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Abschaffung der Rundfunkgebühr in der Schweiz? So argumentiert die ARD gegen die „bösen radikalen“ Abschaffungsgegner

Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der ist auch grundsätzlich gegen die Solidarität mit seinen Mitmenschen. Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der verweigert sich grundsätzlich seiner Mitverantwortung gegenüber dem Allgemeinwohl. Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der hat genau so wenig Lust…

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FMW-Redaktion

Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der ist auch grundsätzlich gegen die Solidarität mit seinen Mitmenschen. Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der verweigert sich grundsätzlich seiner Mitverantwortung gegenüber dem Allgemeinwohl. Wer gegen Rundfunkgebühren ist, der hat genau so wenig Lust solidarisch Renten- und Krankenkassenbeiträge zu zahlen, von denen auch andere Menschen profitieren. Im Klartext: Wer gegen Rundfunkgebühren ist, ist damit de facto auszugrenzen als unsozialer gefühlskalter Mensch, und ist übrigens wohl eh AfD-Sympathisant. So sieht offenbar die Argumentation der ARD aus, wenn es darum geht, wie man den Abschaffungsargumenten vom zwangsfinanzierten öffentlichen Fernsehen begegnet.

Glauben Sie nicht? Das ARD-Frontmagazin „Panorama“ hat jüngst den Initiator der Abschaffungsinitiative interviewt, und die Argumentation genau so aufgebaut. Der Herr ist Journalist einer rechtskonservativen Zeitung, und argumentiert, dass es nicht angehen kann, dass man für etwas bezahlen soll, dass man nicht bestellt hat, und auch gar nicht konsumiere. Genau so würden auch Millionen Linke oder Millionen politik-ferne Menschen argumentieren, die für eine Gebührenabschaffung stimmen würden – aber das würde nicht in die Argumentation von Panorama passen.

Wenn nun knapp mehr als die Hälfte der Schweizer wirklich für eine Abschaffung der Gebühr stimmen würden, wären demnach all diese Menschen in die Schublade des hier gezeigten Herrn Hofmann zu stecken. Es läuft darauf hinaus: Die in Straßen-Interviews gezeigten Schweizer sind entweder auch „böse Rechte“, oder sie sind dumm und uninformiert, wissen also nicht was sie da tun. So einfach kann die Welt offensichtlich im Argumentationsbild von Panorama sein.

Schauen Sie einfach das unten gezeigte Video ab Minute 13:50. Aufgreifen tut Panorama das Thema, weil Anfang März in der Schweiz die Bürger darüber abstimmen, ob die Zwangsgebühren für das Schweizer Fernsehen abgeschafft werden. Wohl gemerkt: Niemand redet davon die Sender abzuschaffen. Es geht nur darum die zwangsweise erhobenen Gebühren abzuschaffen! Die deutschlandweit allseits beliebte Anja Reschke (Scherz?) steigt wie immer betont neutral und ohne tendenziöse Betonung in das Thema ein. Wie unverzichtbar das öffentliche Fernsehen doch ist, wie die Demokratie leiden würde. Wie kann man nur die Abschaffung dieser Gebühren fordern? Ist das nicht schlimm?

Wenn dieser von Panorama befragte Gebühren-Gegner allgemein gegen das Solidarprinzip ist, dann kann man daraus schließen, dass alle Gegner grundsätzlich gegen alle Zahlungen sind, die der Allgemeinheit zu Gute kommen? Ja, so einfach kann man es sich bei der ARD machen. Die Gebühren-Gegner sind einfach böse Menschen, die sich nicht am Allgemeinwohl beteiligen wollen – ja, so muss es sein? Diese Fragen zur grundsätzlichen Bereitschaft sich am Allgemeinwohl beteiligen zu wollen, hat man bei den Straßen-Interviews der Bürger offenbar weggelassen.

Der Bericht von Panorama endet mit der Wahl der Schweizer Bürger zwischen dem „freien Markt“ und der „Solidarität“. Wer also gegen die Gebühr stimmt, gehört zu den bösen gefühlskalten Menschen, die marktradikal, rechts, und nicht solidarisch mit ihren Mitmenschen sind. So bastelt man sich ein wunderbares Argumentationsbild.

