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Aktienmärkte: Inflation, Powell, Daten – diese Woche wird groß! Videoausblick

In der vergangenen Handedlswoche war „tote Hose“, in dieser Woche aber kommt jede Menge action für die Aktienmärkte: entscheidend sind vor allem die Daten zur US-Inflation am Mittwoch, davor am Dienstag kommt schon ein wichtiger Fingerzeig durch die US-Erzeugerpreise und die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell bei einer Diskussion in Holland. Dazu dann noch die US-Einzelhandelsumsätze als wichtiger Indikator für die Lage des US-Konsumenten nach dem „Schocker“ durch die eingebrochene US-Verbraucherstimmung Michigan am vergangenen Freitag. Es sind die Daten zur Inflation, die darüber entscheiden, ob die Zinssenkungs-Hoffnungs-Rally der Aktienmärkte anhalten kann. Powell hat signalisiert, dass er die Zinsen gerne senken würde – aber was ist, wenn er das aufgrund der hohen Inflation nicht machen kann?

Hinweise aus Video:

1. Nvidia konkurriert mit Gold als Schutz gegen Inflation

2. S&P 500: Zwischen Zinshoffnung und Angst vor Konsumschwäche



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6 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Powell ist eine geldpolitische Taube. Taube oder Falke- das ist man aus tiefer, geldpolitischer Überzeugung….

    Man kann aus einem Powell keinen Volcker und aus einem Draghi keinen Weidmann machen…

    Beide Lager stehen für eine völlig unterschiedlich Ausrichtung – in Sachen Geldpolitik…

    Die einen vertreten die moderne neue „MMT Theorie“, die anderen die „Österreichische Schule“…

    Die einen sind für den digitalen Euro, die anderen wollen das Bargeld behalten…

    Die einen stehen für eine möglichst restriktive Geldpolitik( Weidmann, Schlesinger, Volcker) , die anderen wollen am Liebsten 0 – Zinsen für alle Ewigkeit ( Draghi und die Südländer )…

    Auch beim Thema Gold ist so einiges zu beachten…

    Wir hatten in den USA schon mal ein Goldverbot….damals – nachdem ersten Urknall in der Finanzwelt…( Jahrhundertcrash 1929 und anschließendes Goldverbot durch Roosevelt)…

    Roosevelt sammelte das Gold damals ein, für nur 25 US Dollar die Feinunze…

    Vergleichen Sie bitte hierzu die Charts in der Gold- Performance …heute sind also fast 2500 US Dollar die Feinunze fällig… fast das Hundertfache …

    Das Gold wurde eingesammelt und es wurde gezielt dannach gesucht…Vorgärten wurden umgegraben…Schliessfächer durchwühlt…

    Natürlich hatte die Oberschicht ihr Gold schon vorher in Sicherheit gebracht…nach Kanada, in die Schweiz oder nach Schweden…

    Die deutsche Unter – und Mittelschicht hatte ihr Gold schon während des Ersten Weltkriegs eingebüßt ,indem sie ihr Gold für die Aktion: „Gold gab ich für Eisen “ an den Staat verschenkte, die Oberschicht hielt sich natürlich schadlos….

    Das beste Beispiel dafür ist der sogenannte „Schatz der Wettiner“..

    Denn hätte die sächsische Königsfamilie bei der Aktion „Gold gab ich für Eisen“ mitgemacht, hätte es 45 nichts zum verstecken gegeben…

  2. „Gold gab ich für Rolex“ war gar nicht so dumm, wenn man die Wertentwicklung der Luxusuhren betrachtet. Und dieses Investment (wenn man sich auskennt ) war/ist wirklich anonym.
    Aber am Ende halt doch eher was für die üblichen Paranoiker.

