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Aktien

Aktien-Action: Beyond Meat, Springer, Tesla

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Es gibt einiges zu besprechen. Also da wären Springer, Beyond Meat und Tesla. Aber erstmal widmen wir uns dem neuen Fleischersatz-Hype. Erst gestern hatten wir den US-Börsenknaller Beyond Meat besprochen (hier der Artikel). Die Aktie notierte am Montag bei 184 Dollar in der Spitze nach einem Emissionspreis von 25 Dollar am 1. Mai. Bis gestern Abend fiel die Aktie dann auf 126 Dollar. Das ist schon mal ein herber Nackenschlag für alle, die bei der Reise nach Jerusalem nicht den letzten Stuhl abbekommen hatten. Wir schrieben erst gestern, dass enorme Kursturbulenzen zu erwarten seien nach so einem drastischen Anstieg in wenigen Börsentagen. Gestern gab es den defitgen Einbruch. Heute steigt die Aktie schon wieder um 5,4% auf 132,90 Dollar. Das bleibt eine heiße Kiste! Der Börsen-YouTuber Jens Rabe bespricht die Aktie im folgenden aktuellen Video.

Tesla

Tesla-Chef Elon Musk
Elon Musk. Foto: Heisenberg Media – Flickr: Elon Musk – The Summit 2013 CC BY 2.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

Elon Musk haut mal wieder kräftig auf die Tube. Gestern fand die Hauptversammlung von Tesla statt. Und wie der liebe Elon es nun mal so macht, hatte er auch dieses Mal etwas Phantastisches zu verkünden. Tesla werde nämlich im laufenden Quartal eine Rekordauslieferung hinlegen, so seine Worte. Und die Jahresziele sollten wohl auch erreicht werden. Zuletzt gab es massive Probleme mit den Auslieferungen, und der Aktienkurs brach seit Dezember von 377 auf bis zu 177 Dollar Anfang Juni ein. Hier der Tesla-Chart seit 2016. Schafft die Aktie „mal wieder“ die Wende, wie so oft, nachdem Elon Musk die Hand aufgelegt hat? Seit Anfang Juni ist die Aktie bereits 44 Dollar gestiegen, was aber vor allem an einer technisch überverkauften Aktie liegen sollte. Bis zu den nächsten Quatalszahlen Ende Juli/Anfang August bleibt es also erneut eine Glaubensfrage. Glaubt man Elon, oder glaubt man ihm nicht?

Tesla Aktie

Springer

Die offizielle Verkündung fand schon am 30. Mai statt. Der US-Finanzinvestor KKR will massiv bei Axel Springer einsteigen. Und heute nun eine weitere offizielle Mitteilung. Es gebe seitens KKR ein Zitat „Übernahmeangebot auf Basis einer mit Axel Springer SE abgeschlossenen Investorenvereinbarung“. Für 63 Euro je Aktie will KKR den Eigentümern ihre Aktien abkaufen. Die Springer-Erbin Friede Springer und Verlagschef Döpfner besitzen zusammen insgesamt 45,5% der Anteile. Sie haben sich schon längst dazu bekannt, dass sie ihre Anteile behalten werden.

Also wollen Friede Springer und Matthias Döpfer mit KKR als Trio den Laden weiter führen. Friede Springer soll bei allen wichtigen Entscheidungen ein Veto-Recht erhalten. Ist das womöglich auch von Nöten? Denn das Zünglein an der Waage könnten die anderen Erben sein. Sie entscheiden, ob KKR womöglich etwas mehr oder etwas weniger als 50% aller Springer-Aktien kaufen kann. Schon Ende Mai sprang die Aktie von 45 auf 54 Euro. Da war aber der Übernahmekurs noch nicht bekannt. So springt die Aktie erst heute von 56 Euro auf 62,50 Euro. Springer gab zwar heute eine Gewinnwarnung heraus. Aber was interessiert das noch die Alt-Aktionäre, die jetzt bequem für 63 Euro verkaufen können? Der folgende Chart, der bis 2015 zurückreicht, zeigt den aktuellen Anstieg ganz deutlich. Ohne die KKR-Phantasie wäre die Aktie nach der heutigen Gewinnwarnung vielleicht bei 45 oder 40 Euro? Oder noch tiefer?

Springer-Aktie seit 2015

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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