Keine Rede ist von folgendem Szenario. Mit einer gewissen Anzahl freiwillig zahlender Bürger und dazu Werbeeinnahmen kann ein kleines begrenztes Angebot an Bildungsbeiträgen, Talkshows und Nachrichten produziert werden. Und das ist doch angeblich das Kernthema der Öffentlich Rechtlichen. Und sollte wirklich niemand bereit sein freiwillig für Öffentlich Rechtliche zu zahlen, und sollte auch wirklich niemand bereit sein ein kostenloses werbefinanziertes öffentlich rechtliches TV zu konsumieren… ja dann sollten die Macher der Programme sich mal fragen, ob sie vielleicht etwas falsch machen.


ARD Panorama-Moderatorin Anja Reschke baut sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Foto: Erik-Holm Langhof – Schülerzeitungskongress 2016 (CC BY 2.0)

32 Kommentare

32 Comments

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    Jana

    31. Januar 2018 15:38 at 15:38

    Das Thema mus ganz klar auf den Tisch – ich wundere warum in Deutschland nur die AfD bereit ist, zu sagen, dass diese Zwangsabgabe abgeschafft gehört. Es soll sich jeder selber seine Informationquellen aussuchen können.
    Zum Glück verweigern immer mehr Leute diese Zahlung.

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      Gixxer

      31. Januar 2018 16:07 at 16:07

      Wie bitte kann diese Zahlung verweigert werden, ohne dass nachher der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht?

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        Nachlebnik

        31. Januar 2018 17:06 at 17:06

        Verlassen Sie dieses Scheissland und Sie sind den Zwang los.
        Machen dieses Jahr schon hunderttausende.

        • Avatar

          leftutti

          31. Januar 2018 17:58 at 17:58

          …Asylanten, die in ihre Heimat zurückkehren 😉

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        FaxenDick

        31. Januar 2018 18:55 at 18:55

        Das ist ganz einfach! Der korrekte, offizielle Tiel des RBStV lautet: „Rundfunkbeitragsstaatsvertrag im vereinten Deutschland“. Hierzu ist zu sagen, daß ein „vereintes Deutschland“ nicht existiert!!! Nachweise lassen sich im I-Net leicht finden.
        Wer mich nun für einen „Reichsbürger“ hält, dem sei gesagt, daß alle authochtonen Deutschen in der BRD „Reichsbürger“ sind, denn das Deutsche Reich ist nach durchgehender Rechtsprechung des BVG niemals untergegangen, sondern besteht heute weiterhin fort!

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        Jana

        31. Januar 2018 19:23 at 19:23

        Dazu gibt es sehr viele Ausführungen im Internet. Ich habe mir viel dazu angeschaut und zahle seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr. Wie das am Ende ausgeht ist unklar. Das Geld hebe ich nebenbei schon auf. Aber ich habe denen (Beitragsservice GmbH) geschrieben, dass ich auf die juristischen Ungeklärtheiten gerne erst eine klare Antwort hätte bevor ich weiter zahle. Nun haben die mir seit meinem letzten Brief vor über einem Jahr auch nicht mehr zurückgeschriben – vielleicht habe ich Glück und die Sache ist für mich tatsächlich erledigt.
        Kurzer Auszug zu den erwähnten Unklarheiten:
        Auf der Internetseite der Beitragsservice GmbH unter „Impressum“ steht eindeutig, dass die „nicht rechtsfähig“ sind. Per Definition gilt: wer nicht rechtsfähig ist ist nicht Träger von Rechten und Pflichten. Daraus ergibt sich, dass man gar keinen rechtsgültigen Vertrag mit denen schließen kann. Man kann kein Vertragsverh. zu denen haben. Anders als z.B. Vodafone oder Telekom – also diese Firmen, mit denen man einen Vertrag abschließt völlig legetim. Also was bitte hat man dann für ein Verhältnis zu denen? Und warum zahlt man irgendetwas an irgendeine Firma?……..Steuern sind es auch keine, denn es gab dazu kein Steuergesetzgebungsverfahren über den politischen Weg und es steht in keinem Steuergesetzbuch drin…………also für mich eben die Frage: was hat man zu denen für ein Verhältnis?..

