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Aktuell: EZB bereit für neue LTROs – Dax steigt

Redaktion

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am

Laut Insidern wird die EZB ihren Ausblick für die Wirtschaft der Eurozone so weit absenken, dass neue LTROs (Liquiditäts-Spender für Banken) gerechtfertigt seien.

Der Dax steigt daraufhin an


(Chart durch anklicken vergrößern)

 


Die Zentrale in Frankfurt. Foto: EZB

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Christoph

    6. März 2019 15:18 at 15:18

    Die Prognose zum Selbstzweck, na sauber

  2. Avatar

    Columbo

    6. März 2019 16:12 at 16:12

    Dazu passend Markus Krall ab Minute 36 (must see):

    https://m.youtube.com/watch?v=AWCyL3gcOzw

  3. Avatar

    Roberto

    6. März 2019 17:08 at 17:08

    @Columbo
    ich habe auch viele Videos von Markus Krall gesehen. Ein intelligenter Mann ohne Frage.
    mein Problem ist nur, das ich sehr lange im Markt sein muss um auf seine Visionen zu spekulieren. Zu 90% werden diese auch irgendwann eintreffen, nur nützt mir das nicht wenn ich nicht weiß wann ich short gehen soll. Durchaus möglich das es erst nach einem neuen ATH im Dax und Dow und S&P erst kommt. Wenn ich also bis dahin ständig auf short setze dann bin ich Pleite bevor der Markt meine Richtung einnimmt.
    Daher bevorzuge ich es lieber im engeren Rahmen zu handeln.
    Aber sehenswert sind diese Videos von Dr.Krall in jedem Fall…sehr viel Wissen gut rübergebracht.

    • Avatar

      Columbo

      6. März 2019 18:03 at 18:03

      @Roberto
      Seh ich auch so, praktischen Wert hat nur eine halbwegs verläßliche Zeitangabe, Visionen gehören in die Psychiatrie. Krall legt sich auf 2020 fest. Bei jedem anderen „Propheten“ würde ich müde lächeln, wenn er für 2020 eine schwere Bankenkrise voraussagt, bei ihm muß ich eine ziemlich hohe Eintrittswahrscheinlichkeit annehmen, weil er mir das genau und logisch vorrechnet. Ebenfalls nehme ich an, daß seine Zahlen stimmen und er kein Schwindler ist.

  4. Avatar

    Dez. Rally- Geschädigter

    6. März 2019 17:58 at 17:58

    @ Roberto, immer noch nicht begriffen, es gibt auch Langfristanleger, die Milliarden verwalten.Frage , sollten die jetzt auf ein neues AZH spekulieren ( Chance 3bis 5% ) mit dem Risiko in wenigen Tagen 15 % zu verlieren ( Tief von Dez.) Warren Buffett gibt Nachhilfe- Unterricht.

  5. Avatar

    Roberto

    6. März 2019 18:35 at 18:35

    …Dein Nick-Name sagt mir das Du wohl nicht der Langfristanleger bist, denn sonst wärst Du trotz der Dezember verluste jetzt wieder im Plus.
    Warum also schreibst du mich so schräg an…( “ immer noch nicht begriffen „…)
    Ich verwalte keine Milliarden und ich spreche von uns Lesern hier, die versuchen aus Chancen das eine oder andere raus zu holen….
    Und von Warren Buffet könntest Du sicherlich viel lernen…da wo er seit Jahrzehnten ist, da bist Du noch nicht mal in Deinen Träumen gewesen.

    Soviel dazu.

  6. Avatar

    Dez. - Rally- Geschädigter

    7. März 2019 10:37 at 10:37

    @ Roberto, wenn ich ein Dez. Rally . Geschädigter wäre, würde ich aber nicht 2 Monate später den gleichen Fehler machen u, von neuen Hochs träumen.
    Was Buffett betrifft , da ist der Glanz ziemlich abgebröckelt. In den letzten 4 Monaten ist er unter den 5 grössten Geldvernichtern, aber nicht unter den ersten Hunderttausend besten Geldverwaltern. Unter seinen 10 grössten Positionen sind 6 bis 7 Nieten.

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Rüdiger Born: Was der Markt bei Gold noch benötigt für einen Long-Einstieg

Rüdiger Born

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Der heutige Anstieg bei Gold (hier der jüngste Bericht auf FMW dazu) ist für mich der erste Hinweis, dass für einen Long-Einstieg etwas möglich sein könnte. Jetzt fehlt noch ein Trigger. Das Szenario hierfür bespreche ich im folgenden Video.

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Coronakrise vorbei? So stark verlieren die „kleinen“ Leute in den USA

Claudio Kummerfeld

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Verrammelte Einzelhandelsgeschäfte

Ist die Coronakrise überstanden? Die ersten Corona-Impfungen könnten schon in den nächsten Tagen erfolgen. Und außerdem, der Dow Jones steht bei 30.000 Punkten, während er vor Ausbruch der Coronakrise noch bei 29.300 Punkten im Januar lag. Auch der S&P 500 Index und vor allem der Nasdaq notieren deutlich höher als im Januar. Klarer kann die Börse doch nicht signalisieren, dass die Krise überwunden ist. Richtig? Nun ja. Schauen wir uns mal folgende Charts an. Sie sind Teil einer Datenbank, welche unter anderem von der Harvard University betrieben wird.