  3. diese frisierten zahlen mit ihren berechnungsmethodiken inkl. „seasonal“ adjustments“ sind nur dann relevant, wenn man (big money) sich damit über eine überschaubare zeit rüberretten kann.

    tatsache ist, dass die realen leute/arbeitnehmer eine ganz andere wahrnehmung des konsums (weil schon längere zeit auf sehr teuren pump), des arbeitsmarkts (abbau vollzeitstellen für nicht-einwanderr) und die inflation (nehmen wir ca. den faktor x 2,5 nach der alten berechnung) haben, als es offiziell von der biden admin. kommuniziert wird.

    und wie richtig erwähnt, wird man die reale wirtschaft nicht ewig schönrechnen und ignorieren können. wie man allerdings glauben kann es auch noch so türken zu können, dass man in ein inflationäres umfeld auch noch die zinsen senken kann, ist nur auf eigenartige allmachtsfantasien im gesteuerten kapitalistischen system zurückzuführen.

    man muss sich offensichtlich nur eine eigene realität mittels der selbst manipulierten zahlen schaffen und glauben es ginge gut. das wäre vielleicht der fall gewesen wenn der erste inflations-spike tatsächlich nur „transatory“ gewesen wäre. aber die schuldenorgie der biden regierung produziert massiv zweitrundeneffekte, die auch in den ganzen restlichen westen exportiert werden wird.

    somit kann man das relativ kurzfristig erhoffte „augen zu und durch“ mit entsprechender „statistikbegleitung“ eigentlich nicht durchführen. ja, eigentlich…. aber ich traue denen in der fed inzwischen auch zu, in ein inflationäres umfeld die zinsen zu senken und weitere qe maßnahmen auszupacken. die inflation muss dann aber noch schöner gerechnet werden und der kaufkraftverlust in der realen wirtschaftswelt wird weiter akzellerieren. dann wirds aber irgendwann richtig brenzlig, wenn die kleinen leute hier einen gewissen kipppunkt erreichen.

    richtige probleme, die man vor sich herschiebt erledigen sich nicht von selbst. das weiß jeder mit ein wenig lebenserfahrung. ganz im gegenteil – irgendwann explodiert die situation und es ist deutlich übler als wenn man frühzeitig in den sauren apfel gebissen hätte. ich kann nicht glauben, dass sich das noch bis zur präsidenten wahl ausgehen wird. der tsunami wird absehbar auf seichtere küstenabschnitte stoßen. but who knows….

    1. Es ist gar nicht nötig irgendwas „ewig“ schönzurechnen. Die nächsten 50 Jahre reichen mir völlig und bis dahin können Sie und Gesinnungsgenossen sich ja weiter jeden Tag daran abarbeiten wie sehr doch alles gefälscht ist und weiterhin zuschauen wie das Geld aus ihren in andere Hände fließt ;-)
      Ganz grundsätzlich: Selbst FALLS alles gefälscht und gesteuert wäre (was ich für absoluten Humbug halte), ist die Dummheit darin zu suchen, dass man nicht dementsprechend handelt, sondern weiterhin auf der eigenen, verblendeten Sichtweise beharrt und sein Geld auf die Produkte setzt, die steigen MÜSSTEN, wenn alles mit richtigen Dingen zugehen WÜRDE. Schlauer wird’s irgendwie nicht, wenn man es zweimal liest ;-)

    2. Ach ja, so von wegen Butter bei die Fische: Heute morgen kurzfristiges Chinainvestment etwas erweitert. Maximale Haltedauer bis zu den US-Wahlen. Mal schauen, wie das die nächsten Monate so läuft. Aber von den nay-sayern kommt hier ja sonst nur müffelnder Fisch an Infos. Butter ist vielleicht immer noch zu teuer ;-)
      Wer es nachmacht und am Ende damit Geld verdient ist selber schuld ;-) Ich rate jedenfalls niemandem dazu!

  4. Nur Erschaffenes kann umverteilt werden, Schulden werden auch vererbt

    @ Ost, wenn die linksgrünen Ideologen das wirtschaftsfeindliche Klimathema realistischer angehen würden und als Hauptthema die Enteignung ihrer Klienten ( Unter- und Arbeiterschicht ) richtig aufgreifen würden, dann würden sie 70% des Volkes auf ihrer Seite haben. Leider sind es aber genau diese Kreise, die Verschuldung, MMT und somit die Umverteilung am meisten befeuern. Sie machen die Reichen reicher um dann am Schluss über Erbschaftssteuer wieder zuzugreifen. Das ist dann eine Generation zu spät und der wichtige Mittelstand ist vorher pleite.

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