        Das ist nur ein Punkt. Angeführt wird dann immer dieser Rundfunkbeitragsstaatsvertrag – aber das ist ja kein Gesetz, dass für eine Privatperson gültigkeit hat. Mal ganz davon abgesehen, dass Verträge zu Lasten Dritter (also mir) nicht gültig sind per Gesetz.

        https://www.rundfunkbeitrag.de/impressum/index_ger.html

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      ieter

      31. Januar 2018 16:32 at 16:32

      Das stimmt nicht dass es dann Schneerauschen gäbe sondern es gäbe noch mehr Private und die kosten bekanntlich nix.
      In Wirklichkeit würden sie ihre fette zweite Rente vemissen, die ebenfalls mit den Gebühren bezahlt wird

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        ieter

        31. Januar 2018 16:37 at 16:37

        Wieso nennt man eigentlich die AfD immer „die rechtspopulitische Partei AfD“.
        Dann müsste man doch die Grünen auch mit „die Rauschgift-Partei Grüne“ benennen oder Die CDU „die Waffenschieberpartei CDU/CSU“ usw.

    • Avatar

      Reiner Zufall

      31. Januar 2018 20:24 at 20:24

      Absolut lesenswert:
      Rundfunkbeitrag kommt vor EuGH
      Neue Hoffnung für „GEZ“-Gegner

      https://www.n-tv.de/20021008

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    Gixxer

    31. Januar 2018 16:03 at 16:03

    Wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen wirklich frei und unabhängig berichten würde, könnte ich mit der Zwangsabgabe sogar noch leben. Es ist aber Fakt und das sieht man auch in diesem Bericht von Panorama wieder, wie immer wieder Stimmung gegen bestimmte Gruppen gemacht wird. Und in dem Fall bin ich dann nicht mehr bereit, für was zu zahlen, was mich mit fragwürdigen Inhalten versorgt bzw. versucht meine Meinung derartig zu beeinflussen.
    Abschließend sei noch gesagt, dass ich kein AfD-Wähler bin, hier aber voll und ganz auf ihrer Seite stehe.

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    Bodo Schranke

    31. Januar 2018 16:33 at 16:33

    Zu den üppigen Gehältern und Pensionsansprüchen der Leute in den „GEZ-Sendern“ (mir egal, wie die sich jetzt gern benannt sehen wollen) natürlich kein Wort in dem Beitrag! Soviel zum Handwerk dieser Dame.

    Zu Frau Reschke fällt mir inzwischen gar nichts mehr ein.
    Ich frage mich nur, ob jemand wie sie überhaupt von ihrer „Arbeit“ leben könnte, wenn es keine mit Polizeiknüppel und Beugehaft eingetriebenen Zwangsgebühren gäbe.

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    Gernot

    31. Januar 2018 16:34 at 16:34

    In so einer großen Leidpresse nur zwei Kommentare?

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    Gernot

    31. Januar 2018 16:48 at 16:48

    Korrektur…..
    meine Zeile oben ist NICHT für dieses Medium gedacht gewesen.
    So schnell schießt man schon, wenn man Qualitätsmedien nur wittert.

    Aus meiner Sicht sind das keine Gebühren, sondern eine Zwangssteuer, die von nobody erhoben ist. Denn wenn man forscht bekommt man immer etwas von einem Staatsvetrag zu hören. Zu einem Vertrag gehören aber mindestens zwei Beteiligte. Mit wem hat nun der Staat einen Vertrag? Mit mir nicht. Ergo; was geht mich das an? Laut Grundgesetz bin ich sogar verpflichtet dagegen vorzugehen, dass Medienkonzerne mittels überall gleichlautenden Agenturmeldungen Kriegshetze und zielgerichtete Desinformation betreiben.

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    Lossless

    31. Januar 2018 17:10 at 17:10

    Unerträglich dieser ÖR Journalismus und dann noch die impertinente Behauptung man braucht das viele Geld für einen Bildungsauftrag. Wessen Auftrag?

    Die Lautstärke bei Buhrufen wird hochgedreht. Über die Verfehlungen von Kika …wollen wir gar nicht erst sprechen. Bei Anne Will, wird das gesprochen Wort, einfach rausgeschnitten da es nicht ins Bild passt.

    Die Sendung Panorama erinnert an den Schwarzen Kanal.

