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Europa

Auftragsbestand sinkt 6. Monat in Folge – Luft für deutsche Industrie wird dünner

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Der Auftragsbestand der deutschen Industrie (genauer gesagt im Verarbeitenden Gewerbe) ist nun den sechsten Monat in Folge rückläufig. Heute morgen hat das Statistische Bundesamt für den Monat Mai die aktuellsten Zahlen veröffentlicht. Der Wert für Mai ist im Vergleich zu April saisonbereinigt um 0,4% rückläufig. Die Grafik seit dem Jahr 2015 zeigt, wie der Auftragsbestand bis Herbst 2018 immer weiter anstieg, und seitdem am Fallen ist.

Es ist eine einfache Logik. Brummt die Konjunktur auf Hochtouren, haben die Produzenten übervolle Auftragsbücher. Bleiben die Auftrüge aus, sinkt der Auftragsbestand. Dementsprechend kann man seit fast einem 3/4 Jahr von einer rückläufigen Tendenz im Verarbeitenden Gewerbe ausgehen! Im Mai 2019 lag die Reichweite des Auftragsbestands im Verarbeitenden Gewerbe wie bereits im Vormonat bei 5,7 Monaten. Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten.

Für alle Teilbereiche des Verarbeitenden Gewerbes gibt es derzeit rückläufige Auftragsbestände. Zitat Statistisches Bundesamt:

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im Mai 2019 um 0,6 % niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern ging er um 0,3 % zurück. Im Bereich der Konsumgüter hingegen lag der Auftragsbestand um 0,4 % höher als im April 2019.

Auftragsbestand Verarbeitendes Gewerbe Mai

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Europa

Industrieproduktion in Deutschland: Katastrophaler Rückgang!

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die Daten zur Industrieproduktion (Produktion im Produzierenden Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie ist im Vergleich zu Oktober 2018 um 5,3% rückläufig (im Vormonat waren es -4,5%). Die meisten großen Presseorgane achten auf den Monatsvergleich, also von September zu Oktober 2019. Hier gibt es ein kräftiges Minus von 1,7%, obwohl ein Plus von 0,1% erwartet wurde. Gestern hatten wir die aktuellsten Auftragseingänge besprochen, die ebenfalls extrem schwach sind mit -5,5% im Jahresvergleich. Also, die kräftige Rezession in der Industrie geht volle Fahrt weiter.

Industrieproduktion als Chart seit 2011

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EU: Einzelhandelsumsätze schwach – Deutschland auch beim BIP in „Abstiegszone“

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Vor wenigen Minuten wurden die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone veröffentlicht: sie fielen mit -0,6% schwächer aus als erwartet (Prognose war -0,5%). Zum Vorjahresmonat stiegen damit die Einzelhandelsumsätze lediglich um +1,4% und damit deutlich weniger als die erwarteten +2,2%.

Dazu wurden der Vormonat September von zuvor +0,1% auf nun -0,2% nach unten revidiert.

Besonders schwach war mit -1,9% Deutschland und Irland – kein gutes Omen für das Weihnachtsgeschäft. Dazu Eurostat:

„Among Member States for which data are available, the largest decreases in the total retail trade volume were registered in Germany and Ireland (both -1.9%) and Finland (-1.2%). The highest increases were observed in Portugal (+2.1%), Poland (+0.9%), Belgium and Romania (both +0.8%).“

Die Einzelhandelsumsätze im Oktober waren schwach

Das BIP der EU fiel in der letzten Veröffentlichung mit +0,2% aus wie erwartet. Auch hier: Deutschland in Sachen Wachstum in der „Abstiegszone“, während die mittelosteuropäischen Staaten das stärkste Wachstum verzeichnen:

„Among Member States for which data are available for the thirdquarter of 2019, Poland (+1.3%), Hungary (+1.1%) and Estonia (+1.0%) recordedthe highest growth compared with the previous quarter, followed by Bulgaria, Croatia and Slovenia(all+0.8%). The lowest growth was observed in Germany, Italy and Austria (all +0.1%).“

Deutschland ist Schlusslicht beim BIP

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Auftragseingänge Industrie: Katastrophaler Rückgang!

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die Auftragseingänge für die Industrie (Verarbeitendes Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Vergleich zu Oktober 2018 ist es ein katastrophaler Rückgang von 5,5% nach bereits -5,0% im Vormonat. Im Monatsvergleich von September zu Oktober ist es ein Rückgang von 0,4% (erwartet +0,3%). Dabei gibt es eine klare Zweiteilung nach Inlands- und Auslandsaufträgen, wie auch die folgende Grafik zeigt. Im Zitat von den Statistikern:

Im Oktober 2019 fielen die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 3,2 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 1,5 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 11,1 % zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen dagegen um 4,1 % gegenüber September 2019.

Auftragseingänge Industrie im Langfristchart

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