Geringverdiener in den USA verlieren in der Coronakrise brutal, Besserverdiener legen sogar zu

Anhand unzähliger Daten werden möglichst aktuell ökonomische Verläufe in den USA angezeigt, aus denen man den Verlauf der wirtschaftlichen Erholung aus der Coronakrise in diesem Jahr erkennen kann. Da wäre zum einen folgende Grafik interessant, wenn es um die Beschäftigung geht. Sie zeigt die Beschäftigungsquoten in den USA von Januar bis Ende September. Für die Besserverdiener mit mehr als 60.000 Dollar Jahresgehalt ist die Beschäftigungsquote seitdem sogar um 0,2 Prozent gestiegen. Man darf vermuten: Jede Menge neue Jobs für Webseitenprogrammierer, Cloud-Experten uvm. Alles was eben in der Coronakrise vermehrt gefragt ist. Die Beschäftigung in der Mittelschicht (27.000-60.000 Dollar) hat um 4,7 Prozent abgenommen.

Und jetzt kommt´s. Die Geringverdiener mit weniger als 27.000 Dollar Jahresgehalt hat eine um 19,2 Prozent sinkende Beschäftigungsquote in den USA. Es ist klar. Gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gab es für eine große Masse gering- oder gar nicht qualifizierter Menschen (bisher) massenweise Jobs in der Gastronomie oder im Entertainment-Bereich (Restaurants, Bars, Freizeitparks etc). Und gerade diese Bereiche leiden under Lockdowns in der Coronakrise (siehe jüngst Walt Disney mit zehntausenden Entlassungen in Freizeitparks). Die kleinen Leute verlieren in der Coronakrise massiv, die gut Qualifizierten sind unterm Strich die Gewinner. Die drei Linien zeigen die Verläufe der jeweiligen Beschäftigungsquoten seit Januar.

Chart zeigt Beschäftigungsquoten in den USA

Fast 30 Prozent der kleinen Geschäfte seit Januar geschlossen

Die folgende Grafik zeigt zum aktuellsten Stichtag 16. November mit Verlauf über das Jahr hinweg, wie viele kleine Unternehmen im Vergleich zu Januar noch geöffnet sind. Landesweit sind es in den USA derzeit 28,9 Prozent weniger, und die Tendenz ist negativ. Im derzeit zweiten Lockdown gibt es dank der Streitigkeiten zwischen Republikanern und Demokraten in den letzten Monaten keine neuen Hilfspakete. Kann Joe Biden ab dem 20. Januar als neuer US-Präsident einiges bewegen mit neuen Billionen-Hilfsprogrammen? Kann die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen als neue Finanzministerin womöglich bei den Republikanern im US-Kongress etwas herausschlagen für neue Hilfsprogramme? Die sogenannte Unterschicht und kleine Geschäftsinhaber drohen völlig abzustürzen und auch nach der Coronakrise zu den großen Verlierern zu gehören. Langfristig dürfte die Massenarmut in den USA wohl massiv zunehmen.

Chart zeigt Verlauf der geöffneten kleinen Geschäfte in den USA

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Arbeitsmarkt im Corona-Märchenland – weniger Arbeitslose!

Claudio Kummerfeld

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Eingang zu einer Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin im Märchenland-Zustand, aber nur auf den ersten Blick. Man kann in der schlimmsten Rezession der letzten Jahrzehnte eine weiterhin sehr geringe Arbeitslosigkeit präsentieren, weil es hierzulande anders als in vielen anderen Ländern das Instrument der Kurzarbeit gibt. Zählt man diesen Ersatz für die Arbeitslosigkeit nicht zur offiziellen Arbeitslosenquote hinzu, dann kommt der deutsche Arbeitsmarkt derzeit ganz wunderbar durch die Coronakrise und den zweiten Lockdown.

Im November ist die offizielle Arbeitslosigkeit gemäß heute veröffentlichten Daten sogar rückläufig. Im Monatsvergleich sinkt sie von 2,76 auf 2,70 Millionen arbeitslose Personen. Die offizielle Arbeitslosenquote sinkt von 6,0 Prozent auf 5,9 Prozent. Gegenüber November 2019 steigt die Arbeitslosigkeit um 519.134 Personen an (Quote damals 4,8 Prozent). Die tatsächliche Arbeitslosigkeit (ohne Kurzarbeit) namens „Unterbeschäftigung“ sinkt von 3,56 auf 3,52 Millionen, oder von 7,6 Prozent auf 7,5 Prozent.

Kurzarbeit steigt

Tja, die zweite Corona-Welle und der „sanfte Lockdown“ beschert dem Arbeitsmarkt auf den ersten Blick keine Verschlechterung, dafür aber der Kurzarbeit. Letztlich in der Realität arbeitslos, werden viele Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie „geparkt“ als Kurzarbeiter. Laut heutiger Aussage der Bundesagentur für Arbeit wurde im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 25. November für 537.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vormonat erklärt sich laut der Bundesagentur mit dem seit Anfang November bestehenden Teil-Lockdown.

Endgültige Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme der Kurzarbeit stehen bis September zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im September für 2,22 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds hat nach dem bisherigen Höchststand im April mit knapp 6 Millionen sukzessive abgenommen. Das ifo-Institut hatte gestern zum Thema Kurzarbeit im November berichtet. Demnach steige die Kurzarbeit spürbar an. Der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit ist demnach im November erstmals seit Monaten wieder angestiegen, und zwar von 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November. Die Bundesagentur für Arbeit sagt zu den Zahlen heute im Wortlaut:

Der Arbeitsmarkt hat auf die Einschränkungen im November reagiert – glücklicherweise aber im Moment nicht mit einer Zunahme von Entlassungen. Allerdings sind die Betriebe wieder zurückhaltender bei der Personalsuche und haben im November wieder für deutlich mehr Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt.

Grafik zeigt aktuelle Details aus November zum deutschen Arbeitsmarkt

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