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    asyoulike

    31. Januar 2018 17:13 at 17:13

    Moin, moin,
    ohne Zwangsgebühren wird es wohl nicht gehen bei den öffentlich-rechtlichen Meinungsverkündern. Wer sonst sollte deren Dolce-Vita bezahlen? Gerade für kleiner Einkommen wäre das eine echte Entlastung. Denn 210,00 Euro p.a. sind unterschiedlich hoch im Prozentsatz vom Einkommen. Mich wundert nur, dass die offiziellen Retter der kleinen Arbeitnehmer (SPD) nicht für die Abschaffung ist. Also, ich denke in der BRD bleibt alles wie es ist. Mut zu Veränderungen hat hier niemand.

  8. Avatar

    leser

    31. Januar 2018 17:15 at 17:15

    Ich wünsche den Schweizern viel Erfolg!

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    U.Krudwig

    31. Januar 2018 17:17 at 17:17

    Unser Staats TV geht so langsam den A… auf Grundeis, kann ich verstehen wenn es noch Parteien gibt die die Stimme des Volkes hört.

    Was die Rundfunkgebühren angeht, so habe ich da eine recht einfache Meinung zu, der die Musik bestellt bezahlt sie auch und fertig….

    Wünschen allen Lesern einen noch eine Diskussionsreiche runde.

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    V

    31. Januar 2018 17:36 at 17:36

    Ganz einfach. Weil grüne und linke bei den Öffentlichen Programm und Meinung machen (und den Meinungsraum zu beschränken versuchen). Würden ARD/ZDF neutral journalistisch aktiv sein, so wäre auch die Diskussion einer Abschaffung nicht da.

  11. Avatar

    frank

    31. Januar 2018 17:44 at 17:44

    ganz klar, wer gegen Rundfunkgebühren ist, ist ein knallrechter Nazifaschist und schlimmer wie Hitler…

  12. Avatar

    Klimbimm

    31. Januar 2018 17:54 at 17:54

    Ich kann sowieso nicht verstehen, warum die meisten Zwangsbeitragszahler dieser Mafia-Organisation ARD/ZDF ohne Not den Zugriff auf ihr Konto erlauben ! Vermutlich weil es sooooo bequem ist, genau falsch. Sofort den Lastschrifteinzug untersagen und nur nach Zusendung des sogenannten Beitragsbescheides zahlen, verspätet zahlen oder gar nicht zahlen ! Wenn viele mitmachen wars das bald für diese Bratzen.

  13. Avatar

    Michael

    31. Januar 2018 18:24 at 18:24

    Würde mich freuen, wenn auch einmal so ein Sturm der Entrüstung wegen der Zwangsabgabe an die Künstlersozialkasse entfacht würde. Während man für die Rundfunkgebühren zumindest noch irgendetwas bekommt, mag es noch so ein Mist sein und viele nicht interessieren, ist die KSA (Künstlersozialabgabe) die pure Abzocke in Reinstform. Hier werden Zwangsabgaben in Höhe von etwa 5% des gesamten Umsatzes einer Dienstleistungsbranche erhoben, die mit Künstlern nichts zu schaffen hat, deren Mitglieder sich zumeist noch nicht einmal in dieser Kasse versichern können bzw. dürfen.

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      Reiner Zufall

      31. Januar 2018 21:19 at 21:19

      …immerhin scheint es noch Künstler zu geben, die über Einnahmen verfügen. Dem Musikernachwuchs wie auch den angehenden Piloten wird jetzt Geld abverlangt, damit sie überhaupt auf die Bühne bzw. in’s Cockpit dürfen. Das nennt sich dann ganz modisch „pay-to-play“ oder im Fall der Piloten „Germania“.

      • Avatar

        Michael

        1. Februar 2018 12:09 at 12:09

        @Reiner Zufall, das haben Sie missverstanden: Nicht die Künstler, Musiker, Autoren usw. müssen blechen, sondern jeder andere, der Werbung macht, eine Internetseite in Auftrag gibt oder sich auch nur eine Hochzeits- oder Einladungskarte gestalten lässt. Vereinfacht gesagt, also jeder Kunde einer Werbeagentur, eines Grafik- oder Webdesigners, Texters oder Programmierers. Und das, obwohl sich die genannten Angehörigen dieser Berufe gar nicht in der KSK versichern dürfen. Also wird nicht deren Kranken- und Sozialversicherung von anderen bezahlt, sondern die einer völlig fremden Berufsgruppe.

  14. Avatar

    Columbo

    31. Januar 2018 19:33 at 19:33

    Was für eine Kommentarlawine wegen der Rundfunkgebühr! Das hatte ja nicht einmal Kim Jong in seinen besten Raketen-Zeiten geschafft.

