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Akuell: OECD senkt Wachstumsprognosen – besonders drastisch für Deutschland!

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Die OECD hat soeben ihre Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum gesenkt von zuvor +3,5% auf nun nur noch +3,3%.

Grund dafür seien Schwäche der chinesischen unn europäischen Wirtschaft, der „slowdown“ bei Handel und Gewerbe, hohe politische Unsicherheiten und Risiken an den Finanzmärkten:

„Economic prospects are now weaker in nearly all G20 countries than previously anticipated. Vulnerabilities stemming from China and the weakening European economy, combined with a slowdown in trade and global manufacturing, high policy uncertainty and risks in financial markets, could undermine strong and sustainable medium-term growth worldwide.“

Dabei entfallen die Senkungen vor allen auf Europa:

– Deutschland von Erwartung zuvor +1,6% auf nun nur noch +0,7% in 2019

– Italien dürfte in 2019 um -0,2% schrumpfen

– die Eurozone dürfte laut OECD in 2019 nur noch um +1,0% wachsen (zuvor Erwartung +1,8%).

„Downward revisions from the previous Economic Outlook in November 2018 are particularly significant for the euro area, notably Germany and Italy, as well as for the United Kingdom, Canada and Turkey“, so die OECD.

Insgesamt ein Reigen an Senkungen:


(Grafik: OECD; durch anklicken vergrößern)

Die OECD hält die abwartende Haltung der Notenbanken für richtig, warnt vor weiteren Beschränkungen des Handels (eine Spitze gegen Trump!) – und fordert, wie sollte es anders sein, fiskalischen Stimulus und weitere Strukturreformen:

The Outlook identifies the Chinese and European slowdown, as well as the weakening of global trade growth, as the principal factors weighing on the world economy. It underlines that further trade restrictions and policy uncertainty could bring additional adverse effects on global growth. While policy stimulus is expected to help offset weak trade developments in China, risks remain of a sharper slowdown that would hit global growth and trade prospects.

“The global economy is facing increasingly serious headwinds,” said OECD Chief Economist Laurence Boone. “A sharper slowdown in any of the major regions could derail activity worldwide, especially if it spills over to financial markets. Governments should intensify multilateral dialogue to limit risks and coordinate policy actions to avoid a further downturn,” Ms Boone said.

The Outlook calls on central banks to remain supportive, but stresses that monetary policy alone cannot resolve the downturn in Europe or improve the modest medium-term growth prospects. A new coordinated fiscal stimulus in low-debt European countries, together with renewed structural reforms in all euro area countries would add momentum to a growth rebound, boost productivity and spur wage growth over the medium term.

 

 

 


By Cflm001 (talk) – Own work.*Derived from by Emuzesto, released under CC-BY-SA-2.0.*Map derived from as of version 14 August 2014.*Coloured using Inkscape., CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7623675

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Aktienmärkte: Perfekter Sturm? Marktgeflüster (Video)

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Braut sich da für die Aktienmärkte der perfekte Sturm zusammen – mit einem Potential, wie wir es zuletzt im Januar 2018 und im Dezember 2018 gesehen haben? Manches spricht dafür: die extreme Positionierung der Investoren vor allem im US-Tech-Sektor, die mangeldenen Absicherungen (Put-Optionen), der Glaube, dass nichts schief gehen könne, weil die Fed ja als Retter jederzeit bereit stehe etc. etc. Aber nun scheint das Coronavirus vor allem in Südkorea und Japan um sich zu greifen, die WHO zeigt sich zunehmend nervös. Und die Wall Street realisiert, dass auch die amerikanischen Aktienmärkte und die US-Wirtschaft nicht immun sind gegen Schocks (heute der Einbruch beim US-Einkaufsmanagerindex vor allem im Dienstleistungsbereich)..

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Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Die EZB hat eine Meinung zur aktuellen Hausse am Aktienmarkt

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Wie viele Kommentatoren gibt es dieser Tage, die kund tun, dass die aktuelle Hausse am Aktienmarkt eine Manie ist, eine reine Gier, ein Trieb der Angst, weil man keine Gewinne verpassen will, usw. Dazu noch billiges Geld von den Notenbanken, die Aktien fast alternativlos machen. Also, alles stumpf rein in den Aktienmarkt? Das Lustige oder auch Traurige ist: Einer der Hauptverursacher dieser Situation meldet sich zu Wort, und sieht das kritisch, was er geschaffen hat. Es ist die EZB.

Es ist eine knochentrockene Aufgabe sich durch den vier Wochen verzögert veröffentlichten Sitzungstext der EZB zu kämpfen. Aber mit einem Tag Verzögerung haben wir uns das angetan. Gestern wurde nämlich der Sitzungstext des EZB-Rats aus Januar veröffentlicht. Und siehe da, man hat auch eine Meinung zum Aktienmarkt. Eigentlich äußert sich die Europäische Zentralbank nicht zu konkreten Entwicklungen am Aktienmarkt. Denn man ist ja ein „neutraler“ Player, und hat nur die Preisstabilität im Blickpunkt? Aber sie äußert sich im aktuellsten Sitzungsprotokoll wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Es sei angemerkt worden (man merkt schon, Protokollanten-Slang), dass der Anstieg des Aktienmarktes nicht mit einer Verbesserung der Gewinnerwartungen (der Unternehmen) in Zusammenhang zu stehen scheint. Wie es auch in den Vereinigten Staaten der Fall zu sein scheint, deute dies auf eine mögliche Abkoppelung zwischen den lebhaften Finanzmärkten und den weiterhin gedämpften Aussichten für die Realwirtschaft hin. Es wurde auf die Aktienmärkte verwiesen, wo der anhaltende Anstieg der Bewertungen nur schwer mit den schwächeren Gewinnaussichten auf beiden Seiten des Atlantiks, den gedämpften Gewinnmargen und der allgegenwärtigen Unsicherheit zu vereinbaren war. Es wurde auch angemerkt, dass höhere Immobilienpreise zu einer Fragilität des Finanzsystems führen könnten, die durch die makroprudenzielle Politik nicht ausreichend berücksichtigt werden könnte.

Dazu kann man nur sagen: Die Diagnose mag zwar richtig sein. Aber dass der Verursacher sich besorgt zeigt über die Folgen seines eigenen Handelns, ist schon bemerkenswert!

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