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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +2,2 Mio Barrels (jetzt 485,5 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 485,5 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 2,2 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -0,5 Mio lagen.

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Die Benzinbestände wurden mit 226,1 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 0,8 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,7 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,85 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -0,8). Die Benzinbestände stiegen laut API um 0,8 Mio Barrels. Destillate fielen um 3,5 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,3 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,4 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit 52,05 Dollar, also unterm Strich unverändert in den ersten 7 Minuten. Aber es kann sich gleich noch einiges tun. Gerade überlegen die ALGOS (Computerprogramme), ob der Ölpreis nun fallen oder steigen soll. Tja, die API-Daten lagen von der Tendenz her richtig mit steigenden Lagerbeständen, aber der Anstieg fiel nicht ganz so groß aus. Aber unterm Strich muss man eben sagen: Die Lager werden voller und voller.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gixxer

    12. Juni 2019 19:12 at 19:12

    Wie bereits schon geschrieben: bis zum endgültigen Abverkauf wird es meiner Meinung nach noch etwas dauern.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan besser als erwartet

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 96,0 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 92,0; Vormonat war 93,2).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 113,4 (Prognose war 107,5; Vormonat war 108,5)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 84,8 (Prognose war 81,7; Vormonat war 83,4)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Importpreise steigen überraschend – Zölle!

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Die aufgrund ihrer Wirkung auf die Inflation viel beachteten US-Importpreise (September) sind mit +0,2% höher ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -0,2% nach oben revidiert). Zum Vorjahresmonat fielen die US-Importpreise nur um -1,6% (Prognose war -2,1%; Vormonat war -2,0%, nun auf -1,8% nach oben revidiert).

Die US-Exportpreise sind mit -0,2% ausgefallen wie erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -0,6%).Zum Vorjahresmonat fielen die US-Exportpreise um -1,6% (Prognose war -1,5%; Vormomat war -1,4%).

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Europa

Verbraucherpreise im September: Öl wirkt kräftig deflationär

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Erst mal vorab. Die Steigerung der Verbraucherpreise für den Monat September in Deutschland mit 1,2%, welche schon Anfang des Monats als Vorabmeldung veröffentlicht wurden, sind jetzt in den endgültigen Detailzahlen in dieser Höhe bestätigt worden (im August noch 1,4%). Auf EU-Statistikebene für EZB-Zwecke liegen die Verbraucherpreise übrigens nur bei +0,9%. Sehr schwach! Die Grafik zeigt es sehr gut. Die Verbraucherpreise für Verkehr (also vor allem Öl) sind sogar mit -0,2% ins Deflationäre gerutscht. Nur die Verbraucherpreise für Energieprodukte sind sogar um 1,1% rückläufig (im August noch +0,6%). Hier einige sehr wichtige Detailaussagen zu dem Thema vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Im September 2019 verteuerten sich binnen Jahresfrist vor allem Fernwärme und Erdgas (jeweils: +4,7 %) sowie Strom (+3,9 %). Hingegen gingen die Preise sowohl für leichtes Heizöl (-10,5 %) als auch für Kraftstoffe (-6,7 %) deutlich zurück. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im September 2019 bei +1,4 % gelegen, ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte sogar bei +1,6 %.

Das zeigt (so meinen wir) einmal mehr, dass eben nicht die Geldpolitik der EZB, sondern die Preise für Energieprodukte die Inflation maßgeblich runter oder rauf bringen! Nahrungsmittel können den Schnitt übrigens leicht stützen. Hier legen die Verbraucherpreise nämlich um 1,3% zu. Aber auch hier geht es deutlich bergab nach +2,7% im August. Die Gesamttendenz für die Entwicklung der Verbraucherpreise scheint also weiter negativ zu sein. Und wenn man sieht, wie stark der Ölpreis am Terminmarkt in den letzten Wochen gefallen ist, bedeutet das nichts Gutes für diejenigen, die sich eine höhere Inflation a la EZB herbeisehnen (Ziel 2% oder nahe 2%).

Verbraucherpreise September Details

Hier weitere Detailaussagen der Statistiker im Wortlaut:

Die Preise für Waren insgesamt lagen im September 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahresmonat. Neben der eher moderaten Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln (+1,3 %) verteuerten sich unter anderem Zeitungen und Zeitschriften (+5,1 %), Tabakwaren (+4,3 %) sowie neue Personenkraftwagen (+2,4 %). Günstiger wurden neben den Mineralölprodukten (-7,4 %) insbesondere Geräte der Informationsverarbeitung (-8,9 %) und Telefone (-5,8 %).

Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen im September 2019 binnen Jahresfrist mit +1,8 % deutlich stärker. Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 %), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Stärker verteuerten sich zum Beispiel die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+4,9 %), Flugtickets (+4,3 %), Friseurleistungen und andere Leistungen für Körperpflege (+3,2 %) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,8 %). Einige Dienstleistungen wurden auch günstiger, unter anderem Bildungsdienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-4,3 %).

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