    • Avatar

      Segler

      31. Januar 2018 20:00 at 20:00

      Da kannste mal sehen, was die Leute wirklich interessiert – Rundfunkgebühren für ein paar Euros im Monat. Solche Leute zählen auch die Popel in der Nase
      Ich sag Dir was wirklich sensationell ist :
      Das Wunder von Bad Säckingen !
      Im neuen Edeka gibt es Einkaufswagen ohne Münze !

      Habe sofort fünf Stück genommen und zehnmal den Parkplatz umrundet.
      Immer von LIDL über ALDI und zurück.
      Meine Begeisterung kannte keine Grenzen !
      Dann kam ein Auto mit weissen Männern.
      Heute warfen sie mich zurück ins öde Leben und zwangen mich, unten das Dip im ES kaufen. Schlimm.
      Bin aber jetzt raus und durfte ein paar lumpige Dollar behalten.
      Das Leben ist grausam.
      Ob die Volumenlücke bis 2810 noch aufgefüllt wird ? –
      Geld verdienen ?
      Interessiert keine Sau
      Gruss aus der Anstalt

      • Avatar

        Jana

        31. Januar 2018 20:23 at 20:23

        Bei der GEZ/ Beitragsservice -Geschichte gibt es auch viele denen geht es nicht ums Geld sondern um die Ungerechtigkeitdieses Systems (bei mir z.B.). Das das ganz streng genommen auch gegen unserer Grundrechte verstößt sollte auch klar sein – nennen Sie mich ruhig spießig oder aus der Zeit gefallen – aber mir sind die Gesetze tatsächlich noch etwas wert.

        • Avatar

          Reiner Zufall

          31. Januar 2018 20:46 at 20:46

          …es ist kein Beitrag (der wäre freiwillig), es ist keine Gebühr (die nur das notwendigste und schon gar keine üppigen Pensionen finanzieren muss), sondern es ist eine STEUER, der man sich nur durch Tod oder Auswanderung entziehen kann.

          • Avatar

            Jana

            31. Januar 2018 20:54 at 20:54

            Ja wenn es denn juristisch so klar geklärt wäre, dass es eine Steuer ist. Das ist es aber nicht. Es gab kein Gesetzgebungsverfahren und es steht demnach auch in keinem Steuergesetzbuch drin. Sie nennen es „Beitrag“ – was natürlich eindeutig eine freiwilligkeit suggeriert. Das habe ich denen auch im meinen ganzen Schreiben so dargelegt. Keine Antwort erhalten.

      • Avatar

        Columbo

        31. Januar 2018 20:33 at 20:33

        ??

        • Avatar

          Maik Hoang

          1. Februar 2018 02:28 at 02:28

          Die Rundfunk Gebür,mus abgeschafft werden, was die im Fernsehen zeigen ist der groster blözin, alles wirkt immer wiederholt .die zeigen nur schrot .Ich habe kein Vertrag abgeschlossen,mus bezahlen nur weil ich in einer Wohnung wohne, das ist der größte Betrug aller Zeiten, das ist ausbeutung und Betrug, die solten bestraft werden , also sofort abschafen, ARD und ZDF Deutschland Rundfunk mus sofort ein ende gemacht werden das die keinen mehr ausbeuten können, oder braucht die Regirung, Geld für die Bonzen, das die besser Leben können als normale Bürger die zu wenig Geld zum Leben haben.

  15. Avatar

    Frank

    1. Februar 2018 01:12 at 01:12

    bisher war ich für die Privatisierung der Öffentlich Rechtlichen, aber nach diesem Beitrag ist wohl doch eher die Zerschlagung das Mittel der Wahl damit die Unverschämtheiten ein Ende finden.

