden zum Image-Debakel.

Zudem wächst die Sorge über ein bisher extrem schwachbrünstiges Feld an Kandidaten und Kandidatinnen, die für den Vorwahlkampf zur Nominierung als Trump-Gegenspieler 2020 rüsten:

  • Elizabeth Warren kann ihre persönliche „Identitätskrise“ wegen Aufbauschungen über ihre angeblich indianische Herkunft nicht abschütteln (Trump verlacht sie seit langem als „Pocahontas“),
  • Kamala Harris wird angefeindet von den Progressiven wegen ihrer früher harten Strafverfolgung von Minderheiten als Staatsanwältin.
  • Amy Klobuchar erklärte gerade eingeschneit während eines Wintersturms ihre Kandidatur, doch sie musste sich auch gegen Vorwürfe wehren, Mitarbeiter mies behandelt zu haben.
  • Und der einst gehypte „Texas-Kennedy“, Beto O’Rourke, wirkt wie ein Leichtgewicht, auch wenn er zuletzt mit einem Gegenauftritt zu Trump in El Paso Flagge zeigte.

Kein Wunder, dass viele in der Partei immer noch von einer Kandidatur der ehemaligen First Lady. Michelle Obama, träumen. Doch die sagte bisher eisern „No way“.

 

Teflon-Trump: Abgeschriebener Präsident holt in „Polls“ wieder auf

Der Government-Shutdown war politisches Gift für Donald Trump, seine Popularitätswerte rasselten in den Keller.

Doch seit dem Ende des Dramas und einer weitgehend positiv aufgenommenen „State of the Union“-Rede macht der US-Präsident in den Umfragen Terrain wett: Bei Gallup legte er in einem Monat um sieben Prozentpunkte von 37 auf 44 Prozent Zustimmung zu.

In der Tracking Poll von Rasmussen hatte er am Montag mit 52 Prozent die positivsten Werte seit der Amtseinführung erreicht.

Im Schnitt der „Polls“ liegt Trump derzeit bei 43,1 Prozent Popularität.

Kein Wunder jedenfalls, dass der Republikaner eine neuerliche Stilllegung der US-Regierung mit aller Macht verhindern will: Er dürfte nun sogar einen für ihn lausigen Kongress-Deal unterschreiben, bei dem bloß 1,3 Milliarden Dollar für den Bau eines Grenzzaunes veranschlagt wären.

Trump hatte mit seinem Beharren auf 5,7 Milliarden Dollar für die Mexiko-Mauer einen fünfwöchigen Shutdown provoziert.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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