Devisen

Atempause – oder Trendwende nach oben?

Märkte beruhigen sich – aber ist das von Dauer?

Entspannung nach der Fed-Entscheidung, die Anleihekäufe um weitere 10 Mrd. Dollar zu reduzieren auf jetzt 65 Mrd. USD. Die Währungen der Krisen-Schwellenländer stabilisieren sich, aber jetzt schon das Ende der Turbulenzen zu erwarten, wäre doch recht optimistisch.

Klar: die Märkte leben von der Psychologie, und eine Krise ist eben nur solange eine Krise, als sie als solche auch wahrgenommen wird. Aber die Probleme, um die es geht, bleiben ja unverändert. Schulden verschwinden nicht – sie werden nur gelegentlich als weniger drückend empfunden.

Die US-Daten heute sind überwiegend enttäuschend, insbesondere die katastrophalen Anstehenden Hausverkäufe mit -8,7% (Prognose -0,2%; größter Rückgang seit Mai 2010). Schwach auch die US-Erstanträge mit 348.000 (Prognose 330.000), während das US-BIP mit +3,2% im Rahmen der Erwartung verblieb. Sicher war mal wieder das Wetter schuld!

Die heutige Ruhe – das wagen wir zu prognostizieren – wird nicht lange halten!



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