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Florian Homm: Warum die EZB scheitern wird

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Florian Homm ist inzwischen vor allem über seinen YouTube-Channel als kritischer Begleiter der Finanzmärkte bekannt. Auch wenn man nicht immer seiner Meinung sein muss, so sind doch seine Bestandsaufnahmen inhaltlich oft bestechend. In seinem folgenden aktuellen Video bespricht er im Grundsatz, warum seiner Meinung nach die Politik der EZB zum Scheitern verurteilt sein soll. Es geht darum schwache Inflation und Konjunktur mit immer tieferen Zinsen und immer mehr Gelddrucken bekämpfen zu wollen. Florian Homm erwähnt in dem Zusammenhang diverse Faktoren, die so viel stärker sind, und eine Wirksamkeit der EZB-Maßnahmen unmöglich machen. Da wären zum Beispiel die Digitalisierung und der Demografiewandel. Die hieraus entstehenden Veränderung zum Beispiel in Sachen Arbeitsplatzabbau wären so groß, dass die Maßnahmen der EZB verpuffen würden (sinngemäß zusammengefasst). Aber Florian Homm hat noch viel mehr zu bieten. Schauen Sie dazu bitte das folgende Video.

Florian Homm

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Dubai mit Absturz am Immobilienmarkt – Einkaufsmanagerindex Crash für VAE

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Dubai Innenstadt - der Bauboom geht weiter?

Gut 1/3 der Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) lebt im Emirat Dubai. Was die „harte Wirtschaft“ (Öl) angeht, ist das flächenmäßig viel größere Emirat Abu Dhabi viel bedeutender. Dort sitzt auch das Machtzentrum der VAE. Aber wer an die Emirate denkt, hat zuerst immer nur Dubai im Kopf. Dort läuft seit mehr als zwanzig Jahren eine riesige Sause. Es wird Geld rausgehauen für aufgeschüttete Inseln, Flughäfen, hunderte Wolkenkratzer, Einkaufszentren, Ski-Anlagen, und und und. Die Touristen kommen, aber rechnet sich das alles? Und wohnt überhaupt jemand in all diesen Hochglanztürmen? Öl hat Dubai nicht mehr. Schon im Zuge der letzten Finanzkrise musste der Herrscher von Dubai sich Geld beim eigentlich bestimmenden Emirat Abu Dhabi leihen. Sozusagen Nachbarschaftshilfe innerhalb einer Staatengemeinschaft, fast vergleichbar wie die Griechenland-Rettung innerhalb der EU? 20 Milliarden Dollar Schulden wurden erst dieses Jahr wieder umgeschuldet in die Zukunft.

Jede Menge Schulden in Dubai

Aber in Dubai als Gesamtkonstrukt steckt ein viel größeres systemisches Risiko. Gut 60 Milliarden Dollar Schulden (50% der Wirtschaftsleistung von Dubai) sollen mit der Regierung (dem Herrscher) verbundene Vehikel aufgenommen haben. Dies können zum Beispiel Immobilienentwickler sein, die sich am Markt finanzieren. Viele dieser Schulden sind in den nächsten Jahren fällig. Und nun geschieht folgendes. Der Immobilienmarkt in Dubai ist gerade jetzt so richtig am Crashen. Das wird gerade für kreditfinanzierte Immobilienentwickler zum Problem, und somit für die ganze Volkswirtschaft vor Ort.

Laut den aktuellsten Daten von „Cavendish Maxwell“ für das 3. Quartal sind die Wohnungspreise in Dubai gegenüber dem 3. Quartal 2018 um 16,5% gefallen! Hauspreise sind um 15% rückläufig! In Abu Dhabi sehen die Rückgänge kaum besser aus. Fast schon lustig: Die Bau-Orgie in Dubai scheint immer weiter zu gehen, obwohl schon der gesunde Menschenverstand sagen müsste, dass die Nachfrage nicht immer weiter in exorbitantem Tempo weiter steigen kann.

Preise für Immobilien in Dubai fallen deutlich

Vor Ort scheint man die brutale Krise vor zehn Jahren schon völlig vergessen zu haben. Damals waren die Immobilien-Spekulationen so schlimm ausgeufert, dass Wohnungen in neuen Wohntürmen schon mehrmals verkauft wurden, bevor der Bau überhaupt fertiggestellt war. Tja, nur der letzte Spekulant, der bekam keinen Stuhl mehr ab, als die Musik aufhörte zu spielen. Das Angebot ist das Problem, so auch die Experten von Cavendish Maxwell. Das viel zu große Angebot sei der Auslöser für den Preisverfall in Dubai. Viel zu lange wurde auch viel zu stark auf den Bau von Luxusimmobilien Wert gelegt. Immobilien-Entwickler würden jetzt versuchen potenzielle Käufer mit attraktiven Konditionen zu locken. Einer der größten Player vor Ort appelliert sogar, dass man in Dubai den Bau neuer Immobilien für ein oder zwei Jahre komplett aussetzen sollte, um eine Katastrophe durch das viel zu große Überangebot zu verhindern.

