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Aktuell: China lockert Begrenzungen für ausländisches Kapital – Versuch, Kapitalflucht einzudämmen

FMW-Redaktion

Das staatliche chinesische Devisenamt SAFE (State Administration of Foreign Exchange) hat soeben bekannt gegeben, dass man die bisherigen Begrenzungen für ausländisches Investmentkapital, das nach China fließt, lockern werde. Man werde die bisherige einheitliche Richtlinie für Obergrenzen ausländischen Kapitals aufheben – entscheidendes Kriterium wird nun das verwaltete Geld-Volumen sowie die Größe der ausländischen Investoren sein. Damit ist inbesondere für ausländische Notenbanken der Weg frei für größere Käufe chinesischer Asstes wie Anleihen. Ausserdem werde die bisher geltende Haltefrist dieser Assets von bisher einem Jahr auf nun drei Monate verkürzt.

Faktisch ist der Schritt der (verzweifelte?) Versuch, die massiven Kapital-Abflüsse zu stoppen, indem vor allem ausländische Gelder großer Investoren ins Land geholt werden. Das SAFE wies darauf hin, dass vor allem chinsische Banken und Unternehmen Ursache der Kapitalabflüsse gewesen seien in 2015 – sprich weniger die ausländischen Investoren.
Die Risiken weiterer Kapitalabflüsse seien „kontrollierbar“.

Faktisch ist das ein „game changer“, ein weiterer beedutender Schritt hin zur Öffnung des chinesischen Marktes für ausländische Investoren. Mit der neuen Anpassung der Geld-Volumina an die Größe der investierenden Gesellschaften versucht China die „Big Player“ anzuziehen, und den Einfluß westlicher Hedgefonds zu begrenzen.



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