Wer soll den ganzen Spaß bezahlen, wenn der Herrscher des Emirats sich schon Kohle nebenan leihen musste, und wenn die großen staatseigenen Entwickler auch volle Kanne auf Risiko fahren, bei stark sinkenden Immobilienpreisen? Da gibt es nur einen Ausweg. Mann kann es einfach wie in Europa machen. Immer weiter umschulden in die Zukunft. Eine Art Dauerumschuldung, die zum Normalzustand wird. So wird der Vermögensgegenstand des Gläubigers (die Forderung) buchhalterisch auch nie wertlos, wenn der Kredit ständig durch neue Kredite abgelöst wird, mit denen die alten Schulden bedient werden können. Dann kann die Party in Dubai auch endlos weitergehen. Wenn der Gläubiger denn mitspielt. Ansonsten…

Einkaufsmanagerindex fällt deutlich

Das die gesamtwirtschaftliche Lage in den Vereinigten Arabischen Emiraten (also vor allem Dubai und Abu Dhabi) wenig rosig bis sehr kritisch aussieht, belegt auch der gestern veröffentlichte Einkaufsmangerindex für die VAE von IHS Markit. Der Chart reicht bis 2010 zurück. Man sieht den extrem starken Einbruch der letzten Monate von fast 60 bis jetzt auf 50,3 Indexpunkte. Die Schwelle von 50 Punkten ist immer exakt die Trennlinie zwischen einem Wirtschaftswachstum und einer rückläufigen Wirtschaftsleistung. Die VAE rauschen also volle Pulle in die Problemzone. Aber gut. Wie gesagt. Letztlich kann Abu Dhabi den Laden zusammenhalten, wenn man es denn will. Die Weltausstellung 2020 wird in Dubai stattfinden. Bringt dieses Ereignis mehr Touristen, Investoren und einen Wirtschaftsaufschwung? Laut IHS Markit kann dieses Ereignis helfen. Aber wir meinen: Das ist nur ein kurzfristiger Sondereffekt!

VAE PMI von IHS Markit

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Indien gerät in den globalen Abwärtsstrudel

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Das Taj Mahal ist eines der Symbole für Indien

Die nach Kaufkraftparität drittgrößte Volkswirtschaft der Welt Indien erlebt eine deutliche Wachstumsverlangsamung. Die Expansionsrate des indischen BIP fällt auf das niedrigste Niveau seit über 6 Jahren zurück. Ein Alarmsignal für die Weltwirtschaft.

Indien bleibt weit hinter seinen Wachstumsambitionen zurück

Mit 2,7 Billionen US-Dollar ist das Bruttoinlandsprodukt des südasiatischen Landes fast gleichauf mit dem Frankreichs. Bereinigt um die Kaufkraft liegt das Land sogar an dritter Stelle der größten Volkswirtschaften weltweit – noch vor Japan und Deutschland. Daher ist der Einbruch des indischen BIP-Wachstums im dritten Quartal für die Weltwirtschaft durchaus relevant.

Kaufkraftbereinigtes BIP - Indien auf Platz 3

Die Expansionsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichte im dritten Quartal 2019 mit annualisiert nur noch 4,5 Prozent das tiefste Niveau seit dem zweiten Quartal 2013. Der im Vorfeld mehrfach nach unten revidierte Konsens der Ökonomen lag um 0,2 Prozent höher bei 4,7 Prozent.

Damit befindet sich das Land zwar weit jenseits einer Rezession aber dennoch unter seinem langjährigen Durchschnitt: Die jährliche Wachstumsrate des BIP in Indien betrug von 1951 bis 2019 durchschnittlich 6,18 Prozent und erreichte im ersten Quartal 2010 ein Allzeithoch von 11,40 Prozent und im vierten Quartal 1979 ein Rekordtief von -5,20 Prozent. Für ein Entwicklungsland ist allein der starke Verlust an Wachstumsdynamik schon problematisch und sorgt für soziale und politische Spannungen. Zumal die Versprechen der indischen Regierung in den letzten Jahren sehr vollmundig klangen: Indien sollte China überflügeln und die am schnellsten wachsende Wirtschaftsmacht der Welt werden.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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